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| US Special Forces bei der Tagesschau |
| Quelle: Tagesschau.de |
Der Bundesnachrichtenschau beliebt es, in ihrer heutigen Ausgabe mal wieder besonders derbe zu scherzen. Carsten Schmiester berichtet aus dem NDR-Hörfunkstudio Washington bei der Tagesschau in einem Beitrag “Schlaue Rambos auf irregulären Schlachtfeldern” über den “Anti-Terror-Kampf” von US-Spezialeinheiten. Zum zentralen Kommando der “Special Operations Forces” USSOCOM heißt es da in dem Bericht zum Beispiel:
“Unter dem amtierenden Verteidigungsminister Robert Gates ist das Kommando von der Politik seines Vorgängers Donald Rumsfeld abgerückt, steuert nicht mehr direkt selbst kleinste Einsätze, sondern funktioniert als zentrale Koordinierungsstelle, die sich neben den traditionellen Einsätzen auch um das kümmert, was hier “indirekte Kriegsführung” heißt: Hilfe bei der Ausbildung befreundeter Streitkräfte, Leistung humanitärer Hilfe, Hilfe beim Aufbau von Zivilverwaltungen in Gebieten, die als Brutstätte des Terrors gelten.”
Da darf nun ein Blick in dieses Referenzhandbuch der Special Operations Forces geworfen und dann ganz herzlich gelacht werden.
Beim Qualitätsjournalismus der Märchenschau wird natürlich nicht auf Quellen wie “hat der Autor abends beim Bier von einem Insider erfahren” oder “nach Meinung der Gesellschaft zur Beobachtung außerirdischen Lebens” Bezug genommen. Beliebt ist hingegen die Quelle “nach Schätzungen”, wie hier zu lesen ist:
Den “Special Operations Forces” gehören nach Schätzungen rund 50.000 Mann an. Ihr Jahresbudget von rund sieben Milliarden Dollar macht etwa 1,6 Prozent des aktuellen Verteidigungsetats aus.
Natürlich werden in dem Bericht der Tagesschau, so wie sich das für seriösen Journalismus gehört, weder Quellen offengelegt, noch erklärt, wann welche Äußerungen wo gefallen sein sollen. Deshalb ist es leider schwer zu sagen, ob der ganze Beitrag als satirische Glanzleistung des Tages frei erfunden wurde oder ob der Beitrag aus irgendwelchen Gründen schnell durchgeschoben werden musste, bevor man eine journalistische Recherche und ein reales Ereignis als Hintergrund abwarten konnte. Bei einer News-Suche im Englisch-Sprachigen Google findet sich aktuell jedoch weder eine aktuell von George W. Bush abgegebene Äußerung zu US Special Forces, die weniger Rambo sein sollten, noch irgendein Statement vom SOCOM public affairs Verantwortlichen Hans Bush.
Mein Parteibuch ergänzt den lustigen Bericht der Tagesschau gern mit ein paar Hintergrundinformationen zur als Salavador Option bezeichneten US-Taktik des Einsatzes von “Todesschwadronen”. Den Special Operations Forces ist beispielsweise die US-Terror-Einheit P2OG zuzurechnen. Deren Aufgabe ist es offiziellen Unterlagen zufolge beispielsweise, Terroranschläge zu begehen, um damit weitere Terroranschläge zu provozieren, die dann offene Angriffe der US-Armee ermöglichen.
Wie die Kriegsführung mit Terroranschlägen und beliebigen Morden unter falscher Flagge funktioniert, erklärte letztes Jahr jemand im Aussenpolitikforum mit leicht verständlichen Worten wie folgt:
Die P2OG Operatives machen sich einfach den Vorteil den Guerillas ´wegen ihrer Nichtuniformiertheit gegenüber konventionellen Verbänden haben zu nutze, und nutzen diesen gegen die Guerillas.
Man bezahlt einfach ein paar kriminelle Individuen von irgendwoher, bewaffnet diese und verkleidet sie als Widerstandskämpfer und schickt sie in einen Ort wo echte Widerstandskämpfer und deren Familien vermutet werden.
