Der Spiegel berichtete heute über den Einsatz deutscher Soldaten zur Verteidigung Deutschlands am Hindukusch:
“Zwei Autos des selben Typs seien von Norden her auf den Checkpoint zugefahren, sagte Aqdash. Eines davon sei dann kurz vor dem Kontrollpunkt umgedreht, das zweite sei dem ersten dann im letzten Moment gefolgt. Die Sicherheitskräfte - deutsche Isaf-Soldaten und afghanische Polizei - hätten angenommen, es handele sich um Taliban oder Drogenhändler. Dann hätten - behauptet Aqdash - die Deutschen das Feuer eröffnet und von hinten auf das wegfahrende zweite Fahrzeug geschossen. Im Inneren hätten ausschließlich Zivilisten gesessen, eine Frau und zwei Kinder seien gestorben. Der Fahrer habe überlebt.”
Vorausgesetzt es stimmt, wie nennt man das nun? Vorfall? Zwischenfall? Um Selbstverteidigung scheint es sich jedenfalls nicht gehandelt zu haben.
Polizeieinsatz zum Kampf gegen die Drogen kann man wohl auch nicht dazu sagen, denn dafür hat die Bundeswehr in Afghanistan keinerlei Mandat.
Juristen auf der ganzen Welt haben für solche Schüsse in den Rücken einen Fachausdruck: Mord.
Nachtrag 30.08.2008: Rüdiger Göbel benennt die Tat im Artikel “Zivilisten abgeknallt” in der jungen Welt zutreffend: Ermordung.
Nachtrag 29.10.2008: Oops, they did it again.
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| Frau Ani Moese |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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“eine Frau und zwei Kinder seien gestorben” - und sind auch ein oder mehrere Männer gestorben? Oder zählt ein Männerleben weniger als ein Menschinnenleben? Oder ist im vorliegenden Fall mal ausnahmsweise gar kein Mann getötet worden? Wäre ja auch möglich.
Es wurden hier nach übereinstimmenden Berichten von der Bundeswehr eine Frau und zwei Kinder ermordet, ein erwachsener Mann war nicht unter den Ermordeten.
Auf Frauen und Kinder schießt es sich doch ungestörter als auf eine Person die zurückschießen könnte. Das ist Tradition in deutschen Armeen. Und wir wollen doch die Traditionen pflegen!
Die müssen aber Sch….. in den Hosen gehabt haben, wenn sie losballern auf alles was sich bewegt!
»Ich erwarte von meiner Truppe Disziplin wie bei den Spartanern, den Römern oder bei der Waffen-SS« (KSK-Kommandeur Brigadegeneral Reinhard Günzel 1995)
Da ist wohl nicht viel davon vorhanden!
Bei den Gesichtern müßten eigentlich internationale Haftbefehle für diese Truppe ausgestellt werden.
Zitat:
“Tornados können ja auch dazu dienen, etwa unsere Soldaten zu sichern oder zu sondieren, wo Entwicklungshilfe rein kann.”
Fritz Kuhn, Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschlandfunk
Niemand sollte daran zweifeln dass die an diesem “feigen Mord” beteiligten Soldaten bald auf dem Altar der linken Medienöffentlichkeit geopfert werden. Nichts anderes ist von den Opportunisten die dieses Land regieren zu erwarten. Dabei wird von jenen Opportunisten wie auch von einem Großteil der deutschen Bevölkerung vergessen dass jene Soldaten auch nur Opfer sind. Sie befinden sich in einem sinnlosen, völkerrechtlich fragwürdigen Einsatz ohne politische und gesellschaftliche Rückendeckung. Sie werden Regelmäßig von den Söldnern der ortsansässigen Warlords beschossen und Religiöse Fundamentalisten machen Jagd auf sie. Nachdem tags zuvor ein Soldat bei einem feigen Anschlag ums Leben kam ist wohl klar dass die Nerven bei allen Beteiligten blank liegen.
@4 David
Also ich hab direkt einmal recherchiert ob Fritz Kuhn das so gesagt hat. Das steht tatsächlich so auf der Seite des Deutschlandfunks. Wieso hab ich da sofort so eine Art Karrikatur im Hinterkopf, wo ein Tornado eine Bombe mit dem Schriftzug “Entwicklungshilfe” ….
^^
“Gebt das Hanf frei…”. Die Realität ist so grauenvoll.
Das Umdenken beginnt erst mit den vielen Särgen.
Bis dahin müssen wir unseren Lebensstandard und unsere Lebenswerte halten, und alles verbieten, was eine andere Lebenshaltung andeutet.
Die Zensur ist Voraussetzung für den Stillstand und das sichere Eintreten von überraschenden Katastrophen.
Zu #5 ein anderer anonymer Beobachte: … ist wohl klar dass die Nerven bei allen Beteiligten blank liegen.:
Sowie ich das mitbekommen habe, sind in Afghanistan nur Freiwillige im militärischen Einsatz. Niemand hat diese Soldaten gezwungen, in einem fremden Land fremde Interessen mit den Waffen in der Hand zu vertreten.
Auch ein Mörder kann sich in die Hosen machen, wenn dieser einen anderen Mörder mordet. Er bleibt trotzdem ein Mörder und wird zur Verantwortung gezogen.
