Die Bevölkerung Nordkoreas wurde in den Jahren 1950 bis 1953 Opfer des brutalsten Vernichtungskrieges, den das nach Weltherrschaft strebende Schreckensreich der US-Mafia und seine Vasallen je geführt haben. Schon die 450.000 Tonnen Bomben des amerikanischen Terrorregimes und der in Südkorea von ihnen eingesetzten faschistischen Japan-Marionetten kosteten mehr als 500.000 Nordkoreaner das Leben. Bis heute haben die USA und ihre Vasallen in Westeuropa, Japan und Asien nicht zugegeben, dass nicht Nordkorea den Krieg begonnen, sondern die südkoreanische Marionettenregierung der USA als letzte Chance des Machterhaltes ihrer Diktatur den Koreakrieg mit dem Überfall auf die nordkoreanische Stadt Haeju begonnen hat.
Während des Krieges überlegten Generäle der USA, Nordkorea durch den Einsatz von Atombomben zu vernichten. Erst nach drei Jahren konnte der Vernichtungsfeldzug des Westens mit Hilfe solidarischer Chinesen gestoppt werden. Dem verbrecherischen Angriffskrieg, den die faschistische Allianz aufgrund eines vorübergehenden Auszuges der Sowjetunion unter dem Deckmantel einer UN-Operation führte, sind insgesamt mindestens drei Millionen zum Opfer gefallen.
Für das südkoreanische Verbrecherregime war der Angriffskrieg ein großer Erfolg, denn es konnte sich während des Krieges seiner Opposition durch die gemeinsam mit den USA durchgeführte Massakrierung Hunderttausender Menschen unter dem Vorwand des Kommunismus-Verdachtes entledigen. Dank großzügiger Hilfen, die den Menschen in Korea ähnlich wie den Menschen in Deutschland nach dem Krieg verdeutlichen sollen, dass es angenehmer ist, im faschistischen Teil des Landes zu leben, ging es der Bevölkerung Südkoreas wirtschaftlich danach vergleichsweise gut.
Die Bevölkerung Nordkoreas leidet bis heute unter dem Trauma des faschistischen Vernichtungskrieges. Soldaten und vermutlich auch Atombomben des US-Imperiums befinden sich nach wie vor an der Demarkationslinie zu Nordkorea und bilden dort eine unausgesprochene Drohung eines erneuten westlichen Vernichtungskrieges gegen Nordkorea. Die Wirtschaft Nordkoreas ist deshalb nach wie vor zu großen Teilen damit beschäftigt, die Landesverteidigung zu sichern.
Im Jahr 2002 hat der verrückte Gotteskrieger George W. Bush die Kriegsdrohung des Westens gegen Nordkorea erneut bekräftigt, in dem er das Land Nordkorea, dessen Volk dem fürchterlichsten Verbrechen, das die USA im letzten Jahrhundert begangen haben, zum Opfer gefallen ist, gemeinsam mit Ländern wie dem Irak und dem Iran zu einer Achse des Bösen zählte. Dass es für kleinere Länder unbedingt notwendig ist, schlagkräftige Massenvernichtungswaffen zu besitzen, um die USA und ihre Vasallen vom Verbrechen eines Angriffskrieges abhalten zu können, hat die US-Mafia der ganzen Welt durch ihren verbrecherischen Überfall auf den Irak bewiesen.
Im Jahr 2008 sah es durch kleinere westliche Hinwendungen zur Wahrheit kurzzeitig so aus, als könne Nordkorea es nach dem Wechsel an der Spitze des nordamerikanischen Verbrecherstaates es riskieren, auf schlagkräftige Massenvernichtungswaffen zu verzichten und sich stattdessen mehr der zivilen Wirtschaft widmen. Doch die westliche Propaganda, die aus dem Verbrechen des westlichen Angriffskrieges einen gerechten Verteidigungskrieg zu machen versucht, wird heute wieder von allen staatstragenden westlichen Medien fortgeführt und schafft damit im Westen weiter Kriegsstimmung gegen das gebeutelte Nordkorea.
Und nachdem Barack Obama sich nun als ebenso verbrecherischer Angriffskrieger wie alle seine Vorgänger erwiesen hat, ist Nordkorea gezwungen, weiter an einer effektiven Landesverteidigung zu arbeiten, wenn es nicht die Helden, die in den Jahren 1950 bis 1953 ihr Leben für die Freiheit vom Kapitalismus geopfert haben, verraten will. Um sich gegen die wirtschaftliche und militärische Übermacht des Westens durch eine effektive Gegendrohung behaupten zu können und nicht wie der Irak mit Millionen Toten unterzugehen, braucht Nordkorea nachvollziehbarerweise Atomwaffen.
Es ist sicherlich wünschenswert, dass Nordkorea auf Atomwaffen zur Landesverteidigung verzichten kann - aber dazu muss die Propagandamachschine des Westens erstmal ihrer eigenen Bevölkerung die Wahrheit über Nordkorea erzählen und so nachhaltig dafür sorgen, dass keine uninformierte westliche Bevölkerung je wieder einen von westlichen Faschisten mit dreisten Lügen begonnenen Vernichtungskrieg gegen Nordkorea bejubeln wird. Solange sich die westlichen Staats- und Regierungschefs nicht zur Schuld am verbrecherischen Angriff auf Nordkorea bekennen, sondern weiter Kriegsstimmung schüren, kann Nordkorea kaum auf die gefährlichen Waffen verzichten.
Die Führer des Westens machen jedoch keinerlei Anstalten, sich um Wahrheit zu bemühen und die Schuld ihrer Vorgänger an den Verbrechen gegen die Bevölkerung Nordkoreas zu bekennen. Sie setzen weiter darauf, das so hart erkämpfte sozialistische System Nordkoreas durch ihre militärische, wirtschaftliche und propagandistische Übermacht zu vernichten. Heute gibt es die Nordkorea-Lüge wieder in praktisch allen staatstragenden Medien des Westens. Berichte, die die Wahrheit der einzigartig grausamen Verbrechen der westlichen Wertegemeinschaft gegen Nordkorea entweder völlig auf den Kopf stellen oder einfach verschweigen und so Kriegsstimmung gegen Nordkorea schüren - man schaue bloß auf den Tagesschau-Beitrag mit dem Titel: “Nordkorea provoziert mit neuem Atomtest” - beweisen der Führung Nordkoreas, dass der Westen seine feindlichen Absichten gegen Nordkorea auch 58 Jahre nach dem Beginn des Angriffskrieges noch nicht aufgegeben hat.
Nachtrag: Der Schutzpatron der bewegenden südkoreanischen Wahrheitskommission, Roh Moo-hyun, starb Stunden vor dem nordkoreanischen Atombombentest nach einem denkwürdigen Sturz in die Tiefe.
Nachtrag 2: Bronsteyn hat zu den weithin von der westlichen Geschichtsschreibung unterschlagenen Wahlen vom 30. Mai 1950, die der südkoreanische Führer Syngman Rhee verloren hat, etwas recherchiert.
![]() |
| Pechschwarz |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
[59 queries. 5.778 seconds. 10 level2 caches. Top ]
Auch wenn die USA eine aggresive, imperialistische Außenpolitik betrieb, macht das die Gegenseite nicht auotmatisch zu “Helden”. Sollte Südkorea von einem “Verbrecherregime” regiert worden sein, heißt das nicht automatisch, dass ihm kein anderes Verbrecherregime gegenüber stand.
Die westliche Propaganda mag selbstgerecht und einseitig sein - völlig erfunden ist nichts.
@icke
Erfunden ist, dass Nordkorea den Koreakrieg begonnen hat. In Wirklichkeit war es genau andersherum: das westliche Marionettenregime von Südkorea hat den Krieg gegen Nordkorea begonnen. Oben im Artikel sind ein paar Links drin, wo diese westliche Propagandalüge im Detail nachgewiesen wird, wie z.B. William Blum, der das auch mit Artikeln der westlichen Presse belegt:
http://books.go...oC&pg=PA45
Diese dicke Lüge wirkt bis heute nach. Nach wie vor werden die Opfer des verbrecherischen westlichen Angriffs- und Vernichtungskrieges als Aggressoren und Bedrohung dargestellt. Auch diese Bedrohung ist eine reine Erfindung der westlichen Propaganda. In Wirklichkeit ist es genau andersherum: der Westen bedroht die Opfer in Nordkorea schon wieder und immer noch mit einem Angriffskrieg.
Auch die Frage der Atomwaffen ist von vorne bis hinten verlogen. Während die USA, die sich in der Vergangenheit in Korea als verbrecherischer Aggressorstaat bewiesen haben, Nordkorea nach wie vor mit Atomwaffen bedrohen, sollen Nordkorea Atomwaffen zur Verteidigung verweigert werden.
Die Frage, ob die Regierung von Nordkorea auch verbrecherisch war oder ist, verbietet sich angesichts der gewaltigen Schuld, die der Westen in Korea durch den Angriffskrieg auf sich geladen hat. Diese Frage ist vergleichbar mit der, als würde man anlässlich des Angriffes der deutschen Verbrecher auf Polen 1939 fragen, ob die Regierung von Polen 1939 nicht auch ein Verbrecherregime war. Das ist nichts anderes, als den Opfern Schuld für schwerste eigene Verbrechen zuzuschieben zu versuchen.
Nicht Nordkorea bedroht die Welt, sondern das US-Imperium und ihre Vasallen bedrohen Nordkorea. Den westlichen Bevölkerungen wird das unter Zuhilfenahme von gigantischen Lügen serviert.
Da werden sich die unablässigen Nachbeter der imperialistischen Propaganda- und Geschichtslügen noch schwerer mit tun als mit gesamten Israel/Zionismus - Komplex.
Allerdings sei allen Lesern hiermit dringend empfohlen, die von mein-parteibuch.com angegebenen Quellen tatsächlich nachzulesen. Sie sind teilweise in englisch, ok, aber es lohnt sich.
Grosses Lob an diesen Blog, sich dieses höchst heiklen Themas angenommen zu haben.
Ja, auch nach meinen Recherchen (die immerhin schon einige Jahre andauern, sind alle “Geschichten” um den Korea-Krieg faustdicke Geschichtslügen.
Sie hatten es sich so schön vorgestellt, die Herren Dulles, Truman, Rhee und MacArthur 1950. Nach dem Massaker an den Bewohnern der Insel Jeju (südlich der Halbinsel) meinten sie, nun auch den Durchmarsch in den Norden schaffen zu können. Damals war die “nordkoreanische” Regierung alles andere als kimilsungistisch. Das Ergebnis war ein totaler Zusammenbruch der “südkoreanischen” Armee, die im wesentlichen aus Offizieren bestand, die Kollaborateure mit Japan gewesen waren, und Mannschaften, die diesen bis auf die Knochen misstrauten.
Aber der Angriff der koreanischen faschistischen Armee auf Haeju führte dazu, dass der folgende Krieg als “Verteidigungskrieg” der UNO (aus der die UdSSR gerade aus Protest wegen der Nichtaufnahme Chinas abgezogen war) ausgegeben werden konnte.
Und die gesamte Medienlandschaft zuzüglich der “Historiker” und “Zeitgeschichtler” trugen und tragen diese dreckige Lüge bis heute mit.
@ 2 redaktion
dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
es ist leider so, daß die geschichte von den jetzt herrschenden geschrieben und verbreitet wird.
dabei wird von verdrehungen, verschweigen bis zu lügen alles an propagandatricks angewendet. ein goebbels wäre blaß geworden bei dem erfolg der sich mit diesm medienmonopol erreichen läßt. sogar die UN ist voll im griff dieser manipulateure. (man erinnert sich an die lügen vor der UN zu den irakischen a-waffen und den lügen von fischer/scharping/schröder zu jugoslavien…der krieg konnte beginnen)
diese und einige wenige seiten sind ähnlich eines londoner rundfunks-moskauer rundfunks zu zeiten des 2.weltkrieges.
bleiben sie weiter am ball !
bürger westberlins
Es gibt Leute, die glauben an so etwas wirklich. Verrückt.
Wer vor 50 Jahren zuerst schoss, interessiert heute nicht mehr wirklich. Die Zustände im Nordkorea des ewigen Präsidenten und geliebten Führers rechtfertigen sogar im nachhinein jegliche erdenkliche Aggression des Südens und der Amerikaner. Wäre sie geglückt, dann wäre der dortigen Bevölkerung ein menschenunwürdiges Dasein erspart geblieben.
@Hartmut
So so. Merkst du eigentlich, was du da sagst?
Deiner Argumentation zufolge interessiert es heute auch nicht mehr, wer im 2. WK zuerst schoss. Wenn man behauptet, Nordkorea hätte Südkorea überfallen, dann kann man auch sagen, Polen und Russland hätten Deutschland überfallen. Wozu noch auf die Wahrheit wert legen, dass Deutschland Polen und Russland überfallen hat? Dass Regime von Stalin rechtfertigt deiner Argumentation nach doch auch im Nachhinein jegliche erdenkliche Aggression.
Und hätte Deutschland den Krieg gewonnen, dann wäre vielen Russen sicherlich auch ein “menschenunwürdiges Dasein” erspart geblieben. So hätte Josef Mengele, der große Freund des von dir propagaierten “menschenwürdigen Daseins”, sich auch ausdrücken können. Wer von den südkoreanischen Faschisten und den sie unterstützenden US-Truppen ermordet worden wäre, dem wäre ein menschenunwürdiges Dasein erspart geblieben. Genauso wäre Millionnen von Russen ein menschenunwürdiges Dasein, ja überhaupt ein Dasein, erspart geblieben, wenn Deutschland den 2. Weltkrieg gewonnen hätte.
Das in Massengräbern endende Dasein, dass das abgewählte faschistische Regime von Südkorea und ihre US-Helfer für die Bevölkerung Nordkoreas vorgesehen hatten, kann man hier auch in Bildern sehen.
Es führt kein Weg an der Wahrheit vorbei.
Was wissen wir schon, was sich dort in Korea wirklich abspielt.
Im Grunde geht es auf beiden Seiten doch nur um die Macht und einen Kampf zwischen gegensätzlichen Weltanschauungen.
In dem Konflikt offenbart sich die menschliche Dummheit.
Die leidtragenden sind wie immer einfache, sich redliche ernährende Menschen.
Ich erinnere mich noch, wie ein Studienfreund von mir, ein Nordkoreaner, plötzlich in sein Land zurück beordert worden ist, als sich in der DDR die Wende abzeichnete. Es wurde vermutet, dass man ihn, wie viele andere, in sogenannte “Umerziehungslager” gesteckt hat, damit sie von der Seuche “Glasnost” befreit werden.
Nordkorea gefielen die politischen Ereignisse in der DDR gar nicht.
Die nordkoreanische Regierung hatte wohl Angst, das die Studenten vom Geiste der Montagsdemos angesteckt werden könnten.
Nordkorea kommt mir derzeit vor, wie die ausgehende DDR.
Es wird nicht lange dauern, bis die Nordkoreaner ihre Geschicke wieder selbst in die Hand nehmen und den Diktator stürzen, so meine Hoffnung.
Kein Land der Erde hat das Recht, von außen einzugreifen, solange kein tatsächlicher Angriff von Nordkorea ausgeht.
Die südkoreanische Armee war 1950 technisch der nordkoreanischen weit unterlegen: keine Panzer, keine Panzerabwehrwaffen, keine Artillerie über 105 mm. Ein Drittel der Fahrzeuge war nicht einsatzfähig und die Munitionsreserven reichten nur für 6 Tage. An Flugzeugen hatte der Süden nur ein paar T6-Trainer, ggü. immerhin 200 russischen Kampfflugzeugen auf nördlicher Seite. Am ersten Kriegstag befanden sich ausserdem die meisten südkoreanischen Soldaten im Wochenendurlaub. Hätte Südkorea den Krieg also tatsächlich den Krieg angefangen, wäre seine Regierung wirklich oberblöd gewesen und hätte nichts anderes verdient, als von den Roten überrannt zu werden.
Vgl. dazu: David, Saul; Die größten Fehlschläge der Militärgeschichte. Von der Schlacht im Teutoburger Wald bis zur Operation Desert Storm. Seite 295. Heyne Verlag München 2001.
@Winston
Du hast völlig recht, die Armee von Südkorea war der Armee von Nordkorea tatsächlich hoffnungslos unterlegen. Außerdem hatte die südkoreanische Armee ebenso wie die südkoreanische Staatsführung im Gegensatz zur Regierung von Nordkorea nicht das Vertrauen der Bevölkerung. Genau deshalb konnte die nordkoreanische Armee, nachdem die südkoreanische Armee die nordkoreanische Stadt Haeju eingenommen hat, auch so schnell durch Südkorea marschieren.
Rhee Syng-man, der abgewählte Diktator von Gnaden der USA in Südkorea, hat bei seinem Angriff jedoch ein anderes Kalkül verfolgt: nämlich, dass ihm seine US-amerikansichen Protegees zum Sieg verhelfen werden. Rhee Syng-man wusste, dass ihm wegen der systematischen Ermordung zahlreicher Gegner ein Prozess drohte.
Eine Woche vor dem Angriff war der spätere US-Außenminister John Foster Dulles, der schon lange auf eine Gelegenheit zum Krieg der USA gegen den Kommunismus wartete, zu Besuch bei Rhee Syng-man. Zu dem Zeitpunkt war klar, dass in Südkorea ein demokratischer gegen die USA gerichteter Machtwechsel bevorstand. Der riskante Angriff auf Nordkorea und die Ermordung der Opposition in Südkorea durch Rhee Syng-mans Truppen unter Aufsicht der USA waren für Rhee Syng-man der einzige Weg, um an der Macht bleiben zu können und nicht für die von ihm begangenen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Das Kalkül von Rhee Syng-man und John Foster Dulles ist aufgegangen. Das Kalkül von John Foster Dulles und Harry S. Truman hat Alan Milchman bereits 1965 transparent gemacht:
http://www.mein...ar_analysis.pdf
Der Heyne Verlag, in dem Saul Davids Buch auf deutsch veröffentlicht wurde, gehört dem Kumpel von Ex-CIA-Chef Bill Casey, Reinhard Mohn. Der Historiker Saul David, der als “Professor of War Studies at the University of Buckingham” von der britischen Krone - also einer der gegen Nordkorea Krieg führenden Parteien - bezahlt wird, lügt.
Genau diese dicke Kriegslüge von Saul David und anderen Berufslügnern weist dieser Parteibuch-Artikel mit einer Vielzahl von Quellen aus allen politischen Richtungen nach.
[…] Im Zuge der aktuellen Berichterstattung über die nordkoreanischen Weltraumraketen und unterirdischen Atombombenversuche gewinnen diese Fragen wieder an Aktualität. Der Blog Mein-Parteibuch griff das Thema angesichts des jüngsten Medienhypes über den “Irren… […]
Für sehr beispielhaft halte ich die Wirklichkeit in Nordkorea nicht, aber das rechtfertigt natürlich keineswegs eine Politik, die die begrüßenswerte Verhinderung eines weiteren Atomwaffenstaates mit der Forderung nach einem Regimewechsel verbindet. Während ersteres die Welt sehr wohl etwas angeht, ist letzteres allein Sache der Nordkoreaner. Mehr:
http://www.blog...sche-menetekel/
Für einen Angriff auf Nordkorea (etwa im Stile des Angriffs auf den Irak) fehlen nicht nur völkerrechtliche Rechtfertigung sondern auch Interessen. Nordkorea müsste den Krieg schon selber beginnen, was es ja laut neuester Ankündigung im Falle einer Kontrolle seiner Schiffe zu tun gedenkt. Mit solchen Kontrollen würde ich allerdings durchaus rechnen. Obama wird wohl schon aus Gründen der Gesichtswahrung zeigen müssen, dass er auch anders kann, wenn man seine “weit ausgestreckte Hand” nicht annimmt. Sonst wird auch die 6-Staaten-Verhandlungsrunde, der gegenüber Nordkorea seine Versprechungen gebrochen hat, unglaubwürdig.
Was vor 60 Jahren wahr, ist für Historiker natürlich von Interesse. Aber die Frage, wer in einer hochexplosiven Situation wie damals als erstes geschossen hat, ist fast müßig und trägt zur Beurteilung der heutigen Situation nichts bei. Ferner liefert der Vergleich der auf den Koreakrieg folgenden Entwicklung der südlichen Seite alle Legitimation der Welt. Ein Volk so zu knechten und ein Land so zu schwächen, wie es das Regime des ewigen Präsidenten und geliebten Führers getan hat, ist ein Verbrechen gegenüber dem alle von Mein Parteibuch normalerweise in Rundumschlägen erhobenen inflationären Verbrechensvorwürfe, auch die in Richtung Pak Chung-Hi, wie Kindereien erscheinen.
@Hartmut
Die Interessen der westlichen Faschisten sind seit dem Angriff von 1950 nach wie vor im Wesentlichen unverändert.
Warum fürchtet die Obama-Administration Nordkorea als Atommacht?
