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7. September 2008

“Flottenmanöver in der Nähe der US-amerikanischen Küste”

von @ 15:05. abgelegt unter Presseschau, USA, Spon, Tagesschau.de, Medienmanipulation, Russland, Venezuela
in der Nähe der US-amerikanischen Küste
“Nähe der US-amerikanischen Küste”
Quelle: Tagesschau.de

Bedrohliches passiert offenbar gerade in der Karibik. Die Tagesschau weiß über das geplante Flottenmanöver von Venezuela und Russland in den Hoheitsgewässern von Venezuela genau Bescheid und informiert heute ihre Leser über die Bedrohung der USA durch die russische Marine wie folgt:

“Das Flottenmanöver in der Nähe der US-amerikanischen Küste könnte die angespannten Beziehungen zwischen Russland und den USA weiter verschlechtern.”

Die Hoheitsgewässer von Venezuela liegen also - die transatlantische Märchenschau informiert - in der Nähe der US-amerikanischen Küste.

Zweifelhaft ist dabei, welche Landkarte die Redaktion des journalistischen Leuchtturmes im deutschsprachigen Internet für ihre gewohnt gründliche Recherche verwendet.

Auf der Landkarte von Mittelamerika, die Wikipedia verwendet, sieht es so aus, als sei Venezuela ganz schön weit weg von der Küste der USA und als lägen zwischen den Hoheitsgewässern von Venezuela und der Küste der USA mehrere kleine und größere souveräne Inselstaaten, so zum Beispiel Kuba, Haiti, die Dominikanische Republik und Jamaika. Die Webseite Mapcrow, die die Redaktion der Tagesschau vermutlich nicht genutzt hat, ist der Meinung, die Entfernung zwischen Caracas und Miami betrage 2152 km, sei also etwa so groß wie die Entfernung zwischen Islands Hauptstadt Reykjavik und der Tagesschau-Redaktion in Hamburg. Das entspricht sicher nicht der Entfernung zwischen den Hoheitsgewässern Venezuelas und der Küste der USA, aber unter Abzug einiger Hundert Kilometer für die vorgelagerten Dependencias Federales zeigt das die Größenordnung der Entfernung zwischen den USA und Venezuela auf.

Weiterhin informiert die Tagesschau ihre Leser, dass das Flaggschiff der im Mittelmeer stationierten 6. US-Flotte gerade Hilfsgüter nach Poti gebracht habe, Russland jedoch argwöhnt, dass die US-Marine auch Waffen als Hilfsgüter getarnt nach Georgien bringen könne. Dass Poti einem Map Generator im Internet zufolge nur 223 km von der russichen Hafenstadt Sochi entfernt liegt und in der Nähe von Poti die mit US-Hilfe ausgerüstete georgische Militärbasis bei Senaki liegt, erwähnt die Tagesschau genausowenig, wie dass Georgien gerade mit US-Unterstützung einen Angriffskrieg gegen Russland geführt hat.

Nicht erwähnt wird auch, dass das US-geführte Militärbündnis NATO im schwarzen Meer - übrigens nicht nur mit Beteiligung der US-Marine, sondern auch mit deutscher Beteiligung - ganz selbstverständlich Flottenmanöver durchführt. Die Landkarte vom schwarzen Meer, die Wikipedia verwendet, zeigt, dass das schwarze Meer recht klein ist. Von der russischen Hafenstadt Sochi im Osten bis nach Istanbul im Westen sind es Mapcrow zufolge gerade mal 929 km. Nach dem Tagesschau-Maßstab liegt aber nicht nur das ganze schwarze Meer einschließlich Istanbul in der Nähe der russischen Schwarzmeerküste, sondern auch Athen, das einer Internetquelle zufolge gerade mal 1500km entfernt von Sochi liegen soll, befindet sich nach dem Tagesschau-Maßstab klar in der Nähe der russischen Küste. Bei Seemanövern der NATO vor der griechischen Hauptstadt Athen muss man zukünftig - der gebührenfinanzierte journalistische Leuchtturm Tagesschau.de ist schließlich Leitmedium - darauf hinweisen, dass diese in der Nähe der russischen Küste stattfinden.

