Als Henry “Hank” Paulson vor zwei Jahren seinen mit vielen Millionen vergüteten Job als Chef der Investmentbank Goldman Sachs aufgab, um den Posten als US-Finanzminister einzunehmen, verstand so mancher die Welt nicht mehr. Wieso gibt jemand einen bestens bezahlten Job als Chef der vermutlich größten Zockerbude der Welt auf, um eine schlechtbezahlte Bollywood-Rolle als Papagei “Die Defizite sind tragbar! Der US-Wirtschaft geht es gut! US-Banken sind sicher!” anzunehmen?
Nachdem der Papagei Paulson vor ein paar Tagen “Finaaaanzkrise!” gerufen hat, ist klar, was er vorhat. Hank Paulson ist ausgezogen, um den Jackpot abzuräumen.
700 Milliarden Dollar will Hank Paulsen verteilon, freihändig und ohne jegliche gerichtliche oder behördliche Kontrolle.
Vorbei sind die Zeiten, wo die Kumpels von Goldman Sachs zur Beschaffung von mageren 3,6 Millarden Dollar einen aufwendigen Börsengang absolvieren mussten. Wenn Hank Paulson den Jackpot hat, kann er am nächsten Tag ganz legal seinen Freunden 700 Milliarden Dollar auf den Golfplatz mitbringen. Damit das nicht ganz so blöde aussieht, hat Goldman Sachs sich schon mal vorsichtshalber von einer Investmentbank in eine reguläre Geschäftsbank umgewandelt und damit der Aufsicht von FED-Kumpel Ben Bernanke unterstellt.
Stellt sich dann bald heraus, dass an der Wall Street ganz zufällig - jeder Hütchenspieler kennt die Macht des Zufalls - vor allem die Chips verloren haben, wo irgendwelche Chinesen und transatlantische Freunde aus Deutschland drin investiert hatten und die zum üblichen Klüngel gehörenden US-Buden überraschend gut bei der erstaunlich kurzen Finanzkrise weggekommen sind, dann wird die Presse der CIA schreiben: “Der Hank, der hat mit seinem Jackpot die Wirtschaft der USA gerettet.”
Und die Zocker der Wall Street werden dann stolz sein auf Hank Paulson, den König der Hütchenspieler. 700 Milliarden soll ihm erst mal jemand nachmachen. Na dann, auf geht’s zur nächsten Runde: “Ihre Einsätze, bitte!”
Nachtrag 21.10.2008: Wo nun der Jackpot im Sack ist, bekommen die Banker erst mal 70 Milliarden Dollar, der größte Teil davon Bonus-Zahlungen, für ihre hervorragende Arbeit.
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Nach dem Patriot Act mit unumschränkter Macht für den Kriegsherrn Bush nun ein Bailout Act für den Geldherrn Paulson, auch mit unumschränkter Macht.
Die Diktatur lässt grüßen!
[…] die USA auf ihrem Finanzmarkt mit Billigung des IWF $700 Mrd US für ihren nationalen Sozialismus ausgeben, sollen andere Länder ihre Märkte nach dem WIllen des IWF also den Kräften […]
[…] Dollar verspielt. Der Kurs des US-Dollar bewegt sich jedoch trotz der vor gut einer Woche “plötzlich ausgebrochenen Finanzkrise” praktisch nur seitwärts. Auch heute bewegte sich der US-Dollar wie von Geisterhand […]
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Links - 27.09.2008…
Die Woche ist vorbei, vulgo Zeit für Links.Top Thema Bankenkrise: Wenn man seine eigenen Mitarbeiter zum großen Teil mit Aktien und Unternehmensanteilen bezahlt (vor allem zur Alterssicherung), ist es natürlich doof, wenn der Laden vor die Hunde g…
[…] Hank Paulsen in Übersee mal eben 700 Milliarden Dollar Steuergelder an seine Millionärs-Kumpels verschenken darf, da will die deutsche Regierung nicht hinten anstehen. So gibt es zur Mehrung des Reichtums der […]
[…] in den letzten Wochen offenkundig wurde, was für eine bankrotte Farce die USA sind, verspottete Venezuelas Präsident Hugo […]
[…] Bear Stearns und Lehman Brothers ausgerechnet Lehmann Brothers pleite gegangen ist. Warum hat Hank Paulsen, Ex-Chef von Goldmann Sachs und König der Hütchenspieler, Lehmann in die Pleite geschickt, obwohl er andere US-Banken und auch eine der CIA nahestehende […]
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[…] John McCain. Was der georgische Stellvertreter-Krieg ihm an Popularität gebracht hat, hat die Finanzkrise wieder […]
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