Katze

Mein Parteibuch BlogNo Copyright - Kopieren erlaubt

Ein Internet-Tagebuch mit Katzenbildern

[Mission Statement] [Krieg ist illegal]

[International]   [Headlines]   [Forum]   [Wiki]   [Ticker]   [Mitmachen]

7. Juli 2008

Silvio Walther verweigert die Befehle der Bundeswehr

von @ 13:28. abgelegt unter Recht und Unrecht, Deutschland, Krieg

Silvio Walther ist “Wehrpflichtiger” und verweigert die Ausführung der Befehle der Bundeswehr. Silvio Walther wurde bei der Bundeswehr deshalb mit vorgehaltener Waffe zum Parkplatzfegen gezwungen. Es gibt gute Gründe, sämtliche Befehle der Bundeswehr zu verweigern.

Nach dem zweiten Weltkrieg herrschte in der deutschen Bevölkerung zumindest in einer Frage weitgehend Einigeit: Nie wieder Krieg. Bereits wenige Jahre später wurde die Bundeswehr basierend auf der geschickt inszenierten Lüge der roten Gefahr gegründet und mit aus dem dritten Reich einschlägig bekannten Führungspersonen besetzt.

Derzeit sichert die Bundeswehr den Opiumnachschub für Deutschland in einem verlogenen Krieg gegen Afghanistan, hilft der Mafia beim Aufbau eines eigenen Staates im Kosovo und entlastet durch dieses “Engagement” praktischerweise auch gleich die Regierung der USA, die dadurch mehr Ressourcen auf ihren verbrecherischen Angriffskrieg gegen den Irak verwenden kann. Wer es wie Jürgen Rose wagt, als Staatsbürger in Uniform schlimmste Missstände öffentlich aufzuzeigen, wird bestraft.

Silvio Walther wude für seine hartnäckige Befehlsverweigerung mit Arrest bestraft und wird später in einem Strafverfahren vermutlich nochmal bestraft werden. Trotzdem bleibt Silvio Walther standhaft. Hätte das Bundesverdienstkreuz nicht seit dem Buch von Bernt Engelmann einen so schlechten Ruf, dass es eher als Stigma denn als Auszeichnung verstanden werden könnte, würde Mein Parteibuch Silvio Walther für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen wollen. So bleibt Mein Parteibuch nur, Silvio Walther für die noch zu schaffende “Medaille für Wehrkraftzersetzung in Gold und am Bande” vorzuschlagen.

12 Kommentare zum Beitrag “Silvio Walther verweigert die Befehle der Bundeswehr”

  1. Hartmut Pilch sprach

    Die Behauptung, die “rote Gefahr” sei eine Lüge gewesen, wird durch den unterlegten Verweis keineswegs untermauert.

    Es gab eine hoch gerüstete, diktatorisch organisierte, mit messianistischer Ideologie ausgestattete, ihre Völker ständigem militärischem Drill unterziehende, an verschiedenen Kriegsschauplätzen aktive, aggressiv expandierende kommunistische Bewegung mit fünften Kolonnen im Westen, und im Westen wurde ernsthaft diskutiert, ob man nicht “lieber rot als tot” sein wolle (d.h. ob es nicht verwerflich sei, sich atomar zu verteidigen wenn man konventionell keine Chancen habe).

    Heute ist ein gewisser Realitätsverlust, den ich in manchen militärpolitischen Artikeln des Parteibuchs konstatiere, nicht weiter besorgniserregend. Damals hätte er zu meinen Albträumen beigetragen. Gerade wegen dieser bedrückenden Realität, die viele Jahre herrschte, brachte Gorbatschow ein Gefühl der Erleichterung und Befreiung (Gorbimanie) über Millionen von Menschen, wie es vielleicht Ingrid Betancourt in diesen Tagen ausstrahlt.

    Die Lektion von Ingrid B. ist vielleicht auch, dass bedingungsloser Pazifismus (”lieber rot als tot”) nicht unbedingt empfehlenswert ist, dass es sich für die Freiheit lohnt, etwas zu riskieren. Und Versuchungen, die Unterschiede zu verwischen und die Ineleganzen des Westens mit der Tyrannei des damaligen Ostens gleichzusetzen, wie sie von den Fünften Kolonnen Moskaus bei uns betrieben wurden, trugen zum Klima des Albtraums bei. Nur weil heute der 1 Jahrhundert währende europäische Bürgerkrieg vorbei ist, kann man jetzt entspannt Mein Parteibuch lesen.