Nun kann man sich angesichts des offensichtlichen Unfugs, den die Tagesschau verbreitet, natürlich fragen, woher die Landkarte, die die Leuchtturm-Redaktion der Tagesschau verwendet, stammt. Schnell wird man da fündig. Das kaum noch kaschierte pro-amerikanische Propaganda-Outlet Spiegel-Online schrieb heute:

Die Anwesenheit der US-Navy im Schwarzen Meer provoziert Moskau. Jetzt folgt die Antwort: Russland will gemeinsam mit Venezuela ein Seemanöver abhalten - in der Nähe der USA.

Die “Nähe der USA” ist dabei offenbar eine Erfindung von Spiegel-Online, denn die dem Propaganda-Märchen zugrundeliegende dpa-Meldung sprach noch nicht von einer Nähe zur USA. Davon, dass die USA Südamerika mit der kürzlich wieder in Dienst gestellte vierten Flotte bedroht, und dass insbesondere in Venezuela aufgrund der von den USA unterstützten Versuche, dort die demokratisch gewählte Regierung mit Gewalt zu stürzen, die Befürchtung eines neuen US-amerikanischen Angriffskrieges nicht ganz von der Hand zu weisen ist, schreibt Spiegel Online nichts. Natürlich schreibt unter diesen Umständen auch die Tagesschau nichts dazu.

Damit ist auch die Landkarte der Tagesschau verständlich. Der Effekt, wie das geplante Flottenmanöver in den Hoheitsgewässern von Venezuela auf der Landkarte des journalistischen Leuchtturms Tagesschau in die Nähe der US-amerikanischen Küste kam, mag manchem aus dem lustigen Kinderspiel “Stille Post” bekannt vorkommen.

Mein Parteibuch gratuliert der “Generation Doof” zur erneuten Tiefstleistung im Fach Propaganda.

17 Kommentare zum Beitrag ““Flottenmanöver in der Nähe der US-amerikanischen Küste””

  1. Flottenmanöver “in der Nähe der US-amerikanischen Küste” | Radio Utopie sprach

    […] der “Generation Doof” zur erneuten Tiefstleistung im Fach Propaganda. (Quelle: Mein Parteibuch) Bookmarken Sie diesen Artikel in den diversen “Internetcharts”AutorMein […]

  2. Der Nordstern sprach

    Man fühlt sich immer stärker an das 19. Jahrhundert erinnert. Die Grossmachtpolitik steuert derzeit scheints wieder unaufhaltsam auf den nächsten Weltkrieg zu.

    Allein schon der unselige Krieg in Afghanistan erinnert massiv an die britischen Kriegstreibereien von damals. Inkl. aller Lektionen, die das Empire damals auf die harte Tour lernen musste und die anscheinend schon wieder völlig vergessen sind.

    Aber auch in allen anderen Hinsichten, bzgl. Demokratie, Menschenrechte und Wirtschaft wird das Rad der Zeit zurückgedreht.

    Wenn z.B. diese zwei Universitäts-Aristokraten ihre Harz IV-Rechnungen aufmachen, dann fühlt man sich an die Zeit der Industrialisierung erinnert. Bis zum Verbot der Armut bzw. deren Kriminalisierung ist es dann auch nicht mehr weit.

    Feudal geht es in der Erbpolitik unseres Staates auch schon länger wieder zu und die Einführung des Zensuswahlrechts liegt sicherlich auch in irgendeiner Schublade und wartet auf ihre Zeit.

    Und dass Frau Merkel unser Land jetzt an jedem Krieg (unter Federführung des “grossen Bruders” USA) beteiligen will, erinnert an einen anderen deutschen Potentaten, der auch von einem “Platz an der Sonne” für Deutschland träumte.

    Ja, wir leben in interessanten Zeiten. Auch wenn einem einiges am Drehbuch extrem bekannt vorkommt.

    Der Nordstern.