Wer einem diktatorischen und menschenverachtendem Regime wie der Kim-Bande nicht entschieden gegenüber tritt, begeht genau den Fehler, den die europäischen Demokratien in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gegen die faschistische Nazi-Bande beging. Eingelullt vom “Frieden”-Gesäusel wurde Appeasement zur herrschenden Politikhauptline - so lange, bis die Nazis ihr wahres Gesicht OFFEN zeigten und weitere Länder okkupierten.
Soll denn gegenüber dem Kim-Führerstaat der gleiche Fehler begangen werden? Heute wie damals gibt es in vielen Ländern eine ganze Menge von Leutem die deren Propagandakreuzzug aus Dummheit unterstützen.
Pazifismus gegen Diktatoren = Kriegsförderung
@zwiebeltreter
Dein Kommentar zeigt, dass du die Leitsätze der Partei perfekt verinnerlicht hast. Ob deiner perfekten Kenntnis dieser Leitsätze brauchtest du dann auch den Artikel hier gar nicht mehr zu lesen, geschweige denn in deinem Kommentar darauf einzugehen.
Anstelle deines Kommentars hättest du auch einfach nur die Leitsätze der Partei in den Kommentar schreiben können:
Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke.
Und falls du es noch nicht gemerkt haben solltest, nicht die Truppen der nordkoreanischen Armee sind auf der ganzen Welt verteilt, um andere Länder zu unterjochen, sondern die Truppen der USA. Der Diktator, der gerade Afghanistan und den Irak erobert und jedes Land der Welt mit einer ihm nicht genehmen Regierung mit Krieg bedroht, heißt nicht Kim, sondern Barack Obama.
Hier mal 2 Gedanken von der militärischen Seite. Es ist gut möglich, dass Nordkorea einen Sieg über die USA nebst dessen Seouler Marionettenregime davongetragen hätte, wären folgende Aspekte zum Tragen gekommen:
1. die chinesische Armee hätte sofort bei Kriegsbeginn gen Süden losmarschieren müssen. 2. die Mig-Kampfflugzeuge, die denen der USA überlegen waren, hätten ihre Einsätze auch südlich der Hauptkampflinie ausweiten sollen. Stattdessen war es aber so, dass sie bei Erreichen der HKL wieder gen Norden abdrehten!
Wäre nun Gesamtkorea erobert worden, hätten die USA schwerlich ein roll back vornehmen können. Was dies allerdings dann politisch-militärisch bedeutet hätte, ist schwerlich zu überschauen.
Versuchst du nur, bei den Stichworten “verbrecherischer Angriffskrieg” in Google ganz nach oben zu kommen, oder meinst du den Schmarrn wirklich ernst…?
@Peter
Nein, Nordkorea hatte keine Chance, den Krieg mit Hilfe der Chinesen zu gewinnen. Im Gegensatz zu China hatten die USA Atombomben und China wusste das. Für China bestand die Gefahr, dass die USA mithilfe des Einsatzes von Atombomben in China einen Rollback der noch jungen Revolution versuchen würden. Leute wie John Foster Dulles und seine Freunde hätten sich sicherlich sehr gefreut, wenn China in diese Falle gelaufen wäre.
@Alex
Na, das sieht der Bayernpartei ähnlich. Sich nicht mit den angegebenen Fakten auseinandersetzen, aber dann von Schmarrn schwafeln.
@redaktion: Das Risiko eines Atombombeneinsatzes bestand sicherlich. Es existierte allerdings auch dann noch, als China einige Zeit später in den Krieg zog. Mac Arthur war schließlich an den Abwurf von Atombomben über die Volksrepublik China interessiert.Möglich, dass die erst spätere Intervention der Chinesen ein solches Risiko minderte. Das wird man wohl nie so ganz ermitteln können. Es dürfte daher bei bloßen Mutmaßungen bleiben.
Die Dämonisierung des stalinistischen Kim - Regimes in Nordkorea, wie von Zwiebeltreter vertreten, hat Tradition und Methode. Das zentrale Axiom all dieser Legenden ist die Geschichtslüge vom nordkoreanischen Überfall auf Südkorea 1950.
Doch jede Geschichtslüge verfault irgendwann.
Tatsächlich
- war Nordkorea und seine “Koreanische Volksregierung” im Jahr 1950 noch keineswegs ein “personalistisches” Regime, sondern ein breites Linksbündnis mit Verankerung in der Mehrheit des koreanischen Volkes
- wurde der Koreakrieg 1950 bewusst und gezielt von geneigten Kreisen in der US-Administration gezielt provoziert, da die Intervention der US - Truppen unter “UN-Mandat” längst vorbereitet war.
- massakrierten die faschistischen Rhee-Truppen - während ihre Soldaten an der Front gegenüber den Nordkoreanern in Massen desertierten - hinter den Frontlinien ganze Bevölkerungssschichten, die der “Smpathie mit den Kommunisten” verdächtig waren - einer der größten und übelsten Massenmorde der jüngeren Geschichte mit monströsen Ausmassen.
Die Methode der imperialistischen Propaganda ist immer die gleiche: mit geeigneten Geschichtslügen wird dämonisiert und gleichzeitig vertuscht.
Vor jeder notwendigen kritischen Würdigung des stalinistischen Kim - Systems haben zunächst einmal die historischen Fakten auf dem Tisch zu liegen, und muss die Tatsache einer der monströsesten Geschichtslügen konstatiert werden.
Die Sprüche vom “diktatorischen und menschenverachtendem Regime wie der Kim-Bande” halte ich deswegen für Strickmuster der Marke “Haltet den Dieb”, und insofern halte ich - ich bin da ganz ehrlich - Zwiebeltreter für einen Troll (ob bezahlt oder nicht, weiß ich nicht).
Angesichts des Bodo-League-Massakers im Sommer 1950 von einer “menschenverachtenden Kim-Bande” zu sprechen, verbietet sich aus meiner Sicht von selbst, denn wären die nordkoreanischen Truppen damals schneller und effizienter gewesen, wären zwischen 100000 und 1 200000 Menschen, und zwar Südkoreaner, nicht durch USA/Rhee-Truppen viehisch abgeschlachtet worden.
Und ich bin nur bereit, mit Menschen mich über das Kim - System kritisch auseinanderzusetzen, die die abscheulichen Massenmorde der USA zumindestens mal als Realität anerkennen und nicht ständig zu vertuschen versuchen. Ich kann auch nicht mit einem Holocaust - Leugner sinnvoll über den Zionismus diskutieren.
http://www.link...25&Itemid=1
@Bronsteyn: Deine Auffassungen treffen den Nagel auf den Kopf - volle Zustimmung.
Ich darf noch darauf hinweisen, dass ich bei Wiki auf der Diskussionsseite genau aufgelistet habe, wer die eigentlichen Kriegstreiber des Koreakrieges waren und sind, welche Gründe sie hatten und welche Beweise es hierfür gibt.
@Peter H.
Ich halte die von dir aufgeworfenen Fragen für wichtig und ernsthaft.
Tatsächlich habe ich bei meinen Recherchen den Eindruck gewonnen, dass China zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht damit rechnete, dass eine Situation eintreten könnte, in der chinesische Truppen eingreifen müssten.
Die innenpolitische Situation in Korea war die, dass die Rhee-”Regierung” äusserst unpopulär war, und zwar im eigenen Land. Das hatte damit zu tun, daß hinter Rhee die koreanische Oberschicht stand, und die war gründlichst diskreditiert durch ihre Kollaboration mit dem japanischen Imperium. Diese Oberschicht verdankte nämlich der japanischen Annexion 1910 überhaupt ihren Aufstieg.
Auch militärisch war 1950 schon abzusehen, dass allein nur bei einem inner-südkoreanischen Bürgerkrieg (es gab mehrere sehr massive Aufstände wie z.B. auf Jeju, die mit dem “bösen Nordkorea” gar nichts zu tun hatten) das Rhee-Regime alt aussah (was amerikanische Quellen damals auch hinter vorgehaltender Hand zugaben).
Auch ist es wichtig, dass die nordkoreanische Regierung 1950 nicht mit dem späteren Kim-Il-Sung-Regime identisch war, es war eine breite Koalition aus vielen linken und nationalistischen Kräften (jeder koreanische Nationalist musste gegen die Rhee-Bande mit ihren Ex-Kollaborateuren eingestellt sein).
Es spricht alles dafür, dass die US-Invasion lange vor 1950 geplant und vorbereitet wurde, um eine “Endlösung” für Korea vorzubereiten, und dazu musste eben irgendwann ein Bürgerkrieg ausgelöst werden.
Insofern ist es einleuchtend, dass die südkoreanische Armee 1950 an der Front zusammenbrach und ihre Verbände reihenweise desertierten, und auch, dass das südkoreanische Regime sich hinter der Zusammenbrechenden Front vor allem mit Massakern an der inneren (südkoreanischen) Opposition beschäftigte, denn es ging ja darum, “Tabula rasa” zu machen, und mit der US - Invasion war ja fest zu rechnen.
Insofern, Peter H., ist dein Punkt 1. hypothetisch, denn das Ausmass der US-Intervention war damals wirklich nicht voraussagbar.
Die Politik des Diktators Stalin war damals auf Ruhe und Pufferzone zum Imperialismus ausgerichtet, die des US-Imperialismus aber auf “Containment” und “rollback”.
Punkt 2. ist unbedingt richtig. Es ist aus heutiger Sicht unfassbar, dass China, Russland und die KVDR immer wieder nahe des 38. Breitengrades Halt machten und offensichtlich den Status Quo ante herstellen wollten. Militärisch wären in der Tat die USA und ihre Marionetten zu schlagen gewesen.
Hier ist auch wichtig zu verstehen, dass das spätere Kim-Il-Sung-Regime erst im Laufe des Jahres 1951 entstand, als die imperialistischen Truppen vor den chinesischen Grenzen standen. Jede unabhängige Arbeiter- und Bauernbewegung in ganz Korea war durch die ungeheuerlichen Massaker fast ausgerottet, überlebt hatten nur die unter Kim - Il - Sungs Kommando stehenden Reste der nordkoreanischen Armee.
Insofern ist die Frage sehr wohl zu beantworten, was geschehen wäre, hätten die koreanischen Arbeiter und Bauern (unter welcher Führung auch immer) die USA damals ins Meer gejagt:
Das Kim-Il-Sung-Regime in der uns heute bekannten Form wäre höchstwahrscheinlich nie entstanden.
In dem Punkt möchte ich auch redaktion widersprechen. Ich glaube schon, nach Sicht aller Fakten, dass “Nordkorea” (plus südkoreanische Opposition) plus China den Krieg hätten gewinnen können.
Es wäre aber etwas völlig anderes dabei herausgekommen, als wir es heute sehen. Es wäre weder eine stalinistische Diktatur (Muster Nordkorea), noch ein folternder und massakrierender Polizeistaat (Marke Südkorea) geworden.
Dem standen aber folgende Faktoren entgegen:
- die “westliche Welt” befand sich fest medial im Griff des imperialistischen Wahrnehmungsmanagements. Den “Kommunisten” wurde nicht geglaubt, weil die offiziellen kommunistischen Parteien durch das Stalin - Regime diskreditiert waren.
- es gab insofern keine breite Solidaritätsbewegung mit dem Kampf des koreanischen Volkes, wie später im Vietnamkrieg (redaktion: hier siegte die antikoloniale Revolution ja, und die Rahmenbedingungen waren mit denen Koreas 1950-53 durchaus vergleichbar).
- das wichtigste aber, und das ist wichtig zu verstehen: die stalinistischen Führungen in Nordkorea, China und UdSSR hatten ja gar kein wirkliches Interesse an einem Sieg in Korea, denn sie waren ja eigentlich an Pakten mit dem Imperialismus interessiert (siehe auch was 1954 in Indochina passierte). Obwohl also die Stalinisten - sinnbildlich gesprochen - vor dem Imperialismus eigentlich kriechen wollten, dankte dieser das nicht, sondern propagiert bis heute die Lüge vom “Überfall” Nordkoreas auf das “demokratische” Südkorea 1950 oder die Mär vom “Irren von Pyöngyang” heute.
Wichtig ist jedenfalls zu begreifen, dass Nordkoreas Kim-Regime im Grunde im Spätjahr 1950/ Anfang 1951 entstand, als die Reste der nordkoreanischen und südkoreanischen Anti-Rhee-Kräfte sich unter äuersst harten Bedingungen im äusserten Norden sich formierten. Das waren nun keine Gewerkschaftsverbände usw mehr, sondern eben einfach Soldaten, die um ihr Überleben kämpfen.
Die Pschologie Nordkoreas ist bis heute von dieser Erfahrung geprägt.
Das sind nun wirklich recht interessante Ausführungen, die m.E. vertieft werden sollten. Wollten die stalinistischen Regimes eine Versöhnung mit dem US-Imperialismus?
Die Frage stellt sich auch im Zusammenhang mit dem Koreakrieg.
Ich muß in dem Kontext eines vorausschicken. Bei der Berlin-Blockade, ging die SU als Verlierer hervor! Warum eigentlich wurde die Blockade überhaupt abgebrochen? Wäre nicht ein langer Atem ggf. erfolgversprechend gewesen? War Stalin ein Illusionist gegenüber dem US-Imperialismus, dass er etwa hoffte, ein Einlenken würde von seinen Gegnern honoriert? Oder war er ganz einfach kriegsmüde, mußte daher einlenken?(Weltkrieg II)Oder war die SU einfach noch zu geschwächt? Das ist für mich noch keineswegs geklärt! Eines scheint mir jedoch klar zu sein. Die gescheiterte Berlin-Blockade hat wohl den Elan gegenüber den USA sicherlich erlahmen lassen, was sich dann in Korea zeigte.
@Peter H.
Dass es zum Wesen des Stalinismus (als “bürokratische” Degeneration) gehörte, eine Duldung oder Tolerierung durch den Imperialismus zu erreichen, scheint mir spätestens seit 1933 offensichtlich. Markantes Beispiel: Stalins Politik im Spanischen Bürgerkrieg, wo es ihm - selbst um den Preis der Preisgabe Spaniens - vor allem drum ging, die Westmächte nicht zu verärgern. Ähnliche Überlegungen lagen wohl auch dem Hitler-Stalin-Pakt zugrunde, hier aber zugunsten der Nazis. Stalin war vom deutschen Überfall 1941 ja völlig überrascht.
Die allerletzte Konsequenz des Stalinismus (nach seiner light Variante Chrustschew bis Breschnew) war - unter Jelzin - die Auflösung der UdSSR in der Hoffnung, sich in einen Partner der Eliten des Westens und mithin eine kapitalbesitzende Klasse umzuwandeln (was dann zu den räuberischen Oligarchen führte).
Da der Stalinismus die russische Revolution nur beerbte und nicht eigentlich (im Sinne einer Räterevolution) fortsetzte, erscheint mir konsequent, dass die Stalinisten eigentlich immer am sogenannten “Status Quo” interessiert waren. Status Quo bedeutet: der Zustand wie er ist muss erhalten bleiben, also weder Ausweitung der Revolution, noch Konterrevolution und Restauration.
Aber so etwas ist natürlich ein instabiler Zustand auf die Dauer.
Übrigens läßt sich der Stalinismus hier durchaus mit dem Bonapartismus und seinem Verhältnis zur französischen Revolution vergleichen. Napoleon beendete endgültig die französische Revolution, maskierte sich als Kaiser und strebte nach Aussöhnung mit den alten Feudalstaaten, aber ohne sich wirklich davon lösen zu können (trug den Code Napoleon in alle Welt).
Die Ancien Regimes waren aber letztlich nicht damit zufrieden, sondern setzten letztlich die Restauration durch (nachdem Napoleon seinen Kredit verspielt hatte).
Was aber letztlich auch die französische Revolution nicht rückgängig machen konnte.
Stalin war da vergleichsweise zaghafter, er führte Krieg immer nur dann, wenn er musste. Der Polizeistaat und die Wiederkehr der Opritschina (Geheimpolizei Iwans des Schrecklichen) lag ihm näher als Feldherrenruhm - kein Wunder, hatte er doch 1934-1939 fast ausnahmslos die alte militärische Elite der Roten Armee ausgerottet (ich vermute, weil dort Kräfte entdeckt hatten, dass Stalin bis 1913 Ochrana - Agent gewesen war).
Das Verhalten des Stalinismus war von daher immer zwiespältig. Abgesehen davon, dass er sich mit der Roten Fahne und Hammer & Sichel der Oktoberrevolution schmückte, war da aber immer auch diese Dualität, den Ausgleich mit den verschiedenen imperialistischen Mächten zu suchen, aber den eigenen Einflussbereich zu verteidigen, wenn dieser in irgendeiner Weise in Gefahr war (17.Juni 1953 in D, Ungarnaufstand, Intervention in CSSR 1968).
Was die Berlinblockade angeht, so stimme ich sicher zu, dass die UdSSR in jeder Hinsicht als Verlierer daraus hervorging, wobei die Frage ja noch offen ist, was sich damals wirklich so abspielte (da gibt es viele Zweifel auf Seiten mancher Historiker, welches Ausmass diese Blockade und die propagandistisch trefflich ausgeschlachtete Luftbrücke wirklich hatte).
Ob ein “langer Atem” sinnvoll gewesen wäre? Ich bezweifle das, weil überhaupt die Blockade dem westlichen Imperialismus nur in die Hände spielte. Aus der Erfahrung der Blockade, die die Arbeiterbevölkerung zumindest subjektiv als gegen sich selbst gerichtet empfand, erwuchs der Antikommunismus der “bleiernen” 50er Jahre. Ein billiger Sieg für den Imperialismus.
Aber da weiß ich noch zu wenig - zugegeben.
Was aber Korea angeht, das erscheint mir offensichtlich, dass Stalin geradezu ängstlich darum bemüht schien, die ostasiatische Kolonialrevolution, die er ja nicht “lenkte”, wie die imperialistische Propaganda behauptete, nicht “ausufern” zu lassen:
- er hatte schon vor 1945 die KP Chinas mehrere Male zu seltsamen Blöcken mit der Kuomintang und den USA gezwungen.
- die Vietnamesischen Vietminh wurden gezwungen, das Genfer Abkommen zu unterzeichnen, wo längst klar war, dass bei freien Wahlen in Vietnam der überaus populäre Ho Chi Minh ca. 80 % der Wählerstimmen gewonnen hätte.
- im Fall Korea fällt mir persönlich auf, dass die eigentlichen Opfer der US-amerikanischen Massaker vor allem die antikoloniale und die Arbeiterbewegung in Südkorea war. Die koreanische Arbeiterbewegung vor dem Koreakrieg war keineswegs kimilsungistisch, sondern sehr vielfältig (es gab viele Fraktionen und Strömungen) und im übrigen auch sehr radikal.
- gerade angesichts der Tatsache, dass die MIG 15 zur masslosen Überraschung der USA, der amerikanischen Luftwaffe gewachsen war und deren absolute Lufthoheit ab 1951 definitiv aufhoben, warum ab Spätjahr 1951 der Koreakrieg zu einem Stellungskrieg in der Mitte der koreanischen Halbinsel erstarrte. Ich gehe davon aus, dass der Krieg gegen die USA trotz der monströsen Massaker zu gewinnen gewesen wäre, aber da möglicherweise das strategische Interesse der stalinistischen Führung in der UdSSR überwog, eine Übereinkunft mit dem Imperialismus zu schließen. Darauf lässt auch die Stalin-Note zur deutschen Frage schliessen (Stalin wäre bereit gewesen, eine deutsche Wiedervereinigung um den Preis der Neutralität Gesamtdeutschlands zuzustimmen, was aber die USA und die ihnen hörige Adenauerregierung nicht wollten).
Ergänzung zu MIG 15
Die MIG 15 wurde - mit russischen Piloten - NUR im äussersten Norden Koreas eingesetzt, während die US-Air Force bis zum Yalu (Grenzfluss nach China) und sogar darüber hinaus bombardierte und Napalm abwarf.
Das ist doch wirklich seltsam und strategisch nicht sinnvoll (der imperialistische Feind hatte diese Eskalationstufe ja längst überschritten).
siehe http://de.wikip.../wiki/MiG_Alley
“Positiv” formuliert signalisierte die russisch-chinesische Seite (Stalinismus) damit seine Bereitschaft, den Krieg kleinzufahren.
“Negativ” formuliert war es ein Verrat an der koreanischen Revolution, der koreanischen Arbeiterbewegung, die schutzlos den verheerenden Bombardements der USAF ausgeliefert waren.
Allerdings führte all das - einschließlich der eingefrorenen Fronten bis 1953 - letztlich zur Entstehung des kimilsungistischen Staates in Nordkorea und zum faschistischen Polizeistaat Südkorea (bis 1987 nahezu ungebrochen Diktatur mit scheindemokratischen Folkloreeinlagen, garniert mit Mord und Folter).
@25
1. span. Bürgerkrieg: zaghafter Militäreinsatz der SU, um Westmächte nicht zu verprellen. Das sagt sich so leicht, bedacht sein will auch, dass die SU auf Bündnispartner gegenüber dem d.Faschismus aus war. Möglich war das schon, siehe Antihitlerkoalition om WeltkriegII.
2. Ungarnaufstand/CSSR-Intervention:
Stalin starb im März 53, der hatte mit all dem nichts zu tun.
