Der Medienkonzern Bertelsmann und die hinter ihr stehende Bertelsmann Stiftung sind in Deutschland bestens bekannt. Ob der Oberboss Reinhard Mohn wirklich ein guter Kumpel von Ronald Reagans CIA-Chef Bill Casey war und die ganze Bude eine Tarnfirma der CIA ist, sei mal dahingestellt, denn auch sonst ist die Bertelsmann-Stiftung für die Aushebelung der Demokratie durch intensiven Lobbyismus genauso berüchtigt wie die unter der Regie von Bertelsmann erscheinenden Medien seit vielen Jahrzenten für ihre plumpe Propaganda verspottet werden.
In der FAZ fand sich vor ein paar Tagen ein - nun, da es nicht als Werbung gekennzeichnet war, soll man wohl sagen - Artikel von Heike Goebel zur Bertelsmann Stiftung und ihren tollen Chef Gunter Thielen. Heike Goebel schreibt in ihrem tollen Artikel, dass die Stiftung in etwa eineinhalb Jahren in Peking einen Brückenkopf in Asien schaffen will. Das ist sicher eine gute Idee. Hoffentlich bleibt die Bertelsmann Stiftung dann gleich da, verschwindet aus Deutschland und nimmt ihre Propagandamaschine auch gleich mit.
Gunter Thielen bestreitet in dem Artikel schon mal vorsorglich einen möglichen Vorwurf, die Bertelsmann Stiftung spiele den Türöffner für den Medienkonzern Bertelsmann, denn natürlich hat die Bertelsmann-Stiftung in China nur die besten Absichten. Das kann man nun glauben oder nicht glauben. Man kann natürlich auch glauben, dass die Erde eine Scheibe ist. Wer den unter dem Namen Heike Goebel erschienen FAZ-Artikel liest, soll etwa diesen schlechten Witz glauben:
Thielen bevorzugt China. Was will die Bertelsmann Stiftung, die sich zu den Werten „Wettbewerb, Freiheit, Solidarität und Menschlichkeit“ bekennt, in einer Diktatur, die einen Teil der Bevölkerung brutal unterdrückt? Thielen, der im vergangenen Jahr in Tibet war, will die aktuellen Friktionen im Umfeld der Olympischen Spiele nicht überbewerten. Als Ausländer müsse man respektieren, dass die Chinesen, was den Dalai Lama angehe, sehr empfindlich seien.
Kompliment, so viele Lügen muss man erst mal in so wenigen Worten unterbringen. Wie der Krake Bertelmann die Werte “Wettbewerb, Freiheit, Solidarität und Menschlichkeit” interpretiert, kann jeder in Artikeln wie “Macht ohne Mandat” und “Schattenkabinett aus Gütersloh” nachlesen.
China als Diktatur zu bezeichnen, zeugt angesichts des in Deutschland herrschenden modernen Feudalismus, für den insbesondere auch die Bertelsmann-Stiftung verantwortlich ist, von Chuzpe. Solange George W. Bush und Tony Blair nicht wegen Führen eines Angriffskrieges vor Gericht gestellt werden und die deutsche Regierung gegen den Willen der Bevölkerung eben jenen weiter dabei hilft, ihre Waffen an der Bevölkerung Afghanistans auszuprobieren, kann wohl keiner erwarten, dass irgendjemand solchen “Demokraten” glaubt.
Lustig, dass Gunter Thielen dann noch darauf hinweist, dass man als Ausländer respektieren müsse, dass die Chinesen, was den Dalai Lama angehe, sehr empfindlich seien. Wenn das mal kein Irrtum ist. Richtiger wäre es wohl gewesen, zu sagen, dass die Chinesen “sehr empfindlich” sind, wenn moderne Kanonenboote der CIA mit verlogener Propaganda und heuchlerischen Religionsführern blutige Pogrome zur Destabilisierung des Landes schüren. Die Chance, sich bei den Chinesen für die verlogene Propaganda, die auch von Bertelsmann-Medien wie n-tv und rtl kam, auch selbst zu entschuldigen und so der Entschuldigung zu etwas mehr Glaubwürdigkeit zu verhelfen, hat Gunter Thielen leider verpasst. Stattdessen möchte Gunter Thielen der chinesischen Regierung “Knowhow” anbieten:
Was hat die Bertelsmann Stiftung den Chinesen anzubieten? Gemeinsames Interesse sei der demographische Wandel, hier hat die Stiftung viele Studien betrieben und Erfahrung gesammelt. „Die Chinesen altern schneller als wir, wenn wir hier unser Knowhow einbringen, ist die chinesische Regierung sehr einverstanden.“
Dass die Regierung von China sich freiwillig den von der Bertelsmann-Stiftung propagierten modernen Feudalismus ins Land holt, muss man wohl nicht unbedingt glauben. Eher kann man wohl glauben, dass Gunter Thielen die Chinesen für blöd hält. Wenn er sich da mal nicht täuscht. Von der verlogenen BBC haben sich die Chinesen da auch nicht verschaukeln lassen. Im Forum der Seite Anti-CNN.com hat “Ein Katzenfreund” einfach mal nachgefragt, was Chinesen vom Engagement der Bertelsmann-Stiftung in China halten.
Man darf sicher gespannt sein, ob Bertelsmann in China Erfolg dabei haben wird, dort die neue Weltordnung aus Gütersloh einzuführen.
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Altern und demographischer Wandel
Mit Bertelsmann sieht man meistens alt aus, das hat erst kürzlich die abgewählte Oberbürgermeisterin von Würzburg zu spüren bekommen.