Dort läßt man dann die falschen Widerstandskämpfer im Namen irgendeiner echten Widerstandsgruppe ein paar Mitglieder einer Familie umbringen von der man vermutet, dass sie mit dem Widerstandstand kontakt hat. ( Für diese Vermutungen ist vollkommen ausreichend das die Familie in einer Gegend wohnt wo öfter Anschläge auf US-Truppen stattfinden ). Ganz wichtig ist das man den Überlebenden einbläut man seie von der real existierenden “Widerstandsgruppe X”. ( Ob nun durch Flugblätter oder einfach nur mündlich spielt keine Rolle )
Wenn A ) jetzt hieraufhin noch keine “Meldung” irgendeiner Widerstandsgruppe im Internet auftaucht in der diese behauptet eine andere wäre in dem von ihr kontrollierten Gebiet eingefallen und hätte Zivilisten umgebracht, dann verschärft man das ganz noch ein bischen.
Falls B) eine “Meldung” einer Widerstandsgruppe diesbezüglich auftaucht, dann weiß man jetzt schoneinmal WELCHE WIDERSTANDSGRUPPE in diesem Gebeit operiert ! ( Point 1 )
Wie gesagt falls nicht wird verschärft und man verschafft sich erneut vage informationen darüber wo häufig Anschläge auf US-Truppen stattfinden (was natürlich grade für die US Armee sehr leicht festzustellen ist) und wer dort im Umkreis von mehreren 10 km in der Nähe wohnt. Mehr nicht. Dann bezahlt man erneut ein paar Kriminelle, verkleidet sie als Widerstandskämpfer und schickt sie in das Gebiet um die möglichen “Widerstandskämpfer” anzugreifen und zu töten. Dabei ist es noch nicht einmal nötig das die möglichen Widerstandskämpfer wirklich getötet werden. Wichtig ist nur das die Angreifer ( die falschen Widerstandskämpfer ) entweder die gleichen sind die vorher die Zivilisten angegriffen haben, oder aber zumindestens irgendwie kenntlich machen mit jenen in Verbindung zu stehen, sie zu kennen etc.
Spätestens jetzt wird bei der echten in diesem Gebiet operierenden Widerstandsgruppe der Punkt erreicht sein an welchem sie die anscheinenend für den Angriff verantwortliche andere ( aber eben die echte andere ) Widerstandsgruppe kontaktiert. Vorab sicherlich ins geheim und nicht öffentlich. Sollten sich diese Vorfälle von Zivilistenmorden und Angriffen auf Widerstandskämpfer durch immer dieselbe andere ( aber eben falsche Widerstandgruppe ) jedoch dramatisch häufen wird die angegriffene Widerstandsgruppe irgendwann auch öffentlich ( meist via Meldung im Internet ) die andere Gruppe beschuldigen und auffordern die Angriffe einzustellen.
-> RESULTAT für die US-Angreifer ( P2OG ) VOLLTREFFER !!!!
Man hat eine spezielle Widerstandsgruppe identifiziert, sie attackiert kennt nun Teile einige ihrer Mitglieder und WAS EBEN DEN VOLLTREFFER AUSMACHT (!) , MAN HAT ERREICHT DAS DIESE GRUPPE TATSÄCHLICH EINE ANDERE FÜR FEINDLICH HÄLT !!!! Man hat also einen Keil zwischen sie getrieben und von nun an wird es keine Kooperation zwischen diesen beiden Gruppen mehr geben sondern das genaue Gegenteil, nämlich gegenseitiges Mißtrauen bishin zu feindschaft und OFFENEN GEFECHTEN ZWISCHEN DEN BEIDEN, tritt ein. ( Jackpot ! )
Das wiederum löst Unmut und Unsicherheit und Mißtrauen der Bevölkerung gegen eine oder sogar beide dieser echten Widerstandsgruppen aus und diese entzieht den Gruppen ihr Vertrauen und ihre Sympathie und Unterstützung. Menschen beginnen die Kämpfer und deren Aktionen (Stelle an der eine IED/Bombe vergraben ist) an die “Polizei” oder die US .Truppen zu verraten. Und die Widerstandsgruppen werden geschwächt und brechen letztlich zusammen.
