Mein Parteibuch hat einen zur Publikation freigegebenen Text von Hans Tornow zum Schulsystem heute erhalten, der auch auf ein paar andere heutzutage augenfällige Begebenheiten in der Gesellschaft eingeht. Auch wenn der Text nicht die Meinung der Redaktion wiedergibt, soll der couragierte Text von Hans Tornow der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden.
Von der Reformation zur Deformation!
(oder . . . . Schulsysteme heute).
Was ist nur aus unserem Schulsystem geworden?
Das hat doch zu meiner Schulzeit noch funktioniert.
Man ging die ersten vier Jahre auf die sogenannte “Volksschule”.
Das war den Nachkriegsregierenden jedoch zu nazianrüchig, deshalb nannte man sie von nun an “Grundschule”; obwohl der damalige Kanzler Adenauer viele Nazis in höchste Positionen, sogar in seiner direkten Umgebung wieder in Amt und Würden gesetzt hatte.
Als Entschuldigung, für skeptische Nachfrager, mußte die “Dolchstoß legende” herhalten.
Mach den vier Grundschuljahren gab es eine Prüfung für diejenigen, die auf eine höhere Schule wechseln wollten (oder sollten!)
Diese höheren Schulen waren zwar nicht kostenfrei, aber die Prüflinge aus weniger gut bemittelten Familien konnten auch damals schon auf Kostenerlaß- oder Beteiligung rechnen.
Lernmittel waren ebenfalls nicht kostenfrei und die Bücher wurden nach Ausbrauch an die Schulen als Spenden abgegeben. Davon profitierten Generationen von nachfolgenden Schülern, weil viele der Bücher schon gespickt mit Übersetzungen oder Lösungen waren;
oft rotierten sie auch innerhalb der, früher üblichen, kinderreichen Familien.
Wir schrieben zuerst auf linierte Kunststofftafeln, weil es nichts anderes gab; als es wieder Papier gab, durften wir den Federhalter benutzen. Füllfederhalter und spater der Rechenschieber waren grundsätzlich verboten; stattdessen blätterten wir in Logarithmentafeln.
Wenn wir uns prügelten, wurden wir zweimal bestraft; zuerst von der Schule und dann von unseren Eltern, die sich gegenseitig beieinander dafür entschuldigten, daß ihre Kinder solche Rabauken wären!
Das tat dem funktionierenden System keinen Abbruch!
Unsere Mütter gaben uns Schulbrote mit, weil es Fastfood-Ketten noch nicht gab. Taschengeld war eine freiwillige Gabe der Eltern und wäre niemals für Nahrungsmittelkauf verwendet worden. Das einzige Zugeständnis an eine “bessere ” Zeit war, daß es einen halben Liter Milch pro Tag von der Schule gab.
(Eine Frühform der Wählerbeeinflussung; Die wiedererstandene Verpackungsindustrie machte ihre ersten Versuche mit Weichverpackungen für flüssige Lebensmittel im ersten ”Tetrapack”. Frei nach dem Motto:Nichts geschieht mehr ohne Industrielobby,)
Denn, . .deren System funktionierte immer übergangslos!
Wir hatten keine Schulkantinen, geschweige einen Kiosk; noch nicht einmal in erreichbarer Umgebung. Wegen eines Wohnungswechsels betrug, in meinem Falle der Weg zur Schule, mit verschiedenen Verkehrsmitteln, mehr als 1 Stunde; wohlgemerkt, innerhalb einer Großstadt! Mit mir waren auch Schüler und Schülerinnen auf dem Wege, viele weniger als 10 Jahre alt. Und wir wurden nicht überfallen, oder unseres Taschengeldes beraubt.
Das System funktionierte und ließ so etwas überhaupt nicht erst zu!Motorisiert zur Schule? -In der Oberprima besaßen zwei Schüler ein Fahrrad mit Hilfsmotor und nur wenige Eltern ein Auto; damals Kleinwagen! Selbst später dachten, inzwischen zu Wohlstand gelangt, Eltern keineswegs daran, ihre Kinder zu motorisieren.
