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Zum vorläufigen Rauswurf von Wolfgang Clement aus der SPD befürchtet Genosse Wolfgang Lieb auf den Nachdenkseiten, dass die “geballte Macht der orwellschen Gedankenpolizei” “mit martialischer Brutalität über alle Kritiker an Clements politischem Handeln und dessen ständigen Profilierungsversuchen gegen seine eigene Partei herfallen” wird und betrachtet dazu die Medienlage:
“Dummheit”. “Man macht das einfach nicht.” Oder: Bei den Antragstellern des SPD-Ortsverbands Bochum-Hamme handele es sich schlicht um “Ortsvereinsstalinisten” (stern), “Nennt die SPD um. In SED.” (Wirtschaftswoche), “Die SPD sollte langsam überlegen, ob sie nicht gleich ein Ausschlussverfahren gegen sich selbst in Gang setzt.” (Süddeutsche), “Mit großem Kleingeist geht die einstmals so stolze Partei gegen einen ihrer Stolzen vor.” (Tagesspiegel), “Hilfloser Exorzismus” (Der Spiegel), “Dennoch ist sein Rauswurf politisch dumm, ja verheerend.” (Die Zeit), “Die Ausschluss-Entscheidung der Schiedskommission gegen Clement ist ein Sieg der seelenlosen Funktionärs- über die Volkspartei.” (RP Online), “Clements Parteiausschluss ist politisch naiv” (Die Welt), “Solche politischen Säuberungsaktionen, die in diktatorischen Regimen wie in China an der Tagesordnung sind, dürfen im demokratischen Deutschland keinen Platz haben.” (Handelsblatt).
Der hier zitierte Text lässt unberücksichtigt, dass hinter dem ganzen medialen Zirkus, der nun gegen den Rauswurf von Wolfgang Clement Sturm läuft, nur eine handvoll von Personen steht. Was das praktisch bedeutet, hatte der ehemalige Gründungsherausgeber der FAZ Paul Sethe bereits 1965 erkannt:
“Im Grundgesetz stehen wunderschöne Bestimmungen über die Freiheit der Presse. Wie so häufig, ist die Verfassungswirklichkeit ganz anders als die geschriebene Verfassung. Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Journalisten, die diese Meinung teilen, finden sie immer.”
Der Stern und der Spiegel sind Propaganda-Kanäle der asozialen Bertelsmann-Stiftung des Milliardärs Reinhard Mohn. Die Wirtschaftswoche, das Handelsblatt und die Zeit sind die Propaganda-Kanäle der Milliardärsfamilie von Holtzbrinck, die Welt gehört zur berüchtigten Springerpresse der Milliardärsfamilie Springer, die Süddeutsche ist Sprachrohr des Milliardärs Dieter Schaub und auch die Rheinische Post, „Zeitung für Politik und christliche Kultur“, ist nichts anderes als ein Sprachrohr ihrer im Hintergrund agierender Eigentümerfamilien Arnold, Betz, Droste, Alt und Ebel.
Wenn die Milliardärspresse, kontrolliert von Milliardären im Interesse von Milliardären, gegen den Rauswurf von Wolfgang Clement derart Sturm läuft, dann darf man als Arbeitshypothese sicherlich in Betracht ziehen, dass die Entschiedung nicht im Interesse von Milliardären, sondern im Interesse von Nicht-Milliardären liegt.
Genosse Albrecht Müller schreibt dazu treffenderweise auf den Nachdenkseiten:
“Es ist richtig, dass ein Großteil der Medien und auch ein gewisser Teil der SPD den Rauswurf für ein lautes Gezeter nutzen. Aber auch einen Clement mit Parteibuch hätten sie permanent benutzt, auch zur Stärkung ihrer Position in der SPD.”