3. Berlin-Blockade: war richtig, weil die USA u. Adenauerregime die Spaltung Ds betrieben, entgegen zurückliegenden Abmachungen. Bedauerlich, dass die Blockade scheiterte.
Der Antikommunismus in der BRD war von dieser Blockade nicht abhängig, der war so oder so fällig.
Was meinst du eigentlich mit dem Ausmaß der B.? Das versteh ich nicht.
4. Hitler-Stalin-Pakt. Er brachte auch der SU vorübergehend Vorteile. A) Zeit für weitere Aufrüstung, b) Hitler-D. hätte sonst Ostpolen, Baltikum u. Bessarabien etc. eingesackt, was so unterblieb.
@27
ad 1.) sicher muss das bedacht sein. Aber es handelte sich ja nicht nur um zaghaften Militäreinsatz der SU - der war in der Tat marginal, es handelt sich auch um die höchst aktive Rolle, die die PCE (Kommunistische Partei Spaniens) bei der “Erwürgung” der spanischen Revolution spielte. Diese Vorgänge sind durch die Geschichtswissenschaft mehr als gut belegt unterdessen. Die PCE nahm an der Vorfolgung und Vernichtung der POUM und revolutionärer Anarchosyndikalisten nicht nur teil, sondern war die entscheidende Kraft dabei. Ausführende Personen der Verfolgungen waren u.a. Antonow-Owssejeko (der anschließend selbst Opfer der Säuberungen in der UdSSR wurde) und Orlow (der später “desertierte”, Trotzki vor Stalins Mordplänen warnte, die Behauptung verbreitete, dass Stalin bis 1913 Ochrana - Agent gewesen war und deshalb mit den Säuberungen mögliche Mitwisser dieses kleinen Geheimnisses ausrotten wollte - später diente er der CIA).
Was die Bündnispartner gegen den Faschismus angeht, so hatte Stalin ja erst nach 1933 einen politischen Kurswechsel vollzogen. Bis 1933 hatte er die “sozialfaschistische” Sozialdemokratie zum Hauptfeind erklärt. Naiverweise (es gibt Aussagen des KPD - Mannes Neumann dazu) scheint er angenommen zu haben, dass die Aggressivität des NS sich in erster Linie gegen die Westmächte/Entente richten würde und hatte Hitlers Aufstieg durchaus wohlwollend betrachtet.
Kein Zweifel, dass Stalin eine Art “Balance of Power” - Politik meinte fahren zu müssen, bei der man diese oder jene Seite konjunkturell nicht “verprellen” dürfe.
Aber gleichzeitig war diese Strategie in jeder Hinsicht auch naiv und kurzsichtig und entsprach nach meiner Einschätzung auch den ebenso kurzsichtigen Interessen der Bürokratie (”Stalinismus”).
Was aus kurzfristigen Interessen heraus (z.B. “Ruhe für den Aufbau des Sozialismus” haben) plausibel erscheinen mag, kann langfristig und auf längere Sicht sehr sehr verhängnisvoll sein.
Die Erwürgung der spanischen Revolution im republikanischen Teil Spaniens 1936-37 ebnete dem Sieg des Frankismus den Weg. Spanien bezahlte dafür bis 1975 und in gewissem Sinn bis heute.
Der Sieg des Hitlerfaschismus (den Stalin “konjunkturell” durchaus wohlwollend sah) war die unabdingbare Voraussetzung für den Überfall Hitlerdeutschlands auf die UdSSR 1941. Obwohl Hitler schon in Mein Kampf den Krieg gegen die UdSSR zum eigentlichen Ziel deklarierte, hielt Stalin das für bloße Rhetorik. Allerdings konnte Hitlers Aufstieg ja nur durch massive Unterstützung durch das deutsche UND amerikanische Großkapital erfolgen, deren Interessen auf die Vernichtung der Oktoberrevolution orientiert waren.
Für die Antihitlerkoalition 1941-1945 gilt das gleiche. Es ist nichts dagegen zu sagen, dass ein Staat wie die UdSSR auch Pakte notfalls mit dem Teufel schliessen muss, um zu überleben. Aber die grimmige Entschlossenheit, unmittelbar nach Kriegsende nun mit dem “Kommunismus” aufzuräumen seitens der kapitalistischen Westmächte, wurde wohl seitens der stalinistischen Bürokratie bei weitem unterschätzt.
Ab Truman galt seitens des US-Imperialismus “containment” (Eindämmung des “Kommunismus”) und “rollback” (Zurückrollen) als strategische Linie.
@27
ad 2.) Ich meine natürlich Stalinismus als politisches System, ich könnte auch Bürokratie sagen. Die Bürokratie in der UdSSR ging zwar aus der Oktoberrevolution hervor, stellte aber in verschiedener Hinsicht auch ihre Negation dar. Unter Stalin spätestens ab 1930 war die UdSSR keine Räterepublik mehr (wie der Name Sowjetunion eigentlich nahelegt).
Jedenfalls waren 17.Juni 1953, Ungarn 1956 und CSSR 1968 Ausdruck der strategischen Interessen der Bürokratie, den eigenen “Vorgarten” unter Kontrolle zu halten und dort weder eine Arbeiterrevolution noch eine kapitalistische Konterrevolution zu dulden. Der 17.Juni und der Ungarnaufstand hatten beide zumindestens starke Aspekte einer antibürokratischen Arbeiterrevolution.
@27
ad 3.) Es gibt Leute, die bezweifeln, dass die Berlinblockade tatsächlich so nachteilige Folgen für die Berliner Bevölkerung hatte wie immer behauptet wird, da sie ja in der DDR durchaus einkaufen konnte usw.
Ich kann das nicht einschätzen, weiss da zu wenig drüber.
Jedenfalls war die Berlinblockade ein gewaltiger propagandistischer Erfolg für die Westmächte. Sie führte dazu, dass die Westberliner Bevölkerung (und Berlin war eine alte Hochburg von SPD und KPD gewesen) sich mit den Interessen des westlichen Imperialismus identifizierte.
Damit spielte aus meiner Sicht die UdSSR - ob gewollt oder ungewollt - dem Imperialismus massiv in die Hände.
http://de.wikip.../Berlinblockade
@27
ad 4.) Ich bestreite keineswegs, dass der Hitler-Stalin-Pakt eine “gewisse Berechtigung” hatte und aus kurzfristiger Perspektive - wie von dir richtig dargestellt - sinnvoll war.
Aber die Unterschätzung Hitlerdeutschlands in diesem Zusammenhang durch Stalin war geradezu monströs. Hinzu kam, daß gerade die Jahre 1936-1938 vor diesem Pakt (1939) Stalin den Offizierskörper der Roten Armee buchstäblich ausrottete - aus innenpolitischen Gründen. Die gesamte kriegserfahrene Kaderstruktur von den Marschällen abwärts bis zur Divisionskommandeursebene landete vor den Erschiessungskommandos, darunter etwa der hochbegabte Tuchatschewski und zahllose Helden des Bürgerkriegs 1918-1921.
Hinzu kam, dass Stalin offenkundig überhaupt nicht mit einem deutschen Überfall rechnete, und das, obwohl die Spatzen es von den Dächern pfiffen. In der Anfangsphase des Krieges 1941 ordnete Stalin sogar an, nicht zurückzuschiessen, da er die Meldungen vom deutschen Vorrücken für Falschmeldungen hielt und von irrtümlichen Zwischenfällen ausging.
Das und die vorangegangene Ausrottung der Militärkader der Roten Armee führte dazu, dass die faschistische Armee bis 1942 triumphale Siege erringen konnte, in einzelnen Schlachten “mehr Panzer erbeutete als sie selbst besaß” und hunderttausende von Rotarmisten tötete.
Auch war die Aufstellung der Roten Armee vor Kriegsausbruch mit Deutschland töricht und trug den Notwendigkeiten bei einer bevorstehenden invasion durch die Nazis in keiner Weise Rechnung.
Beides - die Ausrottung der Kader der Roten Armee und die Naivität gegenüber den deutlich sichtbaren Angriffsplänen Deutschlands - sind aus heutiger Sicht sträflich zu nennen, Hitler-Stalin-Pakt hin oder her.
1. span. Revolution:
bei Wiki hat Rita, eine Verfechterin der stalinschen Politik behauptet, dass die POUM mit den Franco-Faschisten mehr oder minder paktierte. Ich habe sie daraufhin um Quellenangaben ersucht, doch diese blieb sie mir schuldig!
Für mich folgende Nagelprobe: wie verfuhr Franco nach seinem Sieg mit der POUM? Wieviele Hinrichtungen und Zuchthausstrafen verhängte er an POUM-Mitgliedern? Bitte genaue Angaben plus Quellennachweis, damit endlich Licht ins Dunkle gerate!!
2. Stalin hielt Hitlers Gelüste auf einen Überfall auf die SU für Rhetorik. Auch hier wünsche ich entsprechende Quellenangaben!
3. Truman: kann sein, dass dessen grimmiger Antikommunismus unterschätzt wurde. Doch ich kann nicht abschätzen, ob man das gleich wußte. Roosevelt war jedenfalls anders.
4. Bürokratie: der Begriff bedarf einer Vertiefung. Was genau schließt er ein? Was genau ist die Alternative?
5. Räterepublik ab 1930 beseitigt. Warum gerade dann? Warum nicht schon früher ansetzen? War der Rätegedanke nicht schon mit Kronstadt beerdigt?
6. Die Aufstände von 1953 u. 1968 waren die denn wirklich fortschrittlich? Hatten die tschechischen Reformer, z.B. Otar Sik wirklich eine Vertiefung des Sozialismus im Sinn? Ich glaube eher nicht. Da war doch was in Richtung Marktwirtschaft! Wo landeten denn die Reformer nach dem Zusammenbruch des Sozialismus? Landeten sie nicht allesamt im kap. Lager? Ich meine schon. Diese Aufstände, wie mich deucht, hatten doch allesamt eine große Ähnlichkeit mit den sogenannten orangenen “Revolutionen” der 90-er Jahre, oder etwa nicht?!
Bei dem Aufstand von 1953 fällt mir ein, dass Radio RIAS u.liberty recht tüchtig mitmischte. Und war es nicht so, dass die imp. Staaten samt und sonders die Ziele der Aufständigen lobten?! Sagte nicht Brecht, “wenn der Klassenfeind dich lobt, hast du was falsch gemacht”.
7. Berlin war Hochburg der KPD und SPD. Hochburg der SPD bestimmt, KPD schon weniger. Wenn die KPD-Mitglieder schon durch eine Berlin-Blockade abgeschreckt sind, dann ist/war es mit deren Gesinnung nicht weit her. Auf die SPD-Mitglieder kann übrigens geschissen werden, die bedeuten mir nun grade mal garnichts.
@32
ad 1. Spanien ist ein eigenes Thema und sehr umfangreich. Für die POUM gibt es die katalanischsprachige Fundacion Andreu Nin, die sehr viel dokumentiert hat. Die Fundation bemüht sich auch um Dokumentation der seit 1937 illegalen POUM. Einzelergebnisse sind mir derzeit nicht bekannt.
http://www.fundanin.org/
Ich kenne fast alle historischen Standardwerke über den spanischen Bürgerkrieg (nicht nur Broue/Temine); es gibt keinen einzigen mir bekannten Historiker, der die stalinistische Lüge von einem Pakt zwischen POUM und Franco jemals unterstützt oder untermauert hätte, egal ob sich um linke, liberale oder sogar konservative Historiker (z.B. Hugh Wilhelm) handelt. Es gibt rechte Historiker, die die Unterdrückung von POUM und CNT/FAI durch die Stalinisten zwar gut finden, aber niemand bestreitet die Tatsache der Unterdrückung der spanischen Revolution durch die Stalinisten.
Die POUM war ab 1937 illegal, ihre Mitglieder mussten sich verstecken, und zwar vor der stalinistisch geführten Polizei der spanischen Republik.
Einstiege ins Thema gibt mit George Orwell (der Verfasser von “1984″), der in der Miliz der Poum kämpfte.
Das sehr beeindruckende Werk “Mein Katalonien” ist online zu lesen:
http://web.resi...katalonien1.htm
Aber vielleicht hat ja Orwell auch mit Franco paktiert…(ironie)
Ich lass alles gelten, nicht jedoch den Orwell, der ist mir sehr suspekt. Warum? Nun er hatte 1949 dem IRD , einer Abtlg des britischen Außenministeriums eine Liste von 38 Journalisten und Schauspielern übergeben, darunter auch Charlie Chaplin, der mir viel bedeutet.Die Liste umfaßte Menschen, die als kommunistisch verdächtigt wurden. Er hat also dem Klassenfeind in die Hand gespielt!
Ich brauch wohl nicht zu erwähnen, dass die Beschuldigten allesamt in Schwierigkeiten gerieten.
@34
Das mit Orwell und seiner Denunziation stimmt, was aber wenig am Gehalt von “Mein Katalonien” ändert, das 1938 erschien.
Orwell war da übrigens nicht der einzige, der als linksorientierter Schriftsteller unter dem Eindruck des Stalinismus “umfiel”. In den USA betraf dies in der MacCarthy - Ära eine ganze Künstlergeneration. Aber ich will Orwells Tat von 1949 überhaupt nicht rechtfertigen. Sie sagt aber wenig über die Authentizität seines Zeitzeugnisses von 1936 aus, zumal seine Erlebnisberichte mit den zeitgenössischen Quellen übereinstimmen. Seine schäbige Denunziation 1949 sagt nichts über die Verlässlichkeit seiner Erzählungen in “Mein Katalonien” aus.
Übrigens: ich persönlich halte auch staatliche US-Quellen für höchst suspekt, zumal wenn es die US-Armee ist, bin aber gerade auf einer .mil - Seite für einen höchst interessanten Fakt fündig geworden, und zwar gerade das Thema Korea betreffend:
http://www.link...28&Itemid=1
Quellenanlyse und Quellenkritik müssen bei jeder Quelle sein, ob es sich um Orwell oder die US - Army handelt.
Das gehört zum guten Handwerkszeug eines Historikers und Zeitgeschichtlers.
Aber wenn ausgerechnet eine US-Army - Quelle davon berichtet, dass der südkoreanische “Präsident” Rhee 1950 weniger als einen Monat vor Kriegsausbruch die Wahlen verloren hatte (und sich dieser Fakt durch andere Quellen sogar verifizieren lässt) und damit - wohl unfreiwillig - einen schlagenden Beweis gegen die gängige Koreakriegslüge (Nordkorea “überfiel” das “demokratische” Südkorea 1950), dann werde ich diese Quelle wohl verwenden und zitieren, auch wenn ch davon überzeugt bin, und das ist der Fall, dass die US - Armee (neben anderen) eine verbrecherische Organisation ist und sich schwerer Kriegsverbrechen schuldig gemacht hat.
Abgesehen davon ging es ja um die Frage der Verfolgung der POUM und darum, ob diese - wie die stalinistische Lüge lautete - mit Franco paktierte. Orwell hatte sicher nicht mit Franco oder Hitler paktiert.
Übrigens in diesem Zusammenhang noch ein pikantes Beispiel: Alexander Orlow war ein führender Funktionär des sowjetischen NKWD und in Spanien gerade für die blutige Verfolgung von Trotzkisten, POUMisten und Anarchosyndikalisten verantwortlich.
http://de.wikip...ilowitsch_Orlow
Er desertierte 1938 und warnte Trotzki vor einem bevorstehenden Mordanschlag.
Orlow war zweifelsohne ein Verbrecher, aber seine Aussagen (nach Stalins Tod) waren höchst bedenkenswert, z.B.:
“1956 schrieb Orlow im Life Magazine den Artikel The Sensational Secret Behind the Damnation of Stalin (Das sensationelle Geheimnis hinter der Verurteilung Stalins). Die Geschichte erzählt, dass NKWD-Agenten in zaristischen Archiven Unterlagen fanden, die bewiesen, dass Stalin früher Agent der Ochrana war. Auf Basis dieses Wissens hätte der NKWD den Sturz Stalins mit Hilfe von Führern der Roten Armee geplant. Stalins Entdeckung dieses Plans hätte dann zum Geheimprozess gegen Tuchatschewski und zur Liquidation vieler Offiziere der Roten Armee kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges geführt.”
Wenn Orlow allein die Quelle für diese These wäre, gäbe es gute Gründe, sehr misstrauisch zu sein. Aber es gibt tatsächlich andere Quellen und die These erscheint mir persönlich immer wahrscheinlicher. Sie erklärt vor allem auch, warum Stalin fast den gesamten oberen Offizierskörper der Roten Armee ausrottete, was kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs geradezu selbstmörderisch war und die UdSSR um ein Haar ihre Existenz gekostet hätte.
Ich halte also, kurz gesagt, nichts davon eine Quelle deswegen auszuschließen nur deshalb weil sie politisch suspekt ist.
Quellenanalyse und Quellenkritik ist immer richtig und wichtig.
Ich bin über den span. Bürgerkrieg noch nicht umfassend informiert. Daher folgende Anfrage:
1. wieviele Hinrichtungen u. Verhaftungen nahm d. NKWD an POUM-Mitgliedern vor?
2. wo stand das Krematorium und wer beseitigte es wann später?
3. wie groß war die Truppenstärke d. POUM, die der Stalinanhänger u. die der Anarchisten?(bis 1937)
4. wieviele Gefallene gab es bei diesen jeweiligen Gruppierungen?
@36
Es ist ist weder der rechte Ort noch die rechte Zeit, den spanischen Bürgerkrieg zu diskutieren. Ich beschäftige mich derzeit mit der Korea-Thematik und werde davon auch nicht ablassen.
Die von dir aufgeworfenen Fragen erscheinen mir sehr seltsam, um nicht zu sagen verdächtig. Ich bitte um Nachsicht, wenn ich mich geirrt haben sollte, aber nur ein beinharter Stalinist stellt nach meiner Erfahrung solche Fragen (”Wo stand das Krematorium?”). Sie lassen sich allerdings durchaus beantworten, was ich aber hier und heute nicht als meine Aufgabe ansehe.
Für alle, die an diesem Thema interessiert sind, verweise ich als Einstieg auf die aus meiner Sicht durchaus brauchbare Literaturliste des deutschsprachigen Wikipediaartikels zu dem Thema:
http://de.wikip...%C3%BCrgerkrieg
(Ich bin wikipedia gegenüber durchaus misstrauisch, kann aber die Litraturliste durchaus empfehlen. Die angegebenen Standard - Geschichtswerke (Autoren sehr verschiedener politischer Standorte) habe ich alle gelesen und in vielen Punkten miteinander verglichen.
Eigentlich haben nur beinharte Stalin - Anhänger “Sondertheorien” etwa zu den Vorgängen 1937 in Barcelona.
Zu der Thematik stalinistischer Legenden und Lügen zum Mai 1937 in Barcelona empfehle ich als Einstieg - mit aller quellenkritischen Vorsicht:
http://www.glas...nd/spanien.html
Ich erlaube mir noch eine Schlussbemerkung.
Die Lügen der Stalinisten etwa über die Moskauer Prozesse oder die Ereignisse des Spanischen Bürgerkriegs sind keineswegs nur eine Frage “innerlinker” Diskussion.
Die offensichtlichen Lügen und Fälschungen der Stalinisten führten nämlich dazu, dass der Kommunismus in den Augen der Mehrheit der Arbeiterschaft weltweit grundlich diskreditiert wurde. Dies deswegen, weil diese stalinistischen Lügen so durchschaubar und wurmstichig waren. DAS und die Erfahrung, dass sie Stalinisten der Arbeiterschaft gegenüber selbst repressiv waren (17.6.1953 z.B.) war die eigentliche Grundlage für den Antikommunismus in der westlichen Sphäre ab etwa 1948. Diese Lügen, etwa über den spanischen Bürgerkrieg, waren zwar innerhalb der damaligen moskautreuen kommunistischen Parteien erfolgreich (in dem Sinne, dass sie blind geglaubt wurden), sie diskreditierten den Kommunismus aber insgesamt.
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht so heisst es. Die stalinistischen Parteien innerhalb und ausserhalb der UdSSR aber hatten ab den 30er Jahren so oft gelogen, dass man ihnen auch nicht glaubte, als sie nach 1950 von den Massakern der US-Armee in Korea berichteten.
Wie wir heute feststellen müssen, hatten die Stalinisten in diesem Fall NICHT gelogen, das wahre Ausmass der koreanischen Massaker an der koreanischen Arbeiterbewegung durch die USA werden erst heute sichtbar.
Ich will damit sagen: es spielt nur dem Imperialismus in die Hände, wenn man heute noch versucht, die Geschichtslügen der Stalindiktatur aus den 30er Jahren noch aufzuwärmen. Der Stalinismus hat die kommunistische Bewegung stärker und nachhaltiger diskreditiert als jede imperialistische antikommunistische Propaganda.
Den Schaden davon hatten die hunderttausenden koreanischen Arbeiter und Bauern, die im Sommer 1950 von der Militärmaschine des “freien Westens” dahingeschlachtet wurden.
@redaktion
Ich wollte noch auf eine wichtige und notwendige Ergänzung zu den von euch aufgewiesenen Fakten aufmerksam machen.
