Beim jüngsten Massenmord der israelischen Besatzungsarmee in Gaza wurde von den Tätern gelogen und zensiert wie selten zuvor. Die israelische Regierung hat in westlichen Massenmedien soviel Einfluss wie niemand sonst und kann beinahe nach belieben die Nachrichten mit Falschinformationen fluten. Durch den Missbrauch des Vorwurfes des Antisemitismus, der praktisch bei jeder Kritik an den Verbrechen der israelischen Regierung erhoben wird, kann sie Informationen, die ihre Propaganda entlarvt, unterdrücken.
Da die zionistische Frontorganisation Anti-Defamation League kurz vor dem Chanukka-Massaker einen Zensurvertrag mit Googles Videoplattform Youtube abgeschlossen hat, sind insbesondere bei Youtube gehostete Videos von der Zensur betroffen. Wenn die Informationen alle gelöscht sind, dann kann Wahrheit zur Lüge und Lüge zur Wahrheit werden.
Mein Parteibuch möchte hier an einem Beispiel zwei Online-Dienste vorstellen, die die Zensur schwieriger machen: Webcitation und Fil2hd.com.
Mal angenommen, man möchte etwas darüber schreiben, dass das bekannteste deutsche Lügenblatt mit dem Artikel “Ist der Türken-Premier ein Antisemit*?” auf die für die pro-israelische Propaganda typische verlogene und heuchlerische Weise versucht, dem türkischen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan nach seiner deutlichen Kritik an Israel in Davos Antisemtismus unterzuschieben und möchte dazu folgendes bei Youtube unter der Adresse http://www.youtube.com/watch?v=Vlttjr7ukhA veröffentlichtes Video verwenden:
Nun ist es durchaus möglich, dass das Lügenblatt bald bemerkt, dass Erdogan der Regierungschef eines der wichtigsten NATO-Staaten ist, ihr dieser primitive Versuch der Denunziation dann peinlich ist und sie ihren Hetzartikel abändert oder löscht. Nachdem die Propaganda in mehr als drei Millionen Exemplaren unter das Volk gebracht wurde, hat sie schließlich ihren Zweck erfüllt und an einer ernsthaften publizistischen Auseinandersetzung mit ihrer platten Propaganda hat die Bild sicher kein Interesse. Zur Dokumentation des Inhaltes von Webseiten hilft der Dienst “Webcitation” sehr gut. Da kann man einfach seine E-Mail-Adresse und eine Webadresse eingeben, und schon archiviert Webcitation einen Artikel wie eine Bibliothek. Wie das aussieht, kann man sich hier am Beispiel des oben erwähnten Artikels aus der Bild-Zeitung anschauen. Nun kann die Bild-Zeitung auf ihrer Seite löschen, soviel sie will, der schändliche Artikel bleibt wegen der Kopie belegbar. Sollte Webcitation mal nicht funktionieren, kann man natürlich den Artikel aus dem Browser speichern und dann gezippt oder als pdf bei einem der zahlreichen Dateihoster als Datei ablegen, aber das ist sicher weniger praktisch.
Natürlich muss man auch damit rechnen, dass die anti-zionistische Fronorganisation Anti-Defamation League das oben verlinkte Video von Youtube unter dem falschen Vorwand des Antisemitismus wegzensiert. Dagegen hilft sehr gut der Dienst file2hd.com, mit dem es möglich ist, Videos von Youtube auf die eigene Festplatte zu laden. Um die Video-Datei von Youtube herunterzuladen, braucht man dann einfach oben die http://www.youtube.com/watch?v=Vlttjr7ukhA eingeben, die Terms of Service mit einem häkchen zu akzeptieren, Movies als Filter zu setzen und dann mit einem Rechtsklick auf die flv- oder die mp4-Datei die Videodatei auf der eigenen Festplatte speichern.
Auf der eigenen Festplatte kann man sich die Video-Datei nun zum Beispiel mit dem freien VLC media player anschauen. Um das Video auch anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, kann es nun auf einen oder mehrere freie Dateihoster wie Filegu.ru - hier findet sich beispielsweise eine Kopie des zensurgefährdeten Videos, megashares.com, Megaupload.com, Ezyfile.net, Rapidspread, Myfreefilehosting.com, Bigfilehost.com oder Adrive.com hochgeladen werden. Wer das Video vor allzu Neugierigen des Hosters verstecken möchte, kann das Video natürlich auch vorher Zippen - zum Beispiel mit Zipgenius - und mit einem Password versehen.
Flash-Videos in flv-Dateien lassen sich bis zu 20 MB Größe von angemeldeten Nutzern übrigens auch ins Parteibuch-Wiki hochladen. Hier ist das oben genannte Videos als Flash-Video-Datei, anschauen kann man sich das Video nun über den FLV Online Player auch wieder im Browser. Natürlich kann man das Video nun auch einfach bei weniger zensurfreudigen Video-Hostern wie Rutube, Archive.org oder Liveleak hochladen. So hat dann auch die Video-Zensur im Informationszeitalter keine Chance mehr.
Wer in einem totalitären Überwachungsstaat wie der USA oder Deutschland lebt, mag sich zudem überlegen, seine Festplatte mit einem Tool wie Truecrypt vollzuverschlüsseln, zum Surfen im Internet ein Anonymisierungstool wie Tor zu verwenden und eine E-Mail-Adresse außerhalb des Raumes von NATO und angeschlossenen Satellitenstaaten, zum Beispiel bei pochta.ru, zu verwenden.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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danke für die Tips!
wenn ich es richtig verstanden habe, werden bei webcite die webseiten auf einem fremden, zentralen server gespeichert. derart zentrale speicherung ist nicht unbedenklich. eine alternative für die long-term-archivierung von webseiten ist eventuell zotero, ein firefox-add on.
es handelt sich dabei um eine literatur-verwaltungssoftware, zunächst also nichts neues. aber jetzt kommt’s: zotero wird direkt in den web-browser implementiert und man ist in der lage, komplette webseiten inkl. volltext, bilder, url und allem drum und dran, mit einem klick in die zotero-literatur-datenbank auf dem eigenen rechner runter zu laden.
das ganze ist open source, kostenlos und genügt wissenschaftlichen ansprüchen, auch hinsichtlich des händeln des oftmals umständlichen zitierens bei wissenschaftliche publikationen:
www.zotero.org
[…] Parteibuch hat hier noch andere Möglichkeiten beschrieben, um wertvolle Videos und Artikel vor der […]
Danke fuer die Tipps und danke auch fuer die zensurfreie Pressearbeit! Die Meinungsfreiheit ist eine Pflanze, die ohne Pflege schnell verwelkt und vertrocknet. Deine, Nemeticos, NNG (Daniel Neun), globalresaerch und viele Andere, die ich hier nicht erwaehne, sind leuchtende Vorbilder fuer jeden bewusst lebenden und die Freiheit (vor allem des Denkens) liebenden Menschen. Schade nur, dass man sich ueberhaupt Gedanken machen muss, diese durch Sicherungsmassnahmen zu schuetzen. Wie tief ist unsere Gesellschaft schon gesunken, oder waren wir nie wirklich aus dem Schlamm raus?!