Natürlich räumt auch die Tagesschau Wolfgang Clement, der im Dezember 2007 noch mit seinem Parteiaustritt drohte, Wolfgang Clement reichlich Raum für Gezeter ein, denn auch die Journalisten der Tagesschau müssen ihren Auftrag, eine Politik im Sinne von Milliardären durchzusetzen, ihren politischen Chefs von der CDU erfüllen. So darf Clement in der Tagesschau das Unschuldslamm mimen:
“Das sind die wahren Hintergründe des Verfahrens gegen mich - es geht nicht darum, dass ich irgendwo einen Kommentar geschrieben habe, zu dem ich auch jetzt noch jederzeit stehe”
Irgendwo war das aber nicht, wo Wolfgang Clement in der entscheidenden Endphase des Wahlkampfes seine Empfehlung gegen die SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti veröffentlicht hat, sondern in der Springerpresse, die wie immer das Flaggschiff des CDU-Wahlkampfes war. Den aufgebundenen Bären, der gelernte Jurist und Journalist Wolfgang Clement, der beim Milliardärsverlag M. DuMont Schauberg im Aufsichtsrat sitzt, sei dumm und habe er nicht gewusst, was er da macht und welche Wirkung das hat, durchschaut wirklich jeder.
Natürlich ist es nicht richtig, Genossen wegen einer anderen Meinung auszuschließen. Aber Wolfgang Clement nutzt gemeinsam mit der Milliardärspresse seine Prominenz, um die Interessen der Milliardäre gegen die Interessen der meisten SPD-Mitglieder durchzusetzen. Unterstützt wird er dabei auch von der Bild-Zeitung, die heute dankenswerterweise eine Liste von neun Clemens-Klaqueren veröffentlicht hat: Otto Schily, Frank-Walter Steinmeier, Hannelore Kraft, Olaf Scholz, Rainer Wend, Ludwig Stiegler, Johannes Kahrs, Susanne Kastner und Ute Vogt. Peer Steinbrück hat die Bild lustigerweise vergessen. Natürlich ist ein Parteiausschluss nicht das Mittel der Wahl. Besser ist es, solche Leute aus ihren Ämtern rauszuwählen und wieder zu einfachen Mitgliedern zu machen. Dann gehen von den Milliardären eingekaufte Saboteure, wie man das schön am Beispiel von Oswald Metzger bei den Grünen verfolgen konnte, ganz von allein. Und wenn CDU und FDP die dann genausowenig wie Oswald Metzger wollen, steht ihnen natürlich auch frei, neben der FDP noch eine weitere Partei der Speichellecker von Milliardären zu gründen.
Darüber, wie die Arbeiterpartei SPD mit Saboteuren aus dem Milliardärslager wie Wolfgang Clement umgeht, entscheiden jedoch abschließend natürlich nicht Arbeiter, sondern die Bürokraten der Bundesschiedskommission der SPD. Den Vorsitz der Bundesschiedskammer führt die Präsidentin des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern, Hannelore Kohl. Ihre mit entscheidungsbefugten Stellvertreter sind der Bundesgeschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Werner Ballhausen und der Präsident des Oberlandesgerichts und des Verfassungsgerichtshofes des Saarlandes, Roland Rixecker. Im Berufungsverfahren steht die Bundesschiedskommission nun vor der schwierigen Aufgabe, zu entscheiden, ob die SPD gegen den Druck von Milliadärspresse und Schwarzfunk versuchen darf, auch für Nicht-Milliardäre eine wieder guten Glaubens wählbare Partei zu werden oder ob die SPD dazu verdammt ist, eine vor allem dem Wohl der Milliardäre verpflichtete Partei zu bleiben.
Sollte die SPD nun tatsächlich ein Groß-Reine-Machen von den Vertretern der Milliardäre in der Parteiführung beginnen und sich nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten daran machen, die menschenverachtenden Folgen der Hartz-Reformen zu beseitigen, dann hätte die SPD bei der nächsten Bundestagswahl vielleicht noch eine Chance. Die wird sie aber nicht nutzen, denn der SPD wurde von den Deutschland beherrschenden Medienmilliardären lediglich die Rolle eines unfähigen Blitzableiters zugedacht und ist nicht dazu da, um wichtige Wahlen gegen Milliardäre zu gewinnen.
