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23. Oktober 2008

Die Bankrotterklärung des Kriegstreibers Josef Joffe kam per dpa

von @ 15:57. abgelegt unter Presseschau, Deutschland, Irak, USA, Medienmanipulation, Krieg
Haltet den Wahnsinn auf
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Copyleft2008 Lurusa Gross

Die moralische Bankrotterklärung der transatlantischen GeheimdienstpostilleDie Zeit” ging gestern Mittag per dpa raus und trug den bemerkenswerten Titel “US-Neokonservative setzen sich von Irak-Krieg ab” (Screenshot). In der dpa-Meldung wird behauptet, der neokonservative Vordenker Richard Perle hätte zum Krieg gegen den Irak gesagt, er “hätte nie geglaubt”, dass sie “das so böse verpatzen würden”. Der von 2001 bis 2005 als “Under Secretary of Defense for Policy” eingesetzte Neocon Douglas Feith hat der Meldung zufolge gesagt, sie hätten “einen schrecklichen Preis bezahlt, aber nicht wegen des Krieges als solchen, sondern weil er so schlecht gelaufen ist”.

Was die einst führenden Neocons damit sagen wollen, macht die Aussage des Ex-Vize-Verteidigungsministers Paul Wolfowitz deutlich. Der dpa-Meldung zufolge sagte Paul Wolfowitz der Zeit nun, er sei “nicht der Drahtzieher” des Angriffs auf den Irak gewesen, sondern die Entscheidungen habe Kriegsminister Donald Rumsfeld getroffen. Paul Wolfowitz weiß dabei natürlich ganz genau, dass er mitverantwortlich ist für das von amerikanischen Kommentatoren mit Hitler’s “Mein Kampf” verglichene StrategiepapierRebuilding America’s Defenses“, wo zum Beispiel über ein neues Pearl Harbour als Katalysator zur Rechtfertigung höherer Rüstungsausgaben nachgedacht wurde. Das sieht schon ein wenig sehr deutlich danach aus, als würde Paul Wolfowitz bereits jetzt seine Verteidigung medial vorbereiten für den Fall, dass er nach den Wahlen in den USA zusammen mit seinem Präsidenten, seinem Vizepräsidenten und seinen Komplizen vom Project for a new American Century angeklagt wird wegen Massenmord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Vorbereiten und Führen zweier Angriffskriege.

Bemerkenswert ist weiter, dass die Meldung mit der von Wolfowitz gegenüber der Zeit getätigten Äußerung per dpa rausgeblasen wurde und nicht bei der Zeit auf der Webseite zu finden ist. Denn diese dpa-Meldung ist auch eine persönliche moralische Bankrott-Erklärung von Zeit-Mitherausgeber Josef Joffe. Genau wie in den USA will es nun auch in Deutschland niemand gewesen sein, der Stimmung für den verbrecherischen Angriffskrieg auf den Irak gemacht hat. Doch da gibt es die Worte von Josef Joffe, die auf der Webseite der Zeit stehen, wie in Stein gemeißelt, wo Josef Joffe seinen Lesern im Sommer 2002 erklärt, wie dringend es ist, Saddam Hussein durch das entschlossene Zeigen militärischer Stärke seine Masenvernichtungswaffen zu rauben:

“Europa. Der Grund ist einfach. Dem Diktator sind seine Massenvernichtungswaffen so wichtig, dass er lieber die verschärften Sanktionen als die Inspekteure in Kauf genommen hat. Konkret: Deren Rausschmiss war ihm 160 Milliarden Dollar wert - auf so viel Öleinkommen musste er danach verzichten. Wer so einen hohen Preis für sein Giftzeug bezahlt (und auch noch sein Volk hungern lässt), wird jeden Trick nutzen, um auf Zeit zu spielen und effektive Kontrollen zu vermeiden. Jedes Zeichen von Unentschlossenheit wird ihn ermutigen, dieses Spiel weiterzutreiben. Das wissen die Europäer ebenso gut wie die sog. “Cowboy-Imperialisten” in Amerika.”

