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28. April 2009

Erstaunliche Unterschiede im Umgang mit Kinderpornografie und Kinderprostitution

von @ 23:55. abgelegt unter Kriminalität, Sachsen

Im Kampf gegen Kinderpornografie ist der Politik und den total verkommenen Medien ja gerade jedes Mittel und jede noch so plumpe Lüge recht. Im Kampf gegen die Zwangsprostitution von Kindern in Deutschland sieht das auf einmal ganz anders aus.

DDP berichtete heute davon, dass eine heute 32-jährige Frau vor dem Untersuchungsausschuss zum Sachsensumpf ihre Aussage wiederholte, derzufolge sie 1992 im Leipziger Kinderbordell “Jasmin” zur Prostitution gezwungen worden sei, dass dort auch hochrangige Juristen verkehrt hätten und in den Fall auch Staatsanwälte und Richter verwickelt seien.

Die Justiz reagierte schon auf ihre erste Aussage prompt. Anfang 2008 wurde sie ihrer heutigen Ausage zufolge von der Staatsanwaltschaft Dresden bedrängt, ihre Aussage dahingehend abzuändern, dass es sich bei den von ihr vermeintlich identifizierten Personen um eine «Verwechslung» handeln müsse.

Die Drohungen der Staatsanwaltschaft wurden dann wahr gemacht. Die junge Frau, die Adam Riese zufolge im Tatzeitraum 1992 höchstens 16 Jahre alt war, wurde Ende 2008, wie der mdr berichtete, wegen Verleumdung von Norbert Röger, Günther Schnaars und Jürgen Niemeyer angeklagt. Der CDU-Politiker Günther Schneider stufte die junge Frau, weil sie sich heute mit Blick auf ihre Anklage wegen Verleumdung weigerte, die Namen zu wiederholen, als unglaubwürdig ein.

Den CDU-nahen Juristen, die als Freier im Kinderbordell geoutet wurden geschah gar nichts. Ihr Zuhälter Michael Wüst, der die Mädchen mit Schlägen und Erpressungen sexuell gefügig gemacht haben soll, erhielt eine erstaunlich geringe Strafe. Das lag der angeklagten Aussage zufolge daran, dass der Richter, der ihn verurteilte, zu seinem Freundeskreis gehörte und ein Freier der Mädchen war: “Ingo“.

Und auch in der Presse gab es keinen Aufschrei wegen der Zwangsprostitution von Kindern und Jugendlichen. FAZ-Journalist Rainer Burger erklärte seinen Lesern, dass das Bordell Jasmin eigentlich gar kein Kinderbordell gewesen sei, weil die meisten Mädchen schon über 14 Jahre alt waren und nur ein dort anschaffendes Mädchen erst 13 Jahre alt und damit wirklich ein Kind war.

Als die 16-Jährige Anfang der 90er Jahre aus dem Kinderbordell fliehen konnte, hat sie vergeblich Hilfe bei der Polizei gesucht. Die junge Frau berichtete heute davon, dass sie Opfer schwerster sexueller Gewalt gewesen sei und sich die sie erniedrigende Bezeichnung Ex-Prostituierte verbete. Sie wehrt sich dagegen, die von ihr im Alter von 16 Jahren mit Erpressung und körperlicher Gewalt erzwungenen Sexdienste als Prostitution zu bezeichnen. Die taz zitiert sie mit den Worten: “Mit solchen Demütigungen setzt man das Werk der Täter auf andere Weise fort.”

Den MDR ficht das nicht an. Dort entschied sich ein namentlich nicht genannter Journalist, den Bericht zum heutigen Tag im sächsischen Untersuchungsausschuss mit folgendem Titel zu versehen: “Ex-Prostituierte belastet sächsische Juristen.

So sieht er aus, der Kampf gegen die Zwangsprostitution von Kindern in Deutschland, den die Juristen der CDU, die Politiker der CDU und die Journallie der CDU in Wirklichkeit führen. Das ist die gleiche Bagage, die gerade unter dem Vorwand, die Opfer von Kinderpornografie schützen zu wollen, den Uschi-Filter einführt. Erstaunliche Unterschiede im Umgang mit Kinderpornografie und Kinderprostitution sind das.

17 Kommentare zum Beitrag “Erstaunliche Unterschiede im Umgang mit Kinderpornografie und Kinderprostitution”

  1. Rolf Schälike sprach

    Leider ist die Auseinandersetzung mit rechtlichen Mitteln gegen Kriminelle aus der Politik und Justiz sehr, sehr eingeschränkt möglich.