  2. Redaktion sprach

    @Hartmut
    Oh doch, aus dem Video geht sehr wohl hervor, wie die rote Gefahr aus politischen Gründen erfunden und geschürt wurde.

    Auch wenn das Video, einige krasse Fehlinformationen enthält, wie zum Beispiel die, dass im Koreakrieg angeblich Nordkorea Südkorea überfallen habe, obwohl es umgekehrt war, enthält das Video sehr brauchbare Zeugenaussagen.

    So etwa ab Minute 24:40h erklärt Wolfgang Gerhardt, der 1953 im deutschen Nachrichtendienst von Friedrich Wilhelm Heinz gearbeitet hat. Der Friedrich-Wilhelm-Heinz-Dienst hatte herausgefunden, dass die kasernierte Volkspolizei der DDR und die rote Armee als Verteidigungsdispositiv ausgelegt waren, das nicht auf Angriff ausgelegt war, sondern auf Verteidigung. Der Friedrich-Wilhelm-Heinz-Dienst hatte damit Erkenntnisse, die im Gegensatz zur Darstellung der Organisation Gehlen standen, die das stets als Angriffsstruktur dargestellt hatte. Der Friedrich-Wilhelm-Heinz-Dienst wurde daraufhin mit einer von Adenauer protegierten Intrige von Globke/Gehlen/Strauß aufgelöst. Die Erkenntnis, dass die rote Armee in Verteidigungsstellung und nicht in Angriffsstellung stand, stand einer Wiederbewaffnung Westdeutschlands im Wege, deshalb wurde einfach der Dienst aufgelöst. Konrad Adenauer musste im übrigen diese Linie fahren, weil sein Schwager John McCloy, der damals Hoher Kommissar der Alliierten in Deutschland war, wie hier im Video beiläufig erklärt wurde, den Befehl hatte, Deutschland zu teilen und den westlichen Teil in ein von den USA dominiertes westliches Militärbündnis zu integrieren.

    “Lieber tot als rot” war übrigens eine von den Amerikanern ausgegebene Propagandalosung zum Akzeptieren dessen, dass Deutschland Nuklearwaffenaufmarschgebiet war. Lieber “rot als tot” war eine Antwort darauf.

    Die Gefühle der Menschen, die Du ansprichst, sind zwar echt, nur wurden sie mit falschen Nachrichten von Geheimdiensten, die dann in Medien verbreitet wurden, von Massenmedien konstruiert. Die Wiederbewaffnung Deutschlands basiert auf der wider besseren Wissens aufgestellten Behauptung, dass die rote Armee und die KVP Angriffsstrukturen waren.

    Dadurch, dass die Lüge von der roten Gefahr auch heute noch oft wiederholt wird, wird sie nicht richtiger.

  3. Hartmut Pilch sprach

    Dass es auch im Westen Propaganda gegeben hat, die das Bild der östlichen Bedrohung überzeichnete, ist wohl zu erwarten, und die Aufdeckung solcher Manipulationen ist ein Sport, den man jetzt entspannt beobachten kann. Auch hier wird wiederum das Übertreiben der Bedeutung einzelner Erkenntnisse zum Handwerk gehören. Leider kann ich jetzt nicht genügend nachforschen und verifizieren, um das im einzelnen zurecht zu rücken. U.a. bereite ich mich auf eine Podiumsdiskussion mit Volksvertretern über den Lissabonner Vertrag und die möglichen Forderungen einer europäischen Demokratiebewegung vor.

  4. Redaktion sprach

    @Hartmut
    Prima Diskussion zu Patenten und Demokratie, meine Hochachtung. Vielleicht gelingt es Dir, dafür zu sorgen, dass der Linken in Sachen Immaterialgüterrecht ein Licht aufgeht.

    Zu der Recherche über die Hintergründe der Warnungen vor der roten Gefahr, der Schaffung von Bundeswehr und NATO, lade ich dich herzlich ein. Einige Quellen sind hier im Parteibuch benannt. Suche andere Quellen, vergleiche und bewerte selbst. Ich denke, du wirst überrascht sein, was für faustdicke Überraschungen bei der Recherche rauskommen.

