Auf Tagesschau.de wird gerade darüber berichtet, dass gewaltsame anti-chinesische Proteste im zu China gehörenden Autonomen Gebiet Tibet eskalieren. Tagesschau.de berichtet, dass die Proteste zum 49. Jahrestag der Flucht des Dalai Lama ins indische Exil “ausgebrochen” seien.
Tenzin Gyatso, der 1940 im Alter von vier Jahren als Dalai Lama der tibetanischen Mönchsdiktatur inthronisiert wurde, hält sich zu den gewaltsamen Protesten von einigen Hundert Mönchen derzeit öffentlich auffällig zurück.
Dazu hat der Dalai Lama, dem sein Freund Roland Koch im Jahr 2005 den hessischen Friedenspreis verliehen hat, weil er sich nicht von seinem Weg des gewaltlosen Widerstands abbringen lassen hat, allen Grund. Bereits in den 90er Jahren hat der Dalai Lama gestanden, dass er sich in den 50er Jahren durch die CIA bei seinem blutigen Bürgerkrieg gegen den chinesischen Kommunismus militärisch unterstützen ließ. Nachdem er den Krieg verloren hatte, trainierte die CIA eine mehrere hundert Mann starke Guerillaarmee für den Bürgerkrieg auf chinesischem Staatsgebiet und der Dalai Lama entdeckte plötzlich Demokratie und Menschenrechte als seine zentrale Wertvorstellung.
Im Jahre 2006 wurde der Dalai Lama aus China beschuldigt, nach wie vor für die CIA zu arbeiten. Angesichts der hohen Medienpräsenz in westlichen Massenmedien und der Freundschaft zu Roland Koch ist diese Hypothese tatsächlich nicht gänzlich unsinnig. Und auch die Unterstützung des Dalai Lama stehen der US Regierung nahe. Tagesschau.de zitiert beispielsweise eine Sprecherin der “Internationalen Kampagne für Tibet” damit, dass in Lhasa derzeit eine sich verschärfende Atmosphäre der Angst und Anspannung herrsche.
Schaut man sich die “Internationale Kampagne für Tibet” genauer an, entdeckt man schnell, dass ein gewisser John Ackerly dort Präsident ist und der für sich in Anspruch nimmt, zuvor unter anderem eng mit dem US Kongress zusammengearbeitet zu haben. Um den Verdacht zu entkräften, es seien in der Tibet-Kampagne Agenten am Werk, die Tibet lediglich dazu benutzen, das kommunistische China durch das Anzetteln von Unruhen zu schwächen, ist diese Biografie sicher nicht in besonderem Maße geeignet.
Die hier mitgeteilten Hintergrundinformationen zu Tibet sucht man in den deutschen Massenmedien leider meist vergeblich.
Dabei wären eine unvoreingenommene Sicht auf die Geschichte und Gegenwart des CIA-Engagements in Tibet sicherlich nicht gänzlich unwichtig, wenn man - im möglicherweise tatsächlich vorhandenen Interesse der Bevölkerung Tibets - mit China zu einem mehr an Autonomie für Tibet gelangen wollte. Dass die chinesische Regierung keine Lust hat, mehr als 10% des chinesichen Staatsgebietes zu einer der üblichen von der CIA kontrollierten und mit US-Raketen gespickten Scheindemokratien zu machen, ist durchaus nachzuvollziehen.
Daran scheint in Deutschland jedoch niemand ein Interesse zu haben. Vielmehr scheint es so, dass in Deutschland nach wie vor das verklärte Bild von Tibet gepflegt wird, das 1953 der ehemalige SA-Angehörige Heinrich Harrer durch sein Propagandawerk “Sieben Jahre in Tibet” und die anschließende Verfilmung geschaffen hat. Das eignete sich schon 1953 prima dazu, Stimmung gegen Kommunisten zu machen.
Nachtrag: Tagesschau.de hat gerade unter Berufung auf Informationen des auf psychologische Kriegsführung spezialisierten US-Regierungssenders Radio Free Asia noch mal deutlich erkennbare Propaganda für das desinformierte deutsche Publikum nachgelegt.
Nachtrag 2: Im Küchenkabinett findet sich folgender “ketzerischer” Gedanke: “Die politischen Akteure spielen dort ganz gewollt mit dem Leben ihrer eigenen Anhänger. Um genau zu sein, gehört der Tod zum Plan.”