Diese Falschinformation mit den Massenvernichtungswaffen ist schlimm genug. Im Irak gab es da schon lang keine Massenvernichtungswaffen mehr. Das durfte Josef Joffe auch klar sein. Schließlich sitzt Josef Joffe in nahezu allen wichtigen transatlantischen Seilschaften. American Council on Germany, International Institute for Strategic Studies, Atlantik-Brücke, Aspen Institut und bei vielen weiteren mächtigen Organisationen der regierenden Verbrecherbande der USA, fast überall ist Josef Joffe dabei und in manchem davon auch in herausgehobener Position. Das International Institute for Strategic Studies war zum Beispiel an “Rebuilding America’s Defenses” mitbeteiligt. Und Josef Joffe schrieb schon 2001, nachdem die Neocons mit 9/11 ihre Rechtfertigung für den Krieg gegen Afghanistan bekommen hatten, dass sei “ein Verteidigungskrieg, der auf den blutigsten Angriff auf Amerika seit Pearl Harbor folgt.” Will der Kriegstreiber Josef Josef wirklich jemandem weißmachen, er wusste nicht, dass die USA einen geostratisch motivierten Angriffskrieg auf den Irak planten?

Josef Joffe hat im Gegenteil mit seinem Hetzblatt “Die Zeit” im Wahlkampfsommer 2002 diejenigen niedergemacht, die es gewagt haben, ein Stückchen weit die Wahrheit über George W. Bush und den Krieg gegen den Irak auszusprechen. Lassen wir weitere Worte von Josef Joffe aus seinem vorstehend zitierten Artikel vom Sommer 2002 für sich sprechen:

“Formulieren wir die Frage anders: Was ist in die Köpfe von Herta Däubler-Gmelin und Rudolf Scharping gefahren oder genauer: aus denen herausgekrochen? Die eine wirft Bush vor, mit seiner Irak-Politik nur von innenpolitischen Verfehlungen abzulenken - wie man es seit “Adolf Nazi” tue. Der andere bricht das letzte Tabu, wie der Kolumnist der “New York Times” Bill Safire berichtet. Schuld an der Irak-Politik, habe Scharping gesagt, sei nur die “jüdische Lobby”. Das sehr reale Problem Saddam ist bloß ein wahlpolitisches Manöver? Onkel Sigmund nennt das “Projektion”: Man unterstellt den anderen, was man selbst tut. Und suggeriert dabei noch, Adolf habe mit dem Zweiten Weltkrieg Reichstagswahlen gewinnen wollen. Wie sagte der Urvater der SPD, August Bebel? “Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerls.” Antiamerikanismus fällt unter eine ähnliche Rubrik. Leider ist Bebel-Erbe G. Schröder nicht ganz unschuldig an dieser Tragödie, hat er doch derlei “Weisheiten” mit seinen Ausfällen gegen Amerika überhaupt erst hoffähig gemacht.”

Erwähnt werden soll noch, dass Josef Joffe den Kriegstreiber im grünen Gewand, Joschka Fischer, der nun bei Josef Joffe in Holtzbrincks Zeit Hurra-Amerika-Kommentare schreibt, 2002 zum Ende seines Artikels noch lobte. Den Weg der USA von Freedom to Fascism kann man heutzutage in einem Film von Aaron Russo anschauen. Herta Däubler-Gmelin hat die deutliche Äußerung über die sich abzeichnende Diktatur dank der Hetze von Josef Joffe und seinen Kumpanen ihr Amt als Justizministerin gekostet. Der Einfluss der Israellobby auf die Entscheidung zum Angriffskrieg gegen den Irak lässt sich heutzutage im Buch “The Transparent Cabal: The Neoconservative Agenda, War in the Middle East, and the National Interest of Israel” vom Historiker Stephen J. Sniegoski im Detail nachlesen.

Nun darf man gespannt sein, wann Josef Joffe als Miniaturausgabe von Richard Perle erklären wird, er habe von nichts gewusst, den in den USA aufkommenden Faschismus nicht bemerkt und von die zum Angriff auf den Irak benutzten Lügen nicht als solche erkannt. Glaubwürdig wird diese Heuchelei indes nicht sein können. Josef Joffe dürfte als Kuratoriumsvorsitzender des Abraham-Geiger-Rabbinerkollegs und Trustee des Leo Baeck Instituts in New York ebenso große Probleme haben, glaubwürdig darzustellen, er habe von nichts gewusst und sei für nichts verantwortlich, wie dies gerade seine drei amerikanischen Freunde haben.