  5. Rolf Schälike sprach

    Angriffskriege haben nachweislich die real sozialistischen Länder auch geführt: Die Sowjetunion gegen Finnland, Moldaiwen und 1939 zusammen mit den Hiltergegen Polen, 1968 gegen die CSSR.
    Die DDR hatte Soldaten in Afrika und war militärisch im Hinterland beteiligt am Einmarsch in die CSSR. Die Volksrepublik China griff das real sozialistische Land Vietnam an. Zwischen der Sowejezunion und China gab es im Fernen Osten ebenfalls schwere militärische Grenzkonflikte mit der Vernichtung von zehntausenden Chinesen durch sowjetische Flammerwerfer.

    Die Kubakrise, eingeleitet durch die Sowejetunion brachte die Welt an den Rand eines realen Atomkrieges.

    Als ehemaliger DDR-Reserve-Offizier habe ich geschult bekommen (in der Militärakademie Fr. Engels in Dresden), dass im Falle eines Überfalls der BRD spätestens nach drei Tagen, wenn die DDR den Überfall nicht abwehen kann, Atomwaffen eingesetzt werden. Das haben wir stabsmäßig geübt.

    Dass die USA Kriege geführt hat, ist Konsens. Heute wird Krieg geführt gegen Kosovo, Irak, Afghanistan und andere Länder.

    Insofern haben wir es mit Verbrechern auf beiden Seiten, wenn überhaupt von den Seiten gesprochen werden kann, zu tun.

    Was lieber “rot als tot” betrifft, so haben wir heute mehr rot in Deutschland Heute als es rot in der DDR gab. Die Diktatur ist nicht geringer, hat natürlich andere Formen. Ich möchte lieber rot als tot sein. Lebe leider nur ein Mal. Von Freiheit wurde in der DDR viel gefaselt und in Deutschland Heute wird nicht weniger davon gelabert.

    Mein-Parteibuch als den Beweis für die größere Freiheit in Deutschkand Heute heranzziehen als es eine solche in der DDR gab, ist nicht korrekt. Spätestens, wenn Marcel im Knast sitzt, sieht einiges, was das Mein-Parteibuch betrifft, anders aus. In der DDR konnte man in die BRD flüchten. Wo können wir uns heute verstecken vor den Verfolgungen durch Diktaturen?

    Maul halten konnten wuir ach drüben in der DDR, aber auch recht frech sein. Die aus den real sozialistishcen Lndern kommenden Menschen besitzen mehr kriminelle Energie als die oft blauäugigen Westdeutschen. Das ändern sich aber langsam und sicher.

  6. Hartmut Pilch sprach

    Sicherlich werden auf dem Wege des Persönlichkeitsrechtes gesellschaftliche Selbstheilungsprozesse unterdrückt, und das spitzt sich im Internet-Zeitalter zu. Bei weiterer Zuspitzung wäre auch daran zu denken, dass eine beleidigte juristische Person politische Systemkritk jeglicher Art “persönlich nimmt” und damit einen “Rechtsstaat” sowjetischen Zuschnitts schafft. Aber davon sind wir m.E. noch immer ein entscheidendes Stück weit entfernt. Selbst wenn man vom Bild des langsam Kochens eines Frosches ausgeht, glaube ich, dass vor Erreichen der kritischen Temperatur noch ein wirksamer Rückschlag gegen solche Versuche erfolgen würde.

  7. Hartmut Pilch sprach

    Rolf, du hast etwas missverstanden. Natürlich steht man wegen Mimosenschutz immer mit 1 Bein im Knast. Ich wollte in 1 nur sagen: vor ein paar Jahrzehnten wäre ein Artikel wie der heutige ein Beitrag zur Stärkung der Moskauer Fünften Kolonne gewesen, über den man dann nicht hätte entspannt diskutieren können. Viele Zeitgenossen hätten Reden dieser Art für verwerflich gehalten und gesagt man sei ein Freund von Diktatoren und solle doch “nach drüben gehen”. Damals hatte die NATO eine schwer abstreitbare Legitimation. Heute sieht das anders aus.