  3. Silberling sprach

    Zumindest wird die ARD dazu in ihrem eigenen Blog kein Thema aufmachen. Dann könnte der mündige Bürger die Redaktion ja wieder einer Täuschung überführen. Die ARD ist was den Wahrheitsgehalt ihrer Meldungen angeht, NICHT mehr vertrauenswürdig. Es gut so, dass so viele Menschen dies durch das blamable Interview mit Wladimir Putin mitbekommen haben. Tja bei der Tagesschau fühle ich mich schon seit 2 Jahren an die “Aktuelle Kamera” erinnert.

  4. Demokrat sprach

    Ich habe der ARD gerade mal in den Putin-Blog folgendes geschrieben:

    Die ARD ist schon wieder dabei, die nächsten verfälschten Berichten zu senden. Unter xxx/www.tagesschau.de/ausland/venezuela106.html wird berichtet, Russland und Venezuela planen ein Militärmanöver vor der amerikanischen Küste. Verschwiegen wird hier die Entfernung zur amerikanischen Küste. Fast 2000km puuiih das ist ja faktisch vor der Haustür der USA. Keine Meldungen werden gebracht das sich Kriegsschiffe der NATO im Schwarzen Meer nur hunderte Kilometer vor der russische Küste kreuzen. Also faktisch vor der Haustür der Russen. Tja das ist halt Meinungsmache der ARD, nicht das hier einer geglaubt hat, die ARD würde sich ändern. Ich glaube die meisten hier glauben auch noch an den Weihnachtsmann. Na ja dieser Beitrag wird eh nicht erscheinen.

    Aber ich glaube der Kommentar wird wohl nicht freigeschaltet. Ehrlich aber was anderes erwartete ich auch von der ARD nicht .

  5. Freedom Lemmy sprach

    Erst mal ein paar Worte des Friedens:
    Hier einiges interessante Material über Uribe: http://www.eart...olombiainforma/
    Der letzte Podcast 132. Allerdings auf Spanisch. Sehr interessant. Telefonmitschnitte von Uribe, in denen er einen Anrufer wüst beschimpft. Vernünftige Kritik zu Uribes völlig maßlosen Angriffen gegenüber dem Obersten Gerichtshof, etc.
    Ich finde, dass darüber - gerade auch angesichts der Viva Uribe Jubel-Artikel in der FAZ - zu wenig berichtet wird.

    Es gibt schon ein paar Unterschiede.
    1. Wie würde Mucho Macho von Hugoslawien, wenn sich etwa die Bundesstaaten um den Maracaibo See, in denen es eine anti-Mucho Macho Mehrheit gibt, unabhängig erklären würden und Hilfe von der USA einfordern würden? Die USA würde aus meiner Sicht nicht eingreifen.
    2. Ich glaub die Russen nehmen Huguito so wenig ernst wie ich. Venezuela, ein Land mit einem großen Armutsproblem, kauft für sehr teuer Geld Waffen in Rußland. Im Gegensatz dazu liefert der Westen Georgien Wiederaufbauhilfe. Ich denke Rußland nimmt da eher aus Marketing-Gründen für die eigenen Waffen teil. Ok, vielleicht auch als eine Art Contra-Provokation zu dem Flottenmanöver des Westens im Schwarzen Meer. Huguito macht dadurch aber sein ohnehin schon gespaltenes Land nur noch weiter zu einer Art Spielkarte stärkerer Länder. Sehr fraglich, ob dies wirklich eine so tolle Idee ist. Rußland wird zur Zeit Venezuela niemals in dem Ausmaß unterstützen wie es dies mit Kuba im Kalten Krieg getan hat.
    3. Rußland ist zwar eine Atommacht, aber seit 1989 keine Weltmacht mehr.
    4. Georgien versucht im Gegensatz zu Hugoslawien nicht als Regionalmacht aufzutreten. Die rojo-rojitos aus Ven. tun aber genau das. Zugegeben ist das ziemlich lächerlich und kostet das arme Land nur Geld, aber Huguito versucht durch verbilligtes Erdöl Länder der Region auf seine Seite zu ziehen. Ausserdem haben einige seiner lustigen Agenten versucht, in den argentinischen Wahlkampf einzugreifen (maletagate).
    5. Bereits im wesentlich transparenteren Argentinien hat Frau Kirchner Fernandez die Inflation viel Rückhalt gekostet. Nun wird auch in Venezuela das Inflationsproblem immer drängender. Mucho Macho hat bisher zur Verteidigung der Robolution niemals zu den Waffen gegriffen. Es ist auch sehr fraglich, wie die Regionalwahlen im Herbst ausgehen werden. Er hat aber immerhin damit gedroht, dass ein Sieg der Opposition Krieg bedeuten würde. Allerdings glaube ich nicht, dass er diesen Schritt geht. Der Ausgang der Regionalwahlen ist auch nicht klar.

