Die Los Angelos Times berichtete gestern darüber, dass am 20. April 2001 eine US-amerikanische Baptistenfamilie über Peru abgeschossen wurde. Die CIA ging damals zusammen mit der peruanischen Luftwaffe angeblich auf Jagd nach potentiellen Drogenschmugglern. Dumm nur, dass einige Flugzeuginsaßen den Abschuss überlebt haben, denn nun muss sich die CIA wegen ihres Mordprogrammes einige Fragen gefallen lassen.
Zwischenzeitlich wurde offenbar, dass die CIA sich in dem von Präsident Bill Clinton ins Leben gerufenen Programm nicht die Mühe machte, Flugzeuge vor dem Abschuss richtig zu identifizieren und Flugzeuge regelmäßig ohne Vorwarnung abschießen ließ. Zur Vertuschung des Mordprogrammes wurde dann natürlich auch der US-Kongress belogen.
Nicht thematisiert wurde in dem Zusammenhang bisher, dass die CIA den Schmuggel von Kokain in die USA selbst organisiert und Bill Clinton als ehemaliger Gouverneur von Arkansas über den Schmuggelflughafen in Mena, Arkansas, sicherlich ebenso gut informiert war wie seine Frau Hillary Clinton, die gerade als Außenministerin von Barack Obama im Gespräch ist. Da dies nicht thematisiert wird, wird auch nicht geprüft, ob es sich bei dem Abschuss um einen der vielen ganz gewöhnlichen Morde der Drogenhändlerbande CIA handelt.
Michael Hayden, der gute, seines Zeichens offizieller Chef der Verbrecherbande, erklärt stattdessen mit ernster Miene, er überlege, disziplinarische Maßnahmen zu ergreifen. Darüber, wie diese disziplinarischen Maßnahmen aussehen würden, kann man nur mutmaßen. Vermutlich hebt er den Zeigefinger und sagt den Mördern: “Du du du” lass Dich nicht wieder beim Morden erwischen.
PS: Wie sich wohl der deutsche Verfassungsschlachter Wolfgang Schäuble äußern würde, wenn sein Abschussgesetz in Deutschland nicht vom Bundesverfassungsgericht kassiert worden wäre und es die ersten Abschüsse in Deutschland gegeben hätte, mag sich jeder selbst ausmalen.
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Wer Drogen ins religiöse verbannt macht sich mitschuldig.