Ihr schreibt: “Die Führer des Westens machen jedoch keinerlei Anstalten, sich um Wahrheit zu bemühen und die Schuld ihrer Vorgänger an den Verbrechen gegen die Bevölkerung Nordkoreas zu bekennen.”
Das ist unbedingt richtig.
Aber nach bisherigem Kenntnisstand muss ergänzt werden, dass die Führer des Westens sich auch eines abscheulichen Verbrechens gegen die Bevölkerung SÜDKOREAS schuldig machte. Es gibt noch immer keine verlässlichen Zahlenangaben über das Ausmass des Bodo-League-Massakers (das nur EINES von mehreren Massakern des Rhee-Regimes im Zeitraum 1945-1953 in SÜDKOREA war), aber es sind bei aller Vorsicht MINDESTENS 100000 Opfer anzusetzen. Das ist gemessen an den Opferzahlen des gleichzeitig stattfindenden Krieges sowie der damaligen Bevölkerung SÜDKOREAS eine geradezu monströse Zahl.
Die Opfer dieses Massakers waren Angehörige südkoreanischer Linksparteien (wovon die Koreanische Arbeiterpartei nur eine war), Gewerkschaftler, sogar bürgerliche Nationalisten (die den Separatstaat Südkorea ablehnten), sowie summarisch Angehörige, ja ganze Bevölkerungsgruppen, die mit diesen “suspekten Personen” in irgendeinem Zusammenhang standen.
Ich weiß nicht, ob das mit dem Neuwort “Autogenozid” bezeichnet werden kann, womit z.B. die Massaker der kambodschanischen Angka oder die Ereignisse in Ruanda von manchen charakterisiert werden.
Aber Vergleiche mit den Massakern etwa des putschenden Franco-Regimes 1936 oder Pinochets 1973 sind ohne den geringsten Zweifel treffend. Selbst My Lay verblasst in den Ausmassen gegenüber dem Bodo League Massaker.
Dies ist wichtig, zumal die ganze Debatte um den Schuldigen beim Kriesgausbruch ja nur dieses und andere Massaker vertuschen sollte.
Ich habe das System in der DDR miterlebt und und bin Eingesperrt und mißhandelt und gefoltert worden. Das alles nur weil ich meine Meinung gesagt habe. In einem Staat der keine Angst hat vor seinen Bürgern, kann man seine Meinung immer sagen. In Nordkoreas häßlicher Diktatur gibt es solche Dinge noch immer (Wer kann sich denn da frei bewegen??? Touristen werden immer von mindestens 2 Begleitern bewacht warum hat man Angst das man einen schritt zuviel macht und vielleicht mit einem einheimischen zu sprechen??? Das man hört er hat angst eine politische unangenehme Äußerung zu machen??? oder hat man Angst das ein sich frei bewegewnder Tourist ein Konzentrationslager findet. Diese Existenz ist Bewiesen) Die vergreisten Machthaber können sich nur mit Gewalt Repressionen und gefälschten Wahlen an der Macht halten und wenn es gar nicht weitergeht dann werfen wir halt ne Bombe. Welch STRAHLENDE ZUKUNFT… Pfui Teufel.
Eine Kommunistische oder auch sozialistische Diktatur ist genau so schlimm wie eine faschistische Diktatur beide sind höchst Menschenverachtend und brutal, der einzige unterschied ist die Farbe der Fahne. WEG MIT DEM KOMMUNISMUS!!! Der kann sich nur mit Lügen über wasser halten. Auch mit der Lüge das Nordkorea angegriffen wird. Wer das Glaubt der Glaubt Auch das Polen zu beginn des 2. Weltkriges den “Sender Gleiwitz” überfallen hat.
@39
Um zu entscheiden, ob du ein Imperialtroll bist oder hier wirklich deine Meinung vertrittst, habe ich folgende Frage an dich:
Sind die (zweifelsfrei nachgewiesenen, nur noch in ihren Dimensionen umstrittenen) Massaker der südkoreanischen Regierung unter Syngman Rhee im Zeitraum 1945-53 AN DER EIGENEN BEVÖLKERUNG insofern als Rettung der Demokratie vor der kommunistischen Bedrohung oder als Handlungen einer menschenverachtenden faschistischen Diktatur zu betrachten?
Ohne eine Antwort deinerseits auf diese Frage lohnt sich keine Antwort auf diesen Beitrag.
Sorry Bronsteyn, aber ich bin nun mal kein “gläubiger” Mensch, habe immer nach Fakten Ausschau gehalten, alles andere ist mir einfach nicht hieb,-u. stichfest genug. Sei mal versichert, dass ich allen Stalinisten gleichfalls bohrende Fragen stell(t)e und dann recht ähnliche Reaktionen erleb(t)e. Wer sich seiner Sache sicher ist, der belegt auch, so halte ich es wenigstens.An allen orthodoxen Kommunisten stört mich, dass sie nicht ausreichend etwas belegen, auch deshalb sind sie mir nicht wirklich genehm.Auch ist es so, dass ich suchende oder bürgerlich-schwankende Menschen unmöglich überzeugen kann, wenn ich nicht eindeutig etwas belege, deren kritische Fragen antizipiere ich!(Wissen um eine Sache im politischen Bereich dient nie nur mir selbst, sondern dient meist der Weitergabe, das sehe ich als meine Pflicht an!) Wer dennoch ohne ausreichende Fakten “überzeugt” wird, der wechselt auch mal recht rasch sein ideologisches “Hemd” oder schirmt sich ängstlich ab.(Schützengrabenmentalität) Mein Weg hingegen ist der, dass ich bei Überzeugung einer Sache felsenfest dastehe und buchstäblich nix mich aus dem Sattel heben kann. Ein gründliches Wissen geht dem allerdings voraus!Ich pflichte übrigens dir bei, dass nicht alles in der Öffentlichkeit erörtert werden kann. Tatsächlich ist es so, dass der Klassenfeind nur unnötigerweise “Honig” daraus saugt. Mein Vorschlag daher, teile mir doch bitte intern all das mit, was du über den span. Bürgerkrieg weißt, bzgl. meiner aufgeworfenen Fragen, sofern bekannt.Du sagst, dass du sehr viel darüber (span.B.) lasest, im Gegensatz zu mir, der lediglich sich etwas darüber eingelesen hat und nun sich “absichern” möchte.
Nun zurück zum Koreakrieg: Hier mal eine militärische Überlegung. Nach dem Weltkrieg I glaubte man, dass Schützengrabenkriege der Vergangenheit angehören, dies auf Grund der Panzerwaffe. Bei fast allen Nachfolgekriegen war das auch so, ausgenommen der Koreakrieg. Es trat das unggewöhnliche Phänomen eines Stellungskrieges ein. Setzten die USA sehr wenige Panzer ein und wenn ja, warum? Mir ist in dem Zusammenhang aufgefallen, dass der US-Imperialismus bei all seinen vielen Kriegen kaum Panzerschlachten führt/e. Fürchtet er hierbei zu hohe Eigenverluste? Wenn ja, wäre dass das Eingeständnis, dass seine Truppe recht unzuverlässig ist, sprich Söldnermentalität. Doch auch hier fehlt es mir an Fachkenntnissen, ich bin lediglich ein aufmerksamer und kritischer Beobachter, that`s all.
(Irbis)
@The Irish: teile uns doch mal mit, was genau du gesagt hast, ansonsten ist es schwierig, zu deinem zurückliegenden Leid Stellung zu nehmen.
@41 den spanischen Bürgerkrieg an dieser Stelle zu diskutieren halte ich für unstatthaft, und alles darzulegen, was ich darüber weiss, würde völlig den Rahmen sprengen.
Ich empfehle grundsätzlich zwei Werke über den spanischen Bürgerkrieg:
- Broue/Temine (trotzkistische Autoren) Revolution und Krieg in Spanien
Pierre Broué, Émile Témime: Revolution und Krieg in Spanien. Geschichte des spanischen Bürgerkrieges, Suhrkamp, Frankfurt/M. 1968, ISBN 3-518-27718-9; (Zweiter Teil ISBN 3-518-07718-X)
- Hugh Thomas (ein britischer konservativer Historiker)
http://de.wikip...iki/Hugh_Thomas
Hugh Thomas: Der spanische Bürgerkrieg, 2., durchges. Aufl. – Berlin [u. a.]: Ullstein, 1964
Zum Einstieg. Ich werde hier natürlich nicht den Inhalt beider Wälzer referieren.
Es ist lohnend, beide Werke parallel zu lesen.
Zum Koreakrieg.
In der Tat scheint im Koreakrieg die Panzerwaffe eine geringe Rolle gespielt zu haben, was aber auch am sehr bergigen Charakter des gesamten Landes liegt. Es ist kein wirklich geeignetes Gelände für den Panzereinsatz, zumal der Zustand der Strassen in Gesamtkorea 1950-53 eher dürftig war.
Zu Beginn des Krieges spielte die us-amerikanische Luftüberlegenheit eine gewaltige Rolle, die durch die MIG-15 ab 1951 eingedämmt wurde.
Es ist in allen bisherigen Kriegen der USA seit 1945 bemerkenswert:
- dass sich immer auf überlegene Feuerkraft und Luftüberlegenheit verlassen wurde
- der Infantriekampf immer - wenn möglich - an “Hilfstruppen” delegiert wurde (wie im Vietnamkrieg z.B. die mit Drogengeldern finanzierten “Geheimarmeen” aus Angehörigen laotisch-vietnamesischer Bergvölker).
Über den Verlauf des Koreakrieges ab 1951 bin ich erst sehr unzureichend informiert und kann dazu noch wenig sagen.
Da scheint mir nicht alles, was da so passierte, militärtaktisch erklärbar zu sein. Der Stellungskrieg ab Spätjahr 1951 scheint aber zumindest teilweise daraus erklärbar zu sein, dass die Panzerwaffe auf beiden Seiten nur wenig Einsatzmöglichkeiten fand, in der Luftbeherrschung eine Art Remis oder Patt (je nachdem wie man es betrachtet) bestand und insofern (Panzer unwirksam, Patt in der Luft) das Kriegsgeschehen auf den Stand des 1. Weltkrieges erst mal wieder zurückfiel.
Im Vietnamkrieg änderte sich das noch einmal drastisch durch die konsequente Orientierung von FNL und NVA (Vietcong und Nordvietnamesische Armee) auf den Guerilliakrieg, mit dem sowohl der feindlichen Panzer- als auch Luftwaffe widerstanden werden konnte. Die militärische Hightech der USA war da einfach relativ wirkungslos (siehe die “Tunnel von Cu Chi” keine 30km vor Saigon seit ca. 1965)
In der Endphase des Krieges 1975 spielte allerdings die Panzerwaffe wieder eine große Rolle, da der “Vietcong” und die NVA in Massen Panzer einsetzten (sogar T-34 aus dem WKII), die offenbar teilweise in Südvietnam zusammenmontiert wurden.
Interessantes Video dazu:
http://www.yout...h?v=9JnfRbHFySg
Nun wäre es mal interessant zu erfahren, wieviele Panzer die Nordvietnamesen besaßen und wieviele sie 1975 einsetzten.
Auch die Panzerstärke der USA und ihrer Saigoner Marionetten gelte es zu ermitteln.
@44
na dann nimm mal Kontakt mit dem youtube-Nutzer VNMIG oder einen seiner Freunde auf. Diese Jungs (es sind Vietnamesen in Vietnam) sind in diesen militärhistorischen Fragen ihres Landes wirklich sehr gut informiert, zudem verfügen sie über sensationelles Filmmaterial. Ich bin durch den Blogger nemetico und seine Vietnam-Videos in youtube auf VNMIG aufmerksam geworden.
@39
Da sich TheIrish nicht mehr gemeldet hat, möchte ich zu diesem Posting für alle anderen Leser dieses Blogs noch etwas sagen.
Ich bin mir relativ sicher, dass TheIrish ein Imperialtroll ist.
Ich möchte gern erklären, was ich unter einem Imperialtroll verstehe. Es gibt sehr mächtige und sehr einflussreiche Leute, die geben eine Menge Geld dafür aus, die öffentliche Meinung “günstig zu disponieren”. Ausser der Korrumpierung von mainstream - Medien gehört dazu auch das Schreiben von Leserbriefen bzw im Internet - Zeitalter das Schreiben von Kommentaren.
Es gibt dazu sogenannte Public Affairs Agenturen, die das gegen Bezahlung machen. Das Geschäft dieser Branche blüht.
Die Brutkastenlüge ist ein historisches Beispiel für den Einfallsreichtum und die Kreativität solcher Unternehmen.
http://de.wikip...kastenl%C3%BCge
Die Honorarkräfte oder Angestellten solcher Unternehmen, die etwa Kommentare bei SPIEGEL-ONLINE oder in diversen Blogs ablassen, sind natürlich minderer Qualität, da sie regelrecht im Akkord arbeiten müssen.
Ich glaube, dass TheIrish ein Beispiel für so eine gestresste Honorarkraft ist, die mit ausgeschissenen imperialistischen Propagandafetzen ihr unverdientes Brot verdient. Ich möchte auch erklären, warum und woran ich das erkenne.
TheIrish (der mit Sicherheit kein Ire ist) schreibt:
“Ich habe das System in der DDR miterlebt und und bin Eingesperrt und mißhandelt und gefoltert worden. Das alles nur weil ich meine Meinung gesagt habe.”
Soso. Dazu passen aber gewisse grammatikalische Fehler in seinem Text überhaupt nicht dazu. Nein, ich meine nicht die üblichen Flüchtigkeitsfehler beim Tippen. Ich meine beispielsweise den gesamten Text in Klammern. Das sind keine Flüchtigkeitsfehler, sondern definitiv Unsicherheiten im Gebrauch der deutschen Grammatik. Aber der Herr will in der DDR gelebt haben. Hochinteressant.
Dummerweise erkenne ich in den grammatikalischen Konstrukten in Klammer Sprachgewohnheiten von Leuten, deren Muttersprache z.B. polnisch ist und der erst wesentlich später deutsch gelernt hat. (Jedenfalls mit Sicherheit kein Ire, die machen andere Fehler in der deutschen Grammatik).
Dann ist von Folter in der DDR die Rede.
Aus meiner Sicht ist die DDR sicherlich ein stalinistischer Polizeistaat gewesen, der viele Menschen aus politischen Gründen inhaftierte, aber Folter wurde ihm selbst von rechter Seite nicht unterstellt. Legt man gar die Kriterien von Dick Cheney an, worin Folter besteht, dann wurde in der DDR garantiert nie gefoltert.
Der Herr behauptet also, in der DDR gefoltert worden zu sein. Soso. Weswegen denn? Ich meine, selbst die übelsten Schwerverbrecher (wie z.B. Rumsfeld, Cheney usw) foltern ja nicht ohne Grund bzw lassen nicht ohne Grund foltern.
So hat etwa die Folter in Guantanamo einen nachvollziehbaren, rationalen und vernünftigen Zweck. Sie dient dazu, von den Gefangenen Geständnisse zu erpressen, die dann dienlich sind, um etwa die Al-Qaida-Lüge aufrecht zu erhalten.
Dieses Konzept wurde ja erfolgreich umgesetzt.
Ich darf TheIrish fragen, aus welchem Grund er denn gefoltert wurde. Welche Geständnisse hätte denn die Stasi von ihm erpressen wollen? War denn TheIrish Angeklagter in einem Schauprozess (die gab es durchaus in der DDR).
Oder ist die ganze Geschichte nicht gelogen?
Jedenfalls, wenn TheIrish ein Troll ist, dann ist er ein sehr trotteliger Troll mit wenig Bildung.
Die Farbe der Fahne zwischen Sozialisten und Faschisten war nicht unterschiedlich, denn beide waren rot (Die Nazis klauten bei der Arbeiterbewegung). Ein gebildeter Troll (und kein so stumpfsinniger wie TheIrish) hätte diesen Umstand wenigstens ausgeschlachtet.
Es ist natürlich auffällig, dass TheIrish sein WEG MIT DEM KOMMUNISMUS!!! in den Text postieren muss. Ich nehme an, er wird nach solchen Zeilen bezahlt.
Die Gleichsetzung stalinistischer Systeme mit “dem Kommunismus” ist ja nun ein Markenzeichen der imperialistischen Propaganda nach dem 2. Weltkrieg. Weder die DDR noch Nordkorea bezeichnen sich selbst als “kommunistisch”. Jeder, der in der DDR gelebt hat, weiss zumindest, dass es wenigstens terminologisch Unterschiede zwischen Sozialismus und Kommunismus gibt.
Ich bin aber sehr amüsiert über dieses Trollposting, zeigt es doch, dass der imperialen Propagandamaschine anscheinend das argumentative Futter ausgeht, und auf alberne Weise versucht wird, noch die in die damals in die Hirne geschissenen Denkmuster des kalten Krieges wieder wachzurufen.
Was gefälschte Wahlen angeht, so ist es nämlich höchst interessant, dass der Koreakrieg keinen Monat nach Wahlen stattfand, die die damalige südkoreanische Regierung um den Faschisten Rhee zwar massiv fälschte, die aber trotzdem verlorenging.
Liebe Leser, lesen Sie meine Thesen:
- der Angreifer im Koreakrieg 1950 war völlig eindeutig und ohne jeden Zweifel Südkorea
- die südkoreanische Regierung war eine menschenverachtende Diktatur, die ihr Volk terrorisierte und zu Beginn des Krieges mehrere 100000 politische Gefangenen umbrachte
- der Koreakrieg insgesamt war der verachtenswerte Versuch der USA, die faschistische Diktatur Syngman Rhees auf der ganzen Halbinsel durchzusetzen.
So, das meine Thesen. Und für all das gibt es Beweise. Und diese Beweise stammen NICHT aus Nordkorea, sondern sie haben amerikanische und südkoreanische Quellen.
Und ich will, dass diese Quellen studiert und gelesen werden. Ich will, dass diese Lügen (”Überfall Nordkoreas auf das friedfertige Südkorea”), mit denen eines der abscheulichsten Massaker der jüngeren Geschichte vertuscht wurde, aufgebrochen und für jedermann sichtbar widerlegt werden.
Meine Quellen sind nachvollziehbar und nachlesbar. Ich behaupte nicht, in der DDR oder sonstwo gelebt zu haben und gefoltert worden zu sein, um virtuell die Glaubwürdigkeit meiner Aussagen zu erhöhen, so wie dieser Scharlatan TheIrish.
Lesen Sie meine Quellen nach, sie liegen offen und sind dokumnetiert:
http://bronstey....wordpress.com/
Ach ja, TheIrish, noch was. Ich fürchte ehrlich gesagt um Ihren Job.
Auch in diesem Geschäft ist Effizienz gefragt und nicht nur guter Wille.
Dieser The Irish ein ganz kleiner mieser Verleumder der DDR. Dabei geht es auch darum via DDR den Sozialismus allgemein zu verleumden. Man nennt so was “mit der Wurst nach dem Schinken schmeißen” Die Hetze gegen die DDR wird mit dem zunehmenden Sozialabbau sowie Massenentlassungen stark zunehmen. Da werden auf einmal sogenannte Greul “entdeckt”, die längst in der Schublade lagern und zurechtsortiert wurden und zu passender Zeit empört und “überrascht” dem Publikum präsentiert werden.Das entsprechende Trommelfeuer setzt pünktlich am 13.8. ein und wird nach den Wahlen sich verstärken. Irgendwie muß die Bourgeoisie ja ihre Sauereien ideologisch unterfüttern. Irgeneine Stasi-Geschichte ist da genau passend.
Nicht dass die Stasi ein gemütlicher “Verein” war, doch sie wird vom deutschen Staat und Kapital regelrecht dämonisiert, so dass uns weis gemacht wird, dass wir ja eigentlich froh sein können, hier im Westen zu leben, wo doch sooo viel Freiheit und Demokratie vorherrsche. Direkt ist ein Lobgesang auf diese leeren Phrasen allein schwerlich möglich, daher dann der Umweg über die Verteufelung des Sozialismus.
Doch zurück zu “unseren” Gefolterten. Ich erlebe derlei Unappetitlichkeiten ja nicht zum ersten Mal. Die Schauergeschichten sind Asbach-Uralt und abgestanden bis zum Abwinken.
Jedes mal, wenn ich nachharke und Näheres wissen möchte, kommt das berühmte “Schweigen im Walde”. Man hat diese Stinker sehr schnell am Kanthaken, wenn man sie denn fragt, wad genau der Auslöser der angeblichen Folterei gewesen sei. Stets dann das gleiche Strickmuster, sie schweigen. Daher meine Devise: sie festnageln, damit ihnen so das Maul gestoppt werde.Schlimm genug, dass sie mit ihrer üblen Hetze und Verleumdung bei unbedarften Menschen genug Flurschaden anrichten.
@47 volle Zustimmung.
Der ehemaligen Führung der DDR kann sicherlich vieles zum Vorwurf gemacht werden, aber nach meinem Kenntnisstand nicht systematische Folter.
Die Imperialtrolle bei Hill&Knowlton oder wie die Firma sonst heissen mag werden wohl noch im Geist der 50er Jahre geschult, wo man sich jede noch so abstruse Lüge erlauben konnte. Korea ist ja das beste Beispiel dafür.
