Friedbert Pflüger ist sicherlich der peinlichste Kandidat, den die Berliner CDU je hatte. Bekannt war Kriegsstaatssekretär Pflüger bis zu seiner Nominierung als Berliner Spitzenkandidat eigentlich nur durch die liebevolle Behandlung seiner Sekretärin und seine erklärte Gegnerschaft zu Berlin als Bundeshauptstadt. Nachdem Friedbert Pflüger bei der Abgeordnetenhauswahl 2006 für die rechtsextreme Splitterpartei mit 21% ein gutes Ergebnis satt im zweistelligen Bereich herausholte, wurden die Abgeordneten dadurch gestraft - das war wohl ausgleichende Gerechtigkeit -, dass sie Friedbert Pflüger als Fraktionsvorsitzenden ertragen mussten.
Als wichtiger Bilderberger konnte sich Friedbert Pflüger was darauf einbilden, dass er ein Promi ist und ihm transatlantische Propaganda-Outlets der Milliardärspresse stets offen stehen. So ist es denn vermutlich auch zu erklären, dass Friedbert Pflüger nach dem Fraktionsvorsitz auch noch nach dem Parteivorsitz gegriffen hat und gar nicht gemerkt hat, dass er bereits eine politische Leiche war.
Nun kann auch der Bilderberger Richard von Weizsäcker seinem langjährigen Pressesprecher nicht mehr helfen. Friedbert Pflüger wurde abgewählt. Schade auch. Nach seiner erfolgreichen Mission in Berlin darf man nun sicher hoffnungsvoll sein, dass Friedbert Pflüger wieder zur CDU im Bund gehen wird und auch da mit Schwärmerein für Jamaika für satte 21% sorgen wird.
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| Im Würgegriff |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Das war recht hämisch, aber gerecht.
Aber: Mit Friedberg Pflüger muss man einfach Mitleid haben (so ist man nun mal als “linker Gutmensch”). Hoffentlich trifft der Schlussatz zu.
gez. Hugo van Hugo
Wenn es stimmt, dass er “nichts böses getan” hat, dann haben wir hier auch die Erklärung für seinen Fall. Ein Mensch, der nichts böses tut, ist in der CDU definitiv in der falschen Partei.