Wer das FBI-Programm COINTELPRO kennt, der weiß, mit welchen perversen Verbrechen die westlichen Geheimdienste in der Vergangenheit das Entstehen von durchschlagskräftigen, friedlichen, demokratischen und regierungskritischen Bürgerrechtsbewegungen verhindert haben. 30-70% des Führungspersonals von Bürgerrechtsbewegungen sollen in den USA Agenten von J. Edgar Hoover gewesen sein, die den Auftrag hatten, die Bewegungen zu spalten, zu radikalisieren und damit gegen die Wand zu fahren. Dass das nur in der Geschichte der USA so gewesen sein soll oder sich daran heutzutage irgendetwas geändert hätte, ist nicht erkennbar. Im Gegenteil macht die Sabotage der Aufarbeitung der im Rahmen der NATO-Geheimarmeen begangenen Verbrechen deutlich, dass das Thema politisch immer noch ein überaus heißes Eisen ist.
Ein zentraler Punkt bei der Machtausübung durch Geheimdienste ist die vollständige Kontrolle über alle Medien. Die genaue Aufarbeitung der Biografie von Joseph Caspar Witsch zeigt, dass die CIA insbesondere Wert auf die Unterwanderung und die Besetzung der Chefposten in kritischen Verlagen legte. So wusste die CIA durch ihre Kontrolle über den Kiepenheuer & Witsch Verlag immer schon vorab, welche ihrer Verbechen Publizisten, die sie für links oder kommunistisch hielt, in Zukunft aufdecken würde und konnte dank der hervorragenden Informationen rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten. Joseph Caspar Witsch hat zeitlebens nie zugegeben, für die CIA gearbeitet zu haben. Leser können sich ein eigenes Bild machen.
Bemerkenswert ist nun eine Pressemiteilung vom “linken” Kai Hamilius Verlag mit Datum 14.06.2008. Darin schreibt Kai Homilus:
“We explicitly repudiate the charge of cooperating in any way with any kind of intelligence service and against the claim we were helping to curtail the freedom of the press.”
Mal auf die Schnelle auf deutsch übersetzt, ohne dafür wegen möglicher Übersetzungsfehler von Homilus “Autor” Said Dudin in den Knast geklagt werden zu wollen, heißt das wohl in etwa: “Wir weisen ausdrücklich den Vorwurf zurück, in irgendeiner Weise mit irgendwelchen Geheimdiensten zu kooperieren und gegen die Behauptung, wir würden dabei helfen, die Freiheit der Presse zu beschneiden.”
Kai Homilius bestreitet also, dass er und sein Verlag direkt oder indirekt mit der CIA oder einem anderen westlichen Geheimdienst zusammenarbeitet. Leser können sich ein eigenes Bild machen.
Oder auch nicht. Denn bisher ist der Öffentlichkeit zwar bekannt, dass der ach-so-linke Rechtsanwalt Dieter Elken mit zahlreichen Abmahnungen oder einstweiligen Verfügungen im Auftrag vom ach-so-linken “Autor” Said Dudin gegen angeblich rechtswidrige Veröffentlichungen um sich geworfen hat, nicht jedoch die Prozessakten zum Verfahren von Said Dudin gegen Jürgen Cain Külbel, mit denen sich die Öffentlichkeit selbst einen Eindruck davon verschaffen könnte, um was es bei der von Said Dudin veranlassten Bestrafung von Jürgen Cain Külbel eigentlich genau ging. Jürgen Cain Külbel hat zwar Said Dudin in einem offenen Brief dazu aufgerufen, die Prozessakten gemeinsam vollständig öffentlich zu machen und so für Transparenz zu sorgen, doch von Homilius’ Autor Said Dudin ist dazu bisher nichts zustimmendes bekannt. Welchen Eindruck das Versteckspiel macht, dazu mögen Leser sich selbst Gedanken machen.
Wenn die Unterwanderung und Übenahme regierungskritscher Medien ein vordringliches Anliegen westlicher Geheimdienste ist, dann müsste sich dazu noch mehr finden lassen. Insbesondere nachdem CIA-Tarnorganisationen wie die Ford Foundation, die die “Neue Linke” zur Verhinderung einer vereinigten Linken unter der Führung der Linkspartei unterstützt hat, aufgeflogen sind, müsste man da was finden, vorausgesetzt natürlich, es wurde zwischenzeitlich nicht nach rechtlichen Problemen gelöscht.
Es stellt sich dann die Frage, wo heute die Agenten, Prokateure und Saboteure sind. Diese Personen gibt es und sie haben ein Gesicht. Es wäre veständlich, wenn Geheimdienste ein Interesse daran haben, dass Gesichter nie gezeigt werden, denn sind sie erst einmal bekannt, dann müssten sie wie einst Peter Urbach ganz schnell verschwinden. Aber das kann wohl kaum der Maßstab sein. Wo also pöbeln die S-Bahn-Peter von heute lautstark?
Wie würden die Geheimdienste wohl gegen solche Veöffentlichungen vorgehen? Würden sie dagegen unter Vorwänden wie Diffamierung, Bildrechtsverletzungen, Persönlichkeitsrechten oder was auch immer vor den unabhängigen und freien Gerichten der Herrschenden klagen? Mein Parteibuch weiß das nicht. Aber vielleicht erfahren Leser bald mehr. Im Netz von heute funktioniert die Aufklärung, die früher viele Jahre dauerte, viel schneller.
Nachtrag: Tom Braden und Melvin Lasky erläutern im Video “Germany - Made in USA” freizügig, wie sie die Linke auf proamerikanischen Kurs gebracht haben.
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Die Seite unter “aufgeflogen” wird schon nicht mehr angezeigt.Geht in letzter Zeit immer schneller das Informationen im Internet verschwinden und die Warnungen,das bis 2012 das Internet in seiner jetzigen Form vernichtet werden soll nehmen auch zu.Ich denke wenn wir uns nicht endlich massiv zur Wehr setzen werden wir eine Welt vorgesetzt bekommen in der alle bisherigen,an den Menschen begangenen Verbrechen,in den Schatten gestellt werden.
Kommen nicht alle Menschen in den Genuss der neuen Technologien, wie Auto, Computer, Internet, Flugzeuge, Waschmaschinen, Handy, Fernsehen, und werden diese Twechnologien ledglich zur Produktions- bzw. Machterweiterung genutzt, dann brechen Gesellschaften zusammen, weil die Menschen sich in den Produktionsstätten und den Machtorganen verweigern.
Eine Trennung zwischen privaten und beruflichen Leben funktioniert nicht auf Dauer.
Zwischendurch kann natürlich die Menschheit von neun Milliarden auf eine Milliarde reduziert werden, weil die Politiker und die Mächtigen es nicht anders können und nicht anders wollen.
Diese Tendenz zeichnet sich inzwischen ab.
Der Wahnsinn herrscht in der Welt.
@Pit
Danke für den Hinweis. Den Link auf die verschwundene Seite bei “aufgeflogen” haben wir inzwischen durch einen Link auf die archivierte Seite bei archive.org ersetzt.