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24. Juni 2008

Terroranschlag wäre für John McCain “ein großer Vorteil”

von @ 11:49. abgelegt unter Außenpolitik, USA, Demokratie

Wie ein Chefstratege von John McCain mit Namen Charlie Black gerade der mehr oder weniger verdutzten Öffentlichkeit mitgeteilt hat, glaubt er, dass ein Terroranschlag für John McCain “ein großer Vorteil” wäre.

Mein Parteibuch kann sich zwar durchaus vorstellen, dass die Republikaner im Wahlkampf auf False-Flag-Terror setzen, glaubt aber nicht, dass ihm das nutzen wird. Wenn die Öffentlichkeit nach einem Terroranschlag diesmal die Frage “Cui Bono?” - also “Wem nützt das?” - stellt und sofort mit dem Finger auf John McCain als Hauptverdächtigen und wegen seiner Sicherheitspolitik politisch ohnehin Verantwortlichen zeigt, dann nützt John McCain ein Terroranschlag nicht mehr, als dem sauberen Kandidaten Franz Josef Strauß im Bundestagswahlkampf 1980 das Oktoberfestattentat nutzte.

Sollte es nun doch zu einem Terroranschlag kommen, bei dem neben der üblichen Alleintätertheorie auch nur der Hauch eines Verdachtes aufkommt, das könne mal wieder eine Black Op rechter Militärs sein, könnte John McCain aufgrund des offenkundig starken Motivs der erste Präsidentschaftskandidat der Republikaner werden, der am Wahltag in Untersuchungshaft sitzt.

Erfolgversprechender scheint es für den als fröhlichen Sänger bekannten Captain John McCain da zu sein, dafür zu sorgen, dass sein Kumpel George W. Bush vor der Wahl noch schnell in bester Einigkeit mit Barack Obama einen Krieg gegen den Iran vom Zaun brechen lässt und sich dann als der bessere Feldherr positioniert.

6 Kommentare zum Beitrag “Terroranschlag wäre für John McCain “ein großer Vorteil””

  1. Bernd sprach

    Es wird ja in der Medienöffentlichkeit diskutiert, ob der Schlag gegen den Iran nach den Olympischen Spielen passiert. Angesichts der Unwilligkeit der Chinesen bezüglich Abspaltung Tibets könnte man sich vorstellen, dass der Administration Bush NICHT daran gelegen ist, China zu viel Ehre durch die Spiele zukommen zu lassen.
    Das könnte ein Grund sein, dass vielleicht schon sehr bald die Flugzeuge fliegen werden.

    Ich bedauere, dass Ihr nicht die Dramatik erwähnt; ich schrieb ( Übung Griecvhenland-Israel; Bombardierung des im Bau (!) befindlichen syrischen AKW durch Israel ):

    “Wissen Sie eigentlich, frage ich Sie mit einer Träne in den Augenwinkel, was der Unterschied ist zwischen der Bombardierung einer im Bau befindlichen Atomanlage und einer in Betrieb befindlichen Atomanlage?

    Die im Betrieb befindliche Atomanlage wird durch die Bombardierung eine radioaktive Wolke um die Welt schicken, die alles verseucht! Die Israelis haben bereits den Bomenabwurf vor wenigen Tagen zusammen mit den Griechen getestet. Erschütternd!”

  2. krauphi sprach

    Eigentlich bleibt da nur zu hoffen, dass MCcCain`s Wahl schon im Vorfeld als sicher gild.
    Ich habe echt kein Interesse daran das Obama von einem verwirrten Einzeltäter, von mindestens 70 Standorten aus ebensovielen Waffen waidgerecht, erlegt wird. Ebenso habe ich kein Interesse daran bei einem sochen Anschlag tausende Ami`s jämmerlich verrecken zu sehen.
    Auch die in der Folge all dessen sterbenen zahllosen Menschen in ölfördernen “Schurkenstaaten” (Soldat oder Zivilist) möchte ich mir nicht wirklich vorstellen.
    Ob der Wunsch auf eine Wahl McCain`s Kriege wirklich unwahrscheinlicher macht, erachte ich nicht wirklich als sicher.
    Schließlich gibt es für die CIA noch befreundete Nachrichtendienste, die, wie auf Bestellung, solche Informationen liefern können, die einen, zwei, ….. Kriege unabdingbar erscheinen lassen.
    Nur eine These:
    Vielleicht wollte Charlie Black auf diesem Weg nur einen geplanten “Terroranschlag” verhindern?!?

  3. Mowitz sprach

    Terroranschläge sind für die US-Finanz- und Ölindustrie immer wieder ein willkommener Anlass ihre Interessen voll wahrzunehmen. Wozu sonst hält man sich mit dem teuersten Militärapparat der Welt. Mit 547 Milliarden Dollar Militärausgaben oder 45 Prozent der gesamten weltweiten Militärausgaben, müssen sie die ja wieder irgendwie reinholen. Die iranischen Ölquellen bieten sich da wie von selbst an. Jetzt wo man die irakischen bereits hat.

  4. mein-parteibuch.com » Krieg zur Eröffnungsfeier sprach

    […] erwartet gab es heute Krieg zur […]

  5. Krieg zur Eröffnungsfeier | Radio Utopie sprach

    […] Mein Parteibuch • 8. August 2008 Wie erwartet gab es heute Krieg zur […]

  6. Amiraner sprach

    Der Iran-Konflikt wird sich in diesem Jahr noch zuspitzen. Irgendwie werde ich den Gedanken nicht los, dass die Bush-Administration wirklich noch vor dem Ende von Bush(idos) Amtszeit einen Angriffskrieg beginnt? und dann gute Nacht?

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