Schwer vorstellbar ist auch, dass Josef Joffe nichts von der parteiübergreifenden Absicht der USA zur militärischen Durchsetzung der Weltherrschaft weiß. Schließlich ist Josef Joffe nicht nur Teilnehmer von Bilderberg-Konferenzen gemeinsam mit dem heute noch in den Lagern beider Parteien sehr aktiven Vordenker der kriegerischen Weltmachtsphantasien der USA, Zbigniew Brzeziski, Gründungs- und Mitherausgeber der Zeitschrift “The American Interest”. Das US-amerikanische Interesse an der Eroberung, Beherrschung und Ausbeutung der Welt liegt natürlich mitnichten im deutschen oder europäischen Interesse. Aber das stört ihn offenbar nicht.

In demütiger Erfüllung seiner Mission als transatlantischer Chef-Propagandist in Deutschland scheint Josef Joffe sich für nichts zu schade zu sein. Die Zeit kann als Sprachrohr der US-Kriegsherren in Deutschland mit dieser Bankrott-Erklärung nun eigentlich auch gleich zu machen.

Nachtrag 27.10.2008: Der Artikel von - richtig Josef Joffe - zur Vorab-Meldung der dpa ist seit gestern bei der Zeit online. Nach Zählung von Josef Joffe hat der Krieg der USA gegen den Irak 4.500 Menschen das Leben gekostet. Entweder sind Iraker für ihn keine Menschen oder er hat sie - genau wie die Neocons und das US-Militär - schlicht vergessen. In den Kommentaren zum Artikel bläst Josef Joffe ein so eisiger Wind entgegen, dass die Zensoren kaum noch hinterherkommen. Dieser Parteibuch Artikel wurde in Kommentar 9 verlinkt und der entsprechende Kommentar ging durch die Zensur. Das Wort “Kriegstreiber” wurde dabei jedoch aus der Überschrift mit folgender Bemerkung entfernt: (Teil der Überschrift entfernt. Bitte unterlassen Sie Beleidigungen. Die Redaktion /ft) Das ist nur noch peinlich.

16 Kommentare zum Beitrag “Die Bankrotterklärung des Kriegstreibers Josef Joffe kam per dpa”

  1. Kuchentester sprach

    Wow, das war ja eine Breitseite. Vom Feinsten.

    Ich hatte mich bereits in den vergangenen Monaten über die (beschönigende) Berichterstattung bei der Zeit ziemlich aufgeregt. Allerdings im Zusammenhang mit der US-Finanzkrise.

  2. flippah sprach

    Ich selbst muss gestehen, dass ich damals den Lügen geglaubt habe und tatsächlich dachte, was Schröder macht sei falsch, da nur ein gemeinsamer Druck Hussein zum Einlenken bringen kann.

    Ok, ich bin auch kein Politiker (wenn auch Mitglied einer Partei)…

  3. Harry Schwiebert sprach

    Am besten ist die Äußerung:
    «Wir kannten den Feind nicht»

    Das soll wohl heißen:
    Da ich nicht weiß wer mein Feind ist, baller ich einfach mal drauflos.

    Aber meine Herren der Kriegsmaschinen:
    Der Feind des Volkes ist der Krieg
    Und ihr seid
    Die Feinde der Vernunft

  4. Kuchentester sprach

    Von wem stammte eigentlich nochmal der Werbeslogan: Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen???

    Antwort

  5. Redaktion sprach

    @flippah
    Das genau ist der Punkt. Du hast Deine Informationen vermutlich aus Quellen wie Tagesschau, Spiegel, Zeit, FAZ, taz und SZ bezogen, dachtest, Du seiest damit rundum aus ganz unterschiedlichen Quellen informiert. Tatsächlich ist das alles derselbe Brei, hinter dem Meinungsmacher wie Josef Joffe stehen und du hattest kaum eine Chance, dir auf Basis der Fakten eine eigene Meinung zu bilden. Das mag auch einer ganzen Menge Journalisten damals so gegangen sein.