  8. Rolf Schälike sprach

    Hartmut, mag sein, Du hast Recht, was die westdeutsche Vergangenheit betrifft.
    Ich weiss nicht, wie es in Westdeutshland vor 1985 war. Bin erst seit Februar 1985 in Hamburg, war davor in Dresden, davor in Berlin und Leningrad [Studium], und geboten bin ich in Moskau.

    Gewundert hat mich 1986 eine kleine Tatsache, dass der Vater einer Schulfreundin meiner Tochter sich getraut hatte in unsere Wohnung nach oben zu kommen, sein Freund jedoch unten im Auto sitzen blieb, weil beide meinten, ich könnte ein Spion der DDR oder der Sowjetunion sein. Sie fürchteten sich, mit einem Spion zusammen gesehen zu werden. Der Schuklfreundinvater sah sich als mutiger Held. Es waren beide Lehrer. Sie übten vorsorglich Distanz. Neu war für mich, dass es auch in Westdeutschland die idiotische Spionomanie gab, die ich nur als eine Erscheinung in Diktaturen damals sah. Da war ich blauäugig.

    Dass man mit seinen heutigen Ansichten als Moskauer fünfte Kolonne gesehen worden wäre, habe ich meine Zweifel. Da hätte er käuflich oder bekloppt gewesen sein müssen. Beides ist er offensichtlich nicht.

  9. Hartmut Pilch sprach

    Heute führt Corriere della Sera ein sehr interessantes Interview mit dem ehemaligen Regierungs- und Staatschef Francesco Cossiga, der in recht amerika-fernen Kreisen (Bündnis Democrazia Cristiana mit Kommunisten) seine Karriere machte und auch heute dieser Denkweise anhängt und für CIA keine freundlichen Worte übrig hat. Er erzählt einiges über Operation Gladio und Aldo Moros Tod, sowie über die Explosion von Bologna. Die meisten kursierenden Erklärungen dazu lehnt er sehr dezidiert als Spinnereien ab. Die Explosion von Bologna sei ein Unfall gewesen, der auf Aktionen der PLO zurückgehe, die mit Aldo Moro kooperiert habe. Zahlreiche heutige Autoren von Hypothesen über damalige angebliche Komplotte sieht Cossiga als Spinner, die es weder in der Politik noch in der Geschichtsschreibung zu etwas gebracht haben und deshalb versuchen, sich mit abenteuerlichen nachträglichen Konstruktionen (dietrologia) einen Namen zu machen. So etwas würde er bestimmt auch vom Parteibuch sagen. Und er erscheint mir wie eine ziemlich authentische Persönlichkeit, ein Denkmal der Geschichte (heute 80 Jahre), ähnlich wie Andreotti (ca 90), beide Senatoren auf Lebenszeit, und bei aller schillernder Geschichte nicht zu Unrecht, möchte man meinen, wenn man die Leute reden hört.

  10. Redaktion sprach

    @Hartmut
    Der ehemalige italienische Verteidigungsstaatsserketär der italienischen Christdemokraten, Cossiga, ist für die Verbeitung abstruser Fehlinformationen bestens bekannt.

    So sagte Cossiga vor gut einem halben Jahr noch, es sei in Geheimdienstkreisen ein offenes Geheimnis sei, dass die Anschläge vom 11. September 2001 „mit Unterstützung von CIA und Mossad geplant und durchgeführt” wurden, um Interventionen in Afghanistan und im Irak möglich zu machen.

    Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass der Mossad bei 911 involviert war, sondern deutliche Hinweise auf Bush, Cheney und Rumsfeld als Drahtzieher.

    Cossigas Geschichte, mit der er den Mord an Aldo Moro, den Bombenanschlag von Bologna und Aktionen der PLO vermischt, ist so ziemlich das absurdeste, was er bisher von sich gegeben hat. Die Täter der beiden Verbrechen haben glaubwürdig gestanden und sitzen bzw saßen im Knast.

    Schwer zu sagen, warum Cossiga so einen Quatsch erzählt. Möglicherweise betreibt Cossiga einfach nur plump Desinformation.

    US-fern war Cossiga sicher nicht, denn ohne Zustimmung der USA wurde früher in Italien sicher niemand Verteidigungsstaatssekretär. Das war eine der Positionen, die in Gladio und ähnliche Black Ops der Strategie der Spannung eingeweiht war.

