Im R-Archiv gibt es zwischenzeitlich ein paar weitere Details vom deutschen Krieg gegen den Journalismus. Fast sieht das so aus, als würden Journalisten in Deutschland bald Desinformationspflichten wie in den USA üblich aufgelegt.
Im Artikel “Die SPD und die Pressefreiheit wurde berichtet, dass es gewagt hat, einen “Ratschlag” der BND-Pressesprecherin Heber nicht zu beachten, sondern den Skandal um die Einreise der tschetschenischen Terroristen Daudov bei Spiegel-TV veröffentlicht hat und nun nach einem Interview mit dem als leicht empfindlich bekannten SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy ein “etwas angeknackstes Verhältnis” zur Geheimdienstpostille Die Zeit hat.
Im Artikel “Journalistenbespitzelung: Der Wiederholungstäter” wird berichtet, dass BND-Präsident Ernst Uhrlau sich bei der SPIEGEL Journalistin Susanne Koelbl entschuldigt hat, nachdem BND-Mitarbeiter den E-Mail-Verkehr von ihr mit einem afghanischen Politiker von Juni bis November 2006 mitgelesen haben.
Auf Tagesschau.de wird außerdem gerade von einem BGH-Urteil berichtet, womit das BKA den Focus zu einer Richtigstellung eines Berichtes über Akten über Abu Mussab al Sarkawi zwingt, womit sich auch das R-Archiv schon mal Post vom BKA einhandelte.
Mein Parteibuch möchte anregen, dass die Chefs von BKA und der BND sich ihre Artikel in Presseagenturen, Nachrichtenmagazinen und Zeitungen demnächst allesamt selbst schreiben. Da kann es dann wenigstens kein Journalist mehr in den Verdacht kommen, von der in Pressemitteilungen vorgegebenen offiziellen Propagandalinie frech abweichen zu wollen und Leser können die Propaganda der für die Staatssicherheit der real existierenden deutschen Demokratie zuständigen Behörden leicht an der offenen Stalltür erkennen.
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| Christian das Schweinchen |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Wird man von den Machthabern überwacht, wenn man hier kommentiert?
otti, wenn du hier schreibt, und der da mithört, kannst du ihm etwas erklären.
100 1Euro Jobber, die für irgendwen hier Daten sichten, sind ganz Ohr.
[…] Gesetzesvorhaben von Wolfgang Schäuble wären dann nichts weiter als ein weiterer Angriff auf kritischen Journalismus. Bookmarken: [Trackback URI] […]
[…] 2: Im Krieg gegen den Journalismus lauscht der BND nicht nur, sondern hat auch die Methode “plattklagen” drauf. So hat der […]
Links - 25.04.2008…
Interessante Lobbyhinweise des Tages: In den USA fließt so viel Geld wie nie, Schily muss vielleicht gar kein Geld bezahlen, und einige ehemalige Politiker fangen nach ihrem Job in der Wirtschaft an, in eigens für sie geschaffenen Abteilungen. Naja…
[…] die schwäbischen Justizseilschaften und Hofberichterstatter wie Rainer Burger hätten den Krieg gegen den Journalismus damit gewonnen, dann täuscht er sich. Von Jürgen Roth gibt es hier einen Kommentar zu dem […]
[…] ist der aus einer Juristenfamilie kommende Jurist aus Baden-Württemberg im Krieg gegen den Journalismus und im Kampf gegen die Demokratie sicher die richtige Besetzung als oberster Hüter der […]
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[…] private Daten durchforstet, als ob mit Daten Terroranschläge begangen werden könnten. Im Krieg gegen den Journalismus ist westlichen Demokratien eben jedes Mittel […]
[…] an die Öffentlichkeit kommt was “Parlamentarier”, “Bundesregierung”, Konzernmedien und Desinformanten mit allen Mitteln vertuschen wollten: laut seiner Aussage hat dem deutschen “Parlament” […]
[…] sicher auch bald auf vom Prekariat dominierte Wohngebiete ausdehnen. Für den Endsieg im Krieg gegen den Journalismus muss eben alles gegeben werden. Und irgendwie wird sich auch noch eine Endlösung für die […]
[…] an die Öffentlichkeit kommt was “Parlamentarier”, “Bundesregierung”, Konzernmedien und Desinformanten mit allen Mitteln vertuschen wollten: laut seiner Aussage hat dem deutschen “Parlament” […]
[…] beschlossen, doch ist es fraglich, ob auf dieser Grundlage noch vor Beginn des Wahlkampfes 2009 im Krieg gegen den Journalismus ein Endsieg zu erreichen ist und sich alle oppositionellen Journalisten mundtot machen lassen […]