Jeder kann sich morgen ins Flugzeug setzen und landet übermorgen in Seoul, Kimpo-Airport. Nach einer läppischen Passkontrolle ist man draußen und kann sich ganz legal ohne Visum 3 Monate im Land aufhalten.
Man kann sich frei bewegen. Überall.
Wenn man will, kann man sich in eine Kneipe setzen und zusammen mit den Eingeborenen ordentlich einen auf die Lampe gießen. Das Bier (Cass oder OB-Lager) ist dünner als unsres (US-Stil) aber durchaus trinkbar.
Die Leute sind nett und kontaktfreudig. Überall.
Man kann über alles reden – und wird merken dass es Themen gibt, wo die Leute wortkarg werden. Z.B. beim Thema Nordkorea. Und auch zum Massaker von Kwanju gehen die Meinungen im Land auseinander. Auf allen Ebenen.
Kim Dae Jong wurde jahrelang verfolgt, verhaftet, einmal zum Tode verurteilt. Und dann wurde er zum Präsidenten gewählt. In diesem Amt erließ er die größte Amnestie in der Geschichte des Landes, darunter auch für die früheren Militärmachthaber, und setzte so ein Zeichen der Versöhnung.
Einmal habe ich eine Demonstration gesehen. War schon merkwürdig. 200 Demonstranten mit zorniger Miene – und 400 Polizisten rundherum.
Aber das war es dann auch, nichts weiter passiert.
Seoul wurde im Koreakrieg pulverisiert – und ist auferstanden wie Phoenix aus der Asche. Alte Hochhäuser, neue Hochhäuser, hässliche Hochhäuser, schöne Hochhäuser; Hauptbahnhof, U-Bahn, Brücken über den Han-Fluss, Tunnel, Hochstraßen, Fernsehturm, international Airport …
Und viele neue alte Schlösser.
Südkorea ist einer der wirtschaftlich leistungsstärksten Staaten der Welt. Das Land versorgt die Welt mit Schiffen, Autos und Elektronik aller Art. Die Mischkonzerne LG, Hyundai, Kia sind heute weltbekannte Marken.
Wie gut es den Leuten im Land geht, das kann man in der Statistik lesen. Noch besser kann man es selbst sehen. Neubauten ohne Ende, Supermärkte und Kaufhäuser, Kneipen und Restaurants aller Preisklassen.
Am Sonntag mal durch´s Lotte-Shopping-Center gehen, durch´s Myondong-Shopping-Center oder den Namdaemun-Markt spazieren. Handel und Wandel, exotische Speisen, Marktschreier an allen Ecken und Enden - das pulsierende Leben.
Und natürlich die für alle reichen Länder typisch mit Autos verstopften Straßen.
Ich bin in allen Ländern Auto gefahren. Aber dort war mir das zu heiß, die Raserei und das Parken in der dritten Reihe, ne, das ist zu viel für ´nen alten Mann. Macht aber nichts, die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren nicht schlechter als bei uns und sind eher billiger. Notfalls (in der Nacht) Taxi, was dort (jedenfalls die blau-grauen, mit den schwarz-gelben Luxusschlitten fährt man nur wenn Chef zahlt) günstiger ist als hier.
Soweit ein paar Impressionen aus der Realität.
Wir geben das Wort zurück an die Keksperten der Bronsteyn- und Peter-Klasse
PS
Gern würde ich auch schreiben, was ich in Nordkorea (dem Paradies der Werktätigen) gesehen, gehört und erlebt habe. Nur leider war ich dort noch nie. Und ich kenne auch niemand, der dort war. Scheinbar wollen wir das Paradies einfach nicht wahrhaben – wir ignoranten im Geist der 50er Jahre geschulten Imperialtrolle.
@Leser2010
Schön, dass du das mal so deutlich ansprichst. Es geht doch nichts über die fundierte politische Bildung, die Menschen sich beim Bier im Schwelgen eines Wirtschaftswunders erwerben. Da braucht es dann kein geschichtliches oder politisches Wissen mehr. Was interessiert die Affen Politik, wenn es Bananen gibt? So war das auch in Deutschland.
Doch dann kam die Überraschung. Kaum war die DDR als real-sozialistische Alternative nicht mehr exist, brauchten sich die US-Herrscher des kapitalistischen Westens keine Gedanken mehr um ein menschliches Antlitz des Spätfaschismus zu machen. Die Schaufensterdemokratie wurde nicht mehr als propagandistische Waffe gegen den Kommunismus gebraucht. Nun kann es auch in Deutschland eine richtige Demokratie amerikanischen Typs geben: so wie sie auch in Haiti, Madagaskar und Kolumbien aussieht.
Da gibt es denn keine Banenen mehr, dafür aber eine Justiz wie in Sachsen. Schließlich sind das vermeidbare Kosten bei der Plünderung eines Landes. Die Plünderung kann sich jeder anschauen: Exportüberschuss nennt man die Plünderung heute. Waren werden von der Marionettenregierung in so einem Land gegen wertloses Papier wie Lehman-Anleihen und milliardenschwerer Sozialhilfe für notleidende Banken mit US-Aktionären getauscht. Deutschland hat es in dieser Disziplin sogar zur Weltmeisterschaft gebracht.
Dumm gelaufen, aber zu spät: Schlaraffenland ist abgebrannt.
Daher kommt auch der Druck auf Nordkorea. Die US-Herrscher wollen endlich die Rendite für die Besetzung von Südkorea einfahren. Bevor der Lebensstandard von Südkorea gesenkt werden kann, muss bloß noch eben das kommunistische Regime von Nordkorea beseitigt werden.
Mein liebes Leserlein, du hast jetzt mal so richtig Dampf abgelassen, geht`s dir jetzt besser? Wolltest du hier Jemand beeindrucken, das wäre allerdings recht naiv.
Es ist ja ganz nett, dass du mir munter durch die Welt tourst, also ordentlich Geld in der Tasche offensichtlich hast, um dir eine Fernreise zu gönnen.Dann wirste recht munter mit dem Geldbeutel in Südkorea geklimpert haben, so dass dir das Konsumangebot, so wie es in kap. Ländern für Leute mit Geld bereitsteht, wohl sicherlich gemundet hat. Du hast auch dabei nicht versäumt, die Glitzer, - u. Glanzfassade zu bestaunen, wundernd, dass es die gibt. Und wie so viele gute Touris auch, kamst und kommst du dann zu dem Ergebnis, “ei, ich kenn jetzt das Land, ich bin ja rumgekommen”. Aber ach, die Betriebe von innen wirst du wohl kaum unter die Lupe genommen haben, Behörden, Krankenhäuser etc. sicherlich auch nicht. Streikende Arbeiter wirst du bei deinem Kurzbesuch wohl auch nicht gesichtet haben. Es ist anzunehmen, dass du zwar über vielerlei plaudertest, jedoch sicherlich nicht über das Thema Arbeitskämpfe. so bin ich denn auch geneigt anzunehmen, dass du das Leben der Lohnabhängigen Südkoreas nicht übermäßig kennen dürftest, um es einmal moderat auszudrücken. Du kennst zwar u.a. das südkoreanische Bier, das will ich nicht bestreiten, doch die Lohnverhältnisse, das Arbeitsleben, das Sozialsystem, die Umweltzpolitik, die Wohnungsituation, die Mieten etc., all das lieber Touri und Südkoreaexperte, das hast du ganz einfach übersehen.
Prost!
@Redaktion
Es war vor ziemlich genau 20 Jahren, da hat Hermann Kant in der Jungen Welt so was geschrieben. Es war wohl im Juli 1989.
Das Papier habe ich natürlich nicht aufgehoben, deshalb kann ich nur aus dem Kopf zitieren. Er hat da so ungefähr geäußert, dass wenn der Sozialismus verschwinden sollte, dann werden auch alle schwedischen, schweizerischen und sonstigen Sozialismen verschwinden. Das war zu dieser Zeit noch bemerkenswert, denn nach offizieller Lesart war der Sozialismus auf der Siegerstraße und ohnehin die lichte Zukunft. Das Verschwinden des Sozialismus auch nur in Erwägung zu ziehen war Ketzerei.
Nun leben wir 20 Jahre nach dem Ende des Paradieses und könnten schon mal eine realistische Bestandsaufnahme machen. Und das sehen wir beispielsweise, dass immer weniger Menschen arbeiten.
Offiziell lebten voriges Jahr 49% von Erwerbstätigkeit, die anderen werden also von den Arbeitenden durchgefüttert.
Und wir sehen auch die ärmsten der Armen. Jede Lehrerin wird Ihnen bestätigen, dass die Kinder der Hartzis leicht zu erkennen sind – an der Komplettausstattung mit Markenklamotten und Handies. Zu erkennen natürlich nur dann, wenn die so gnädig sind zum Unterricht zu erscheinen.
Wenn ich mein Anfangsgehalt als Dipl.-Ing. 1988 mit dem Einkommen der Hartzis (dazu gehört alles: Wohnung, Heizung, Taschengeld, Tafelessen, Kleiderkammer usw.) vergleiche, sehe ich keine großartigen Unterschiede.
Oder doch?
Dem einzelnen Hartzi steht eine 45qm-Wohnung zu; während ich (nach Abschluss des Studium, war also nicht mehr ganz jung) bei meinen Eltern wohnen musste.
Das heißt natürlich nicht, hier wäre alles gut. Im Gegenteil.
Wenn wir auch jetzt wie die Made im Speck leben, müssen wir doch erkennen dass am Horizont dunkle Wolken aufziehen. Sehr dunkle.
Die Staatsverschuldung liegt zur Zeit bei ca. 24.000€ pro Nase, vom Säugling bis zum Greis. Wenn wir sehen dass nur noch die Hälfte arbeitet und von denen nur die Hälfte im Bereich der Wertschöpfung tätig ist, heißt das also dass jeder nützliche Arbeit verrichtende Mensch mit so um die 100.000€ Staatsschulden belastet ist. Es reicht die Zahl zu nennen um zu wissen, dass diese Schulden nie beglichen werden.
Da haben wir über die in den nächsten Jahren auf uns zukommenden Pensionslasten noch gar nicht gesprochen.
Bei der SachsenLB sind neulich mal eben so 2.000.000.000€ verdunstet, macht pro Sachse (vom Säugling bis zum Greis) ca. 625€.
Aber es gibt eins, was noch schlimmer ist:
Das Desinteresse des Publikums.
Da ist zum einen die Tatsache, dass (außer NPD) alle Parteien am Betrug mitgewirkt haben. Auch der sich jetzt als Rebell gerierende frühere Linke Roland Weckesser saß in den Aufsichtsgremien und hat schön still geschwiegen.
Wundert´s einen, dass die durch und durch korrupte Justiz untätig bleibt?
Das Desinteresse betrifft leider nicht nur die SachsenLB, sondern eigentlich alle Bereiche des öffentlichen Lebens.
Ich hatte mich im Parteibuch zu Wort gemeldet wegen dieser Sache
http://edas.lan...&pos_dok=-1
Eigentlich ein ganz schönes Ding, dachte ich.
Ja, das Parteibuch hat´s aufgegriffen und ein paar andere auch. Aber das war es dann schon. Ich habe noch an anderen Stellen versucht die Sache zu puschen, aber als Einzelner kann man eben nicht viel bewirken. Und auch alle Aktivitäten von Fassbender brachten keinen Erfolg.
Allgemein stellt man beim Lesen der Online-Leserbriefseiten entsetzt fest, dass es im Land vielleicht ein Dutzend Interessierte gibt. Es sind immer die gleichen Namen. Dass die nichts bewirken ist ja klar.
Offenbar ist es wie im Imperium Romanum der Kaiserzeit: pacem et circenses.
Wobei die Leute heute bedeutend mehr kriegen als Brot. Circenses in dem Sinne haben wir nicht – aber dafür den immer mehr anschwellenden Krampf gegen Rechts; wo jeder Schläger und Brandstifter sich mal so richtig austoben kann, wenn er sich nur das Etikett „Antifa“ anheftet.
Das nur mal so am Rande.
Nun ohne Übergang zur Konklusion:
Es ist müßig in der Politik das Gute zu suchen. Das gibt es nirgendwo. Man muss die Auswahl von der anderen Seite treffen. Das beste kann nur das kleinste Übel sein.
Wenn ich also die Wahl habe zwischen dem Drecks-Ferkel, der Kotz-EU, den ekelhaften Pressure-Groups (wer muss eigentlich die Milliarden für die angebl. Opel-Rettung geben? Ferkel ganz gewiss nicht), der bleiernen Zeit, den stinkend faulen korrupten gleichgeschalteten Medien, den korrupten Politikern, der korrupten Justiz und all den anderen Übeln auf der einen Seite
und den kommunistischen Verbrecherregimes auf der anderen
–> dann entscheide ich mich für das kleinere Übel; und versuche im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten hier dem Übel entgegenzuwirken.
@Leser2010
Wenn Du davon redest, dass man Hartzis an Markenklamotten und Handies (Handies gibt es gebruacht schon für weniger als 10 Euro) leicht erkennen könnte, zeigt das, dass du absolut keine Ahnung von diesem Leben hast und das Gewäsch der Medien glaubst. Es funktioniert wie immer: verschiedene Bevölkerungsgruppen (in deinem Beispiel Menschen mit regulärem Job und solche, die Zwangsarbeit zu ein Euro verrichten müssen) werden gegeneinander ausgespielt und die, die ganz oben sitzen, klauen Milliarden und lehnen sich im Bewusstsein ihrer Macht entspannt zurück.
Die Menschen sind nicht in der Lage, zu erkennen, was die Ursachen der Misere sind. Die Propaganda hält das Volk in einem Raum aus nahezu perfekten Illusionen, die die Leute nicht von der Realität unterscheiden können. Gibt es doch mal so etwas wie kritischen Journalismus, der den Menschen den Weg durch den Irrgarten der Illusionen weisen könnte, wird der mit allen Mitteln platt gemacht.
Und dann haben sie dich so, wo sie dich haben wollen: blind, gefangen und ohnmächtig.
@Redaktion
Vor 4 Jahren hat mein erstes Kind angefangen, sich mit Zeitungaustragen was zu verdienen. Das war auch nötig, weil ich es nicht im geringsten für nötig halte, meine Kinder zu verwöhnen. Die sollen gar nicht erst glauben, das Geld käme aus dem Automaten. Und Handy kriegen nicht von den Eltern, sondern müssen die vom selbst verdienten kaufen.
Jedenfalls war das für mich ein Grund, mir die anderen jugendlichen Zeitungsausträger anzusehen (bis dahin hat es mich nicht interessiert).
Was soll ich sagen, es sind alles Kinder aus der Mittelschicht.
Die Kinder der Hartzis könnten das auch machen. Es kann sich jeder bewerben. Tun die aber nicht.
Woran liegt´s? Blind, gefangen, ohnmächtig? Oder gibt´s andere Gründe?
Nur so, meine persönliche Beobachtung.
@Peterlein
Du hast natürlich vollkommen Recht.
—————————————
Für möglicherweise vorbeischauende stille Leser:
Es stimmt, ich hatte die Taschen voller Geld. Das lag einfach daran, dass ich im Auftrag meines Arbeitgebers ein paar Monate in Südkorea gearbeitet habe. Vom Tagegeld bleibt zwar nichts übrig, aber man kann ganz gut davon leben.
So viel zu Peterleins
„Aber ach, die Betriebe von innen wirst du wohl kaum unter die Lupe genommen haben, Behörden, Krankenhäuser etc. sicherlich auch nicht.“.
Wenn man wochenlang zusammenarbeitet, lernt man sich schon kennen. Und weiß dann auch, wie die Leute ticken, wie die Leute leben. Die Krankenhäuser habe ich nicht kennengelernt. Aber einige Kollegen (das bleibt bei monatelangen Auslandsaufenthalten nicht aus) schon.
Dass Peterlein und Bronsteyn tausende Seiten schreiben über die Schlechtigkeit von Südkorea, aber im Hinblick auf das Paradies der Werktätigen Nordkorea merkwürdig wortkarg sind, ist typisch für diese Art tendenziöser Berichterstattung.
Ist ja auch nicht nötig sich in die Niederungen der Tatsachen zu begeben. Die Schwestern wissen eh bescheid. Kann man ja aus der Theorie ableiten, wie gut es den Leuten im Norden geht. Eine kommunistische Aristokratie ist schon ein Traum. Und nicht von der Glitzerfassade des südkoreanischen Regimes geblendet zu werden – ist das vollkommene Glück.
Aber vielleicht kann Peterlein uns doch erzählen was er so erlebte, als er dort die
- „die Betriebe
von innen … unter die Lupe genommen“ hat.
Und wie es im Paradies der Werktätigen aussieht mit
- „Behörden,
- Krankenhäusern,
- Lohnverhältnissen,
- Arbeitsleben
- Sozialsystem
- Umweltpolitik
- Wohnungssituation
- Mieten“
Ich freu mich drauf.
mmh, die opfer sind die Täter, die Täter die Opfer, das sagte doch Tucholsky schon vor Jahrzehnten und mich dünkt, das hat sich nicht geändert. Nun auf einmal sind die Hartz-Opfer auch so was wie Täter, schaffen einfach nix und leben doch glatt wie die Made im Speck, so haste dich doch geäußert
Leser 2010. so wisse denn, dass selbst die Bundesregierung in ihrem Armutsbericht eingestehen muß, dass es ein solches Phänomen hierzulande gibt. Mal zur Erinnerung: 800000 Hartz-IV Empfänger sind ohne Strom und Gas, seltsam das, nicht wahr. Tja, wie kommt denn das? War mal in einem Forum, da hat doch ein User glatt behauptet, dass diese Menschen, alles verrauchen und versaufen - siehe da welch Strolche das doch sind. Schaut man etwas näher hin, so weiß man recht schnell, dass das alles aus der BLÖD-Zeitung entsprungen ist, wo auch du lieber Leser 2010 wohl deine Informationen herhaben wirst.
folgender Personenkreis wird möglicherweise nicht wie die Made im Speck leben:
1. Arbeitslose, 2. Teile der Rentner,
3.Niedriglohnem-
pfänger, 4. Saisonarbeitende,
5. Heimarbeiter, 6. Tagelöhner, 7. Dauerpraktikanten
8. Kurzarbeiter
9. Honorarkräfte,
10. allerlei kleine Selbständige, summa summarum sind das ungefähr mal locker mehr als 20% der Bevölkerung, macht ungefähr 20 Mill. Menschen, die möglicherweise nicht grade üppig leben. Im Osten der Republik sind Löhne von 3-4 € keine Seltenheit, komisch was.
Unter uns gesagt, träum mal schön weiter, vom sogenannten Wohlstandsland namens Deutschland.
Hier noch paar Angaben, entnommen aus einer Gewerkschaftsbroschüre:
“immer mehr erwerbsfähige Menschen leben in D unter der Armutsgrenze. Oft arbeiten sie mehr als 60 Std. in der Woche, um überhaupt über die Runden zu kommen. Häufig müssen sie ihren Job nachts,samstags o. sonntags machen.
Bereits ein Drittel aller Vollzeitbeschäftigten lebt sogar von Armutslöhnen. Das sind brutto weniger als 1442 Wuro und Netto 1012 €. Im Osten sind das fast 30% u. im Westen 12%. Und die Zahl im Niedriglohnsektor steigt.Besonders betroffen sind Beschäftigte in Kleinbetrieben, Frauen, Beschäftigte im Dienstleistungsbereich.
Fehlende Ausbildung ist meist nicht die Ursache für eine geringe Bezahlung. Die Mehrheit der Niedriglohnempfänger/innen hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und übt keine einfache Tätigkeit aus.
Immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeit und noch mehr haben einen Minijob. Im Niedriglohnsektor sind das bereits 57%. Hartz IV hat den Druck auf die Arbeitslosen erhöht. Mit der Verschärfung der Zumutbarkeitsregelung werden sie falsch gezwungen, Arbeit um jeden Preis anzunehmen….Löhne von weniger als 3€ sind demnach zumutbar.
Das Volkseinkommen ist im letzten Jahr (2006) um 26 Mrd. € gewachsen….Unternehmens, - u. Vermögenseinkommen sind um 32 Mrd Euro gestiegen. Arbeitnehmer/innen haben gegenüber 2005 dagegen 6 Mrd.€ weniger in der Tasche. Seit über 20 J. ist d. Steigerung d. Löhne hinter den Kapitaleinkommen zurückgeblieben. … Die reichsten 10% d. Vermögensbesitzerkonnten seit 1998 ihren Anteil am Volksvermögen um 2,4% steigern. Sie haben nun 47% des gesamten Nettovermögens, während die ärmere Hälfte d. Bevölkerung nicht mal 4% besitzt. …Während die Bezüge deutscher Topmanager zwischen 100 u. 300% gestiegen sind, wuchs gleichzeitig ein riesiger Niedriglohnsektor heran.”
So und nun kommst du Leser 2010.
Danke Peter. Schön wenn Du auf Fragen antwortest, die keiner gestellt hat. Glaubt ja auch jeder, dass Löhne von 3€/h möglich sind. Klingt ziemlich schlimm wenn man glatt “vergisst” zu erwähnen, dass diese Leute dann noch ein paar Hunderter Aufstockung kriegen.