  11. Hartmut Pilch sprach

    Die Aussagen Cossigas zu 2001-09-11 sind kaum zu glauben.
    Normalerweise wird so etwas von Corriere-Kommentatoren nur als abstruse im Internet kursierende Verschwörungstheorie abgetan. Und dann sagt Cossiga das und Corriere gibt das tatsächlich kommentarlos wieder! Es zeigt andererseits auch die relativ vorurteilsfreie, weltoffene Arbeitsweise dieser Zeitung.
    Wenn Cossiga dabei auch noch den Mossad erwähnt, ist das vielleicht nur eine gewisse Nachlässigkeit in der Formulierung. Die Zielrichtung der Aktionen, so sie denn stattgefunden haben, ist ja deutlich die einer Festlegung der USA auf einen Kurs, der im Interesse Israels liegt, und die enge Verbindung der beiden Staaten und Geheimdienste führt manchmal dazu, dass ungenügend differenziert wird.
    Zu dem Verbrechen von Bologna sagt Cossiga, dass die Geständnisse nicht glaubwürdig seien und die Polizei gewisse Tatsachen ausgeblendet und auf voreilige Geständnisse hingearbeitet habe.
    Cossiga vertritt zu vielen Themen dezidierte Meinungen ziemlich unverblümt.
    Er sagt in dem heutigen Interview z B auch, seine Entscheidung, mit den Terroristen nicht zu verhandeln, sei de facto ein Todesurteil für Moro gewesen und er habe das in vollem Bewusstsein gefällt, weil für ihn der italienische Staat einen besonderen Wert darstelle, während in Moros Wertesystem jedes Menschenleben wichtiger als der Staat gewesen sei.
    Cossiga hat letztes Jahr ein Ultimatum an Prodis Regierung gestellt, nicht die Vorgänge von Genua zu untersuchen, da eine solche Untersuchung eben auf die Schwächung des italienischen Staates abziele. Prodis Regierung hing von den Stimmen der Senatoren auf Lebenszeit ab.
    Man mag Cossigas Ansichten befremdend finden, aber er äußert sie erfrischen deutlich. Einen korrupten oder verrückten Eindruck macht er nicht.

  12. Redaktion sprach

    Nein, die Erwähnung des Mossad bei 9/11 zieht die ganze Geschichte ins Lächerliche. Das ist Desinformation. Dass Cossiga nicht für das Leben von Aldo Moro verhandelte, könnte man auch darauf zurückführen, dass er in die Mordpläne eingeweiht war. Dass hinter der Ermordung von Aldo Moro die P2 und Gladio standen, ist nicht so abwegig. Als ehemaliger Verteidigungsstaatssekretär der Christdemokraten könnte er da durchaus eingeweiht gewesen sein.

    Die Position des Verteigigungsministers war zumindest so wichtig, dass, wenn sie an die Kommunisten gefallen wäre, die NATO zum Putsch bereit gewesen wäre. Ein Verteidigungsstaatssekretär ist, wenn er von seinem Minister auch wirklich mit entsprechenden Befugnissen ausgestattet ist, noch wichtiger als die Position des Verteidigungsministers. Ein Minister ist damit beschäftigt, sein esicht pausenlos in Kameras zu halten, ein Staatssekretär hat hingegen Zeit, sich um die schmutzigen DInge der Politik zu kümmern.

    Als gezielte Desinformation macht das ganze absurde Zeugs, was Cossiga erzählt, durchaus Sinn.

Kommentieren (Erlaubte Tags)

Prominente über Alles
Prominente über Alles
Copyleft2006 Lurusa Gross

Mirrors

Recherche

Autorenchat

Netradio

Aktionen

Parteibuch Forum

Letzte Kommentare

Ältere Beiträge

Archiv

Literaturtip

Tod im Milliardenspiel

Umfrage zu 9/11

Werbung

Information zu
Internetvictims

Kapitel

Sonstiges

Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei

Sponsored Links

RSS-Feeds

Termine

Neu im Parteibuch Wiki

Parteibuch Ticker (Feed)

International (Feed)

Media News Clips

Counter & Stuff

[19 queries. 2.174 seconds. 10 level2 caches. Top ]