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2. April 2008

Der ewige Moslem

von @ 1:57. abgelegt unter Gedankenkontrolle, Spon, Tagesschau.de, Medienmanipulation, Rechtsextremismus

Gut siebeneinhalb Jahre nach dem Reichstagsbrand, den Hanussen voraussagte, erschien der Film “Der ewige Jude”. Gut sechseinhalb Jahre nach dem Einsturz von WTC7, den Jane Standley voraussagte, erschien der Film “Fitna”.

Die Filme “Jud Süß” von Veit Harlan, “Der ewige Jude” von Fritz Hippler und “Fitna” von Geert Wilders sollten möglichst weltweit Schulstoff werden. Andreas zeigt mit seinem Beitrag “Der ewige Moslem” bei ohrenflimmern eindrucksvoll, dass schon ein Seminar in Kommunikationswissenschaft, wo “Der ewige Jude” ausführlich erörtert wird, ausreicht, um Geert Wilders Filmchen Fitna zu durchschauen. 3672 Unterzeichner zeigen derzeit in einer Petition, dass bei einem Teil der Bevölkerung dieser Erde dringender Nachholbedarf im Fach Propaganda besteht.

Mein Parteibuch hat im Beitrag “Akte Ulfkotte” bereits erläutert, dass es bei dieser Art von Propaganda nicht auf die Wahrheit, sondern auf die Wirkung ankommt und welche Konsequenzen sie hat. Obwohl der ausschließliche Gebrauch wahrheitsgemäßer Versatzstücke in der College vermutlich einen nachhaltigeren Effekt hätte, benutzt Geert Wilders wie schon Fritz Hippler auch glatte Lügen, um die Wirkung seiner Propaganda zu verstärken. Auf die gröbsten Lügen weist Nemetico in seinem Beitrag “Habt ihr das alles vielleicht selbst gemacht?” hin und nimmt dabei auch gleich die Propaganda von Henryk M. Broder auseinander, die dieser nicht im Stürmer, sondern bei Spiegel Online publiziert hat.

Nemetico erklärt in seinem Beitrag auch, was es mit dem Löschen des Propaganda-Filmes von der britischen Plattform Liveleaks auf sich hat:

“Ich wies ja schon darauf hin, dass ich diese Aktion für eine gelungene PR – Aktion der Regisseure dieser Kampagne halte. „lifeleak“ hätte offiziell natürlich aus lauter Angst, und nicht als PR-Gag und um ihn zu promoten, den Film von seiner Website genommen. Wers glaubt, der sollte mal zum Nervenarzt gehen. Meine Meinung.”

Die deutsche Tagesschau nennt sich nicht Deutsche Wochenschau, hat aber bei der PR-Kampagne für Fitna trotzdem engagiert mitgemacht wie die deutsche Wochenschau bei der PR-Kampagne für “Der ewige Jude”.

In einem hat Andreas von ohrenflimmern allerdings - hoffentlich - Unrecht. Die Menscheit lernt dazu. Diesmal wir die Saat der Zwietracht nicht aufgehen. Die meisten Menschen verstehen inzwischen trotz der Propaganda von Medienkonzernen wie Springer, Bertelsmann und Tagesschau, dass Geert Wilders mit seinem Film “Fitna” nichts demonstriert, als dass Faschisten auch in der Maske des Liberalen auftreten könenn. Damit das auch ganz sicher so bleibt, sollten die Filme “Jüd Süß”, “Der Ewige Jude” und “Fitna” überall auf der Welt Schulstoff werden.

12 Kommentare zum Beitrag “Der ewige Moslem”

  1. Der ewige Moslem | Radio Utopie sprach

    […] In einem hat Andreas von ohrenflimmern allerdings - hoffentlich - Unrecht. Die Menscheit lernt dazu. Diesmal wir die Saat der Zwietracht nicht aufgehen. Die meisten Menschen verstehen inzwischen trotz der Propaganda von Meienkonzernen wie Springer, Bertelsmann und Tagesschau, dass Geert Wilders mit seinem Film “Fitna” nichts demonstriert, als dass Faschisten auch in der Maske des Liberalen auftreten könenn. Dmait das auch ganz sicher so bleibt, sollten die Filme “Jüd Süß”, “Der Ewige Jude” und “Fitna” überall auf der Welt Schulstoff werden. (Quelle: Mein Parteibuch) […]

  2. Propaganda-Orgien | Bürger-Herold sprach

    […] Mein Parteibuch stösst der “Bürger-Herold” gerade auf den Beitrag “Der ewige […]

  3. Harry Schwiebert sprach

    Zu meiner Schande,
    muß ich gestehen:
    Ich bin kein Neuerfinder des Rades.
    Ich habe,
    Staat wird bestätigen,
    den “ewigen Juden”,
    den “ewigen Moslem”,
    nie gesehen.
    Was ihr heute Moslem,
    was ihr heute Jude nennt
    ist Neusprech, PR Gäck,
    “Altar/Wein in neuen …schnarch.