Wenn die Milliardärspresse Sturm läuft und keiner in der SPD-Führung widerspricht, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass sie den Befehl zu Verlieren verstanden hat. Deshalb dürfen Gegner der SPD schon jetzt aus Lust an der Schadenfreude gespannt darauf sein, wie die Bundesschiedskommission die zum ordentlichen Abschneiden bei der Bundestagswahl notwendige Säuberung der SPD von Sabteuren in den Sand setzen wird und dafür den Plan “Die Clement Täuschung” in die Tat umsetzen wird. So wird es kommen, denn dass die Mehrheit der SPD-Mitglieder bemerkt, wie die Milliardäre und ihre Massenmedien sie von vorn bis hinten verarschen, die Massenmedien als Gegner begreift und die ganze von den Massenmedien hochgeschriebene Bagage aus Ämtern und Parteiführung der SPD rauswirft, ist schließlich nicht zu befürchten.
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Clement hat Ypsilanti, die Genossin, die er nicht genossen hat, über die Planke gehen lassen. Damit sollte er sich bei RWE zumindest den Titel Mitarbeiter des Monats gesichert haben.
Es geht hier nicht darum, ob jemand für die für die Milliardäre oder gegen die Milliardäre ist, sondern darum, wie geht man in der Partei mit Gegnern um. Es stellt sich die Frage: Ist der Rauswurf ein taugliches Mittel?
Ich meine, nein. Parteisausschluss ist kein taugliches Mittel. Wenn eine Partei nur zu diesem Mittel greifen kann, dann ist das wie mit den Kriegen. Alle normalen Mittel haben versagt.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch Marcel Bartels aus der SPD ausgeschlossen wird. Viele Genossen dürften viele Gründe sehen. Auch Genosse Marcel Bartels ist gegen Parteifunktionäre (Sigmar Gabriel nur als Beispiel an dieser Stelle zur Erinnerung) publizistisch vorgegangen.
Einen Grund für den Ausschlusse sehe ich auch darin nicht.
Ich denke, es war abzusehen, dass Clements Ausschluss aus der Partei so dargestellt würde, aber nichtsdestotrotz halte ich den Ausschluss für konsequent und auch notwendig. Wer so gegen die eigene Partei agiert, der sollte eigentlich von ganz alleine austreten und nicht noch jammern und klammern, wenn man ihm die Gelegenheit gibt, sich endlich einer Partei anzuschließen, die seinen Vorstellungen besser entspricht. Wenn die SPD wieder zu ihrer alten Stärke zurückkehren will, dann sollte sie die ganze neoliberale Bande ausschließen - und beim sich garantiert anschließenden Geheule über stalinistische Säuberungen die Ohren fest zuhalten und abwarten, bis der Sturm sich gelegt hat. Aber solange diese sogenannten rechten Sozialdemokraten die Partei für ihren ideologischen Irrweg missbrauchen, wird die SPD immer weiter abdriften - zur Freude von Merkels Pudel-Club bestehend aus dem Seeheimer Kreis und anderen.
PS: Der Vergleich von Clements Wahlkampfhilfe für Koch mit dem Spott, den der peinliche Gabriel hier über sich ergehen lassen musste, ist dann ja doch etwas weit hergeholt.
Der Spot gegen Gabriel betraf die VW-Affäre - keine Kleinigkeit. Vertreten wurde er von den ASnwälten einerKanzlei, die jetzt sich zur kanzlei Nesselhauf vereinigt haben. Nesselhauf vertritt Gerhard Schröder, wohl ein Gleichgesinnter von Clement, vertritt die Brüder Osmani aus Hamburg, denen Mord vorgeworfen wurde, jedoch nicht nahchgewiesen werden konnte. Ansonsten wird denen Immobilenbetrug, Investitionsbetrug, Drogenhandel und vieles mehr vorgeworfen. Die Strafprozesse laufen noch.