Von meinem Lateinlehrer bekam ich in der Obertertia noch einen sogenannten ” Knuff”, das war schon erheblich stärker, als nur ein freundlicher Schlag gegen den Oberarm; dies geschah, ohne das meine Eltern ein Verfahren gegen den Lehrer anstrengten!
Das System funktionierte trotzdem!
Wir lernten seinerzeit die Substantive oder Pronomina des Lateins, die zu den vielen Ausnahmen dieser Sprache gehörten, in Versform und der Autor kann diese heute, nach 60 Jahren noch immer, ohne zu stocken, aufsagen.-
Das System funktionierte eben!
Der psychische Unterschied zwischen den Schülern unserer Generation, zu der Generation von heute war der; wir waren, selbst als Teenager noch, sexuell unbedarft, politisch völlig desinteressiert, autoritätshörig (wenn man von einzelnen Aufmuckern absieht) und blauäugig, was die Zukunft betrifft. Der physische Unterschied war, die spätere körperliche Entwicklung und……es gab keine Fettleibigkeit unter den Schülern!
Aber das System funktionierte!
Die extremste Form von Sachbeschädigung erstreckte sich damals auf das “Austreten” von Gaslaternen; dabei fiel durch einen Tritt gegen die Laterne der Glühstrumpf aus der Fassung und nur die schwache Zündflamme ließ noch eine Laterne erahnen.
Schlimmere Beschädigungen öffentlichen Eigentums gab es eigentlich nicht! (1955 verschwanden die Gaslaternen gegen elektr, Lampen. Im scherzhaften Wortsinne war das ein ” Anstoß zur Modernisierung!) ”
Wenn man nun einmal von den Religionsunterrichten absieht, waren die Schulsysteme länderübergreifend annähernd gleich.
Und das System funktionierte noch.
Dieses alles zum Verständnis dessen was damals, als Aufbruch in die Neuzeit, überschwenglich bezeichnet wurde und wir auch so verstanden.
Der immer wieder vorgebrachte Einwand, von einstiger und heutiger Chancenungleichheit, kann also nicht den eklantanten Unterschied zwischen den Generationen rechtfertigen.
Zu Zeilen der großen Koalition unter Kurt-Willi Kiesebrandt (einstige Lesart für das 2 Kanzler System) begann man das Schulsystem umzuformen.
Von nun an funktionierte das System nicht mehr richtig!
So ging es nun bis heute immer weiter. Die Kultusminister (nicht gewählt, sondern ernannt vom jeweiligen Länderchef) entscheiden, ziemlich selbstherrlich, über die BildungsSysteme und damit über die Zukunft ganzer Generationen. Dabei fließen dann ausschließlich die regionalen Befindlichkeiten in das System ein!
Plötzlich konnte man ungeliebte Fächer abwählen, z.B. ,,Deutsch”, was zugegebenermaßen eine schwere Sprache ist, wie viele aktuelle Beispiele beweisen, einschließlich der PISA-Studie. Stilblüten lassen sich täglich in den Printmedien finden. Den Vogel jedoch, schießen allerdings die Artikelbeschreibungen der Internetauktion “eBay” ab.Da in unserem Lande seit den 50er Jahren anstatt zu “Regieren” immer nur “Reagiert” wird, auf bereits eingetretene Missstände und wir inzwischen auch Meister des Kopierens geworden sind, kommen wir immer zu spät, wenn andere Länder längst erkannt haben, daß die zuletzt eingeführte Neuerung ineffektiv war. Als Beispiel mögen in der Bildung die Mengenlehre und in der Publizistik die Arzt- und Polizeiserien der Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten dienen.
Der einzige Nutzen daraus war, das viele Kinder gelernt hatten, daß es noch mehr Obstsorten gibt, als “Äpfel und Birnen” und unsere Exekutive konnte ihre unerfüllbaren Wunschträume, zu 100%iger polizeilicher Aufklärung, einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.
