Jürgen Roths Buch “Der Deutschland-Clan” aus dem Jahr 2006 liegt in der Verkaufsstatistik von Amazon Deutschland derzeit nur noch auf Rang 25.341. Auch die neueste Auflage liegt nur auf Platz 846. So manch einer bedauert es sicherlich, dass solch regierungskritische Bücher in Deutschland nur so wenige Leser finden, dass sie in den meisten Buchhandlungen nicht einmal vorrätig sind. Mediale Präsenz für regierungskritische Bücher in Deutschland herzustellen, ist auch recht schwierig.
Die deutsche Milliardärspresse hat nicht wirklich Spaß daran, die wirklich Mächtigen in Deutschand, also die Eigentümer der Milliardärspresse und die hinter ihnen stehenden Strippenzieher, in die Pfanne zu hauen. Manchmal gelingt das aber doch. Mit der “Generation Doof” kann man viel Spaß haben.
Alex Rühle hat in einem Presseerzeugnis der Milliardärspresse mit Bezeichnung “Süddeutsche Zeitung” gerade einen lustigen Artikel mit Titel “Schröder vs Buchhändler
- Juristischer Übereifer” publiziert, mit dem auf das Buch von Jürgen Roth noch einmal aufmerksam gemacht wird. Anlass für den Artikel ist eine lustige Promotion-Aktion des Hamburger Verfassungsrichters, Rechtsanwalt Michael Nesselhauf, der ansonsten vor allem für seine Erfolge bei der Durchsetzung der Persönlichkeitsrechte der erfolgreichen Hamburger “Unternehmerfamilie Osmani” bekannt ist.
Michael Nesselhauf hat vor nicht allzu langer Zeit die lustige Kanzlei Buse Heberer Fromm verlassen und eine Kanzlei “Nesselhauf Rechtsanwälte” aufgemacht. Seit geraumer Zeit vertritt Michael Nesselhauf die Persönlichkeitsrechte des Kanzlers Gerhard Schröder. Dem Umsatz wenig zuträglich ist es sicher, dass Gerhard Schröder bloß noch Ex-Kanzler ist.
Eine nette Idee ist es da, sich bei Buchhändlern Bücher zu bestellen, wo der Ex-Kanzler erwähnt wird. Was nach einem Buchverkauf in Deutschland passiert, können Fans von Fahrenheit 451 sich wohl schon denken. In der SZ steht:
“Kurz darauf erhielten die Buchhandlungen allesamt Schreiben der Anwaltskanzlei mit der Bitte, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Die Buchhändler wurden jeweils auch aufgefordert, zu unterschreiben, die Kosten für die Einschaltung der Anwaltskanzlei zu tragen.”
Prima Idee, kritische Bücher durch die Abmahnung von Buchhändlern in den Bestsellerlisten und daraus resultierende weitere Medienpräsenz weiter nach vorn zu bringen. Gerhard Schröder wird’s schon verkraften, von der deutschen CIA-Presse nun auch noch für diese Geschichte durch den Kakao gezogen zu werden.
Und wenn dann noch Bertelsmann via Tochter Random House und nicht der kleine Eichborn-Verlag den Spaß bezahlt, dann lohnt sich das auch für fleißige Juristen.
Die SZ schreibt in dem Artikel weiter über den Erfolg der Aktion:
“Zwischenzeitlich hat Random House einen nicht näher bezifferten Anwaltskostenbetrag an die Kanzlei gezahlt, “damit die Buchhandlungen endlich in Ruhe gelassen werden”, wie es der Rechtsanwalt Rainer Dresen formuliert.”
Das Geschäftsfeld der Aufdeckung der Lügen der CIA ist sicher groß. Einem Sprichwort zufolge, wird nirgendwo soviel gelogen wie in Büchern. Man schaue sich bloß mal den Unfug an, der in der Bibel steht. Hier noch ein Buchtip von Mein Parteibuch: Der gekaufte Staat: Wie bezahlte Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Das soll recht lesenswert sein und könnte sicher auch noch ein bisschen Promotion vertragen, ist derzeit nur auf Platz 2.826. Und mit Holtzbrinck als Eigentümer des CIA-Verlags Kiepenheuer & Witsch könnte den Spaß auch wieder die Milliardärspresse zahlen.
Ach so, bei Amazon kann man es sich übrigens aussuchen, ob man die erste Auflage vom Eichborn-Verlag, gegen die Gerhard Schröder seinerzeit erfolgreich vorgegangen ist, oder die neue zensierte Version von Bertelsmanns Heyne-Verlag, die jetzt für den Hamburger Anwaltsspaß sorgt, kaufen möchte.