  6. Redaktion sprach

    Na, “Geheimagent” Lemmy Caution, hast Du mal wieder den Auftrag bekommen, hier mit plumpen Pöbeleien wie “Mucho Macho von Hugoslawien” vom Thema Falschberichterstattung in der Tagesschau abzulenken?

    Da bist du hier falsch. Auf deine Stör- und Ablankungemanöver fällt hier spätestens nach deinem Outing als rechtsextremer Hetzer der plattesten Sorte ohnehin keiner mehr rein.

  7. Freedom Lemmy sprach

    Zumindest hab ich oben auf das interessanteste Uribe-Bash Material-Ever hingewiesen.
    In den
    Nehmts sportlich.
    Zu mir.
    Auf Kuba hat mir mal jemand erzählt.
    El cubano comprende el mundo hablando.
    (Der Kubaner versteht die Welt, indem er redet).
    Ich verstehe euch nicht. Versuche mit den Provokationen ein bischen zurückzustecken und mich wirklich nur zu Themen äußern, mit denen ich mich wirklich ein wenig beschäftige.

  8. Freedom Lemmy sprach

    Der Podcast ist von einem ausgewiesenen kolumbianischen Linken.
    Allein die 3 eingestreuten Salsas, Milongas, Sons oder Cumbias (konnte das nie auseinanderhalten) sind den download wert (um 24:00, 41:00, 1:01:00).

  9. Jakester sprach

    Wie der Westen/Amerika ‘Dinge/Laender handhaben, kann man auch nur allzu gewohnt in Wort und Tat hier wiederfinden. http://www.pres...ionid=351020706

    “Da Bolivien derzeitig politisch instabil ist, sollten sich US-Institutionen in die inneren Angelegenheiten Boliviens einmischen.”
    ..Phillip Goldberg, US-Botschafter ‘gegen Bolivien.
    Rausschmeissen!

  10. ROFL sprach

    @6 Redaktion:

    Einfach köstlich, für wie oberwichtig Ihr Spinner Euch haltet.
    Ihr glaubt offenbar allen ernstes, dass böse Feindorganisationen Euer sektierisches Blog für so wichtig und massgeblich hielte, dass “Agenten” auf Euch angesetzt werden?
    Köstlich.
    Eure Profilneurose muss ja gigantisch sein.
    ROFL

  11. silberling sprach

    @ROFL
    wenn du der Meinung bist das hier nur Spinner schreiben, warum liest du dann hier noch? Hier geht es nicht um wichtig oder unwichtig, es geht hier hauptsächlich um eine andere Sichtweise der täglichen Mediengeschichte.
    Nicht mehr und nicht weniger.

  12. CIA Agent sprach

    ich find euere seite auch klasse. immer neue verrückte storys, wirre anschuldigungen und ständig von geheimagenten verfolgt. russland als opfer, china als retter der menschenrechte und nordkorea als hort des friedens. kennt ihr die serie sliders?? da gehts auch um paralleldimensionen

    jetzt aber weitermachen genossen

    beste grüße von der CIA
    geheimagent (agent provocateur)

  13. Redaktion sprach

    Danke für die Blumen. Nach dem “Agenten” Lemmy Caution - kann man sich vorstellen, dass jemand mit dem Pseudonym Lemmy Caution kein Agent sein will - kommt nun jemand mit dem Pseudonym CIA Agent.

    Allen “Agenten” hier ist nur eines gemeinsam: sie gehen nicht einmal ansatzweise darauf ein, wie es sein kann, dass die Tagesschau venezuelanische Hoheitsgewässer in die “Nähe der Küste der USA verlegt” hat.