Das ist die Dynamic auf die die Operationen und ganzen kriminellen Akttionen von Gruppen wie bspw. der US-P2OG abzielen.
So in etwa könnte man den Mördern im Staatsauftrag ihren Einsatz erklären. Blöd ist das bloß, wenn die Gegner sich nicht von der begleitenden Propaganda einlullen lassen und ganz genau wissen, wem sie den Terror zu verdanken haben.
Aber wenigstens bleibt die deutsche Märchenschau den transatlantischen Freunden treu bei der Stange. Die Ermordung beliebiger Menschen durch unter falscher Flagge operierende Terror-Banden wird im deutschen Staatsfernsehen folgerichtig unter Stichworten wie “Leistung humanitärer Hilfe” subsumiert. So glaubt man wohl, wenigstens den “Krieg an der Heimatfront” gegen gefährliche Antikriegsstimmungen in der Bevölkerung Deutschlands zu gewinnen.
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| Unwort |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Ergibt sich aus dem FAS-Handbuch wirklich, dass jene P2OG-Strategie anzuwenden ist, wie Butzi sie beschreibt? Oder ist das nicht zumindest teilweise willkürliche Fantasie von jemandem, der über den Misserfolg irakischer Terroristen enttäuscht ist und deren Sünden
unbedingt den USA in die Schuhe schieben will, um den Kampf neu zu entflammen?
@Hartmut
Zur genauen Ausgestaltung der “Covert Action” der “Special Operations Forces” im Irak sind tatsächlich bisher keine offiziellen Dokumente öffentlich geworden. Insofern ist das Statement des Forenposters zur hinter der “Covert action” stehenden Strategie Spekulation. Diese Spekulaton erklärt allerdings plausibel öffentlich bekannte Tatsachen und offizielle Dokumente, für die es bisher keine andere plausible Erklärung gibt.
Bekannte Fakten, die strategisch anders nicht zu erklären sind, sind oben verlinkt. Hier nochmal einige wesentliche Dinge in der Übersicht:
Im SOF Reference Manual, (Version 2.1 Academic Year 99/00), vom “Army Command and General Staff College” indet sich im Abschnitt “Unkonventionelle Kriegstechniken” zum Beispiel folgende Passage zur Anwendung von Guerilla-Kriegstechniken durch die Special Forces:
OK, nach wie die Tagesschau schreibt: “Hilfe bei der Ausbildung befreundeter Streitkräfte, Leistung humanitärer Hilfe, Hilfe beim Aufbau von Zivilverwaltungen”, hört sich das nicht gerade an. Nur was kann damit gemeint sein?
Dazu finden wir vom Pentagon Defense Science Board (DSB) die öffentlich gewordene “Summer Study on Special Operations and Joint Forces in Support of Countering Terrorism” vom 16.08.2002. Darin heißt es zur damals in der Planungsphase befindlichen “aggressiven” P2OG:
Die Sprache ist für nicht mit dem Militärjargon vertraute Leute schwer verständlich. Was könnte mit “Covert Action” und “Stimulating Reactions” gemeint sein? Andrew G. Marshall erklärte diesen Teil der DSB Summer Study am 25.06.2008 im Artikel “British and American Black Ops in Iraq”, der sich ausführlich mit bereits bekannten Tatsachen zu “Black Ops” und “Covert Action” von Briten und Amerikanern beschäftigt, mit folgenden einfachen Worten:
Der Artikel ist auch sonst sehr lesenswert und zeugt davon, dass der Autor sich intensiv mit den bekannt gewordenen Tatsachen zum “Unconventional Warfare” im Irak auseinandergesetzt hat und zeigt auf, dass US Special Forces und die befreundeten britischen Special Forces offenbar mit ganz ähnlichen Techniken arbeiten.