Hallo,
Oben im Artikel wird auch der moderne Feudalismus angesprochen. Und es geht auch um China. Ich habe den Eindruck, dass China mittlerweile eine feudale Diktatur sein könnte. Beispielsweise soll es mittlerweile viel Kinderarbeit in China geben. Ein weiteres Indiz dafür, dass der moderne Feudalismus in China bereits Einzug gezogen hat, ist vermutlich auch der Gini-Koeffizient. Leider habe ich jetzt Moment keine Quelle verfügbar, aber das habe ich irgendwo so gelesen. Also die Ungleichheit in der Vermögensverteilung ist in China mittlerweile wohl extrem ausgeprägt. Japan ist im Gegensatz zu China sehr viel gleicher in der Vermögensverteilung.
Also man kann sagen, dass in China wohl vom Sozialismus kaum noch was übrig ist, der Sozialismus ist bestenfalls noch Fassade. China will halt wohl nicht so enden wie die Sowjetunion - deswegen ist man kapitalistisch geworden. Jedoch sind die Chinesen wohl direkt vom Sozialismus nicht in die soziale Marktwirtschaft (das war das Modell in der Bonner Republik) gewechselt, sondern sofort in den modernen Feudalismus. Und moderner Feudalismus bedeutet Armut für Millionen Chinesen, verursacht durch den feudalen Reichtum einer verschwindend kleinen Minderheit. Und diese kleine Minderheit ist wohl häufig Mitglied in der kommunistischen Partei Chinas! Welch eine Ironie. Kommunismus predigen, feudal leben.
Letztlich kann man sagen, dass die Bertelsmann-Stiftung in Deutschland das Schattenkabinett stellt (den entsprechenden Artikel hast du ja verlinkt). Und im Grunde genommen ist Deutschland heute eine Diktatur (Buskeismus, Feudalismus, EU-Diktaturverfassung, US-Vasall), wobei Bertelsmann vermutlich im Hintergrund entsprechende Gesetze ausgearbeitet hat und ausarbeitet, also die Denkarbeit übernimmt (die Verräter im Bundestag sind einfach zu dumm, kapieren nicht, wie es läuft, beziehungsweise werden bestochen). Und es ist sehr gut nachvollziehbar, wenn die Diktatur möglichst Regime-übergreifend stattfindet. Also nicht nur die westlichen Diktaturen (siehe G-8-Treffen in Heiligendamm), sondern eben auch asiatische Diktaturen, wobei eben China ein gigantischer Markt ist, die wichtigste asiatische Diktatur. Und wer weiß - wenn das US-Imperium zur Hölle gefahren ist, vielleicht ist dann China die wichtigste Weltmacht. Bertelsmann denkt strategisch, die gestalten Zukunft.
Immerhin sind die Eigentümer des Bertelsmann-Konzerns steinreich. Und ich glaube, dass ein wichtiger Zweck der Bertelsmann-Stiftung ist, zu verhindern, dass in Deutschland eine Erbschaftssteuer zulasten der Superreichen eingeführt wird. Oder hört man von Bertelsmann etwas in dieser Richtung? Warum fordert die Bertelsmann-Stiftung nicht mal die Einführung der Vermögensteuer zulasten der Superreichen?
Meiner Meinung nach dienen die ganzen Denkmodelle der Bertelsmann-Stiftung der Verdummung. Letztlich wollen die nur ihr eigenes Privatvermögen schützen, das ist das Ziel. Und natürlich wollen die noch reicher werden. Und mit China kann man sicherlich ganz gut zusammenarbeiten, dort gibt es noch richtige Sklaven. Dort gibt es noch nicht einmal ein Streikrecht.
Also man sollte immer ganz klar fragen: Was hat Bertelsmann von dem Ganzen? Und ich glaube, Bertelsmann hat das Ziel, das Vermögen der Familie Mohn vor der Vermögensteuer beziehungsweise Erbschaftssteuer zu schützen. Deswegen gibt es den ganzen Quatsch mit EU-Diktaturverfassung (mit der Option die Todesstrafe einzuführen, Aufstände militärisch niederzuschlagen). Die wollen ihr Privatvermögen schützen, um viel mehr geht es glaube ich nicht. Und natürlich auch wollen die Macht haben, ist auch klar. Die denken strategisch, vermutlich sogar über Generationen hinweg. Denn richtig große Vermögen kann man nicht in einer einzigen Generation schaffen, dazu benötigt man mehrere Generationen Zeit.
Hi Leute. Als Gütersloher , der R.M. persönlich kennt ( wenn auch nur von Taxifahrten
) muss ich euch sagen , das R.M. ein ganz ruhiger netter Mensch ist , den die Zeit überholt hat. Mit der Richtung , die sein Unternehmen nimmt ist er schon lange nicht mehr einverstanden , hat aber nicht mehr die Kraft , oder den Einfluss , das zu verhindern. Als Unternehmer im wahrsten Sinne des Wortes , stehen die Mitarbeiter an erster Stelle. Dumm ist nur , das man sich vielen Entscheidungen beugen muss. Da ich auch als Externer ab und zu für diese Firma tätig bin und diese Ganze Profit Center Sch… zum K…. finde ( siehe Lycos ) muss ich sagen , der Konzern sollte unter Aufsicht gestellt werden , aber verteufelt mir nicht R.M. L. M. ja aber nicht ” IHN”
mfG Sven