Wer hat den da geschossen??? Mir bekannte Bundeswehr Soldaten streiten nur darum welcher Film im Bus geschaut wird. Sind dort in Afghanistan nur mit Geld angeworbene Söldner im Einsatz?
ich kann diese heuchelei der eliten /politiker/medien
in diesem unserem lande nicht mehr ertragen.
es waren doch friedenskräfte die durch einen parlamentsbeschluß an die neue deutsche grenze - hindukusch - gesandt wurden. (der friedenseinsatz des d-militärs scheiterte schon einmal in stalingrad)
diese friedensmission hält, was sie verspricht:
soldaten (auch freiwillige!) sind M…, denn sie werden als solche gut dafür ausgebildet. es sind schußwaffen-panzer-militärische boote/flugzeuge und keine hilfsmittel für die geschundene bevölkerung und auch keine touristischen ausflüge um ein anderes land kennen zu lernen.
mitverantwortlich an diesen morden sind die abgeordneten im bundestag, die dem zugestimmt haben !
deshalb - alle soldaten aus allen fremden ländern- jetzt ! beteiligen wir uns an demos !
Kamerad ist Heldenblut gelb?
ja!
greift in die Hose…
und sagt
dann bin ich wohl verletzt…
“Wie nennt man das nun? Vorfall? Zwischenfall?”
Nein, den vermutlichen Mord an der Frau und den beiden Kindern wird von den Machthabern als Unfall bezeichnet werden.
Mörderischer Krieg wird auch weiterhin Friedensmission heißen.
Die Lüge wird trotzdem und gerade deshalb als Wahrheit verkauft.
Mein Dealer ist auch der Überzeugung dass sein schwarzer Afgahne von der Bundeswehr importiert wird. kein Witz!
Bildernachtrag über Vor- und Zwischenfälle…
Von Hochzeiten und ähnlichen Veranstaltungen in Gebieten der Nato-Friedenstruppen und ihren Friedensmissionen, wird abgeraten.
und noch ein älterers Bild entnommen der “Ostern” Serie.
……
[…] und deutsche Soldaten nehmen trotz breiter Proteste dagegen weiterhin am internationalen Mordprogramm gegen die Bevölkerung von Afghanistan […]
[…] vor dem 11.09.2001 bereits im Detail vorbereitet war. Die Abwehr eines afghanischen Angriffes, die Durchsetzung von Menschenrechten und gar die Einführung von Demokratie sind nicht die Kriegsgründe, sondern - wie […]
[…] vor dem 11.09.2001 bereits im Detail vorbereitet war. Die Abwehr eines afghanischen Angriffes, die Durchsetzung von Menschenrechten und gar die Einführung von Demokratie sind nicht die Kriegsgründe, sondern - wie […]
[…] mal wissen will, wie die für das Morden der deutschen Besatzungstruppen verantwortlichen Bundestagsabgeordneten aussehen, findet sie hier. Neben Omid Nouripour, bei dem […]
[…] da im Gegensatz zur Petition “Krieg ist illegal” zum Beispiel völlig. Und auch die Gräueltaten, die in Afghanistan von den Besatzungstruppen und ihren Kollaborateuren begangen werden, werden in […]
[…] Menschen in Ländern mit missliebigen Regierungen im Namen von Menschenrechten und Demokratie zu ermorden, zu bombardieren und zu […]
[…] Menschen in Ländern mit missliebigen Regierungen im Namen von Menschenrechten und Demokratie zu ermorden, zu bombardieren und zu […]
[…] im deutschen Rechtsstaat jedoch bislang völlig in Ordnung. Recht ist schließlich Recht, mordende Bundeswehrsoldaten in Afghanistan sind eine Fata Morgana, Depleted Uranium gibt es gar nicht und Richterin Müller betonte, sie […]
[…] hat die glorreiche deutsche Armee zwar nicht die Aufzucht des feindlichen Nachwuchses durch gezielte Gewehrschüsse unterbinden können, jedoch gemeinsam mit ihren Verbündeten vorbildliches auf dem Gebiet der […]
[…] hat die glorreiche deutsche Armee zwar nicht die Aufzucht des feindlichen Nachwuchses durch gezielte Gewehrschüsse unterbinden können, jedoch gemeinsam mit ihren Verbündeten vorbildliches auf dem Gebiet der […]
[…] rechter Gesinnung schon wieder Gewehr bei Fuß, nicht nur weit entfernt von Deutschland Fremde zu massakrieren, sondern auch in Deutschland Fremde und linke “Feinde im Inneren” zu […]
Wir sind doch alle Mörder. Oder tut Ihr was dagegen, dass ihr den Krieg mitbezahlen müsst und es “deutsche” Bundeswehr heisst?
Viel spannender finde ich fast die Frage, ob das nun wirklich besser klingt, wenn die Deutschen in Afghanistan morden ohne sich im Krieg zu befinden, Herr Franz Josef Jung.
[…] mit Leuten tun, die sich an von Ihnen zur Schikane der Bevölkerung eingerichteten Checkpoints nicht devot genug verhalten. Die Leute in Afghanistan sind zwar stinksauer, aber Sie als Besatzer haben einfach die besseren […]