Der Parteibuch Ticker ist erfreulicherweise inzwischen ein 500 Megabyte großes Blogarchiv. Wo der Parteibuch Ticker in den letzten Monaten stetig weiter gewachsen ist, zeigten sich jedoch unerfreulicherweise einige Schwachstellen in der für den Parteibuch Ticker verwendeten Software und die Seite wurde immer langsamer.
In den letzten Tagen haben sich die vielen Besucher der Webseite und zahlreiche Roboter, die die Inhalte vom Parteibuch in Suchmaschinen einspeisen, dann gestaut, bis nichts mehr ging. Inzwischen konnte das Lastproblem genauer analysiert und kurzfristig durch einen weiteren Cache für den Parteibuch Ticker etwas entschärft werden. So ist das Parteibuch zumindest seit dem heutigen Samstag Nachmittag wieder halbwegs erreichbar.
Ob das auch reicht, um die Seite auch Montag unter höherer Last halbwegs zügig auszuliefern, ist jedoch zweifelhaft. Probleme mit der Last aufgrund der hohen Besucherzahl, die die Inhalte sehen wollen, sind uns natürlich Ansporn. Deshalb wird in den nächsten Tagen und Wochen weiter an der Technik gewerkelt werden. Für dabei möglicherweise entstehende Ausfälle bitten wir um Nachsicht.
In der Zwischenzeit ist eigentlich auch politisch nichts wesentlich neues passiert. Biedermanni und die Brandstifter haben mal wieder verloren, in Bayern hält man von rechtsstaatlichen Prinzipien wie immer gar nichts, in England gibt es nach wie vor keine Meinungsfreiheit und der “Führer der freien Welt“, George W. Bush, führt die USA mit einem 700 Milliarden Dollar schweren Verstaatlichungsprogramm für den Finanzsektor weiter zielstrebig in seine nationale Variante des Sozialismus und deutsche Soldaten nehmen trotz breiter Proteste dagegen weiterhin am internationalen Mordprogramm gegen die Bevölkerung von Afghanistan teil.
Nichts wirklich neues also. Es ist an der Zeit, daran was zu ändern. Weiter geht’s.
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| Knochenbrecher |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Blog bockt
Eile mit Weile.
Keine Frage, es ist eine Last! Basta.
Zur Ausplünderung des (amerikanischen ) Steuerzahlers durch die Machthaber:
Das Ausmaß der damaligen Finanzkrisen in Amerika (1929) und Japan (1989) wird von der heutigen weit übertroffen. Alle drei haben ihre Ursache in einer unverantwortlichen Ausweitung von Krediten. Billiges Geld signalisierte kein Risiko.
Der niederländischen Tulpenzwiebel-Hausse oder besser -Manie entspricht heute der von Krediten abgeleiteten Derivate-Manie, welche - finanzmathematisch - Subprime-Kredite zu AAA-Papieren aufhübschen sollte. Dieses Unterfangen ist an der Tatsache gescheitert, dass der Preis des ursprünglichen Underlying, nämlich Immobilien, nicht ewig gestiegen ist.
Die Gefährlichkeit der jetzigen Situation besteht darin, dass selbst die Akteure nicht wissen, wie der Giftmüll (toxic waste) bewertet werden kann, der in den Büchern ist. Aus diesem Grund trauen sich die Banken nicht mehr gegenseitig über den Weg, was zu einer Liquiditätsklemme geführt hat, die ihre Fortsetzung in einer - für die reale Wirtschaft - substantiellen Kreditklemme finden wird.
Im Übrigen werden bis an den Hals verschuldete Verbraucher oder Unternehmen von vom Staat, ergo Steuerzahler, entschuldeten Banken sowieso keine Kredite bekommen, was den wirtschaftlichen Sinn eines Bailouts einer maßlosen Finanzelite zusätzlich infrage stellt.
Wer, wie die Verantwortlichen, Schulden macht, der soll sparen.
Solche Leute sollten von dem leben, was sie ihren Opfern zumuten. Auf Chemnitzer Hartz-VI-Niveau.
Der Kapitalismus in seiner Gier, der verreckt jetzt hier.
Genug mit dem neoliberalen Terror!
Schön zu hören, dass es nur ein Problem mit der Kapizität war. Ich hatte schon befürchtet, dass Wolfi S. in eurer Datenbank wütet.
Besten Gruß
CC