Heute noch hat man die starke Vermutung, daß die bekannt vorschnelle Einsetzung der Rechtschreibreform auf der Tatsache beruhte; die Initiatoren wollten damit ihr eigenes Unvermögen vertuschen.
So hat der Autor bis heute nicht verstanden, aus welchen Grunde die “Genitiv” Form abgeschafft wurde und wieso Leute, die sich impertinenterweise selbst zu den Leitfiguren der Nation zählen nicht immer, aber immer öfter “wie” nach einer Komparativ-Form benutzen.
Dagegen sind mir eine Anzahl von Leuten bekannt, die richtiges Deutsch sprechen, obwohl dieses nicht ihre Mutterspräche ist; nicht nur in Bayern gehen die Uhren anders .. . . unglücklicherweise auch in anderen Bundesländern nicht,
Nun findet endlich einmal eine Ministerin das berühmte Korn.
Schon geht das Gezetere und Gezerre wieder los. Von europäischem Denken keine Spur. Es wird noch nicht einmal föderal gedacht, sondern regional werden Thesen und Antithesen aufgestellt und alles endet wieder an irgendeinem Lobbyismus.
Aber vielleicht ist das ja alles so gewollt?? In einer von Männern dominierter Welt, haben Frauen, trotz verfügter Quoten, eben nicht die gleichen Rechte “besonders nicht, bestehende Dogmen abzuschaffen; wobei so etwas dann auch noch möglicherweise Ressortverkleinerung und gleichzeitigen Verlust von Einfluß bedeutet.
Zur Abschwächung einer Minister schelte, muß man diesen zugute halten, daß sie nur so schlau sind, wie ihre Ressortchefs sie machen wollen. Die grauen Eminenzen unserer Demokratie, unsere Staatssekretäre und Ministerialdirigenten, sind natürlich gegen jegliche Reform einschließlich der des Beamtentums was uns so hinderlich ist in der Flexibilität von Ausführungen. Sie würden sich doch niemals selbst abschaffen und auf gewachsene Pfründe verzichten. Effektives Mobbing ist deren Entdeckung!
Wer erinnert sich denn heute noch daran, daß ausgerechnet der erste Verwaltungsakt unseres neugegründeten Bundestages, die Wiedereinsetzung der Gewerbeordnung war, sogar gegen die Einsprüche der damaligen Besatzungsmächte; war sie doch ein Relikt der Nazizeit! So wurden zuerst einmal bestehende Pfründe wieder manifestiert.
Ich habe dieses immer als einen Beweis genommen, daß die Politik sich fast ausschließlich an den Forderungen der großen Lobbyvertreter orientiert.Die große Mehrheit, die Durchschnittsbürger, gehören jedoch leider nicht dazu!
Heutzutage funktioniert das System nicht mehr nur aus den vielen voran gesagten Gründen, sondern auch aus der Desorientiertheit vieler Politiker denen ihr Amt eher dem Selbstzwecke dient und deren Tellerrand die Bannmeile um die Regierungsgebäude ist. Die immer wiederkehrenden und bekannt gemachten Korruptionsfälle sprechen eine deutliche Sprache; die Ermittlung der Dunkelziffer erspart sich der Autor, um seine Frustration nicht noch weiter zu steigern.
Die allergrößte Impertinenz jedoch ist das Festmachen der Unfähigkeit am Mangel finanzieller Mittel; - sind doch die Mittel, die sich die Legislative selbst verordnet, seltsamerweise davon niemals betroffen. Auch die Durchführungsbestimmungen dazu, die eine Nichtbefolgung mit Strafen belegen, werden im eigenen Hause von Allzuvielen missachtet! Man denke nur an die immer noch zahlreichen Nichtameldungen von Zweitwohnsitzen
von Abgeordneten z.B. in Berlin und anderswo, was rechtlich schon fast als Vorteilsnahme betrachtet werden könnte.