Herauragend ist in einer langen Liste von Terror-Vorfällen, die bei genauerem Hinsehen nach False-Flag riechen, ein Vorfall von September 2005, bei dem britische Special Forces bei einer Covert Action Operation von der Polizei erwischt und verhaftet wurden:
Im obigen Artikel finden sich Bilder der beiden Briten, die als zivile Muslime verkleidet und den Kofferraum voller Waffen und Sprengstoff bei einer Polizeikontrolle das Feuer auf die Polizei eröffnet und dabei einen Polizisten erschossen haben. Bilder der bei ihnen sichergestellten Waffen und Sprengstoffe gibt es auch. Die britische Armee hat die beiden Soldaten kurz darauf aus dem Gefängnis befreit, in dem sie das Gefängnis von Basra gestürmt und die Gefängnismauern mit Panzern eingerissen hat. Diese fehlgeschlagene Aktion der britischen Special Forces wurde in zahlreichen Presseartikeln dokumentiert und ist über Google leicht nachrecherchierbar.
Warum schießen soldaten der Special Forces der Koalition in einer Ausfahrt in einem Zivilwagen verkleidet als Muslime mit einem Kofferraum voller Waffen und Sprengstoff auf die Polizei? Wie passt das zusammen?
Mit dem Tageschau-Beitrag, wo von “Hilfe bei der Ausbildung befreundeter Streitkräfte, Leistung humanitärer Hilfe, Hilfe beim Aufbau von Zivilverwaltungen in Gebieten” passt das gar nicht zusammen. Sehr wohl passt das jedoch mit dem Special Forces Manual von 99/00 und der DSB Summer Study 2002 zusammen. Wie eine solche Taktik funktionieren könnte, erläutert der Poster in dem in diesem Artikel lang zitierten Forenbeitrag. Die Erklärung aus dem Aussenpolitikforum ist schlüssig, stimmig und passt zu den bekannten Tatsachen.
Wer eine bessere Erklärung für die bekannten Tatsachen hat, kann sie hier gern veröffentlichen.
[…] Dass Christen ihre judenfeindliche Vergangenheit vorgehalten wird, ist sicher begrüßenswert. Ein Professor für Soziologie, der auf seiner Webseite anlässlich einer christlichen Kirchenbesetzung allen Ernstes publiziert, es wüte derzeit weltweit ein muslimischer Quälgeist, ist hingegen schwer erträglich. […]
[…] das Volk die transatlantische Kriegspropaganda partout nicht schlucken, dann sorgt die CIA mit Bestechung und Erpressung dafür, dass nach der […]
Die New York Times berichtete gestern unter Berufung auf nicht namentlich genannte Senior Officials, wie die Killerkommandos der Special Operations Forces gesteuert werden.
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Secret Order Lets U.S. Raid Al Qaeda in Many Countries
http://www.nyti...10military.html
By ERIC SCHMITT and MARK MAZZETTI
New York Times
WASHINGTON — The United States military since 2004 has used broad, secret authority to carry out nearly a dozen previously undisclosed attacks against Al Qaeda and other militants in Syria, Pakistan and elsewhere, according to senior American officials.
These military raids, typically carried out by Special Operations forces, were authorized by a classified order that Defense Secretary Donald H. Rumsfeld signed in the spring of 2004 with the approval of President Bush, the officials said. The secret order gave the military new authority to attack the Qaeda terrorist network anywhere in the world, and a more sweeping mandate to conduct operations in countries not at war with the United States.
In 2006, for example, a Navy Seal team raided a suspected militants’ compound in the Bajaur region of Pakistan, according to a former top official of the Central Intelligence Agency. Officials watched the entire mission — captured by the video camera of a remotely piloted Predator aircraft — in real time in the C.I.A.’s Counterterrorist Center at the agency’s headquarters in Virginia 7,000 miles away.
Some of the military missions have been conducted in close coordination with the C.I.A., according to senior American officials, who said that in others, like the Special Operations raid in Syria on Oct. 26 of this year, the military commandos acted in support of C.I.A.-directed operations.