    Bei Josef Joffe liegt der Fall jedoch ganz anders. Er war und ist in so vielen Organisationen der Strippenzieher des Krieges beteiligt, dass man kaum davon ausgehen kann, er sei nicht über die wahren Hintergründe informiert gewesen. Schon allein seine gemeinsame Zeitschrift mit Zbigniew Brzezinski spricht da Bände.

    Es liegt damit auf der Hand, dass Josef Joffe vorsätzlich falsch informiert hat, um Kriegsstimmung in Deutschland zu schüren.

  6. Klaus Baum sprach

    was die absicht betrifft, ein neues pearl harbour als katalysator zu benutzen, so ist an eine äußerung der amerikanischen schriftstellerin sara paretsky zu erinnern, die gesagt hat, die bush-regierung benutze den 11.9. so, wie die nazis den reichstagsbrand benutzt haben.
    im übrigen schäme ich mich für wolf biermann, der - es war, glaube ich, bei der verleihung des büchnerspreises - sich auf büchners “hessischer landbote” berufen und daraus zitiert hat, auf den irak angewendet: Friede den Hütten, Krieg den Palästen. Er meinte die Paläste von saddam hussein, übersah aber dabei, daß bush und seine mannen eben nicht die armen bauern des 19. jahrhunderts repräsentierten.

  7. Harry Schwiebert sprach

    Wenn ein Biermann den Büchnerpreis erhält, so muß man sich über nichts mehr wundern!

  8. Radio-Utopie sprach

    Die Bankrotterklärung des Kriegstreibers Josef Joffe kam per dpa…

    Haltet den Wahnsinn auf2008 Lurusa GrossDie moralische Bankrotterklärung der transatlantischen Geheimdienstpostille “Die Zeit” ging gestern Mittag per dpa raus und trug den bemerkenswerten Titel “US-Neokonservative setzen sich von Irak-Krieg ab” (…

  9. otti sprach

    H(J)offe, die Zeit für Die Zeit, die ist um und vorbei!

    Nach diesem Artikel bleibt da nämlich gar nix mehr offe’.

  10. Die Gutdenker sprach

    Stümperhafte Bildinterpretation bei der ZEIT - Oder mutwilliger unterschwelliger Manipulationsversuch?…

    Also entweder hat sich die ZEIT die Fähigkeit zur Bildinterpretation eines 6-Jährigen angeeignet oder das Blatt versucht sich in unterschwelliger Manipulation von Lesern mit Bildern.Martin Klingst hat in der ZEIT-Ausgabe vom 23.10.2008, Nr. 44, ein L…

  11. Pee sprach

    Ein interessanter Artikel zu einem anderen Thema rund um die ZEIT:

  12. Vor Bush Ende noch schnell einen Krieg provoziert - SaarBreaker sprach

    […] wurden von der “freien Presse” bereits zum Abschuss freigegeben und die übelsten Kriegshetzer schieben sich öffentlich die Schuld am Desaster gegenseitig in die Schuhe. Und dann ist auch noch John McCains Lüge aufgeflogen, er würde sich nicht mit Diktatoren […]

  13. mein-parteibuch.com » Mal schnell eben noch einen Krieg anzetteln sprach

    […] der “freien Presse” bereits zum Abschuss freigegeben und die übelsten Kriegshetzer schieben sich öffentlich die Schuld am Desaster gegenseitig in die Schuhe. Und dann ist auch noch John McCains Lüge aufgeflogen, er würde sich nicht mit Diktatoren […]

  14. Hannes sprach

    Mir ist einigermaßen unerklärlich, wie sich ein bestimmter Kreis so vehement gegen Zbigniew Brzezinski wendet. Zwar werden oft Stellen aus seinen Büchern als “Beweise” angeführt, aber meist in einer seltsam verdrehten Interpretation oder besser: im Affekt. Man liest “Vorherrschaft” und denkt automatisch an so etwas wie weltweite Unterwerfung. Ich fürchte, hier hat irgendwann irgendjemand eine negative Haltung gegenüber B. erdichtet und der Rest rennt (g)eifernd nach.
    Wer zum Beispiel B.s “Chessboard” und seine “Second chance” unvoreingeommen liest wird außer kluger Analyse nichts finden, was auf eine amerikanische Vorherrschaft im o.g. negativen Sinne hindeutet.

