Am 19. Febraur fragte Mein Parteibuch, wer bloß Juergen Grossmann sein mag und berichtete davon, dass die auf den Cayman Islands ansässige Tochter der Schweizer Bank Julius Bär der Whistleblower-Seite Wikileaks den DNS Service abschalten lassen hat. In der Begründung behauptete die Bank Julius Bär sinngemäß in etwa, die bei Wikileaks eingestellten Dateien seien gefälscht, von einem ehemaligen leitenden Angestellten Rudolf Elmer geklaut und Wikileaks verstieße mit der Veröffentlichung der Dateien gegen ein Urheberrecht, dass der Bank Julius Bär an den weit verbreiteten Dateien zustehe. Am 20. Februar legte die Bank Julius Bär noch einen drauf und ließ Wikileaks in den USA mit maximalem Streisand-Effekt praktisch komplett verbieten.
Zwischenzeitlich durfte Julius Baer mitansehen, dass trotz des in den USA geltenden Verbots immer neue Dateien betreffend die Bank Julius Bär gepostet wurden und hat die Anträge gegen Wikileaks komplett zurückgenommen. Dieser Rudolf Elmer hat nun offenbar eine Webseite. Unter www.swisswhistleblower.com findet sich nun offenbar seine Version seiner Geschichte bei Julius Bär. Mein Parteibuch meint: das ist durchaus lesenswert.
Übrigens, bitte die Geschichte von Rudolf Elmer und Bank Julius Bär nicht mit der Story von Heinrich Kieber und der LGT verwechseln, die in Deutschland kürzlich für ein paar Schlagzeilen gesorgt hat.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Ja, ein korruptes System (Demokratie, Kapitalismus)korrupt nennen und bekämpfen.
Das sind wir unserer Freiheit schuldig.
Hallo USA,
ja Internet, da kann sich eure Verfassung noch halten.
ätsch
Harry
[…] halte es für einfach eine Fahrlässigkeit, dass Inseln wie die Cayman-Inseln, und der finanzpolitische Zugang zu ihnen handelstechnisch immer offen gelassen wird. Warum […]