But as many as a dozen additional operations have been canceled in the past four years, often to the dismay of military commanders, senior military officials said. They said senior administration officials had decided in these cases that the missions were too risky, were too diplomatically explosive or relied on insufficient evidence.
More than a half-dozen officials, including current and former military and intelligence officials as well as senior Bush administration policy makers, described details of the 2004 military order on the condition of anonymity because of its politically delicate nature. Spokesmen for the White House, the Defense Department and the military declined to comment.
Apart from the 2006 raid into Pakistan, the American officials refused to describe in detail what they said had been nearly a dozen previously undisclosed attacks, except to say they had been carried out in Syria, Pakistan and other countries. They made clear that there had been no raids into Iran using that authority, but they suggested that American forces had carried out reconnaissance missions in Iran using other classified directives.
According to a senior administration official, the new authority was spelled out in a classified document called “Al Qaeda Network Exord,” or execute order, that streamlined the approval process for the military to act outside officially declared war zones. Where in the past the Pentagon needed to get approval for missions on a case-by-case basis, which could take days when there were only hours to act, the new order specified a way for Pentagon planners to get the green light for a mission far more quickly, the official said.
It also allowed senior officials to think through how the United States would respond if a mission went badly. “If that helicopter goes down in Syria en route to a target,” a former senior military official said, “the American response would not have to be worked out on the fly.”
The 2004 order was a step in the evolution of how the American government sought to kill or capture Qaeda terrorists around the world. It was issued after the Bush administration had already granted America’s intelligence agencies sweeping power to secretly detain and interrogate terrorism suspects in overseas prisons and to conduct warrantless eavesdropping on telephone and electronic communications.
Shortly after the Sept. 11 attacks, Mr. Bush issued a classified order authorizing the C.I.A. to kill or capture Qaeda militants around the globe. By 2003, American intelligence agencies and the military had developed a much deeper understanding of Al Qaeda’s extensive global network, and Mr. Rumsfeld pressed hard to unleash the military’s vast firepower against militants outside the combat zones of Iraq and Afghanistan.
The 2004 order identifies 15 to 20 countries, including Syria, Pakistan, Yemen, Saudi Arabia and several other Persian Gulf states, where Qaeda militants were believed to be operating or to have sought sanctuary, a senior administration official said.
Even with the order, each specific mission requires high-level government approval. Targets in Somalia, for instance, need at least the approval of the defense secretary, the administration official said, while targets in a handful of countries, including Pakistan and Syria, require presidential approval.
The Pentagon has exercised its authority frequently, dispatching commandos to countries including Pakistan and Somalia. Details of a few of these strikes have previously been reported.
For example, shortly after Ethiopian troops crossed into Somalia in late 2006 to dislodge an Islamist regime in Mogadishu, the Pentagon’s Joint Special Operations Command quietly sent operatives and AC-130 gunships to an airstrip near the Ethiopian town of Dire Dawa. From there, members of a classified unit called Task Force 88 crossed repeatedly into Somalia to hunt senior members of a Qaeda cell believed to be responsible for the 1998 American Embassy bombings in Kenya and Tanzania.
At the time, American officials said Special Operations troops were operating under a classified directive authorizing the military to kill or capture Qaeda operatives if failure to act quickly would mean the United States had lost a “fleeting opportunity” to neutralize the enemy.
Occasionally, the officials said, Special Operations troops would land in Somalia to assess the strikes’ results. On Jan. 7, 2007, an AC-130 struck an isolated fishing village near the Kenyan border, and within hours, American commandos and Ethiopian troops were examining the rubble to determine whether any Qaeda operatives had been killed.
But even with the new authority, proposed Pentagon missions were sometimes scrubbed because of bad intelligence or bureaucratic entanglements, senior administration officials said.
The details of one of those aborted operations, in early 2005, were reported by The New York Times last June. In that case, an operation to send a team of the Navy Seals and the Army Rangers into Pakistan to capture Ayman al-Zawahri, Osama bin Laden’s top deputy, was aborted at the last minute.
