Schön ist das, wenn man reich ist. Blöde ist das, wenn man wegen ein paar Kleinigkeiten zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt wird. Hässlich ist das, wenn man dann auch noch gemeine Geschichten in der britischen Presse lesen muss.
Wie würde das denn auch aussehen, wenn Barack Obama nicht nur von einfachen Kriminellen wie Tony Rezko, sondern auch vom milliardenschweren Boss Nadhmi Auchi finanziert worden wäre?
Zum Glück für Nadhmi Auchi gibt es im Vereinigten Königreich eine gut funktionierende Zensurindustrie. Nach netten Briefen von freundlichen Juristen verschwanden prompt eine ganze Reihe von hässlichen alten Artikeln in britischen Käseblättern wie dem Guardian oder dem Observer.
Pech ist dann jedoch, wenn man nun die Geschichte einschließlich der aus der britischen Presse wegzensierten Artikel bei Wikileaks findet. Tja, man kann eben nicht alles haben.
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| Achtung und Ehre |
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Was für eine saubere Presse!
Auf einem der Blogs einer deutschen Wirtschaftszeitung wurde folgender Text, der auch hier geposted wurde, in leicht veränderter Form veröffentlicht, der dann dort gelöscht wurde.
Zur Ausplünderung des (amerikanischen ) Steuerzahlers durch die Machthaber:
Das Ausmaß der damaligen Finanzkrisen in Amerika (1929) und Japan (1989) wird von der heutigen weit übertroffen. Alle drei haben ihre Ursache in einer unverantwortlichen Ausweitung von Krediten. Billiges Geld signalisierte kein Risiko.
Der niederländischen Tulpenzwiebel-Hausse oder besser -Manie entspricht heute der von Krediten abgeleiteten Derivate-Manie, welche - finanzmathematisch - Subprime-Kredite zu AAA-Papieren aufhübschen sollte. Dieses Unterfangen ist an der Tatsache gescheitert, dass der Preis des ursprünglichen Underlying, nämlich Immobilien, nicht ewig gestiegen ist.
Die Gefährlichkeit der jetzigen Situation besteht darin, dass selbst die Akteure nicht wissen, wie der Giftmüll (toxic waste) bewertet werden kann, der in den Büchern ist. Aus diesem Grund trauen sich die Banken nicht mehr gegenseitig über den Weg, was zu einer Liquiditätsklemme geführt hat, die ihre Fortsetzung in einer - für die reale Wirtschaft - substantiellen Kreditklemme finden wird.
Im Übrigen werden bis an den Hals verschuldete Verbraucher oder Unternehmen von vom Staat, ergo Steuerzahler, entschuldeten Banken sowieso keine Kredite bekommen, was den wirtschaftlichen Sinn eines Bailouts einer maßlosen Finanzelite zusätzlich infrage stellt.
Wer, wie die Verantwortlichen, Schulden macht, der soll sparen.
Solche Leute sollten von dem leben, was sie ihren Opfern zumuten. Auf Chemnitzer Hartz-VI-Niveau.
Der Kapitalismus in seiner Gier, der verreckt jetzt hier.
Genug mit dem neoliberalen Terror!
Siehe auch:
http://www.mein...0/weiter-gehts/
Die Exzesse dieser so genannten Wissenschaftler korrespondieren nahtlos mit der Kernschmelze (melt down) eines habgierigen und verantwortungslosen Finanzkapitalismus’.
Nicht weiter verwunderlich ist deshalb auch, dass beim Tagesschau-Blog unerwünschte Meinungsäußerungen nicht veröffentlicht werden.
Täuschland, wie es leibt und lebt.