Der Qualitätsjournlismus und das allgemeine Persönlichkeitsrecht treiben in Deutschland inzwischen die seltsamsten Stilblüten. So berichtete Holger Schmidt vorgestern beim SWR unter der Überschrift “Deutscher Konvertit ruft zum “Dschihad” auf“, dass ein 20-jähriger aus Neunkirchen im Saarland mit Namen “Eric B.” sich vermutlich im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet aufhalte und in einem islamistischen Propagandavideo, auf dem er Militärkleidung und ein Maschinengewehr trage, zum Dschihad, dem Weg ins Paradies, aufrufe.
Abzuwarten bleibt wohl, ob in Deutschland zukünftig nicht nur die Namen von Schwerverbrechern verschwiegen werden, sondern von der freien Presse obendrein noch Augenbalken über auf Fahndungsplakten der Polizei gezeigte Gesichter gelegt werden müssen.
Sein völliges Unverständnis mit den Gegebenheiten offenbart Holger Schmidt mit seiner Frage in einem Blogeintrag bei tagesschau.de:
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| Frau Ani Moese |
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