Mr. Zawahri was believed by intelligence officials to be attending a meeting in Bajaur, in Pakistan’s tribal areas, and the Pentagon’s Joint Special Operations Command hastily put together a plan to capture him. There were strong disagreements inside the Pentagon and the C.I.A. about the quality of the intelligence, however, and some in the military expressed concern that the mission was unnecessarily risky.
Porter J. Goss, the C.I.A. director at the time, urged the military to carry out the mission, and some in the C.I.A. even wanted to execute it without informing Ryan C. Crocker, then the American ambassador to Pakistan. Mr. Rumsfeld ultimately refused to authorize the mission.
Former military and intelligence officials said that Lt. Gen. Stanley A. McChrystal, who recently completed his tour as head of the Joint Special Operations Command, had pressed for years to win approval for commando missions into Pakistan. But the missions were frequently rejected because officials in Washington determined that the risks to American troops and the alliance with Pakistan were too great.
Capt. John Kirby, a spokesman for General McChrystal, who is now director of the military’s Joint Staff, declined to comment.
The recent raid into Syria was not the first time that Special Operations forces had operated in that country, according to a senior military official and an outside adviser to the Pentagon.
Since the Iraq war began, the official and the outside adviser said, Special Operations forces have several times made cross-border raids aimed at militants and infrastructure aiding the flow of foreign fighters into Iraq.
The raid in late October, however, was much more noticeable than the previous raids, military officials said, which helps explain why it drew a sharp protest from the Syrian government.
Negotiations to hammer out the 2004 order took place over nearly a year and involved wrangling between the Pentagon and the C.I.A. and the State Department about the military’s proper role around the world, several administration officials said.
American officials said there had been debate over whether to include Iran in the 2004 order, but ultimately Iran was set aside, possibly to be dealt with under a separate authorization.
Senior officials of the State Department and the C.I.A. voiced fears that military commandos would encroach on their turf, conducting operations that historically the C.I.A. had carried out, and running missions without an ambassador’s knowledge or approval.
Mr. Rumsfeld had pushed in the years after the Sept. 11 attacks to expand the mission of Special Operations troops to include intelligence gathering and counterterrorism operations in countries where American commandos had not operated before.
Bush administration officials have shown a determination to operate under an expansive definition of self-defense that provides a legal rationale for strikes on militant targets in sovereign nations without those countries’ consent.
Several officials said the negotiations over the 2004 order resulted in closer coordination among the Pentagon, the State Department and the C.I.A., and set a very high standard for the quality of intelligence necessary to gain approval for an attack.
The 2004 order also provided a foundation for the orders that Mr. Bush approved in July allowing the military to conduct raids into the Pakistani tribal areas, including the Sept. 3 operation by Special Operations forces that killed about 20 militants, American officials said.
Administration officials said that Mr. Bush’s approval had paved the way for Defense Secretary Robert M. Gates to sign an order — separate from the 2004 order — that specifically directed the military to plan a series of operations, in cooperation with the C.I.A., on the Qaeda network and other militant groups linked to it in Pakistan.
Unlike the 2004 order, in which Special Operations commanders nominated targets for approval by senior government officials, the order in July was more of a top-down approach, directing the military to work with the C.I.A. to find targets in the tribal areas, administration officials said. They said each target still needed to be approved by the group of Mr. Bush’s top national security and foreign policy advisers, called the Principals Committee.
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“Ausbildung befreundeter Streitkräfte, Leistung humanitärer Hilfe, Hilfe beim Aufbau von Zivilverwaltungen in Gebieten” nennt die Tagesschau das. Ha ha ha.
[…] Bei Welt-online gibt es derzeit eine nette Umfrage, ob die weltweiten US- Militäroperationen gegen den Terrorismus gerechtfertigt sind. Weit über 70% der Leser sind anscheinend mit geheimen […]
[…] Erkenntnisse nicht dazu dienen, Frieden zu stiften, sondern dazu dienen, auszukundschaften, wie der False-Flag-Terror der US-Armee propagandistisch begleitet werden muss, um ihn möglichst “echt” aussehen zu […]
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