Gabrial klagte gegen die freie Meinungsäußerung in Form einer Karrikatur. Außerdem ging er das Internet an und machte Marcel verantwortlich für etwas, was Marcel nicht tat.
Das Gabriel beim Amtgericht verlieren würde, war nicht vorauszusehen. Marcel musste sich unterwerfen und hat es auch gwetan. Nicht gut für das Seelheil, wenn ein Genosse von dem anderen Unterwerfung verlangt.
Dass Gagriel zum Schluus die Berufung zurücknahm, war wahrscheinich politisches Kalkül, oder er hörte auf den Rat guter SPD-Genossen.
Trotzdem droht Marcel der Rauswurf aus der SPD.
Wenn man es so betrachten will (wer die Anwälte sind und was für Leute Gabriel kennt und in welchen Club er reinwollte): Mag sein, dass manche die etwas alberne (sorry) Karikatur wichtiger nahmen als sie es verdiente. Aber wie will man denn in dem Zusammenhang einen Parteiausschluss rechtfertigen/begründen? Clements Rauswurf ist nachvollziehbar anhand der Parteistatuten begründet worden. Ich kann nicht erkennen, dass die Karikatur der Partei schweren Schaden zugefügt hat, Gabriel und die niedersächsische SPD Stimmen gekostet hätte (sein kindisches Verhalten könnte allerdings ein paar Wählern die Frage, was für eine lächerliche Person sich da zur Wahl stellt, aufgedrängt haben…) oder sonstwie gegen die Statuten verstoßen hätte.
Clement hingegen hat das getan und diejenigen, die sich nun für seinen Verbleib in der Partei aussprechen, sind entweder rückgratlose Feiglinge (wie Beck zum Beispiel) oder skrupellose Karrieristen (wie Steinmeier, Steinbrück et al). Die SPD sollte sich endlich von diesen Leuten trennen und sozialdemokratisch werden, statt die gescheiterte neoliberale Theorie weiter in die Praxis umsetzen zu wollen. Alles andere wäre dumm und glatter Selbstmord. Wobei ich nicht annehme, dass die SPD dazu noch die Kraft hat. Es ist vorbei.
Wie erwartet: http://www.nach...=3377#more-3377
Zitat @ 5 Kati
“Clement hingegen hat das getan und diejenigen, die sich nun für seinen Verbleib in der Partei aussprechen, sind entweder rückgratlose Feiglinge (wie Beck zum Beispiel) oder skrupellose Karrieristen (wie Steinmeier, Steinbrück et al). Die SPD sollte sich endlich von diesen Leuten trennen und sozialdemokratisch werden, statt die gescheiterte neoliberale Theorie weiter in die Praxis umsetzen zu wollen. Alles andere wäre dumm und glatter Selbstmord. Wobei ich nicht annehme, dass die SPD dazu noch die Kraft hat. Es ist vorbei.”
Volle Zustimmung! Es ist vorbei, und die Konsequenz nach der nächsten Bundestagswahl dürfte eine länger andauernde Oppositionsrolle sein. Aber vielleicht ist die Union ja gnädig, und die SPD darf wieder den einflußlosen “Juniorpartner” spielen.
Diese Partei, der ich mal 22 Jahre lang angehörte, hat nicht mehr das Geringste mit Sozialdemokratie zu tun.
Zu Clement: Ich wollte mal erleben, was mit einem CDU-Mitglied passiert wäre, der vor der Hessenwahl davor gewarnt hätte, Roland Koch seine Stimme zu geben.
Clement steht auf der Gehaltsliste der Energielobby. Seine Hetzkampagnen gegen Andrea Ypsilanti setzt er auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt unvermindert fort, unterstützt von Steinmeier und Steinbrück.