    Das wäre ja auch schwer. Sonst müsste ja argumentiert werden. Und dann kämen Sätze wie: “Nein, das ist keine verlogene Propaganda bei der ARD, die Redaktion der Tagesschau ist wirklich so doof.”

    Oder wie wäre es damit: “Dass Georgien den Krieg begonnen hat, war der Redaktion der Tagesschau kurzfristig entfallen. Die hatten da einen Blackout. Sowas kommt schließlich vor. Mit Lügen und Propaganda bei der führenden deutschen Nachrichtensendung und im deutschen Internet-Leuchtturm hat das nichts zu tun.”

    Glückwunsch auch an die Internet-Abteilung für die lustigen Versuche von Ablenkungsmanövern zum Thema “Lügen-Propaganda in der Tagesschau”. Ihr seid genauso unterhaltsam wie die professionellen Lügner bei der Tagesschau.

  14. Freedom Lemmy sprach

    Redaktion,

    die Entfernung spielt keine so große Rolle. Es ist jedenfalls das erste mal seit 20 Jahren, dass russische Seestreitkräfte überhaupt ein Manöver in amerikanischen Gewässern durchführen. Rußland war einfach keine international aktive Großmacht mehr. Dies hat sich geändert und somit ist es eine Nachricht. Im übrigen ist Hugo Chávez gegenüber den USA feindlich gesonnen. Er nennt in seiner im Internet downloadbaren Sonntags-Mittags-Unterhaltung die USA im Schnitt ca. 15 Mal pro Sendung “El Imperio”. Präsident Bush ca. 5 Mal Mister Danger. US-freundliche Latinos ca 30 Mal Lacayos del Imperio oder Pity-Yankees. Im übrigen versucht er mit Geld und Ölgeschenken einen Ölfreundlichen Block in Mittel- und Südamerika zu installieren.
    Ich find auch, dass diese hassadeur-mässigen Aktivitäten von Huguito durch die Tagesschau zu viel Beachtung geschenkt wird. Wie etwa damals bei dem Säbelrasseln gegenüber Uribe, als er mit einem Krieg drohte und Uribe antwortete, er würde keine Truppen zur Grenze schicken.
    Gleichzeitig wurde kolumbien-mässig sehr viel über die Befreiung von Ingrid Betancourt berichtet, aber jetzt nichts über die wirklich sehr haltlosen und verfassungs-unterhöhlenden Angriffe von Alvaro Uribe gegen den Beschluß des Obersten Gerichtshof aufgrund von Korruptionsfällen im Prozess die Entscheidung zur Ermöglichung der Wiederwahl Uribes 2004.
    Als Mensch mit großen Zweifeln bezüglich jeglicher Form des lateinamerikanischen Wirtschaftspopulismus würd ich mir aber andererseits mehr Berichte über den Niedergang der venezoelanischen nicht-Öl-Exportwirtschaft, der immer bedrückenderen Inflation, der häufiger werdenden Stromausfälle, der Massenentlassung von politisch nicht 100% zuverlässigen Angestellten deutlich unterhalb der Managementebene in verstaatlichen Konzernen, und und und wünschen.
    Das Leben als Tagesschau-Konsument ist eben kein Wunschkonzert.
    Ich halte dies aber vom Standpunkt der Berichterstattung eher für Kleinigkeiten. Im übrigen stehen mir andere Quellen der Informationsbeschaffung frei. Eine Nachrichtensendung kann auch nie völlig objektiv sein. Es hängt allein schon von der Auswahl der Nachrichten ab. Junge Welt oder Neues Deutschland sind es doch auch nicht.

  15. Freedom Lemmy sprach

    korrktur: ölfreundlich oben will sagen US feindlichen block in Mittel- und Südamerika zu installieren..

  16. David Weinberg sprach

    Da glauben doch tatsächlich welche(CIA Agent usw.) mit deutschen Wesen die Welt beglücken zu können!
    Merkt ihr Spinner nicht , dass ihr immer wieder nur paar auf eure Gusche bekommen habt?

  17. Tagesschau lügt munter weiter « Information Act sprach

    […] ich soeben auf mein-parteibuch.de laß meinte die Tagesschau wohl wieder demagogisch Bedrohungen ausgehend von Russland erfinden zu […]

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