Dass das alles höchst unsauber ist und in der Gesamtbilanz eine Subventionierung der Unternehmer (die ich grundsätzlich ablehne) ist auch eine schlimme Wahrheit. Aber zu der kommt man gar nicht erst, wenn Du die Voraussetzungen einfach unter den Teppich kehrst.
Und nun zur Frage, wie es in Deinem Paradies der Werktätigen, in Nordkorea, aussieht hinsichtlich
- der „Betriebe”, die Du
“von innen … unter die Lupe genommen“ hast.
und mit
- „Behörden,
- Krankenhäusern,
- Lohnverhältnissen,
- Arbeitsleben
- Sozialsystem
- Umweltpolitik
- Wohnungssituation
- Mieten“
Ich danke schon mal im Voraus.
Und wenn Du das deutsche Elend beklagst, kannst Du natürlich gern den Vergleich zu Deinem Paradies anstellen.
Obwohl, der fällt ohnehin zugunsten von Nordkorea aus. Dort gibt es keine Hartz-IV-Sklaverei, keine 1€-Jobs und überhaupt ist dort alles viel besser.
Oder etwa nicht?
Hier mal eine Gegenüberstellung zu den beiden Koreas:
1. Norkorea wurde im Koreakrieg total ausgebombt. Nicht nur Städte, Fabriken und sonstige anlagen wurden vernichtet, auch Staudämme, Felder und Wälder wurden vernichtet. Die Folge davon ist, dass noch heutzutage auf Grund des fehlenden Waldes ganze Berhänge abrutschen. Hinzu kommen noch die vielen Minen, die z.T. noch immer im boden “schlummern”.
Etwaige Hinweise, auch im Süden vielen Bomben, lasse ich nicht gelten, da die Hauptkampflinie recht bald in etwa der 38.Breitengrad war. die Mig-Kampfflugzeuge bombten nicht südl. der HKL.
2. Jeder Staat ist auf Handelsbeziehungen angewiesen. Bekanntlich wurden die für Nordkorea auf Druck der USA fast ausschließlich auf die Comecon-Staaten und China, einem grade erst gebildeten Staat beschränkt.
3. Südkorea erhielt großzügige Wirtschaftshilfe durch die USA.
die SU, selbst beschäftigt mit dem Wiederaufbau ihres durch den Faschismus ziemlich ruinierten Landes, konnte natürlich weniger Wirtschaftshilfe leisten, während China selbst erst im Aufbau begriffen war.
4. südkoreanische Monopole stießen sich auf Kosten von Trikontstaaten gesund, konnten so zusätzlich die südkoreanische Wirtschaft ankurbeln.
5. Die Landwirtschaft ist in Nordkorea weniger ertragreich, als im Süden und zwar deshalb, weil der Norden gebirgiger als der Süden ist. Hinzu kommt das rauhere Klima dort.
6. Wer vom Arbeiterparadies Nordkorea spöttisch schwafelt, verkennt, dass hier niemand eine solche Haltung einnimmt. Was du lieber Leser 2010 betreibst, ist lediglich billige Polemik. Es ist sicherlich so ziemlich jedem Linken klar, dass allein aus den von mir genannten Gründen kein sogenanntes Arbeiterparadies existieren kann und es auch sonst keines geben kann.
Materielle Absicherung, Gesundheit, Bildung, Vollbeschäftigung, soziale Errungenschaften sind eigentlich schon eine ganze Menge, die es wert sind, verteidigt und erkämpft zu werden.
Der Ausdruck selbst, ist eine bürgerliche Spottbezeichnung für Alternativen zum Kapitalismus, die genährt ist aus einer bloßen Gehässigkeit, schließlich muß sich das Ausbeutersystem ja “irgendwie” aufputzen. So ziemlich jeder Mensch, ob nun links oder nicht, weiß, dass es hier auf Erden sowie im imaginiertem Himmel kein Paradies gibt. Du kannst dir daher deinen billigen Spott grade mal schenken.
P.S. dass es in D Werktätige nötig haben, aufzustocken, zeigt doch, wie miserabel eigentlich die Verhältnisse im sogenannten Wohlstandsland D. sind. D. ist einer der mächtigsten Wirtschaftsländer dieser Welt und dennoch müssen millionen Menschen aufstocken, das ist doch schon recht eklatant, meinste nicht auch?
Da mal drüber nachdenken.(so wie über die sonstigen Textpassagen)
Danke Peter. Du hast schon wieder Fragen beantwortet, die niemand gestellt hat. Dass diese Antworten falsch bzw. irreführend sind, sei deshalb nur am Rande erwähnt.
Aber es würde einen immer noch interessieren, wie es in Deinem Paradies der Werktätigen, in Nordkorea, aussieht hinsichtlich
- der „Betriebe”, die Du
“von innen … unter die Lupe genommen“ hast.
und mit
- „Behörden,
- Krankenhäusern,
- Lohnverhältnissen,
- Arbeitsleben
- Sozialsystem
- Umweltpolitik
- Wohnungssituation
- Mieten“
Ich denke schon dass Du dazu ganz viel zu sagen hast. Denn Zahlen zu anderen hast Du auf dieser Seite schon viele gepostet. Ein paar wirst Du wohl auch zu Deinem Lieblingsland parat haben.
Oder?
Nennen bürgerliche Menschen sozialistische Staaten als Paradies der Werktätigen, so nennen wir Linken unterschiedlichster Couleur euren Kapitalismus ein Paradies der Gauner, so einfach ist das.
Zu Nordkorea soll ich was sagen? Ich spring nicht durch jeden Reifen, den du mir hinhälst.Dein Ansinnen ist nämlich unlauterer Art, du willst lediglich trollen.
Nordvietnam wurde schnell aufgebaut, Nordkorea dto. Letzteres muß allerdings viel für Rüstung ausgeben, der Süden ist eine Aufmarschbasis, dass Problem hat Vietnam seit 1975 nicht mehr. Zudem ist Nordkorea vom Welthandel abgeschnitten, Vietnam, dass sich ins kap. Fahrwasser begeben hat, indes nicht.
“Link funktioniert nicht”, das stimmt inzwischen. Ick hör dir natürlich trapsen. Schön wenn man Einiges von EDV versteht.
Die Retourkutsche halt, ist schon klar. Nun ich kann`s verkraften.
Lieber Peter,
ich habe Dir keinen Reifen hingehalten. Im Gegenteil, ich habe nur Deine Worte zitiert. Das ist alles. Sieh nach was Du geschrieben hast:
- „Betriebe von innen … unter die Lupe genommen“
- „Behörden,
- Krankenhäusern,
- Lohnverhältnissen,
- Arbeitsleben
- Sozialsystem
- Umweltpolitik
- Wohnungssituation
- Mieten“
Also, wie sieht´s aus?
“Paradies der Werktätigen” ist übrigens keine Erfindung bürgerlicher Menschen, sondern eine der blumigen Selbstbezeichnungen dieses obskuren Staates.
Aber das solltest Du als Korea-Experte doch schon selbst wissen.
Dass der Kapitalismus ein Paradies für Gauner ist stimmt schon, hat aber mit unserem Thema erst mal nichts zu tun.
Ich hab überhaupt nix über Nordkorea gesagt, lediglich das Verhältnis dieses Landes zu den USA und dessen Marionette in Seoul.Ich bin kein Nordkoreaexperte, bin aber wissend genug, warum der Norden so reagiert, wie er reagiert. Auch ist mir das Gebahren der USA gegenüber Nordkorea wohl bewußt,woraus ich dann Einiges ableiten kann.
Das Erlebte ist sicherlich nicht ganz unwichtig, doch spiegelt es fast nie das Wesen einer Sache etc. wieder, da braucht`s schon ein “bisserl” Theorie.
Beispiel: es hat so viele Deutsche gegeben, die im Krieg waren und dennoch keine Antifaschisten wurden, das sollte doch schon zu denken geben.
Doch zurück: es geht nicht darum den Norden hochzujubeln, was hier wahrscheinlich ohnehin niemand tut, sondern herauszustreichen, dass Nordkorea gefälligst von den USA in Ruhe gelassen werden soll.Dazu gehört: Streichung von der Liste der sogennanten Achse der Bösen und bittschön ein Friedensvertrag, damit das land nicht ständig in Angst und Schrecken leben muß. Geschieht das, was ich mir nicht vorstellen kann, dann würde Nordkorea ziemlich rasch seine immensen Rüstungskosten senken und sehr viel mehr Geld in die zivile Wirtschaft stecken, da bin ich mir ganz sicher. Also.
P.S. Bronsteyn, was sagst du dazu. Du meldest dich garnicht mehr, warum?
@63
war mal kurz weg…
Die letzte Zeit habe ich mich hauptsächlich mit der koreanischen Geschichte und des Koreakrieges beschäftigt, und auf was ich da so gestossen bin, ist wirklich mönströs und übertrifft alle meine Erwartungen.
Das Glitzerzeug von Leser2010 interessiert mich wenig, wenn ich mir das Foto eines Kinderskelletts aus einem exhumierten Massengrab des sogenannten Bodo - League - Massakers anschaue.
Dass die Syngman Rhee Regierung 1950 “gesichert” mindestens 100000 Menschen massakierte (”Kommunisten”, politisch Suspekte, Kinder, analphabetische Bauern usw.) war mir bis vor Wochen nicht bekannt (Schätzungen bis 1,2 Millionen).
Was interessiert mich in diesem Zusammenhang irgendein Arschloch, das sonstirgendwo in irgendeinem Glaspalast ein Bierchen getrunken hat und meint, mir was von einem Paradies der Werktätigen erzählen zu müssen. Da empfinde ich nur noch Ekel.
Damit klar ist, wovon ich spreche:
http://www.kore...mmission2-2.jpg
Der entsprechende Artikel von mir:
http://bronstey...-in-korea-1950/
Noch vor wenigen Wochen war ich offengestanden völlig ahnungslos, welches Ausmaß diese Massaker damals wirklich hatten.
Ich gebe dir recht, Peter H, es ging um das Thema Nordkorea und die Erpressungen der USA. Es ging nicht um Nordkorea und darum, ob es ein Paradies der Werktätigen ist.
Ich habe nach diesen gräßlichen Bildern und auch den gräßlichen Fakten, die ich da zusammengetragen habe (und noch zusammentrage) nicht die mindeste Lust mehr, mit irgendwelchem Gesindel zu “diskutieren”, das meiner Ansicht nach ohnehin von Hill & Knowlton oder sonst einer Firma dieser Art alimentiert ist. Diese Typen ekeln mich an und und ich sehe sie als nicht würdig an, die Frage Nordkorea und die Einschätzung dieses Staates zu erörtern. Dies verbietet mir das Bild des Kinderskeletts oben.
Zu dir, Peter H, sage ich, dass ich Nordkorea in jeder Hinsicht als einen bürokratischen deformierten Arbeiterstaat an sehe - in jeder negativen und positiven Bedeutung des Wortes. Und was die Kim - Bürokratie sich auch immer zu Schulden hat kommen lassen, ich werde auch in Anbetracht der monströsen Verbrechen des “Glitzerstaates” USA die DVRK (Nordkorea) immer gegen dem Imperialismus verteidigen.
Ich empfehle ein Blick auf die von mir bereits zusammengetragenen Fakten:
http://bronstey....wordpress.com/
Eines aber weiß ich bereits ganz sicher:
es handelt sich nicht nur um eine “Nordkorea-Lüge”, sondern um eine KOREA - LÜGE, denn die Geschichtsfälschungen im Zusammenhang mit der Vorgeschichte und des Ausbruchs des Koreakrieges sind ungeheuerlich. Und was wichtig ist: ich spreche von Massakern der SÜDkoreanischen “Regierung” an der SÜDkoreanischen Bevölkerung.
Ich bin noch immer schockiert.
Das Massaker Bodo League gehört unbedingt breit publik gemacht! Ich hab mal gegooglet und festgestellt, dass in der deutschsprachigen Wikipedia kein entsprechender Artikel bis jetzt angelegt wurde. Das sollte sich m.E. ändern!!
P.S. Die Unterstellungen einiger User hier sind ziemlich dummdreist, ja regelrecht unverschämt! Wäre ich Webmaster hier, würde ich die zu passender Zeit stoppen, also ihre Beiträge nicht mehr freischalten.Zuvor wären sie allerdings erst einmal einer harschen Kritik ausgesetzt.
[Editor: Don’t feed the trolls. Das ist die israelische Troll-Armee. Heute waren es vier Kommentare unter vier verschiedenen Pseudonymen, die von ein und derselben IP kamen. Zu dieser Troll-Armee haben wir im Beitrag “SEO-Spaß mit Wolfgang Buschfort” alles Notwendige gesagt. Wir löschen die Kommentare umgehend, haben jedoch die Redaktion nicht 24/7 besetzt, so dass der Spam manchmal ein paar Stunden stehenbleibt. Den Spam der israelischen Blogger-Armee bitte einfach ignorieren.]
Ich diskutiere nicht mit Holocaustleugnern und sonstigen Gesindel, das Massenmorde rechtfertigen oder vertuschen will.
Und ich empfehle Redaktion, die eindeutig als Trollpostings zu identifizierenden Kommentare der Firma Hill & Knowlton oder wie sie sonst heisst zu löschen.
Dieses abscheuliche Gesindel hat doch in den Kommentarfelder der SPEIGEL oder anderer CIA - Organe genug Möglichkeiten, seine “Meinung” zu “veröffentlichen.
An alle anderen Leser sei gesagt, dass es diesem Blog mein-parteibuch.com zur Ehre gereicht, in das Fadenkreuz einer noch nicht näher identifizierten “Public Affairs” - Organisation geraten ist. Das sind “Unternehmen”, die sich im Auftrag höherer Chargen damit beschäftigen, die “öffentliche Meinung” entsprechend den Bedürfnissen ihrer Auftraggeber “günstig zu disponieren”.
Meistens handelt es sich dabei um die Rechtfertigung von Krieg (in Gegenwart oder Vergangenheit) oder um die Vertuschung von Massakern.
Zu den Operationsfeldern solcher “Firmen” gehören unter anderem die Kommentarfelder diverser Medien, aber auch kritischer Blogs.
Hier kommen Honorarkräfte zum Einsatz, die versuchen, diese Kommentarfelder mit ihrem ekelerregenden Kot zu fluten. Sie werden auch Imperialtrolle genannt.
Der Begriff Troll im Zusammenhang mit dem Internet ist hier erklärt:
http://de.wikip...org/wiki/Troll_(Netzkultur)
Unter einem Imperialtroll ist ein Troll zu verstehen, der im Dienst und im Auftrag des US-Imperialismus arbeitet, also “transatlantisch”, proisraelisch, natürlich antikommunistisch und antiislamisch auftritt. Manchmal tragen diese Figuren virtuelle Miniröckchen und geben sich als Frauen aus, bisweilen sogar mit islamischen Namen (z.B. Aische), aber es handelt sich natürlich trotzdem um die verachtungswürdigen Enddarmausgänge des imperialistischen Wahrnehmungsmanagmentapparates, und zwar die unterste aller unteren Kategorien, die niedersten alle niederen Chargen, zumeist historisch fast bis zum Analphabetismus ungebildet (z.B. The-ich-bin-in-der-ddr-gefoltert-worden-Irish), bis zum Abwinken stumpfsinnig, aber mehr üppig als gut mit Textbausteinen aus den imperialistischen Think Tanks und Märchenschmieden ausgestattet.
Ein namentlich bekannter Imperialtroll ist z.B. Michael Schnarch, der für die Kommentarfelder des SPEIGEL zuständig ist.
http://www.goog...mp;aq=f&oq=
Die Imperialtrolle hier im Kommentarfeld sind allerdings sehr minderwertiger Qualität (das geht tatsächlich!) und maskieren sich mal als Folteropfer der Stasi, als Reiseleiter oder als verschleierte Miniburkaträgerin mit Strapsen.
Originell aber nicht geistreich.
Wie umgehen mit Imperialtrollen. Ich bin für eine strenge Linie mittlerweile.
Da Imperialtrolle, so wie die in diesem Kommentarfeld hier aufgetauchten, haben ausser den in ihre Hirne geschissenen imperialistischen Mythen ohnehin nichts in ihren Schädeln, und die Exkremente, die wir dort wahrnehmen können, lesen wir - wenn überhaupt, dann doch lieber gleich im Original nach (SPEIGEL, BILD, WELT, FOX, CBS, der ganze Murdoch oder Bertelsmanndreck).
Für den Umgang mit Trollen im allgemeinen, sowie mit Imperialtrollen im speziellen empfiehlt sich.
\|||/
(o o)
,~~~ooO~~(_)~~~~~~~~~,
| Please |
| don’t feed the |
| TROLL! |
‘~~~~~~~~~~~~~~ooO~~~’
|__|__|
|| ||
ooO Ooo
will heissen: Troll nicht füttern. Nicht auf ihre Posts eingehen (gemäß ihren Handlungsanweisungen sollen sie ohnehin bevorzugt persönlich angreifen, diffamieren etc und ja nicht sachlich bleiben usw.), sie ignorieren, und ach ja, liebe Redaktion, ich empfehle ab jetzt alle weiteren Posts von dieser IP-Nummer (ist es wieder die vom ZDF?) kommentarlos zu löschen. Mein Beifall dafür ist sicher.
65 -> editor
lach. Wusst ich es doch. Bravo!
Kritik ist nicht gleich Kritik! Die eine dient der Hinterfragung, ergänzt, korrigiert Fehlwissen, regt an,bereichert,bietet andere/neue Betrachtungsweisen, beseitigt Denkfehler (z.B. mangelnde Logik, Widersprüchlichkeit etc.)während andere Kritik nix weiter als promitive antikommunistische Hetze ist. Dieser ist allein das Handwerk zu legen.
@68
Zustimmung!
@Peter
Trolle bitte nicht füttern!
Ja, das stimmt und es ist gut, dass du es sagst, damit mir nicht unnötigerweise der Kragen platzt u.o. ich mich unnötigerweise in einen vorbereiteten Sumpf/Dickicht hineinziehen lasse.
So, nun aber endlich wieder zurück zum eigentlichen Thema.
Was mir Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass die USA nordkoreanische Schiffe aufbringen wollen. So wird die Lunte ans Pulverfass gelegt.
Alles eskaliert zusehens, der neue Präsident mit alten imperialistischen Gelüsten. Der Unterschied zu Bush scheint wohl der zu sein, dass er zunächst mehr punktuell vorgeht, anders als sein Vorgänger, der plump Rundumschläge favorisierte.Hinzu kommt, dass Obama mehr die Wallstreet repräsentiert, Bush hingegen bevorzugt die Rüstungs,- u. Ölindustrie.So knöpft sich denn Obama zunächst “nur” Nordkorea als auch Afghanistan unter Mißachtung Pakistans gezielt vor, um so das Ansehen der USA weltweit nicht übermäßig zu strapazieren. Gegenüber Bush ist er eindeutig der raffiniertere Räuber.Im/den Irak “sitzt er einfach aus”, Guantanamo läßt er offen, so dass dieser 2. charismatisch wirkende Kennedy uns alten Wein in etwas neuen Schläuchen darbietet. Doch zurück zu N.Korea.
Pjöngjang hat angedroht, dass bei Aufbringung seiner Schiffe, was ja schlichtweg auch eine Kriegshandlung ist, es dies mit Krieg beantworten werde, sofern die westl. Medienberichte stimmen. Nachvollziehbar wäre das eigentlich schon. Gibt Nordkorea bei der Beschlagnahmung seiner Schiffe nach, dann kommt gleich der nächste Schlag der USA, so ist das im Krieg, so ist das beim Schach, so überall sonst.China, aber auch die Wehrhaftigkeit Nordkoreas einschließlich seiner/n Atimbombe/n haben bis jetzt die USA soweit zügeln können, dass sie bis jetzt noch keinen Überfall auf die Volksrepublik starteten.So beließen sie es bis jetzt “nur” bei Spionageflügen und Eindringen von Kriegsschiffen in Pjöngjangs Hoheitsgewässer. Inwieweit Letzteres noch regelmäßig geschieht, bin ich mir allerdings nicht sicher, denn bei dem U-Boot Pueblo haben die USA ja eine böse Schlappe hinnehmen müssen. Dies könnte sie zur See vorsichtig gestimmt haben?!