  4. .andi sprach

    Ich freue mich sehr, dass auf meinen Artikel über den Vergleich zum Film “Der ewige Jude” eingegangen wird, da ich leider der Ansicht bin, dass man nur mit solch extreme Vergleichen zeigen kann, in welche falsche Denkweise man sich wieder verfahren kann. Ja, ich würde es auch befürworten, wenn der Film zum Lehrplan kommen würde, aber natürlich muss das mit sehr viel Fingerspitzengefühl passieren, besonders in einer Zeit, wo auch der Antisemitismus wieder zunimmt. Ich würde gerne den Punkt der Reflexion mehr in den Mittelpunkt rücken, dass man Mechanismen aufzeigt, aber die Reflexion kann man nicht für jeden übernehmen und darf man auch nicht. Wenn die Karten offen liegen, muss jeder selbst entscheiden dürfen, wie er mit dem Blatt umgeht.
    Ich hoffe daher auch sehr, dass ich Unrecht habe, aber wenn wir weiterhin mit Stereotypen versuchen die Welt zu erklären, wer gut und wer böse ist, dann sind wir leider immer noch nicht weiter. Oder?

  5. Harry Schwiebert sprach

    @.andi
    Ich kann und brauche nicht zu beurteilen ob das mit den sechs Millionen stimmt,
    das taten nämlich einerseits der Staat und andererseits mein Vater für mich, der Staat durch kranke Gesetze, mein Vater durch seine Aussage, daß es nicht auf die Anzahl, sondern auf die Idee ankommt.

    Was soll deine Äußerung “da ich leider der Ansicht bin”? worunter leidest du?

    Warum nimmt der Antisemitismus wieder zu?
    Wodurch entsteht/wer oder was erzeugt diesen Eindruck bei dir?

  6. Leser sprach

    Lesenswert ist beim Spiegelfechter auch “Rechtspopulisten unter sich”:

    “Der islamische TV-Sender NMO hatte Wilders angeboten, seinen Film „Fitna“ auszustrahlen - Wilders lehnte ab, zu seinem kalkulierten Skandal gehörte nun einmal die provozierte Ablehnung und Ausgrenzung, auch wenn diese nur als solche empfunden wird. Von einer inhaltlichen Auseinandersetzung kann hier kaum die Rede sein, zumal Wilders Thesen kaum einer inhaltlichen Diskussion standhalten könnten. Aber genau dies ist die Masche von Rechtspopulisten, wie Broder und Wilders – man stellt sich nur all zu gerne als mutiges Opfer dar, dem das politische und das Medienestablishment böse mitspielen und mit dem sich niemand inhaltlich auseinanderzusetzen wagt.”

    Schon am 23.03.2008 publizierte DutchNews:

    “Anti-Islam MP Geert Wilders on Sunday rejected an offer from the Dutch Muslim broadcaster NMO to show his controversial short film Fitna, reports ANP news service.

    ‘No way, NMO’ Wilders is reported as saying.”

    Das hätte die Wilders Kampagne wohl völlig konterkariert, wenn der Film im islamischen TV gezeigt worden wäre.

    Der Spiegel macht bei der plumpen Hetze derweil ganz unverfroren direkt mit und publiziert:

    “Wilders sollte als mutiges Individuum gefeiert werden - ein Held unserer Zeit - der es wagte, gegen den Islamofaschismus aufzustehen.”

    Nun denn, Geert Wilders könnte man als “Held unserer Zeit” zum Beispiel mit der noch zu schaffenden Joseph-Goebbels-Gedenkmedaille ehren.

    Übrigens, der anonyme Autor, dessen “Gastbeitrag” unter dem Pseudonym “Ibn Warraq” publiziert wurde, soll angeblich in den USA leben. Ob “Ibn Warraq” in Langley wohnt, ist zwar nicht bekannt, aber so allmählich wird damit auch deutlich, wo die Kampagne herkommt.

  7. Ick sprach

    Gute Absichten ersetzen kein Wissen. Hier gibt’s “Fitna” zum Download und selbst beurteilen: http://88.80.13...y_Geert_Wilders

    Wikileaks ist vor ein paar Tagen unter dem Ansturm zusammengebrochen, die Unterdrückung war also gute Werbung für den Film. Niemand hat erwartet, dass er irgendwo zur besten Sendezeit laufen würde, aber die Medien sind der Auseinandersetzung einfach feige ausgewichen. Ein paar gepfefferte Kritiken aus berufenem Munde (denn ich werde ganz sicher nicht deswegen den Koran lesen) oder eine Doku, die den Film analysiert, wären nötig gewesen. Realitätsverzerrung ist auch, wenn man nicht drüber redet.