Soll Clement doch dahin wechseln, wo er bereits seit langer Zeit hingehört: Zu Guidos Besserverdiener-Truppe.
Marcel kann aus der SPD geschmissen werden nicht wegen der übersehenen Karrikatur. Er hat sich ja unterworfen, diese nicht mehr zuzulassen. Diese Selbstkritik hat sich die Partei - oder gabriele - sogar etwas kosten lassen. Denn AStress den marcel hatte, wird niemand finanzielle kompensieren.
Marcel kann rausgeschmissen werden, weil er Korruption parteiunabhänigg anprangert. Das kann parteilschädigend sein, wenn es um hohe SPD-Funktionäre geht. Ich denke da z.B. an einige Anzeigen-Verlage.
Ein formaler Grund für den Rausschmiss wird sich leicht finden lassen, z.B. dass er der CDU in die Hände spielt.
Es genügt, wenn einige CDU-Leute anfangen, ihn zu loben.
Köstlich, was unser Franz-Josef Wagner heute in BLÖD salbadert:
“Lieber Wolfgang Clement,
Sie teilen sich die Schlagzeilen mit dem Mann, der mit den Armen eines Toten lebt und Südsee-Bsirske.
Ihre Schlagzeile bewegt mich am meisten: Die NRW-SPD hat Sie aus der Partei ausgeschlossen. Das ist wie Arme und Beine gleichzeitig verlieren. Jemanden ausschließen heißt ja, dass wir ihn erfrieren lassen. Er soll keine Heimat mehr haben. Er soll ziellos herumirren. Im Freien leben wie ein Penner oder ein abgemagerter Wolf. Er soll die Einsamkeit anheulen, den Mond. Er soll seine eigenen Kleider auffressen, mit offenem Mund „Hilfe“ schreien. Das also hat die NRW-SPD für Wolfgang Clement beschlossen.
Sie wollen ihn nicht mehr haben. Sie wollen, dass er draußen erfriert. Ich würde ihm meine Tür öffnen. Ich würde dem hungernden Clement Buletten, Fleischwurst, Bier und alles geben, was ein SPDler gerne isst. Einen Menschen zu verstoßen ist für mich wie eine Blume zertreten.
Herzlichst
Ihr F. J. Wagner
Jetzt können Sie Franz Josef Wagner auch eine E-mail schreiben: fjwagner@bild.de”
Haschischkonsum reicht meines Erachtens nicht aus, um einen derartigen Stuss von sich zu geben.
Er ist wohl auf härtere Drogen umgestiegen.
PS: Clement braucht sicher nicht Wagners Fleischwurst. Er hat ja bereits den Kaviar von RWE……
[…] Den medial inszenierten Teil des Clement-Events zerpflückt Mein Parteibuch und erkennt die ‘Milliardärspresse’ als Drahtzieher und Meinungsmacher. Für Jochen Hoff auf Duckhome ist der Rausschmiss ein Ablenkungsmanöver der SPD. Sie […]
@R. Schälicke: Lob von der CDU als hinreichende Begründung für einen Rausschmiss? Dann müsste die SPD-Führungstruppe ja schon längst “an Armen und Beinen amputiert”, ziellos in der Kälte herumirren und dem Hungertod ausgeliefert sein (in Anlehnung an den offenbar völlig derangierten FJ Wagner). Immerhin gehen die seit Jahren mit der CDU ins Bett und wünschen sich sogar eine Fortsetzung dieser verhängnisvollen Affäre. Und Lob für parteiübergreifende Anprangerung von politischer Korruption wird aus der Ecke wohl sowieso nicht kommen. Damit würden sie ja nur auf sich selbst aufmerksam machen und in diesem Punkt schneidet die Schwarze-Koffer-Partei mit den jüdischen Vermächtnissen wohl eher schlecht ab. Ehrenwort.