Wer Bertelsmann unterstützen will, kann so gezielt die Ausgabe vom Heyne Verlag kaufen. Wer noch mehr für die schöne neue Weltordnung der Transatlantiker tun will, kann auch direkt an die Samariter der CIA spenden.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Das Geld liegt auf der Straße, erzählte ich früher den Russländern, welche sich in Deutschland festzusetzen versuchten. Einfach aufheben, kann man das allerdings nicht. Ideen und etwas Fleiß gehören schon dazu.
Mit dem Schutz des Persönlichkeitsrechts lässt sich viel verdienen. Allerdings, bei solchen Leuten wie Nesselhauf bis jetzt recht wenig, denn dieser äußert sich sehr selten öffentlich jutiziabelbar.
Bei ihm kann man lediglich seine Mandanten wegen gelogenen eidesstattlichen Versicherungen zu Geldzahlungen zwingen. Das durch von Nesselhauf den Gerichten übergebene Meineide zunächst geschützte Geld gelangt allerdings nach Aufdeckung der Lügen in das Staatsäckel.
Ideeen sind gefragt, wie man das umlenken kann in die Taschen normaler, gestezeskonformer Bürger.
Möglicherweise streben wir eine Gesellschaft an, wo nur noch gelogen wird, in der alle wir die Nessehaufs sich nicht öffentlich äußern. In einer solchen Gesellschaft muss man dann selbst zum Lügner werden, den Staat und die Mächtigen bescheißen, wo man nur kann. Dann brauche ich den Russländern nicht mehr mit meinen Ideen kommen, wie das auf der Straße liegende Geld aufzuheben ist. Die wissen es aus ihren eigenen Erfahrungen besser. 70 Jahre realer Sozialismus, davon Jahrhnderte Zarenzeit bieten denen große Vortiele gegenüber den in Deutschland durch Arbeit gesammelten Erfahrungen.
http://www.hans...Deutschland.pdf
Nicht “möglicherweise”. Das ist schon so. Die ständige Hinterfotzigkeit ruiniert die Gesellschaft. Einer der letzten Präsidenten Uruguays äußerte sich, als er glaubte, die Mikrofone seien schon ausgeschaltet, so: “Die Argentinier sind alle Lügner - vom letzten Bettler bis zum Präsidenten”. Die Argentinier haben sich fürchterlich aufgeregt, besonders der damalige Präsident. Einige wenige einsichtsvolle Argentinier kommentierten den urugayischen Satz aber so: “Wenn wir uns nur für zwei Jahre entschließen könnten nicht zu betrügen, wären wir wieder reich”.
Es war ein starkes Stück ein so reiches Land wie Argentinien durch nicht endende Korruption so tief herunterzubringen.
Teuschland, wo Lug und Trug herrscht.
Ein Gesellschaftssystem, das sich nicht mehr der Wahrheit und der Wahrhaftigkeit verpflichtet fühlt, führt früher oder später in der Abgrund (s. auch Papstrede Maria Zell, Österreich).
Die Idee, die Buchhandlungen anzugehen, hatte schon die Kanzlei Prof. Prinz. 300 Buchhandkungen soll diese Kanzlei abgemahnt haben, wie das bei Buske zu hören war.
Dise Methode erinnert ich an die Stasiarbeit gegenüber Robert Havemann. Die Stasi ging seine Umgebung an. Was ihm erlaubt war, wurde seinen Bekannten und Freunden nicht erlaubt. Er sollte isoliert werden.
Seine Bekannten und Freunde freikaufen, wie das Random House mit den Buchhändlern getan hat, konnte Havemann allerdings nicht.
Das ist ein wesentlicher Unterscheid zwischen der Diktaur des Kapitals und der DDR-Diktaur. Die Gedanken und der Versuch, die Umgebung auszutrocknen, kamen jedoch nicht nur dem Verfassungsrichter Herrn Nesselhauf.
Auch die hessische Justiz hat die von Rolf Schälike beschriebene Methode angewendet. Dr.Haferbeck und Rechtsanwalt Döhmer, die mich in den Unterdrückungsverfahren
Keine guten Repräsentanten einer ansonsten so angesehenen Berufsgruppe. Aber gerade im Urheber- und Medienrecht werden solche Praktiken immer wieder probiert…
@Alessandro Foderà-Pierangeli
Angesehene Berufsgruppe? Der Witz ist gut.
Was mag wohl die Schlagzeile Lieber Müllmann als Anwalt bedeuten?