Auch fehlen all die entstandenen Ausgaben, durch Verquickung von privaten mit dienstlichen Belangen. So summieren sich diese, nicht immer geringen, Beträge zu einem Vielfachen; zu dem, was dem Bildungssystem so notwendig, zugute kommen sollte.
Auch das Suchen von Schuld bei den angeblich ungebildeten Eltern, ist keine Entschuldigung, sondern ein gern gebrauchter Vorwand! Abgesehen von der Tatsache, daß diese Titulierung schon eine Diskriminierung darstellt, waren diese gescholtenen Eltern doch selbst einmal Schüler. Zusammen mit den jetzt Scheltenden standen sie einst selbst in der Kritik! Warum blieb seinerzeit eine Reaktion schon aus?
Wenn die Politik nicht fähig ist, dafür zu sorgen, daß in Universitäten Lehrkräfte ausgebildet werden, denen es gelingt unseren Schülern zu vermitteln, daß ein Erlernen von Lehrstoff eine Chance für eine Zukunft ist, hat ein Schüler, gleich welcher Nation, Rasse oder Vorbildung überhaupt keine Perspektive auf seine Zukunft.
Wenn die Möglichkeit. ein Lehramt allein durch das Studium von Geographie und Sport zu erlangen, erreicht werden kann und der so “Ausgebildete” dann auch noch, wegen Personaleinsparungen, als Mathematik- oder Englischlehrer eingesetzt
wird, so schafft solches doch die Voraussetzung für, gelinde ausgedrückt, ineffektives Lehren!!
Ein Schulsystem ist eine nationale Angelegenheit und keine Föderale. Die föderalen Befindlichkeiten lassen sich in Durchführungsbestimmungen festlegen, Keiner wird von dem (legendären) Waldbauernbub verlangen, daß dieser drei Stunden vor Schulbeginn seinen Weg antreten muß, damit er um 8 Uhr in der Schule sein kann,
Oder die/der Protestant (in) und der oder die Muslime, die sich plötzlich im katholischen Religionsunterricht befinden; und viele solcher länderspezifischen Eigenarten, wie auch die typischen Mundarten. Diese Dinge lassen sich Länderweise organisieren.Die augenblickliche Lage verlangt von den Bürgern Mobilität, die auch von der
Politik propagiert wird. Leider manifestiert sich die Unfähigkeit der Politiker
darin, zu vergessen, daß die dafür benötigten Finanzmittel gestrichen wurden.
Dazu wird der ortswechselnde Schüler in einem anderen Lande noch mit völlig anderen Schulbüchern und mit einem völlig anderen Pensum konfrontiert. Das kann schon den totalen Absturz bedeuten. Vielleicht wird in seinem Lande auch anders benotet, so daß der Numerus Clausus einem Studium in einem anderen Lande, dem entgegensteht.
Kaum ein Bundesland bringt dem Schüler eine kaufmännische Rechnung bei, wie z. B. die Vor- und Nachkalkulation einer Ware; eigentlich eine fundamentale Notwendigkeit zum Verständnis der Regeln einer Marktwirtschaft in unserem globalen System
Da fragt man sich doch, ist der Einfluß der industriellen Lobby schon so weit gediehen, daß dem Erlernen dieser Rechenart ein Veto entgegensteht!? -
Statt dessen wird der Schüler mit Gleichungen von Unbekannten konfrontiert. Eine Rechenart, die. kaum einer der Politiker zu beherrschen scheint, wie unser ständiges Haushaltsdebakel immer wieder beweist! Anderer Leute Geld mit vollen Händen SO auszugeben, bedarf nun einmal keiner großen Rechenkünste und oder Intelligenz, eher einer immensen Ignoranz.
Nein und nochmals nein, die Alleinschuld an dem Versagen, nicht nur des Schulsystems, trägt in jedem Falle die damalige und heutige, in dieser Sache jedenfalls, unfähige Politik.