    Die Einschüchterung sitzt tief, die Korruption durch Konsumabhängigkeit, Drojungen mit Exuistenzvernichtung nd adneren itteln, ebenfalls. Das System ist in Deutschland Heute ganz gut in sich geschlossen.

    Gestern ist eine Versuch von Medienanwalt Dr. Christian Schertz, die Gerichtberichterstattung zu kriminalisieren, zunächst Mal gescheitert. Anwalt Dominik Höch hat jedoch zu verstehen gegeben, dass die Kriminalisierung kritischer Gerichtsberichterstattung als Stalking ein Versuch ist, dem Dominik Höch und andere Anwälte folgen könnten.

    Es heißt zwar, wir - die klagenden Anwälte - haben nichts gegen die Gerichtsberichterstattung, aber Ruf schädigend und beleidigend darf diese nicht sein. Die Tatsachen bezichtigen diese Anwälte zwar Lügen. Aber auch dieser gescheiterte Versuch, namentlich als Anwalt in einem Bericht über einen nicht Aufsehen erregenden Fall genannt zu werden, sowie der Wunsch, den Bericht insgesamt zu verbieten, sind alles “begründete” Einzelfälle. Die Nichtjuristen verstehen nicht, um was es geht. Sie “stalken” dagegen.

    Ob freiwillig oder zwagsprostituiert, es bleiben Prostituierte und damit Ex-Prostutiierte. Das ist die Logik kriminell denkender Anwälte und Juristen. Bei Mördern sieht es anders aus. Diese sind nach der Resozialisierung keine Mörder mehr, und deren namentliche Nennung zusammen mit deren Taten darf bei deren Versuchen, Internet-Archive zu verbieten - einen Orwell-Staat zu installieren - nicht mehr erfolgen. Tut man das, wird man kriminalisiert.

    Den Sachsensumpf sollen Politiker trocken legen. Das ist ein Lacher.

  2. Pit sprach

    Dieses ganze Land ist nur noch ein stinkender Sumpf.Nach dem Sturz dieser Verbrecher werden Sachen ans Licht kommen die wohl vielfach das denkbare weit überschreiten.Wir müssen diesem Pack endlich das Handwerk legen und sie für immer hinter Schloss und Riegel bringen.

  3. t.ensen sprach

    eine gefangenname mit bedrohung, körperverletzung und vergewaltigung prostitution zu nennen, ist sowoeso skandalös.

    wenn ich als geisel genommen und vergewaltigt werde und die verbrecher geld fordern ist in nullkommanix das SEK da.

    das diese perversion so gut mit den osteuropäerinnen etcgeklappt hat/ klappt, lässt tief blicken.

    unglaublich alldas.

  4. Heinz Faßbender sprach

    Die Machthaber in Sachsen kreieren jedes Opfer zum Täter. Das hat sich seit den Stasizeiten nix verändert. Die Gewaltenteilung ist die Verteilung der Staatsgewalt auf mehrere Staatsorgane zum Zwecke der Machtbegrenzung und der Sicherung von Freiheit und Gleichheit. Letztlich beschränkt sich die Verfassungswirklichkeit auf einen moralischen Appell an die nach wie vor in einer Beamtenhierarchie formierte Richterschaft. Die verbeamtete Richterschaft nimmt Kontrollfunktionen unzureichend oder überhaupt nicht mehr wahr – warum macht sie sich nur die unendliche Mühe - die Gewaltenteilung ständig auf den Kopf zu stellen? Der Staat und Machtapparat macht mit dem Bürger was er will und interpretiert die Schuldfrage fast immer zur Absicherung eigener Positionen und Privilegien. Ein Kind was geschändet worden ist von den Machthabern in der Justiz wird dann zum Täter. Es ist zum kotzen mit dieser verlogenen Doppelmoral.

  5. Anonymous sprach

    @Heinz Faßbender,
    so etwas wäre zu DDR Zeiten undenkbar gewesen.Die DDR war eine Diktatur,aber die “Genossen” hätten sich sowas einfach nicht erlauben dürfen und wahrscheinlich auch nicht wollen.Ich habe bis zur Aberkennung meiner Staatsbürgerschaft 29 Jahre in der DDR gelebt,vieles war unerträglich,aber die Menschenverachtung die ich jetzt erlebe stellt dieses Regime in den Schatten.Es sind auch nicht “die Machthaber in Sachsen”,dieses Land stinkt,sonst wäre so etwas nie Möglich.