Das angemessen überschauen zu können ist eigentlich nicht möglich, denn Spione posaunen ja nicht durch die Landschaft und Nordkoreas Mitteilungen sind teils sehr rar, teils vom Westen unterdrückt sowie gefiltert. So kommt es also, dass wir über die ostasiatische Halbinsel recht wenig wissen, z.T. auch garnichts, einschließlich der Lebensweise in diesem Land, was maßgeblich durch die Abschottung des Nordens bedingt ist.So erfahren wir auch nicht, was denn eigentlich mit den US-Journalistinnen, so es solche sind, eigentlich in Punkto Behandlung geschieht. Ob sie, wie in kap. Ländern vermutet, als Faustpfand herhalten, sei dahingestellt, dazu ist deren Leben für die Vereinigten Staaten sicherlich nicht wichtig genug, also muß entweder von einer Ente oder Kaffeesatzleserei eher ausgegangen werden.Letztendlich könnten sie auch vom eigenen irregeführt sein, auch das ist denkbar. Zu deren Grenzübertritt sei noch angemerkt, dass dies entweder recht unverfroren über den offensichtlich zugefrorenen Tumen erfolgte, oder eine geballte Naivität vorlag, nach dem Motto, dass da alles gutgehen werde. Dabei hätten sie eigentlich wissen müssen, dass dies Land recht rigide, repressiv und von daher sehr kontrollierend ist. Als sogenannte “caucasian race” hätten sie niemals unbemerkt agieren können, merkwürdig das Ganze.Zumindest werden so die Spannungen gegenüber Nordkorea forciert.
@Peter H
In der Tat ist es sehr schwierig, über die causa verlässliche Informationen zu bekommen.
Ausserdem ist höchst dubios, was denn “Pyönyang” (und wer bitteschön) so alles gesagt hat und was nicht, und auch wann und in welchem Zusammenhang.
So kursiert ja immer noch dieses Gerücht herum, “Pyöngyang” hätte gedroht, Seoul in ein “Meer aus Feuer zu verwandeln”, i.d.R. mit dem Zusatz “O-Ton Pyöngyang” oder “neulich” oder “vor einigen Tagen”.
Und kaum recherchiere ich da hinterher, da wirds immer dubioser.
Da war es nicht “neulich”, sondern 2008, nein war doch 2005, halt, das war 2001. Oder 1999? Oder doch 1994?
siehe http://bronstey...meer-von-seoul/
Jedenfalls habe ich keine Quelle dafür gefunden, nur Spuren in immer dunkler werdende Vergangenheit.
Ich wollte schon an die nordkoreanische Botschaft schreiben und die um eine Stellungnahme bitten, aber die auf der Webseite der Botschaft angegebene Mailadresse existiert nicht. Das finde ich nun auch höchst seltsam, die müssen doch mitkriegen, wie da gehetzt wird. Auch für einen stalinistischen Staat scheinen die mir doch recht vertrottelt zu sein.
Jedenfalls sage ich einfach mal grundsätzlich: Vorsicht bei allem, was “Pyöngyang” so alles gesagt haben soll.
Im Prinzip muss man da immer erst einmal nachrecherchieren.
Immerhin, ich arbeite mich langsam im Internet in Richtung Korea vor.
Die Linke Zeitung berichtet neuerdings zeitnah über aktuelle Arbeiter- und Studentenkämpfe in Japan.
http://www.link...55&Itemid=1
Ich will die Mädels und Jungs dort auch fragen, wie sie die aktuelle kalte Krise einschätzen und ob sie Infos haben. Aber das braucht alles leider noch viel Zeit.
Ach ja, noch was.
Ich bitte um die Verbreitung meines Aufklärungsvideos zum Bodo-League-Massaker, das die faschistische südkoreanische Bevölkerung in den Anfangswochen des Koreakrieges an ihrer “eigenen Bevölkerung” veranstaltete.
http://www.yout...h?v=S-hxwc5h3F8
Dimensionen: “gesichert” mindestens 100000 ermordete politische Häftlinge, Schätzungen bis 1,2 Mio.
Quelle: u.a. die von der letzten südkoreanischen eingesetzte Wahrheits- und Versöhnungskomission.
Wer das begreift, und sich fragt, wie dieses ungeheuerliche Verbrechen ein halbes Jahrhundert vertuscht werden konnte, der liest sowieso alle Korea - Nachrichten mit ganz anderen Augen.
—————————
Ich probiere mal, ob sich das einbinden läßt. Wenn nicht, liebe Redaktion, schmeiss den part hier einfach wieder raus.
Es gibt eine koreanisch-deutsche Freundschaftsgesellschaft so viel ich weiß, da mal nachharken.
Sag mal Bronsteyn, wo gibt`s denn Videomaterial, so wie du es hast?
Die Verbreitung sollte u.a. durch einen entsprechenden Wikiartikel geschehen, der mit dem Lemma Massaker verlinkt sein sollte. Doch das sagte ich bereits.
Vielleicht ist hier das Passende dabei:
http://www.laen...gung/index.html
Aufgepasst:
Unsere antideutschen Stalker der bezahlten Blogarmee des israelischen Heimatministeriums benutzen für ihre Trollerei nun auch die Pseudonyme “Peter H.” und “B.Bronsteyn”. Wir erkennen die Stalker zuverlässig an IP und E-Mail-Adressen und löschen sie möglichst zeitnah. Die über disem Kommentar stehenden Beiträge von “Peter H.” und “B.Bronsteyn” sind authententisch.
In der Zwischenzeit: fallt nicht auf die Provokationen herein. Den Stalkern geht es darum, Diskussionen zu stören und Zwietracht zu sähen.
Hier noch was zu Nordkorea: Du sagst, dass das Regime möglicherweise vertrottelt sei, was ich indes nicht glaube. Es herrscht in diesem Lande eine Wagenburgmentalität vor, und das bedeutet automatisch ein Zustand der Wachsamkeit. Weiterhin gehört zur Wagenburgmentalität eine Kampfbereitschaft, sowie Formen einer Phobie als auch eine gewisse paranoide Haltung.
Es kommt hinzu, dass Nordkorea keine “Freunde” in der Welt hat und auch sonst nur sehr wenige Anhänger weltweit. In Südkorea hingegen, dürfte es eine gewisse Anhängerschaft haben, das ist zumindest vorstellbar. Klar, das Herrschaftsmodell ist alles andere als attraktiv, so dass es gewiß nicht auf andere Länder übertragbar ist. Norkorea dürfte all das wohl wissen und setzt auch deshalb auf die Karte der Abschottung, neben den gerade genannten Gründen.
Nimmt nun Kuba zum Vergleich, dann fällt auf, dass die Karibikinsel hingegen eine hohe Ausstrahlungskraft besitzt, vor allem auf und in Lateinamerika. Allerdings hat es die “grüne Eidechse” trotz Blockade dennoch einfacher als Nordkorea, denn es gibt schließlich kein gedoppeltes Kuba. Ein Fluch lastet auf einem Land, wenn es denn geteilt ist.
Ich bin überzeugt, dass der Norden sogar bereit wäre, seinen Sozialismus ein wenig zurückzufahren, wenn es denn als Ausgleich eine Wiedervereinigung gäbe, so diese antiimperialistisch
ausfiele. Der Wunsch sich wieder zu vereinen ist eine mächtige Triebkraft, die im koreanischen Volk und in der Regierung/Partei vor allem Nordkoreas mächtig vorhanden ist.
Bei der Gelegenheit sei auf einen Unterschied zur SU Stalins hingewiesen. Nordkorea ist noch mehr auf Nation fixiert, als dies einst unter Stalin der Fall war. Dies bedeutet dann auch, dass Pjöngjang mehr an die Vergangenheit vor der Japan-Okkupation anknüpft, als dies die UdSSR je tat, was allerdings bei einem Vielvölkerstaat auch schwieriger sein dürfte - aber nicht nur deshalb.
Die Lebens,- sowie Herrschaftsverhältnisse sind in Nordkorea zusätzlich auch durch den Konfuzianismus geprägt. Eine antiklerikale Haltung war in der SU ganz gewiß größer, was gewiß auf die Verquickung von Kirche und Zarentum zumindest anteilig zurückzuführen ist. Last but not least sei noch erwähnt, dass zwar in der UdSSR unter Stalin ein Personenkult bestand, jedoch dieser in Nordkorea noch ausgeprägter ist, ja sogar ins Groteske mutiert/e.
@77
Ist ja witzig. Redaktion, euer Blog scheint diese Leute ja wirklich gewaltig zu nerven, dass sie solchen Aufwand betreiben.
Ich würde es als Kompliment ansehen.
@75
Ich habe für das Filmmaterial in youtube ausführlich recherchiert. Ein großer Teil des Materials ist allerdings offensichtlich in japanisch.
Es gibt aber auch mehrere Dokus des australischen und des neuseeländischen Fernsehens dazu, die ich noch nicht ausgewertet habe.
@78
Das mit dem vertrottelt ist mir halt so rausgerutscht. Aber es ist schon ärgerlich, dass eine Mailadresse, die auf der Indexpage der Botschaft angegeben wird, gar nicht existiert. Das ist offenkundig Schlamperei, ich kann es mir sonst nicht erklären. Welchen Sinn sollte das sonst haben?
Die Kontaktaufnahme mit der japanischen Zengakuren war auch nicht so ganz einfach, aber mit ungültigen Mailadressen hatte ich es in diesem Falle nicht zu tun.
“bereit, den Sozialismus zurückzufahren”
Ironischerweise war das schon 1945-1950 der Fall. Nach meinen Ermittlungen fuhren die stalinistischen Führungen in Moskau, Peking und Pyöngyang eine Appeasement- Politik (Beschwichtigung) gegenüber dem Imperialismus.
Im Prinzip opferten sie dieser Beschwichtigungspolitik sogar die koreanische Revolution, die konkret auf die Jahre 1945-46 zu fixieren ist. Ich folge darin durchaus der Einschätzung des (südkoreanischen) Sozialisten Iggy Kim.
Die Stalinisten waren bereit, für ein neutralisiertes vereinigtes Gesamtkorea den Sozialismus in Korea zu opfern.
Problem war nur: die koreanische Oberschicht bestand so gut wie komplett aus EX - Kollaborateuren mit Japan.
Es gab keine “nationale Bourgeosie”, wie es die Stalinisten gern gehabt hätten.
Und es gab nur den konsequenten Willen dieser vollkommen diskreditierten Oberschicht, jegliche politische Opposition im Land (und zwar in ganz Korea) auszurotten.
In Südkorea gelang das aus durch die monströsen Massaker auf der Insel Jeju, im Zusammenhang mit dem Yosu - Aufstand, der Massakrierung der Guerillia in Golla (heute Gwangju) und als Krönung das Bodo League - Massaker.
Die US - Armee war hierbei ein hilfreicher und höchst williger Alliierter.
Die Strategie der stalinistischen Führungen in Moskau, Peking und Pyöngyang war darauf ausgerichtet, den “Status Quo ante” wieder herzustellen, und genau das haben sie auch gemacht, wie das Ergebnis des Krieges 1953 zeigt.
Was Südkorea angeht, so weise ich ausdrücklich darauf hin, dass die südkoreanische Gesellschaft in der Tat gespalten ist. Das hat mit Nordkorea direkt überhaupt nichts zu tun.
Wir haben dort eine sehr sehr kämpferische Gewerkschaftsbewegung, die KCTU, und einen kontinuierlichen Kampf gegen die Nachfolger der Rhee - Faschisten.
Südkorea war (und das ist wirklich hierzulande so gut wie unbekannt) auch ab 1953 eine “harte Militärdiktatur” und keinen Hauch “demokratisch” (selbst im bürgerlichen Sinne).
Das Bodo League Massaker war ja ein Massaker der südkoreanischen Rhee - Diktatur an der südkoreanischen Bevölkerung, die jegliche politische Opposition (nicht nur die “linke” ausrotten sollte).
Ich würde von daher hier wirklich mehrere Themengebiete methodisch trennen, bzw abgrenzen.
Das Kim-Il-Sung-Regime in Nordkorea existiert in dieser Form erst seit dem Ende des Koreakrieges und ist eine seiner Folgen.
Keine Bange, die US-amerikanischen Geschichtsfälschungen und Propagandalügen werden ab jetzt systematisch zerpflückt, und da helfen auch keine Masseneinsätze von Trollgesindel mehr.
@76
danke. Werde dort nachfassen. Wenn ich Zeit habe. Bürgerjournalismus ist sehr zeitaufwendig.
Korrektur zu @79
“Die US - Armee war hierbei ein hilfreicher und höchst williger Alliierter.”
Ich entschuldige mich für die unverantwortliche Untertreibung. Die Untersuchungen der südkoreanischen TRC führen aus meiner Sicht immer wieder zu dem Ergebnis, dass die US-Armee bei allen diesen Operationen das eigentliche Kommando führte, über mit faktischer Kommandogewalt ausgestatten “Beratern”. Ausserdem war MacArthur im eigentlichen Koreakrieg ab Juni (viele Massaker passierten ja schon vorher) der formelle Oberkommandierende - im Namen der UNO.
Fliegenpatsche? Wo ist?
[Editor: schon weg, der Spam. Zwei bekannte Proxy-IPs. Lustig, wie Israels Spam-Armee nun versucht, auf Franzose zu machen. Beide Spammer hatten ganz zufällig zweimal denselbsen User-Agent verwendet
: “Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1; SV1; .NET CLR 2.0.50727; .NET CLR 1.1.4322; InfoPath.1; .NET CLR 3.0.4506.2152; .NET CLR 3.5.30729)” Typisch für unsere rechtsradikalen Israel-Trolle. Pöbeln ohne Ende, aber zu doof, einen Eimer Wasser umzuschmeißen.]
@77
by the way, Redaktion, mich würde mal interessieren, was dieses ekelhafte Gesindel unter meinem Namen so posten wollte. Mich interessiert, wie die arbeiten wollen. Hatte “ich” Kim Jong Il hochleben lassen oder angekündigt, Seoul in ein Meer aus Feuer zu verwandeln oder Peter H beschimpft? Nur wenn du gerade Zeit dazu hast….
@83
Wie schon. Es wird so getan, als wollest du dich mit Peter streiten. Und umgekehrt das gleiche. Das sollte offenbar dazu führen, dass Peter und Du, ihr euch gegenseitig an den Kragen geht. Seit der Operation Susannah benutzen die Ziofaschisten immer die gleiche Taktik der Provokation unter falscher Flagge. Nicht drauf reinfallen.
@87: dieser obige Text stammt nicht von mir!
Da mir der ganze Ablauf nun zusehens mißfällt, steige ich hiermit aus der Diskussion aus. Alles Wesentliche zur Nordkorea-Lüge wurde von mir ohnehin gesagt.
[Editor: Schon geöscht, der Fliegendreck unserer ziofaschistischen Stalker]
@85
wir können die diskussion anderswo fortsetzen. Ist eh komplexer.
Bin über meinen Blog und die Linke Zeitung erreichbar.
Nochmals danke an mein-parteibuch.com, das Thema aufgeworfen zu haben.
Also, erstmal kann man ja genuegend negatives sagen was in der Geschichte passiert und noch passiert. Fakt ist dass vieles schlecht war, aber die Amerikaner jetzt als Schuldigen und Boesen fuer allen hinzustellen ist einfach falsch. Der Artikel hat eh bestenfalls Bild-Zeitung niveau (fuer die super Wortwahl die da benutzt wird). Ohne die USA waere Deutschland heute auf dem gleichen Level wie Nord Korea. Waere ich an deren Stelle gewesen, haette ich nicht dafuer gesorgt dass man es wieder aufbaut und auch noch viele Steuern aus dem Fenster geschmissen hat. Kann ja nicht alles schlecht gewesen sein was die Amerikaner gemacht haben, schliesslich sind Japan und Deutschland heute die Wirtschaftsmaechte nach den USA und die hatten wirklich null Berechtigung dass man ihnen hilft fuer dass was sie im Krieg getan haben. Natuerlich war es schlimm dass man die Atombombe benutzt hat, aber man muss auch sehen wie die Situation der Amerikaner war. Eine Invasion haette tausenden von Amerikanern das Leben gekostet und haette sich lange hingezogen. So war der Krieg schnell vorbei.
Der Bush war schlimm, die absolute Hoelle, man muss aber auch sagen dass niemand je zuvor so viel Geld fuer Afrika aufgebracht hat wie Bush. Aber davon redet natuerlich niemand. Das soll natuerlich nichts entschuldigen, wie den Irakkrieg. Wie der angefangen hat und aus welchen Gruenden, das war schon der Hammer. Aber man muss auch sagen dass die Leute heute wenigstens die Chance auf ein gerechtes Leben haben auch wenn das noch eine halbe Ewigkeit dauern kann. Lest mal das Buch “Ich war Saddam’s Sohn”, wenn 1% davon stimmt, dann ist es beaengstigend. Firmen aus Deutschland haben mit dem Saddam-Regime Geschaefte gemacht und dadurch gab es Arbeit. Das es moralistisch falsch war, das sagt natuerlich niemand. Nochmals, ich entschuldige bestimmt nicht den Krieg der zu viele unschuldige Menschen gefordert hat, und Leute in anderen Laendern vor allem in der USA wie Dick Cheyne reich gemacht hat. Der ist uebrigens um einiges schlimmer, der Bush war doch eh nur ne Marionette.
Obama ist ist so ziemlich das Gegenteil von ihm, und ihn auch nur im geringsten mit Bush zu vergleichen ist abartig. Zwiebeltreter, Obama als Diktator, da lach ich mich tot, dann bezeichnest Dich als Gott oder was? Mehr Groessenwahn geht ja nicht. Ich wuerde mich dafuer einsetzen dass solche wie DU ein eigenes Land bekommen. Aber wenn Du Hilfe brauchst, dann waeren wahrscheinlich die USA die Ersten die Dir da helfen wuerden. Wuerde mich mal interessieren was Deutschland machen wuerde wenn ein paar Flugzeuge irgendwo reindonnern, aber ich denke manche die hier Kommentare abgeben wuerde noch eher den Tod der Verbrecher beweinen als was dagegen zu unternehmen.
Ausserdem was waere denn bitte das Problem mit der Bayernpartei? An die Redaktion, schaut mal in den Wirtschaftsteil, wenn es mal wieder Statistiken gibt. Da ist Bayern immer oben dabei, also kann ja die Politik nicht alles falsch machen. Oder waere Dir ein Lafontaine lieber, der absolut machtbesessen und eh gegen alles ist. Solche wie der reden auch nur den ganzen Tag, kosten dem Staat viel Geld und wenn sie dann mal eine Chance bekommen, dann wird weggelaufen. Aber wahrscheinlich sind eh die Amerikaner wieder schuld.
Noch zu Quellenangaben. Wenn ich schon sehe dass da staendig auf Wikipedia verwiesen wird, da kann ich nicht mehr aufhoeren zu lachen. Jeder halbwegs gebildete Mensch der schon einmal eine Schule von innen gesehen hat, sollte wissen das man Wikipedia nicht als Quellenangabe benutzen sollte, weil es wirklich jeder aendern kann.
Viel Spass noch, vielleicht koennt ihr von der Redaktion ja die Staatsbuergerschaft von Nord Korea erwerben, wenn Euch der Einfluss der Amerikaner nicht gefaellt. Der ist naemlich ueberall in Deutschland. Ich wuerde Euch dann raten nicht mehr ins Kino zu gehen, oder Mc Donalds, den Fernseher einzuschalten oder was auch immer.
Nur gut dass es die Redefreiheit in unserem Land gibt, die fehlt uebrigens in Nordkorea.
Aber ich glaube ich lese bestimmt bald eine Quellenangabe von Wikipedia die mir bestaetigt dass es Presse- und Redefreiheit in Nord Korea gibt.
Ihr scheint ja nicht gerade kritikfaehig zu sein, sonst haettet ihr meinen Kommentar nicht geloescht. Eigentlich habe ich ja nurnen Artikel gesucht, der ueber Redefreiheit in Nord Korea berichtet und komm dann auf ne Seite von USA und Israel Hassern.
Viel Spass noch mit eurem Schmarrn, dadurch dass ihr meinen KOmmentar geloescht habt, kann man Euch eh nicht ernst nehmen. Bin nur ein Schueler und kein bezahlter blogger oder was ihr sonst denkt
@Harry
Entschuldige, das war keine Absicht. Dass dein Kommentar voreilig gelöscht wurde, liegt daran, dass er vom Inhalt her der übliche Nonsens ist und deine IP aus Chile nahegelegt hat, dass dein Kommentar mal wieder eine der üblichen per anonymem Proxy abgesetzten Spammereien der israelischen Blogarmee ist.
@87
“kritikfähig”
soso
“Ohne die USA waere Deutschland heute auf dem gleichen Level wie Nord Korea.”
Immerhin, der US-Plutokratie (und nicht “den Amerikanern”) verdanken die Deutschen die Finanzierung der NSDAP zur Machtergreifung Hitlers, die Finanzierung der Ausrüstung der Wehrmacht, grosszügige Investitionen in den Aufbau von Auschwitz usw. Europa verdankt den grossen Bürdern an der Wallstreet (und nicht “den Amerikanern”) insgesamt 60 Millionen Tote und mehrere hundert Millionen Kriegsversehrte und Traumatisierte usw.
Danke, danke, danke “Amerika”
Wie, glaubst du nicht?
Dann recherchiere mal nach, statt nur herauszuwürgen, was dir ins Gehirn geschissen wurde (ich verachte aufrichtig und ehrlich Menschen, die nichts anderes tun als das, und habe diesbezüglich auch nicht das geringste Mitleid).
Glückliches Nordkorea, das kam damit verglichen später fast noch glimpflich davon (ca. 3 Millionen Tote)
Im einzelnen:
Hitlers Finanzierung durch US-Grosskapital:
http://www.goog...mp;aq=f&oq=
uh, da fällt der Name “Prescott Bush”? wer ist denn das?
http://www.goog...Suche&meta=
Uh, wie? Was? Hä?