Das betrifft alle Parteien des deutschen Bundestages; auch jene, die vor Jahren mit hehren Zielen in das Parlament einzogen. So bewahrheitet es sich immer wieder; “Das Establishment frißt irgendwann seine Kinder”.
Dazu kommt noch ein weiterer Aspekt. Es ist natürlich einfacher ein durchschnittliches begabtes Volk zu regieren, als ein überdurchschnittlich Intelligentes, das leichter zu zivilem Ungehorsam bereit ist und diesen auch zu organisieren versteht. (Wobei dieses auch leicht die Grenzen überschreiten kann, wie 1968 durch Teile der 50er Generation geschehen!)
Weil die Väter des Grundgesetzes solchen Ungehorsam ebenfalls erkannt hatten, stellten sie das größte Druckmittel, gegen den Staat, auch sogleich unter harte Strafe. Es war und ist dieses der “Aufruf zum Steuerboykott!”
Dabei haben sie leider nicht berücksichtigen können, daß fast 50 Jahre später der Begriff “outsourcen” entstehen würde, der annähernd das Gleiche wie ein Steuerboykott bewirkte.
Das einzige System, was vermutlich je funktionierte, war das interne Bimbes-System eines bekannten Politikers der, ähnlich einem “Citizen Kane”, damit seine Macht festigte; was ihn aus der Gunst der meisten Deutschen herauskatapultierte!
Heutzutage hat nur noch die Verschwendung von Steuergeldern System!
Würden Abgeordnete nicht durch die Immunitätsklausel vor richterlichem Zugriff geschützt, müßte der Staatsanwalt schon nach dem Ablegen des Amtseides in Aktion treten! Wird doch dort ausdrücklich beschworen .”. . . und Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden . . .mit der Hand auf dem Grundgesetz; Letzteres gleicht leider heute, durch ständige Veränderung und nachhaltige Durchlöcherung, mehr einem Schweizer Käse. Auch die Anrüchigkeit nachhaltiger Veränderungen durch den ach so “über alle Zweifel erhabenen” derzeitigen Innenminister, trägt dazu bei!
Orwell und Huxley lassen seitdem schön grüßen!
Wie beziehungsreich ließ einst Goethe seinen Dichter im Prolog des “Faust” sagen;Ihr fühlet nicht, wie schlecht ein solches Handwerk sei!
Wie wenig das dem echten Künstler zieme!
Der sauberen Herren Pfuscherei
Ist, merk ich, schon bei Euch Maxime.
Hans Tornow, ist Jahrgang 1934 und bereits vor Jahren aus der CDU ausgetreten. Mein Parteibuch wünscht eine anregende Diskussion.
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| Doch von Gestern |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Das deutsche Schulsystem, ein neoliberales Instrument der Auslese.
Die Schüler bleiben auf der Strecke.
Lernen statt denken.
Toller Artikel!
Während man gelegentlich merkt, dass Herr Tornow noch einer älteren Generation angehört (das ist keinesfalls ein Vorwurf!), treffen viele seiner Ausführungen genau den Punkt!
Gerade was das konsequente und systematische Versagen der Politik angeht.
Was in den letzten 30 Jahren symptomatisch geworden ist (gegeben hat es das auch schon früher) ist die Selbstbedienungsmentalität.
Paradoxerweise hat ausgerechnet einer der schlimmsten Blender und Geld-Opportunisten der letzten Jahre - Ersatz-Kohl Schröder - den Begriff der “Abgreifermentalität” geprägt - und damit sich und seine ganze Politikergeneration exakt auf den Punkt gebracht!
Würde man Nepotismus und Korruption in der Politik, Justiz und Verwaltung endlich einmal auch als Verbrechen bestrafen, dann würde der Grossteil unserer Politiker von der Kommunalebene aufwärts hinter schwedischen Gardinen verschwinden.
Leider wird aber gerade das ganz bestimmt nicht passieren.
Der Nordstern.