Allerdings frage ich mich auch, ob es so schlimm wäre, von dieser SPD ausgeschlossen zu werden. Wenn sie als Wasserträger für CDU-Politik und neoliberale Mythologie weitermachen will, dann ist sie für anständige Sozialdemokraten ohnehin nicht mehr als Empfänger von Mitgliedsbeiträgen geeignet, finde ich. Ich wähle diese Leute nicht mehr und wenn ich noch Mitglied wäre, hätte ich spätestens jetzt, nach der Unterstützungsarie für Clement mein Parteibuch zurückgegeben.
[…] Tageschau hofiert weiterhin wie KStA-Chefredakteur Franz Sommerfeld den SPD-Saboteur Wolfgang Clement, In Hessen droht der Untergang des Abendlandes, weil Andrea Ypsilanti nicht auf […]
Geil, einfach nur geil! Folgt man der verqueren Logik dieses Beitrags, müsste die “Milliardärspresse” doch eigentlich jubeln: Der Parteiausschluss von Wolfgang Clement wird die SPD unter dem Strich Stimmen kosten. Wenn Kurt Beck und Hubertus Heil sich darum bemühen, den Ausschluss noch abzuwenden, dann nur deswegen.
Dass der Ausschluss von Clement taktisch wirklich selten dämlich und zudem noch völlig überflüssig ist, ein negatives Licht auf die Partei wirft - das kann natürlich nicht sein. Wenn die “Milliardärspresse” die Entscheidung kritisiert, dann kann es ja nur daran liegen, dass sie ihren eigenen Einfluss auf die SPD schwinden sieht. Oh Mann …
Volker Pispers bringts auf den Punkt:
http://www.wdr....phtml?id=151943
Noch ein Artikel, diesmal von einem Organ, das wohl weder der “Milliardärspresse” zuzurechnen ist noch jemals viel Einfluss auf die SPD hatte:
www . jungefreiheit.de/Single-News-Display.268+M59b97c341c0.0.html
Das Urteil ist jedoch ähnlich: die SPD zeigt ein sektenhaftes, desorganisiertes Bild, und es sieht so aus, als sei das ganze Teil eines Richtungskampfes gegen “Agenda 2010″. Was ja wiederum indirekt auch vom Parteibuch bestätigt wird. Der Autor M Paulwitz meint auch, die Genossen würden seit geraumer Zeit untereinander sehr häufig “nur noch mit Rechtsbeistand” kommunizieren. Bisher hatte ich den Fall “pop ./ www” für ein skurile Einzelerscheinung gehalten, aber Paulwitz scheint noch mehr zu kennen.
@Hartmut
Was Michael Paulwitz in der Nazi-Postille Junge Freiheit zur SPD von sich gibt, lohnt genausowenig, thematisiert zu werden, wie seine Elaborate in der REP-Parteizeitung “Der Republikaner”. Das ist nichts als Desinformation und schon gar nicht relevant.
Tatsächlich werden die transatlantischen U-Boote in der SPD gerade Möglichkeiten zur Sabotage beraubt und versuchen sich mit Hilfe der Milliardärspresse dagegen zu wehren.
Redaktion schreibt gelegentlich selber, die Nazi-Szene sei enorm groß und bedeutend. Nun erfahren wir, dass die JF dazu gehört. Damit wird dann diese ansonsten rätselhafte Einschätzung klar. Die JF ist somit ein bedeutendes Organ, welches nicht zur Milliardärspresse gehört. Und wenn der Rausschmiss von Clement Teil einer Säuberungsbewegung (Rausschmiss der U-Boote) ist, dann stimmt die Redaktion sogar der Einschätzung JF-Artikels in einem wesentlichen Punkt zu. Dieser Punkt erklärt auch, warum der Rausschmiss nicht zur Beliebtheit der SPD beiträgt, egal was die “Milliardärspresse” dazu zu sagen hat.