  6. Heinz Faßbender sprach

    @ Anonymous : Sie haben Recht! Das gesamte Land stinkt und die Machthaber in den “Institutionen” nehmen sich was sie brauchen. Eben auch Kinder. Dennoch: In Sachsen mit “drittklassigen” Westleuten sehr auffallend viele. Sie sind m.E. eine geheime “Kriminelle Vereinigung” mit gut organisierten Strukturen.
    Wer diese strört bekommt es mit dem Staatsanwalt zu tun und wird kriminalisiert. Jüngstes Beispiel - Karl Nolle. Und das damals geschändete Kind ist jetzt auch dran. Ich fasse es nicht. Wir brauchen einen neuen Aufstand. Denn wir sind das Volk. Die da Oben haben zwar (noch) die Macht, aber das Recht schon lange nicht mehr.

  7. jekaterina sprach

    @Heinz Faßbender,

    vielleicht sollten Sie ihre Erkenntnisse selbst in einem anonymen Blog, Wiki, Webseite o.ä. veröffentlichen. Auf eine Veröffentlichung in der Presse brauchen Sie in Deutschland nicht mehr hoffen. Anonyme E-Mail-Anbieter gibt es noch und anonyme Webspace ist auch möglich. Wenn Sie einen Blog eröffnen könnten die Beiträge hier sogar durch den Ticker laufen und wären somit auch gleich gesichert und vor einer Zensur sicher. Eine Chronologie aus ihrer Sicht würde sehr viel Licht in das Dunkel bringen. Im Sachsensumpf ist das beste Mittel, Öffentlichkeit, und im Internet geht das noch anonym, bei Ihrem Fall zum Schutz des eigenen Lebens.
    Sollte Interesse bestehen, bitte eine Mail an jekaterina@land.ru zum klären der technischen Details.

  8. Heinz Faßbender sprach

    Ich komme in den nächsten Tagen auf Sie zurück. Vielen Dank für das Angebot.

  9. Wann werden die Spuren der Mörderbande nach Israel verfolgt? » mein-parteibuch.com sprach

    […] Erst recht nicht erwähnt wird in dem Bericht der Tagesschau, womit die deutsche Justiz nun auch international so richtig bekannt geworden ist: nämlich mit gekauften Zeugen und gefälschten Ermittelungen, ganz wie die “Rechtsfindung” der Politjustiz in Deutschland eben so üblicherweise abläuft. […]

  10. Erstaunliche Unterschiede im Umgang mit Kinderpornografie und Kinderprostitution - SaarBreaker sprach

    […] Quelle: Mein Parteibuch Blog […]

  11. ohweia sprach

    @saarbreaker; Danke!

  12. Erstaunliche Unterschiede im Umgang mit Kinderpornografie und Kinderprostitution >> Quellennachweis, Frau, Aussage, Kinderbordell, Jahre, Mädchen, Kindern, Zwangsprostitution >> Womblog [Worte oder mehr] sprach

    […] Redaktion | Mein Parteibuch | - Im Kampf gegen Kinderpornografie ist der Politik und den total verkommenen Medien ja gerade […]

  13. Presseerklärung des Verbandes deutscher Kinderschänder » mein-parteibuch.com sprach

    […] Freier eines Kinderbordells gewesen zu sein und von Politik, Justiz und Medien in erster Linie die Opfer wegen angeblicher Verleumdung verfolgt […]

  14. Partnernetzwerk – News 16.05.09 « Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft sprach

    […] Freier eines Kinderbordells gewesen zu sein und von Politik, Justiz und Medien in erster Linie die Opfer wegen angeblicher Verleumdung verfolgt wurden […]

  15. Erweckung eines falschen Eindrucks » mein-parteibuch.com sprach

    […] Gerichten plattgeklagt oder gleich ganz altmodisch im Wald entsorgt. Opfer von Kinderfickern haben in Deutschland die Schnauze zu halten. Die staatlichen Institutionen in Deutschland werden genau wie die Massenmedien von einer Bande […]

  16. Interview mit der großen Vorsitzenden » mein-parteibuch.com sprach

    […] Pfarrer dabei erwischt werden, dass sie an kleinen Jungs oder Mädels rumgespielt haben. Hochgestellte Politiker und Juristen werden aber damit nur hops genommen, wenn sie obendrein noch was schlimmes ausgefressen haben, also […]

  17. Abwählen! » mein-parteibuch.com sprach

    […] zum Vertuschen des Sachsensumpfes durch die CDU in Sachsen zu sagen ist, wurde bereits gesagt. Da die CDU in Thüringen mit einem heuchlerischen fahrlässigen Töter an der Spitze […]

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