Katze

Mein Parteibuch BlogNo Copyright - Kopieren erlaubt

Ein Internet-Tagebuch mit Katzenbildern

[Mission Statement] [Krieg ist illegal]

[International]   [Headlines]   [Forum]   [Wiki]   [Ticker]   [Mitmachen]

13. Oktober 2008

Zur NS-Vergangenheit von Liechtenstein

von @ 1:52. abgelegt unter Finanzen, Außenpolitik, Liechtenstein

Nach dem Fall Zumwinkel, wo beinahe diskrete Steuerhinterziehungen in Liechtenstein anhand von zum BND geleakten Datensätzen aufgeflogen sind, hat seine Hoheit, der Fürst von Liechtenstein, versucht, das Image von Liechtenstein mit der Darstellung von Liechtenstein als Opfer von Nazi-Deutschland wieder reinzuwaschen.

Inzwischen ist es um Liechtenstein wieder ziemlich ruhig und fast könnte man denken, er hätte den Kampf gegen die Fakten gewonnen. Doch nun hat Werner Rügemer in der jungen Welt einen detaillierten Artikel veröffentlicht, mit dem er die Entstehung des diskreten Finanzplatzes Liechtenstein erläutert und das Verhalten des Fürstentums Liechtenstein während der Nazi-Zeit beleuchtet:

“Mit dieser Selbstdarstellung des Kleinstaats Liechtenstein als moralisch sauberes Opfer des »Dritten Reiches« zeigt der Staatschef mindestens zweierlei: Er verschleiert die Tatsache, daß Liechtenstein ein begeisterter Kollaborateur der Nazis war und seinen Vertretern bis heute jede noch so schmierige Demagogie recht ist, um die organisierte Beihilfe zu verdecken und kriminelle Aktivitäten zu rechtfertigen.”

Und Werner Rügemer bringt dann zahlreiche Beispiele für die hervorragende Kooperation Liechtensteins mit Nazi-Deutschland und heimlich mit den Nazis gute Geschäfte machenden internationalen Unternehmen. Umgehungsgeschäfte und parasitäre Selbstbereicherung der Hehler wären in Liechtenstein zur Staatsräson geworden, schreibt Werner Rügemer.

Das wird seine Hoheit sicher nicht gern lesen. Abzuwarten bleibt, ob seine Hoheit auch solche Schertze veranstaltet wie die Bank Oppenheim. Werner Rügemer berichtet in der NRhZ gerade darüber, wie die klagefreudige Privatbank aus dem Kölner Klüngel anlässlich des Artikels “Die Kölner Oppenheim-Bank, ihre Steueroasen und die Süddeutsche Zeitung” acht Unterlassungen gefordert hat.

Dabei gibt es bei der Bank Oppenheim allerdings einen Schwund, wie er für die Methode Schertz typisch ist. Gerichtlich durchsetzen will sie interessanterweise nur noch fünf Unterlassungen. Anzuraten wären solche Schertze für seine Durchschlaut sicher nicht, denn die Bank Oppenheim hält ihr unrühmliches Verhalten durch den Klägerismus natürlich erst recht in der öffentlichen Diskussion.

Kommentieren (Erlaubte Tags)

Verstärkte Internetkontrolle
Verstärkte Internetkontrolle
Copyleft2006 Lurusa Gross

Mirrors

Recherche

Autorenchat

Netradio

Aktionen

Parteibuch Forum

Letzte Kommentare

Ältere Beiträge

Archiv

Oktober 2008
M D M D F S S
« Sep   Nov »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Literaturtip

Tod im Milliardenspiel

Umfrage zu 9/11

Werbung

Information zu
Internetvictims

Kapitel

Sonstiges

Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei

Sponsored Links

RSS-Feeds

Termine

Neu im Parteibuch Wiki

Parteibuch Ticker (Feed)

International (Feed)

Media News Clips

Counter & Stuff

[19 queries. 3.539 seconds. 10 level2 caches. Top ]