Clement ist bekannt für recht selbstherrliches Gebaren in NRW einschließlich besonders ostentative Kumpanei mit Großindustrie und Monopolisten. Er war nicht unbedingt ein großer Sympathieträger, und es gab sicherlich Wege, ihn ohne viel Aufhebens aus den Listen der Spitzenkandidaten herauszunehmen. Dennoch haben irgendwelche Leute in der SPD es vorgezogen, eine Hexenjagd zu inszenieren, und das vielleicht nur aufgrund eines Mangels an parteiinterner Koordination. Wie soll man darüber schreiben, ohne den Finger in die offenen Wunden zu legen?
@Hartmut
Die JF wird hier als False-Flag-Propaganda-Operation der Geheimdienste zum Erzeugen innerer Spannungen, wie das etwa in der Strategie der Spannung beschrieben ist, gesehen.
Damit passt sie zu der ihr im Weltbild nahestehenden NPD, die bekanntlich nicht verboten werden kann, weil ein Großteil ihrer Führungskader aus V-Leuten besteht.
Wenn im Parteibuch steht, 2 + 2 = 4, dann können wir zwar nicht verhindern, dass auch die JF ausnahmsweise mal schreibt, dass 2 + 2 vier ist, aber wir werden trotzdem nicht darüber diskutieren, was dieses rechtsextreme Blatt an Meinung und Analyse publiziert.
Es ist verschwendete Zeit, über die in der JF veröffentlichten Artikel zu diskutieren.
Der Verweis auf “Netz gegen Rechts” zeigt nicht auf irgendwelche handfesten Indizien für Nähe der JF zu Nazi-Ideologie auf. Mit dem Vorwurf der “Scharnier-Funktion” kann man wiederum jeden treffen, der sich nicht gegen andere Leute vereinnahmen lässt, denen wiederum auch irgend jemand eine “Scharnier-Funktion” vorgeworfen hat. Das ist alles zirkulär. Mein Parteibuch allemal Scharnierfunktionen für “Extremisten” aller Art. Wahrscheinlich hat irgend ein Landesverfassungsschutz auch schon Mein Parteibuch beobachtet. Die Nennung in einem Verfassungsschutzbericht kann beliebig zur Diffamierung und politischen Verfolgung verwendet werden, nach dem Prinzip “aliquid haeret”. Die JF hat m.W. dagegen schon mal erfolgreich prozessiert.
Netz gegen Rechts ist übrigens m.W. auch eine Operation der “Milliardärspresse”. Die Zeit wurde da z.B. mal als Förderer geführt. Und die Zeit soll doch laut Parteibuch ein CIA-Organ sein. Welche Geheimdienste sind es dann, die JF zu Tarn-Operationen verwenden? Und was für welche? Bei “False Flag” denkt man an Attentate. Da fällt mir nur ein Sprengstoffanschlag ein, der vor ein paar Jahren mal von Unbekannten gegen die Redaktionsräume der JF in Potsdam verübt worden sein soll. Ist der gemeint?
@Hartmut
Schon auf der Startseite der JF findet sich Hetze übelster Sorte gegen den Islam, wie sie typisch ist für False-Flag-Propaganda der westlichen Geheimdienste, wie sie auch in deutschen Massenmedien nicht selten verbreitet wird. Mit solcher Propaganda werden innere Spannungen erzeugt, um verschiedene Bevölkerungsgruppen zu gegenseitigen Aggressionen anzustacheln.
Dabei wird bewusst verschwiegen, dass die CIA den islamistischen Terror selbst erschaffen hat.
Die Diskussion zur JF ist hier hiermit beendet, Du magst deine Ansichten dazu auf deiner Webseite äußern. Weitere Kommentare zur JF sind hier nicht erwünscht und werden kommentarlos gelöscht.
Für Werbung für die menschenfeindliche Hetze der JF ist hier kein Platz.
[…] werden verteilt und dann greifen die bayerische Bild am Montag, der hessische Kochfunk und andere ähnlich seriöse Medien als Anwalt des kleinen Mannes den Massenprotest auf und machen richtig […]