Was es nicht alles gibt. ddp meldet aus Mecklenburg-Vorpommern:
“Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) steht dem Einsatz von Handy-Störsendern in Gefängnissen aufgeschlossen gegenüber. Die Justiz müsse alles unternehmen, um unzulässiges Telefonieren von Gefangenen zu unterbinden, sagte Kuder. … Derzeit werden Handy-Störsender in hessischen und baden-württembergischen Haftanstalten erprobt.”
Wenn sich das Modell in Haftanstalten bewährt, könnte man den Einsatz von Mobilfunkblocker sicher auch bald auf vom Prekariat dominierte Wohngebiete ausdehnen. Für den Endsieg im Krieg gegen den Journalismus muss eben alles gegeben werden. Und irgendwie wird sich auch noch eine Endlösung für die ganzen fiesen Meinungsterroristen finden lassen.
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Nö, lass das Prekariat und das journalistische Prekariat doch telefonieren, das zieht denen Geld aus den Taschen.
Nach der Marktbereinigung wird es eh so teuer, das nicht mehr viel kommuniziert wird.
Zumindest was die Haftanstalten betrifft, ist die Idee sicher nicht falsch. Die Gründe sind naheliegend.
Darüber hinaus sollten auch Polizisten mit solchen Störsendern ausgestattet werden. Denn es wurde schon oft von Polizisten berichtet, die sich bei einer Verhaftung urplötzlich von einer Menschentraube umringt sahen. Diese Menschen wurden flugs mal eben von einem abseits stehenden Kumpel des zu Verhaftenden per Handy zusammengetrommelt.
MfG
Hans
@Hans
Genau. Andere rufen sogar ihren Anwalt an. Mißbrauch an allen Ecken und Enden.
Klarer Fall von “Steuermittelprivatisierung”. Wenn Handys nicht mehr gehen, steigen die Knast-Dealer eben auf eine andere Technik um. Aber wie sollte Frau Kuder das vorher ahnen können? Also erstmal anschaffen die Dinger…
@4thmarch
Diejenigen, die sofort die Nummer ihres Anwaltes wissen, die kannst Du von vornherein in der Pfeife rauchen.
MfG
Hans