    Gut gemachte Propaganda ist nicht so leicht zu durchschauen. Die beste Gehirnwäsche verpasst immer noch ein harmloser Spielfilm. Böse Muslime, tapfere Amis… Dreimal vor dem Einschlafen wiederholen.

  8. Ick sprach

    Über “Fitna”:

    Die ersten 10 Minuten bestehen aus Videomitschnitten islamistischer Gräueltaten (9/11, London Bombing, Exekution usw.), unterlegt mit Koran-Suren und Meinungen, vom Mullah über Ahmadinejad zu kleinen Mädchen. Danach geht es um “Muslime in den Niederlanden” nach dem Motto: Wollen wir die Scharia, weibliche Genitalverstümmelung und Steinigung von Frauen und Homosexuellen? Gezeigt werden Zeitungsausschnitte über Todesdrohungen gegen Salman Rushdie, Hirsi Ali und den ermordeten Theo van Gogh. Die Botschaft: der Islam ist militant und auf Welteroberung aus. Das Abschlussbild ist eine Hand, die Seiten aus dem Koran herausreisst, gefolgt vom Text: “It is not up to me, but to Muslims themselves to tear out the hateful verses from the Quran” (an dieser Stelle wird das Bild pixelig…). Fazit des Ganzen: Nazismus und Kommunismus sind besiegt, jetzt muss “die islamische Ideologie besiegt” werden.

    Der Film ist insgesamt ca. 15 Minuten lang. Nachdem ich ihn gerade gesehen habe, verstehe ich die Aufragung nicht. Ja, militanter Islam ist gefährlich - wem das nicht klar ist, dem ist nicht zu helfen. Die blutigen Bilder der Bombenanschläge sehen genauso aus wie die aus dem Irak. Eigentlich alles in diesem Film war schon auf der Mattscheibe zu sehen. Ich kenne Muslims, die radikale Einstellungen haben, und mehr von der anderen Sorte. In einem hat Wilders absolut recht: Für viele ist es ein Kampf der Kulturen. Und es bedeutet eine verpasste Chance, sind damit nicht auseinanderzusetzen, wie es etwa Wallraff mit seiner Lesung der “Satanischen Verse” getan hat.

    Mit “Jud Süß” (Spielfilm) hat “Fitna” nichts zu tun - Wilders Film hat dokumentarischen Charakter. Dann schon eher mit Wochenschauen. Tja, er hätte in eine Fernsehdokumentation über Wilders (und seine Argumente) gehört, mit anschließender Diskussion, Live aus dem Alabama … ;-) Schade, Chance verpaßt.

  9. Redaktion sprach

    @Ick
    “Die Botschaft: der Islam ist militant und auf Welteroberung aus.”

    “Ja, militanter Islam ist gefährlich”

    Zwischen diesen beiden Aussagen besteht ein himmelweiter Unterschied. Was Geert Wilders gemacht hat, ist, dass er die Untaten einiger militanter Islamisten allen Moslimen in die Schuhe zu schieben versucht hat.

    Mit den Grafiken zur Entwicklung des muslimisches Teiles der Bevölkerung in Europa hat Geert Wilders dann sogar noch auf das platte rechtsextreme Stereotyp “Angst vor Überfremdung” zurückgegriffen.

    Der Film leistet keinerlei Aufklärung über die Verbrechen, sondern versucht durch die scheinbar wahllose Aneinanderreihung von Untaten Gefühle des Hasses gegen “den Islam”, also alle Muslime, zu schüren. Genau das war auch die Funktion von “Jüd Süß” - keinerlei Faktenaufklärung, aber Gefühle des Hasses schüren.

    Dass die Medien haben diesen rechtsextremen Film durch ihre tendenziöse Berichterstattung über die angeblich weltweite Zensur - obwohl sogar der islamische TV-Sender NMO angeboten hatte, den Film zu senden - gepuscht haben, ist eine Schande für den Journalismus.

  10. Hannibal sprach

    Statt Ariernachweis, jetzt kostengünstiger genetischer Judennachweis erwünscht:

    http://www.igen...CFQmbaAodehU8cQ

    Gut, dass man hier weit weg ist von Schwachsinn!

  11. Harry Schwiebert sprach

    Schade, einen Ariernachweis hätte ich noch kostengünstig abzugeben, PROTZ.
    Meine Vorfahren waren Liebe und Vernünftige, ein vom Aussterben bzw. von Ausrottung bedrohter und deshalb, meiner Meinung nach, unter Artenschutz zu stellender Menschenschlag.

  12. emplify sprach

    Links - 12.04.2008…

    Neues Wochenende, mehr Zeit für Links…Die Sache mit den vielen Wirtschaftslobbyisten in den Ministierien haben die meisten alle schon mitbekommen (es gibt also nicht nur den Weg weg vom Parlamentssessel in die Wirtschaft danach, sondern anscheinen…

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