    Warum liest man bei den B.-Hetzern nie solche Original-Zitate:
    “Ferner liegt es nicht in Amerikas Interesse, die amerikanisch-iranische feindschaft fortzuschreiben” (Die einzige Weltmacht, S. 291) oder
    dass sich amerikanische Politik der neuen Realität stellen muss, dass man es weltweit mit einem gewachsenen Bewußtsein sozialer Ungerechtigkeit zu tun hat oder
    dass das amerikanische Zögern, sich mit den sozio-kulturellen Zusammenhängen im Nahen Osten detailliert zu beschäftigen, eine gefährliche Form der Verneinung ist (The Choice, S. 31). Etc.pp.

    Wer aber ein Problem damit hat, dass es immer Personen oder Mächte gegeben wird, die größeren Einfluss als andere haben, möchte aufs Paradies warten, und Abstand nehmen von Politikanalyse. Mit der Realität hat es nämlich wenig zu tun.

    Und was die Arbeit im selben Institut oder für dieselbe Zeitschrift wie Joffe anbelangt: Seit wann macht man jemanden für seinen Nachbarn verantwortlich?

    Meine Theorie: Die Kritiker B.s haben sein Bild gesehen, auf denen er tatsächlich als Inbegriff eines Bösewichts durchgehen kann, denken dabei an Rockys ultrabösen Ivan Drago und schon gehts auf ihn drauf :-)

    Es ist irgendwie komisch, aber Ihr habt Euch treffsicher mit Brzezinski den Falschen zum Ziel gemacht. na ja, dieser Teufel B. hat seinen Chef Carter ja auch von einem Krieg in den nächsten gehetzt, und - bestimmt ein Trick! - den einzigen einigermaßen tragfähigen Frieden im Nahen Osten mit ausgehandelt…

    Aber das wird diejenigen, die sich in diesen Namen verbissen haben, überhaupt nicht beeindrucken.

    Dabei gibt es so viele NeoCons, bei denen sich ein Feindbild wirklich lohnen würde ;-)

  15. Redaktion sprach

    Zu Brzezinski:
    Zbigniew Brzezinski ist verantwortlich für einen der mörderischsten Kriege der jüngeren Geschichte: Operation Cyclone. Und er brüstet sich auch noch damit, diesen Krieg angezettelt zu haben: “We didn’t push the Russians to intervene, but we knowingly increased the probability that they would… That secret operation was an excellent idea. It had the effect of drawing the Soviets into the Afghan trap… The day that the Soviets officially crossed the border, I wrote to President Carter, “We now have the opportunity of giving to the Soviet Union its Vietnam War.” Zbigniew Brzezinski gehört weiterhin als Vertreter Rockefellers in CFR und Trilateral Commission zu den treibenden Kräften hinter den US-amerikanischen Eroberungskriegen der Gegenwart.

    Um seinen umfangreichen verdeckten Krieg in Afghanistan mit ganzer Kraft führen zu können, brauchte er Ruhe an der Front im nahen Osten.

    Zu Joffe:
    Josef Joffe wird hier nicht vorgeworfen, mit Brzezinski eine Zeitung herauszugeben. Josef Joffe wird hier seine Kriegshetze vorgeworfen, die er selbst in der Zeit verbreitet hat. Aufgrund seiner guten Kontakte zu den Verantwortlichen für die Angriffskriege und sonstigen Mächtigen der USA - wie eben z.B. Brzezinski - wird dabei begründet vermutet, dass Josef Joffe ganz genau gewusst hat, dass die Begründungen für die Kriege nichts als ein Haufen Lügen waren.

  16. mein-parteibuch.com » Lügenkampagne “Stop the Bomb” sprach

    […] verschäften Sanktionen gegen den Iran sollte man wissen, dass Paul Wolfowitz kürzlich in einem bemerkenswerten Interview sagte, die USA hätten 2003 den Irak und nicht ein anderes Land überfallen, weil nur der […]

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