Polixea und Trupoli werden nun eins. Da wächst zusammen, was zusammen gehört. Kommentarspam passt sicher prima zu verdecktem Lobbyismus. Dazu muss Mein Parteibuch aber gar nichts schreiben, denn das hat der Spiegelfechter nett beschrieben.
Beim Spiegelfechter gibt es auch einen Link zu einem Beitrag von Lobbycontrol über Polixea. Auch der Beitrag ist nett geschrieben. Merkwürdigerweise geht jedoch ein zentraler Link ins Leere. Im Internetportal der Süddeutschen scheint es mal einen Beitrag mit Titel “Das schwarze Netzwerk des Klemens J.” gegeben zu haben, den es nun nicht mehr gibt. Das der Beitrag nicht mehr da ist, liegt - natürlich - nun sicherlich nicht daran, dass in Deutschland ein rigeroses Zensurregime herrscht, sondern scheinbar daran, dass die Süddeutsche sich geirrt hat.
Die nette aus 20 Teilen bestehende Fotostrecke der SZ mit Screenshots zum Beitrag über das schwarze Netzwerk von Klemens Joos, der hochstehende CSU-Politiker wie Markus Söder der SZ zufolge vom Vorstand der bayerischen Jungen Union her kennt, ist jedoch noch online.
Von dem mutmaßlichen Irrtum der Süddeutschen haben sich, wie eine Google-Suche nach “Das schwarze Netzwerk des Klemens J.” zeigt, anscheinend sogar noch andere wie Holger Klein und Netzwerk Recherche in die Irre führen lassen. Schade, dass der Artikel nun weg ist.
Mein Parteibuch würde den Artikel “Das schwarze Netzwerk des Klemens J.” gern als abschreckendes Beispiel dafür, wie Journalismus in Deutschland nicht sein darf, dokumentieren, hat aber leider keine Kopie davon zur Hand. Falls ein Leser also zufällig noch eine Kopie des Artikels hat, wären Mein Parteibuch Auszüge, die zeigen, wo sich die SZ in dem Artikel mutmaßlich geirrt hat, willkommen.
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| Schweinerei |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Text: wiki ->joos -> Diskussion ^^
Grüße s.
… und ich hab’ “FRANZ” eingegeben!
Manchmal tauchen verloren gegangene Dinge im Netz wieder auf. Da ist der verschwundene Artikel:
Das schwarze Netzwerk des Klemens J.
Sehr gute Arbeit. Ein Dank an Leser und die Redaktion.