Prescott Bush got rich from Auschwitz ??
Wie? Der “moderne” Antisemitismus wurde eigentlich in Kreise der US-Elite ausgebrütet?
http://www.goog...Suche&meta=
Wie? Hitlers amerikanische Lehrer? Häääää?
Nein, ich habe von nichts gewusst.
Gruss nach Chile!
@87
Mir ist es ehrlich gesagt egal, ob du ein Troll bist oder nicht.
Freie Rede!
Meinungsfreiheit!
Ok.
Reden wir von Redefreiheit in SÜDKOREA.
Interessantes Thema.
Alle Leser, bitte aufgepasst!
Geschichte der Meinungsfreiheit in Südkorea!
wie wärs damit?
http://www.yout...re=channel_page
wer Quellen nachprüfen will, bitte sehr:
http://bronstey...-militarputsch/
http://bronstey...-korea-krieges/
Ich weiß nicht, ob Sie ein Troll sind oder nicht, Harry.
Zu Ihren Gunsten will ich annehmen, dass Sie es wirklich nicht besser wissen. Ich bin keinesfalls ein Anhänger des stalinistischen Kim-Jong-Ill-Regimes im Nordkorea. Aber ich kann sogar genau in Zahlen und Fakten beziffern, dass Nordkorea weder für den Ausbruch des Koreakrieges verantwortlich ist noch auch nur annähernd solch grausige Massaker zu verantworten hat wie das faschistische Rhee-Regime in Südkorea und sein Master, der US-Imperialismus, gelenkt von der Wall Street.
Das nordkoreanische Kim-Regime ist historisch aus dem Koreakrieg erst hervorgegangen, da die USA jede andere Opposition in Korea für Jahrzehnte AUSGEROTTET hatte.
Wer es nicht glaubt, der schaue auf meinen Blog und widerlege mich. Ich achte sehr auf Glaubwürdigkeit und Konsistenz meiner Quellen und nordkoreanische Quellen ziehe ich, wenn überhaupt, nur zum Abgleich heran.
An die mitlesenden Trolle (welche Pseudos auch immer sie haben) folgende Ankündigung: ich werde JEDE törichte Propagierung der üblichen Propagandalügen von eurer Seite mit Links beantworten, von denen ich will, dass immer mehr Menschen davon erfahren. Und das wird geschehen, je mehr plumpe US-CIA-Propaganda gepostet wird.
Sparen Sie sich also die Unterstellung, ich wäre Parteigänger Kim Jon Ills, der Schuss wird IMMER nach hinten losgehen.
Ach ja, noch zu einer abschliessenden Frage:
Aber herrscht nicht HEUTE in Südkorea “Demokratie” - wenn es schon ruchbar geworden ist, dass der Hirnschiss von der “südkoreanischen Demokratie” bis 1987 eine definitive Lüge ist, denn dort herrschte eines der brutalsten Militärregime der Welt?
Gewiss, gewiss, aber auch hier lohnt sich eine nähere Betrachtung:
http://bronstey...iegsgeschichte/
oder zur aktuellen Situation:
http://kctu.org
Nehmen wir uns gern an Südkorea ein Beispiel:
http://www.yout...feature=channel
Allen Imperialtrollen an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die vielen Torpässe! Gruss nach Langley! Danke, danke, danke!
Ich mag nicht wissen was in Deinem Leben vorgefallen ist.
Fuer wie wichtig haeltst Du Dich denn? Ich bin ein Schueler, komme aus Bayern und teile nicht gerade Deine Weltauffassung, Deine Wortwahl ist, dafuer dass da hier ein halbwegs serioeser Blog sein soll, mehr als untere Schublade, der Bericht ist iwe schon gesagt, nicht mal auf Bildzeitungniveau!!!!!
Glaubst Du denn wirklich dass ich vom CIA bin und nichts besseres zu tun habe als den Muell von Dir zu lesen? Troll und so scheiss, mag ja sein dass es solche geben soll, aber die wuerden sich bestimmt besser anstellen als Du es annimmst. Egal!
Mag ja sein dass Du Dich etwas besser auskennst, aber Deine Quellenangaben sind nach wie vor scheisse. Wikipedia, das kann jeder aendern falls Du das nicht weisst und Deinen eigenen Blog herzunehmen, naja, davon halt ich null.
Vielleicht solltest Du mal lesen was ich gesagt habe. Habe ich die USA verherrlicht? Nein bestimmt nicht! Hab ich gesagt dass der Bush gut war, nein, das Gegenteil hab ich gesagt!
Obama als Diktator hinzustellen, ist so ziemlich daswitzigste was ich je gehoert habe. Obama ist super und versucht zu reparieren was der andere kaputt gemacht hat.
Noch zu der Nachkriegszeit! Was habe ich denn schon gesagt? Deutschland was zerstoert, und die USA und die Anderen haben geholfen es wieder aufzubauen. Waere das nicht geschehen, waere Deutschland nicht da wo es heute ist. Das habe ich gesagt, nicht mehr und nicht weniger.
Mehr als einem das Wort im Mund herum drehen kannst Du auch nicht. Fast so als waerst Du mit Oscar verwant.
Aber gut!
Auf Dein Niveau brauche ich mich nicht herablassen. Da sucht man nen Artikel fuer ne Schularbeit und trifft auf solche ignorante Wichtigtuer!
Sag doch Deiner Frau, falls Du eine hast, sie soll Dich mal richtig in der Arm nehmen, vielleicht wird es ja wieder besser!
Echt der Hammer fuer wie wichtig sich manche halten
LG Dein Troll
[Anmerkung der Parteibuch-Redaktion: Auch dieser peinliche Kommentar von “Harry” wurde über die chilenische IP 190.161.74.200 abgesetzt.]
Soso. “Harry” bezeichnet sich also selbst als Troll. Ich will dem nicht widersprechen.
“Mag ja sein dass Du Dich etwas besser auskennst, aber Deine Quellenangaben sind nach wie vor scheisse.”
Schön. Dann nutze ich doch die Gelegenheit, alle Leser dieser Zeilen zu bitten, sich doch ein eigenes Bild von meinen “Scheiss”-Quellen zu machen, denen gegenüber die Bildzeitung, so Harry, ein glaubwürdigeres Wahrheitsmedium sein soll.
Ich bin für jede Gelegenheit dankbar, dass sich die Leser ein eigenes Bild machen können.
Da ist zunächst einmal die “Wahrheits- und Versöhnungskomission”, die von der südkoreanischen Regierung unter Roh Moo-hyun (kürzlich unter seltsamen Umständen zu Tode gekommen) eingesetzt wurde. Die englischsprachige Webseite ist in einem leicht verständlichen Englisch geschrieben:
http://jinsil.go.kr/english/
In folgendem Statement dieser Komission wird die Anzahl der Opfer allein nur des sogenannten Bodo League Massakers mit “gesichert mindestens 100000″ angegeben.
http://www.jins...038;data_month=
Da die Komission strikt unparteiisch ist, hat sie natürlich auch nordkoreanische Kriegsverbrechen dokumentiert, z. B.
http://www.jins...038;data_month=
Hier wird von 66 Todesopfern gesprochen, Erschiessungen, die durch nordkoreanische Truppen, “lokale linke Kräfte” und “lokale Polizeikräfte vorgenommen wurden.
Dies nur zum Beleg, dass hier bei einer südkoreanischen Regierungskommission kaum von einer “Scheissquelle” gesprochen werden kann.
Gewiss, für einen unverbesserlichen Nazi und Völkermordfan sind auch alle Quellenbelege für die Ermordung von Juden “Scheissquellen”.
Kann ich schon verstehen.
Wenn wir schon aus der “untersten Schublade” auf die Ebene des Bildzeitungsniveaus kommen wollen, dann nehmen wir doch folgenden Videobericht der britischen Bildzeitung “SUN”:
http://www.thes...8;vxBitrate=300
Ach, und da wir schon beim smarten Obama sind, hier ein Appell von in den USA lebenden Südkoreanern an den lieben Barak, doch einen Kurs auf Friedensverhandlungen
und Entspannung auf der koreanischen Halbinsel anzustreben.
http://www.forp...ciliation-korea
Aber das würde möglicherweise “Arbeitsplätze gefährden” (in der Rüstungsindustrie), wenn Obama dies machen würde.
Ansonsten bitte ich alle Leser, meine Quellen (darunter die US-Army) geradezu akribisch auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen (das tue ich schließlich auch).
Wie auch immer, die fäkale Sprache von “Harry” (ist es auch die seiner “Schularbeiten”?) spricht natürlich für sich selbst.
“Ich mag nicht wissen was in Deinem Leben vorgefallen ist.”
Aber alle Leser bitte ich doch, einfach die Glaubwürdigkeit meiner Quellen selbst zu überprüfen. Es lohnt sich!
Das macht klug und wahrscheinlich verstehen sie dann auch die Harrys dieser Welt besser.
[…] in Operation Wunderland behauptet, dass 1950 Nordkorea Südkorea überfallen habe, obwohl bei gründlicher Betrachtung die Fakten eher dafür sprechen, dass es genau andersherum […]
[…] in Operation Wunderland behauptet, dass 1950 Nordkorea Südkorea überfallen habe, obwohl bei gründlicher Betrachtung die Fakten eher dafür sprechen, dass es genau andersherum […]
… wir können über Nordkorea hin und her diskutieren - was werden die heutigen Verteidiger der DVRK sagen, wenn sich - auf Grund welcher Entwicklung auch immer - die Tore der “Erziehungslager” irgendwann mal öffnen - da muss nicht alles wahr sein, was heute schon in den Medien umhergeistert - aber denken sich wirkl alle “Flüchtlinge” aus der DVRK alles nur Horrorgeschichten aus ( das da auch ein Mediendruck da ist - ist schon klar - aber das erklärt aber bei weiten nicht alles) Und erzählt mir klugen Menschen von dieser Seite jetzt nichts von “keine Ahnung ” und so… - ich war in der DVRK und weiß schon ein bisschen, wovon ich rede - und schaut viellcht mal nordkoreanisches Fernsehn im Netz - die ganzem unzähligen Menschen mit ihren unglücklichen versteinerten Gesichtern beim wieviel millionsten Meeting zu Ehren der “großen Generäle” - Leute, schaut mal hin mit offenem Herzen - diese Menschen sind unglücklich und leiden - ob ihrs wahr haben wollt oder nicht - und ich hoffe ihr habt auch dann noch den A**** in der Hose,wenn dieser Alptraum für Millionen von Nordkoreanern mal vorbei ist,und steht dann immer noch zu eurer “Überzeugung” (?) - das Kapitalismus/Imperialismus Scheiße sind, ist kein Geheimnis - aber eine Gesellschaftsordnung wie die der DVRK, die Menschen einfach nur noch unglücklich macht und - ja, quält ist es auch…. !
@96
Ich wüsste nicht, dass sich in diesem Kommentarfeld ein “Verteidiger der DVRK” gemeldet hätte in dem Sinne, dass das Kim-Regime befürwortet worden wäre.
Eine Auseinandersetzung mit dem Kim-Regime wäre schon notwendig.
Es ist allerdings fraglich, ob das Posting von Константин der richtige Anlass ist. Ist Константин ein Troll oder nicht?
Die Frage, ob Troll oder nicht, entscheidet sich an der Frage von Zielen und Zwecken.
Trolle sind an einer Erörterung der Sachthemen nicht interessiert, sondern an der Verbreitung von Propaganda des Erzfeindes der Menschheit, des US-Imperialismus.
Diesen trifft nämlich die letztendliche Verantwortung auch für das Kim - Regime, das direkt und indirekt dem US-Imperialismus nutzt und dienlich ist.
Von daher mein Zögern, auf dieses Posting zu antworten. Handelt es sich um einen Troll, dann mit dem Vorschlaghammer drauf!
Massenmörderische Propaganda gehört bekämpft, wo immer sie auftritt, und auch die indirekte Aufforderung zu einer “humanitären Intervention” durch den schwerstverbrecherischen US-Imperialismus IST IMMER massenmörderische Propaganda.
Das muss seit Irak 2003 spätestens nicht mehr bewiesen werden, und zwar NIEMALS MEHR.
Der US-Imperialismus ist der Erzfeind der Menschheit.
Wenn es kein Troll ist, dann ist sachliche Erörterung sinnvoll, vor allem die diskreten Bezüge zwischen der US-Administration und dem Kim-Regime (beispielsweise hatten die USA den Nordkoreanern alle notwendigen Bestandteile für Atombomben und Reaktor schon seit 1999 geliefert. Interessant die Frage, welche Motive dahinter standen zumal Rumsfeld für das ganze verantwortlich war). Hochinteressant auch, dass die “Verschärfung” der Beziehungen USA-Nordkorea just in einer Phase ansteigender Klassenkämpfe in Südkorea stattfindet.
Insofern weiss ich nicht, was ich von diesem Константин halten soll.
Die Existenz der Massenmorde der USA (bis zu 5 Millionen) im Rahmen des Koreakrieges 1950-53 sowie die ungebrochen von 1948 bis 1988 (also 40 Jahre) brutaler Militärdiktatur in Südkorea waren bislang im deutschen Sprachraum fast unbekannt (Südkorea wurde ja als “Demokratie” verkauft) sind recht spektakuläre Fakten.
Sie zu akzeptieren und zu verbreiten bedeutet keineswegs, das nordkoreanische Regime, das ERST AUS DEM KOREAKRIEG HERVORGEGANGEN IST, gut zu finden oder gar zu verherrlichen.
Aber dummerweise weiß ich auch, dass Sprüche wie “die unglücklichen Menschen in Nordkorea” immer genau dann von US-Faschistentrollen kommen, wenn es um peinliche Fakten wie das abscheuliche Menschheitsverbrechen Bodo League Massaker geht, konkret: diese Dinge zu vertuschen.
Deshalb sage ich: zweifellos hat auch das Kim-Regime Verbrechen gegen die Arbeiterbevölkerung Koreas begangen, aber diese betragen sowohl zahlenmäßig als auch qualitativ nur einen Bruchteil der abscheulichen Menschheitsverbrechen der USA in Korea.
Damit die Verhältnismäßigkeit klar ist.
Wenn also dein Vorstoß, Константин, den Zweck hat, die Schwerstverbrechen der us-amerikanischen Massenmörder zu relativieren, dann werde ich dir und euch weitere Fakten hier in diesem Kommentarfeld um die Ohren knallen, was dann - wenn du ein Troll bist - deinen Auftraggebern nicht recht sein dürfte, denn dass ausgerechnet Rumsfeld am nordkoreanischen Atomreaktor verdient hat,
wissen garantiert nicht so viele Leute.
Es gilt für mich ganz klar: mit Agenten des Erzfeindes der Menschheit, dem US-Imperialismus, gehe ich weder fair noch sachlich um. Deshalb, Константин, werde ich dir auf den Zahn fühlen, wer oder was du bist, ehe ich weiter antworte.
hallo bronsteyn,
- du bist ein Faschist - und - der “Troll” bist DU. Wer Menschen als “Gesindel” bezeichnet und am liebsten ” mit dem Vorschlaghammer drauf” hauen will, denkt wie ein Faschist ! So eine Denkweise gab es in diesem Land schon einmal: damals war es “jüdisches Gesindel” was zertrümmert werden sollte. Dass Menschen vom bürgerlicher Propaganda beeinflusst sind, ist normal. Menschen haben diesen Schwachsinn gelernt und sie können ihn wieder “verlernen”. Das rechtfertigt es aber nicht, sie als “Gesindel” zu bezeichnen. Willst du alle Menschen, die der bürgerlichen Propaganda auf den “Leim” gegangen sind, mit dem Vorschlaghammer “bearbeiten”? Glaubst du wirkl, dass “Harry” von der CIA bezahlt wird ? (Gehts auch ne Nummer kleiner ?) Glaubst du wirkl, dass du die Chance, bei Harry ein Umdenken zu erreichen, nutzen konntest ?? Der denkt, “Was ist denn das für ein arroganter Spinner ? Sind denn alle Linken so “? Und deshalb, mein Freund, bist DU der eigentl “Troll” - du versuchst mit deinem faschistoiden Denken, die Linke in Misskredit zu bringen, so als ob alle Linken so faschistoid wie du denken ! Und spar dir deine “klugen” Reden - du bist ein Faschist … !
P.S. Was den Korea-Krieg anbelangt, ist es wirkl eine der kompliziertes historischen Fragen. Deine Auffasung, dass das nordkoreanische Gesellschaftssystem Ergebnis des Koreakrieges sei, ist wisenschaftl völlig unhaltbar. Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit der DVRK und mein Archiv ist voll mit Dokumenten und Schriftstücken aus der DVRK aus der Nachkriegszeit - bis rein in die 60er,70er Jahre und ich weise dir nach, dass das sog. “Nordkoreanische System” erst Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre entstanden ist. Soviel zu deiner “Allwissenheit” und deinen Nordkorea-Kenntnissen.
[…] auf Linie von Uncle Sam ist, obwohl die ganze Geschichte genauso zum Himmel stinkt wie zahlreiche andere Casi Belli vorher und […]
Ich möchte eine Brieffreundschaft mit einem Bürger Nordkoreas aufbauen.
Also richtig mit Briefmarke und so, weils dort ja nur Intranet gibt.
Das wäre dann mein kleiner, bescheidener Beitrag zur Völkerverständigung.
Herr Bronsteyn, können Sie mir dabei helfen?
@egkr
Sorry, ich habe keinerlei Verbindungen weder zu offiziellen noch inoffiziellen nordkoreanischen Stellen.
Meine Recherchen beruhen fast ausschließlich auf westlichen Quellen. Ich habe einige Daten mit den Nordkorea-Webseiten einer “KPD” abgeglichen. Mails meinerseits nach Nordkorea blieben allesamt unbeantwortet.
Das nordkoreanische Regime ist - auch wenn ich es gegen den US-Imperialismus verteidige - letztlich ein stalinistisches System, das darf man nicht vergessen.
Versuchen Sie es doch über die nordkoreanische Botschaft!
Константин ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein weiteres Chamäleon der Sturmann-Brigaden des israelischen Aussenministeriums.
Dont feed the troll!
Hi Bronsteyn,
schön, dass Du dich noch mal meldest - ich dachte schon, dir hat’s total die Sprache verschlagen - ich bewundere deinen Mut dich in aller Öffentlichkeit total lächerlich zu machen: ” Chamäleon der Sturmann-Brigaden des israelischen Aussenministeriums” - ich weiß ehrlich gesagt nicht mal was “Sturmann- Brigaden” sind - “Israelisches Aussenministerium” ??? - Ich kenne nicht mal einen einzigen Israeli - geschweige denn irgendjemanden von den ihrem Außenministerium - aber bei deinen Hellsehergaben würd’ ich’s mal mit Lotto versuchen… (Dann müsstest du hier vielleicht nicht solchen totalen Schwachsinn verzapfen
Und wie wär’s denn, wenn du in deiner “Genialität” mal auf das eingehst, was ich Dir in meinem post vom 26.Juli 2009 geschrieben haben. Du bezeichnest Menschen als “Gesindel”, die man mit dem “Vorschlaghammer bearbeiten” müsse, wovon ich glaube, dass kein Linker solch einen faschistoiden Mist über seine Lippen kriegen würde…
Naja, und was deine Nordkorea-Kenntnisse anbelangt… - aber davon sprachen wir schon …
Ach ja, und komm mir bloß nicht wieder mit deinem “CIA und israelischen Geheimdienst” - ich “spioniere” in Wirklichkeit für den bulgarischen, sudanesischen, portugiesischen, vatikanischen, maltesischen und afghanischen Geheimdienst ( aber das wusstest du ja schon
[…] och gleich noch zu Botschaftern ernannt hat, dat war doch überraschend. So viele Leute wie in Korea und Vietnam ham die in Deutschland doch wirklich nicht umjebracht. Aber da mag wohl daran liejen, […]
Hätte ich den Mist im Geschichtsunterricht erzählt, hätte es geheißen: 6 setzen!.
Aber mal ehrlich: In der VR Korea gibt es Lager die mit Auschwitz mehr gemeinsam haben als es mir geheuer ist. Bei Gott ich hoffe das Volk wird dort bald aufstehen und dieses faschistoide System das sich unter dem Mantel der Roten Flagge versteckt bald hinwegfegen und der Demokratie Platz machen.
ZU wünschen wäre es diesem Volk.
Gruß;
Ein Antiimperialistischer, Antikommunistischer Demokrat!
@Константин & MIKI
Dass solche ungebildeten Zeitgenossen wie ihr bei der CIA angestellt seid, würde ich nicht vermuten, legt diese Organisation doch grossen Wert auf gewisse Qualität.
Wahrscheinlich handelt es sich bei diesen Gestalten um sehr minderwertige subalterne Handlanger irgendeiner drittklassigen Public Affairs Firma und schreiben im Akkord Kommentare per cut & paste.
Übrigens, ich BIN Geschichtslehrer, also setzen, 6, Mr MIKI MAUS.