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10. April 2008

Morddrohung gegen Ludwig Watzal

von @ 14:51. abgelegt unter Recht und Unrecht, Gedankenkontrolle, Zensur, Israel

Über die Hetzkampagne des dem Likud nahestehenden zionistischen Vereins Honestly Concerned gegen den Mitarbeiter der bpb Ludwig Watzal hat Mein Parteibuch bereits am 16.03.2008 ausführlich berichtet. Die Kritik von Ludwig Wetzal am Verhalten der israelischen Regierung ist in diesen Kreisen offenbar so unerwünscht, dass sie dafür sorgen wollen, dass Ludwig Watzal seinen Job bei der bpb verliert. Die von Honestly Concerned organisierte Hetzkampagne eines Netzwerks zionistischer, antideutscher und konservativer Blogger, Publizisten und Journalisten zeigt nun Wirkung. Ludwig Watzal hat auf seiner Webseite unter “Absender gesucht” eine anonyme Morddrohung veröffentlicht, die ihm am 06. April anonym per E-Mail geschickt wurde. Hier ist der Text der E-Mail, deren Absender, der Ludwig Wetzal offenbar weiß machen will, er käme nicht aus dem deutschen Sprachraum, dringend gesucht wird:


Von: Home Panik
An: ludwig@watzal.com
Datum:So., 6. Apr. 2008, 9:12

Schalom Ludwig,

das solltest Du unbedingt lesen.
wir haben vernommen, dass Du dem Tagesspiegel ” im
Augenblick nichts sagen willst.
Du hast unrecht. Benutze Deine Zunge solange Du noch
kannst, weil bald für Dich der Tag kommt, an dem Du
Deine schmutzige Zunge in dem Arsch eines von Dir ach
so geliebten Palästinenser findest.
Es tut zwar für Dich etwas weh, wird aber viel
Vergnügen dem Arschbesitzer bereitet.
Schreiben wirst ach nicht können. Deine schleimige
Finger wird man überall finden, nicht jedoch an deinen
schmutzigen Händen.

Mit anderen Worten wir sind Juden aus Russland. Du
hast unsere historische Heimat beleidigt, wir waren an
Afghanistan - und Tschetschenienkriegen beteiligt, so
dass Du für uns lediglich ein eckelhaftec Floh
darstellst. Wir zerkwetschen Dich und das ist keine
Dohung sondern die Tatsache.Wir sind keine Politiker
ud reden nicht ein Scheiss. Wit tun alles für Israel.
Bald bist im Paradies mit anderen muslemischen
Mördern.
Kein Schalom.
Verrecke.

Solche Methoden der Zensur kennt man sonst eigentlich vor allem aus einer ganz anderen Richtung. Hinweise auf den Absender dieser Morddrohung nimmt jede Polizeidienststelle sicher gern entgegen.

Davon, dass Henryk M. Broder und seine Seilschaften sich nun wenigstens von dieser Morddrohung distanziert hätten, hat Mein Parteibuch bisher keine Kenntnis erlangt. Mein Parteibuch hat jedoch Kenntnis davon erlangt, dass Honestly Concerned mit der medialen Hetzkampagne gegen Ludwig Watzal weiter macht. Hier soll der Text einer heutigen Massenmailsendung von Honestly Concerned zum weiteren Anfachen des medialen und politischen Sturms gegen Ludwig Watzal veröffentlicht sein:

uppit.com/J4F8SP

Kaum zu glauben. Honestly Concerned ist eine Schande für Israel. Und ein ganz dickes “Pfui!” geht an die Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel.

8 Kommentare zum Beitrag “Morddrohung gegen Ludwig Watzal”

  1. Harry Schwiebert sprach

    Sehr geehrte Frau Merkel,
    meinten Sie Leute wie den Absender des oben wiedergegebenen Wisches als sie von irgendeiner bedingungslosen Solidarität sprachen?
    Es kann ja sein, daß Sie derartige Leute nicht meinten, es kann aber auch sein, daß Sie ebendiese Sorte ermutigen.
    Ich bitte Sie,
    beziehen sie Stellung.
    Gruß,
    Harry

  2. Silberling sprach

    @Harry

    Das liebe Merkel kann dich leider nicht hören. Wenn sie ihren Kopf ständig in anale Öffnungen steckt, seinen es amerikanische, französische, israelische oder Lobbyistenärs…, dann sind die Hörorgane mächtig eingeschränkt. Auch hat sie mittlerweile gelernt, allgemeines Volksgemurmel, Geschützdonner in Afganistan und Kassenklingeln aus Lichtenstein, auzublenden.

  3. LOL sprach

    Eieieiei…

    Zitat aus Eurem Beitrag:

    “[…] Netzwerks zionistischer, antideutscher […]”

    Eieieiei…
    Besser hätte das ein nationaler Sozialist der 30er auch nicht formulieren können…

  4. David Weinberg sprach

    Das sind wohl Personen die schon bei Stalin als Gulagscherken gewirkt haben und nun ihr Methoden hier an den Mann bringen wollen.

  5. Lara sprach

    Antideutsche sind in keinster Weise gegen Deutschland, auch wenn sie gerne mal die erneute Bombardierung Dresdens fordern, was aber nur eine Art folkloristische Identitätsfindung auf dem Weg nach Israel ist. Sie sind hauptsächlich FÜR Israel und im Grunde ist der Begriff “antideutsch” ein Synonym für (deutsch)-zionistisch.

    Ein bisschen politische Bildung kann nicht schaden, bevor man den Larry macht:

    http://www.goog...rfassungsschutz

  6. Blimp, Böse Worte sprach

    Mir scheint, dass das gute alte Parteibuch auf PI-Niveau herabsinkt. Ich hoffe der dieser Schein trügt. Denn es wäre sehr schade.

  7. Rolf Schälike sprach

    Bei Morddrohungen würde ich nicht auf irgendwelche ideologische oder sonstige Gruppen verweisen, denn morden tun alle, welche zur Macht streben. Nimmt man Partei für oder gegen die Mörder bzw. mit Mord drohenden, ist man in die Falle geraten. Sachliche und inhaltliche Diskussionen verlieren an Bedeutung. Diskussionen beginnen, verlogen zu werden.

    Mit unklaren Begrifflichkeiten der Art, wie “Netzwerks zionistischer, antideutscher und konservativer Blogger, Publizisten und Journalisten” wäre ich sehr vorasichtig aus sehr verschiedenen Gründen. Mann gewinnt lediglich die falschen Freunde.

  8. mark santos sprach

    Herr Watzal!
    Ich bewundere Sie, weil ich
    Ihre sehr viele Bucher gele-
    sen habe, und haben Sie viel
    Mut gezeigt sowas zu schrei-
    ben! Sie sind mir ahnlich, wie Frau Galinski, Herr Fin-
    kelstein, die Menschen, die
    fur Menschenrechte kampfen!
    Ich wunsche Ihnen alles
    Beste!
    Atheist!

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