| Rip SPD |
Mein Parteibuch hatte ja gerade noch berichtet, dass die SPD weiter auf gutem Weg zum Projekt 18 ist. Das war vielleicht etwas voreilig.
Am Sonntag erst hat die Antragskommission des Berliner SPD-Parteitages entschieden, den Antrag zur Beerdigung des Uschi-Filters “für erledigt zu erklären, da die Diskussion medial unerwünscht ist.” Und heute macht die SPD wieder mal den Steigbügelhalter der Union, um das “geliebte politische System der Bundesrepublik Deutschland” mit Netzsperren gegen Urheberrechtsverletzungen, “verfassungsfeindliche Inhalte” und “abweichendes Verhalten” zügig in offenen totalitären Faschismus zu überführen.
Inzwischen darf sich die SPD also realistischere Ziele als bei der Europawahl stecken - beispielsweise in Berlin drittstärkste Partei zu werden oder wenigstens die 5%-Hürde zu überspringen. Immer weniger Leute in Deutshcland sind doof genug, um sich von der deutschen Propaganda zur gescheiterten farbigen Fake-Revolution im Iran den Blick darauf versperren zu lassen, was “die geliebte Bundesregierung” in Deutschland so treibt.
Und eine Hymne zur Begeitung des SPD-Wahlkampfes zur Bundestagswahl 2009 gibt es nun auch: Wer hat uns verraten?
Mal gespannt, wie lange es dauert, bis die geliebte SPD die Hymne “aus Urheberrechtsgründen” wegzensieren lässt. Aber keine Sorge, wir haben genug Kopien. ![]()
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| Heiliger Eid |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Ich hatte ja eher mit dem “18% Blues” gerechnet.
Der Nordstern.
tja…nu isses wech…bin leider nicht in den Genuß gekommen…war ja zu erwarten!
[…] kürzlich der Wahlkampfsong der Verräterpartei vorgestellt wurde, gibt es nun auch den Wahlkampfsong der meudalistalischen Union: Zensi Zensa, […]
[…] ein Antrag gegen die Zensur des Internets weggebügelt, damals galt schon eine Diskussion als medial unerwünscht. Die Deppen die ihre Freizeit und ihr Geld dafür nutzen um als Delegierte an SPD-Parteitagen […]
THEOLOGISCHE DEBATTEN DES MITTELALTERS
“Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.”
Sir Arthur Charles Clarke (1917 - 2008)
Machtausübung ist Dummheit und allgemeiner Wohlstand ist selbstverständlich – sobald die Religion überwunden ist, die schon immer die Aufgabe hatte, die Fehler der Makroökonomie aus dem Bewusstsein des arbeitenden Volkes auszublenden. Die Religion (Rückbindung auf einen künstlichen Archetyp) war solange notwendig und sinnvoll, wie niemand diese Fehler zu beheben wusste, die zwangsläufig zu systemischer Ungerechtigkeit und damit zu Massenarmut und Krieg führen. Ohne die selektive geistige Blindheit, die uns “wahnsinnig genug” für die Benutzung von Zinsgeld machte, und die noch heute die Menschheit in Herrscher (Zinsprofiteure) und Beherrschte (Zinsverlierer) unterteilt, wäre unsere Zivilisation nie entstanden.
Erst der Prophet Jesus von Nazareth erkannte, wie die Makroökonomie zu gestalten ist, damit niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) erzielen kann. Doch mit dem Cargo-Kult des Katholizismus mutierte die seit Jesus eigentlich überflüssige Religion vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode: weitere 1600 Jahre Massenarmut und Krieg, seit der Vernichtung der Gnosis (Kenntnis) im vierten Jahrhundert.
Die “heilige katholische Kirche” degradierte das Genie zum moralisierenden Wanderprediger und projizierte das von Jesus vorhergesagte “Königreich des Vaters” (Freiwirtschaft, Vater der Kultur = Kreditangebot), in dem die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beendet ist, auf ein hypothetisches “Himmelreich” der Toten, nur um selbst eine “Moral” verkaufen zu können, die in der idealen Makroökonomie so sinnlos ist wie eine Taschenlampe bei Sonnenschein.
Der religiöse Wahnsinn beließ die Menschheit in der systemischen Ungerechtigkeit des Privatkapitalismus (Erbsünde) und ließ so dem ersten Weltkrieg noch einen zweiten folgen, obwohl der Sozialphilosoph Silvio Gesell bereits 1916, unabhängig von der Heiligen Schrift und erstmals auf wissenschaftlicher Grundlage, genau das wieder beschrieb, was der geniale Prophet Jesus von Nazareth als erster Denker in der bekannten Geschichte als Wahrheit erkannt hatte: absolute Gerechtigkeit durch absolute Marktgerechtigkeit.
Heute (2009) sind wir an genau dem Punkt angekommen, den die israelitische Priesterschaft schon vor 2600 Jahren vorhergesehen hatte: Wir stehen unmittelbar vor der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon), der totalen Selbstvernichtung, denn der Krieg (umfassende Sachkapitalzerstörung) konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!
Doch ein Atomkrieg ist gar nicht erforderlich, um unsere ganze “moderne Zivilisation” auszulöschen; es reicht aus, wenn wir weiterhin an den “lieben Gott” (künstlicher Archetyp: Jahwe = Investor) glauben und ein allgemeines Zwischentauschmittel mit parasitärer Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) verwenden.
Ich wünsche dem einstigen Land der Dichter und Denker Viel Erfolg bei der Auferstehung aus der religiösen Verblendung noch vor dem jüngsten Tag (1. Januar 2010).
Mit freiwirtschaftlichem Gruß
“The strong young man of the rising sun”
[…] Und hier noch mal zum Mitsingen der beliebte SPD-Song zur Bundestagswahl 2009: […]