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| Miau |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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schön und gut …. aber was hat Peking nun in Tibet zu suchen? Was gab ihnen das Recht damals in Tibet einzumarschieren? Was ist in China überhaupt noch Kommunistisch?
fragen über fragen
Gutes Buch zum Thema: http://fkpsych....ischerbudd.html
Wer Steine schmeißt hat verloren, wenn die Mehrheit der Tibeter ein Tibet will, dann soll die das an ihren Arbeitsplätzen machen.
Das kann ich diesen (Satire ein) Seperatistenschweinen (Satire aus)in Kurdistan, in Baskenland, in Bayern usw.
nur empfehlen.
Wir sind doch nicht in der Steinzeit.
Nur zum Mitschreiben: Automatisierungszeitalter
Roboterzeitalter
Informationszeitalter
Revolutionszeitalter
PS: Den Dala Dingsda mag ich auch nicht, der soll gefälligst erst mal Mensch werden, und ich weiß auch nicht, ob die Tibeter den mögen.
@1
Das Problem ist nicht die Entstehung der völkerrechtlich chinesischen Provinz Tibet,
sondern ob es dabei bleibt oder nicht.
China war nie Kommunistisch (jedem nach seinem Gusto), sondern es war sozialistisch (Arbeitszwang). Es wird durch eine Kommunistische Partei mit dem Endziel den Kommunismus planmäßig durch Hau-Ruck-Methoden in möglichst kurzer Zeitspanne mithilfe des Sozialismus zu erreichen, regiert.
Antworten über Antworten
Harry
PS: Den Dala Dingsda mag ich auch nicht, der soll gefälligst erst mal Mensch werden, und ich weiß auch nicht, ob die Tibeter den mögen, und ich weiß auch nicht ob die Tibeter die Geheimdienste mögen.
Marxty sprach am 14. März 2008 um 20:12h
schön und gut …. aber was hat Peking nun in Tibet zu suchen? Was gab ihnen das Recht damals in Tibet einzumarschieren? Was ist in China überhaupt noch kommunistisch?
Kommunistisch wurde und wird von den führenden Vertretern westlicher Diktaturen, welche sich den Mantel von Demokratien umzuhängen versuchen, bezeichnet eine Geasellschaft mit starker Staatsmacht, welche sich nicht von den USA reglemetieren lässt.
Die Begriffe kapitalistisch, sozialsistisch, kommunistisch sind heutzutage irreführend. Ich empfehle die Begriffe “real sozalistisch”, “real kommunistisch”, “wild-west kapitalistisch”.
Die Wirklichkeit wird heute ganz gut beschrieben mit Meudalismus, was den Kern besser trifft als Finanzimperialismus oder -kapitalismus.
Bis zum Beginn der Olympischen Spiele in Beijing werden wir verstärkt noch eine Menge antichinesischer und antikommunistischer Spielchen der westlichen Medien und ihrer Auftraggeber erleben.
@Rolf Schälike: “Kommunistisch wurde und wird von den führenden Vertretern westlicher Diktaturen, welche sich den Mantel von Demokratien umzuhängen versuchen, bezeichnet eine Geasellschaft mit starker Staatsmacht, welche sich nicht von den USA reglemetieren lässt.”
Wer bezeichnet denn (beispielweise) den Iran als “kommunistisch”?
Wie können Sie solchen Unsinn behaupten?
Kommunistisch werden doch allenfalls solche Staaten genannt, die sich selbst so bezeichnen.
War Nazi-Deutschland auch “kommunistisch”, weil es sich durch eine “starke Staatsmacht” auszeichnete und “sich nicht von den USA reglementieren” ließ?
Verstehe ich Sie richtig, dass es sich (beispielweise) bei Deutschland, Frankreich,Großbritannien, Belgien, Dänemark, Schweden, Italien, Spanien etc. um “Diktaturen” handelt?
@Redaktion
Warum ist der Kommentar von mir, der als Nummer 3 veröffentlicht war, gelöscht wurden?
Ein irritierter
Harry
Zu 6# W. Weller: Irak unter Hussein war schon mal “kommunistisch” behandelt worden und wurde dann westlich bis terroristisch definiert.
“Kommunistisch” heißt für die westlichen Diktaturen “terroristisch”. Wird der Iran Atomtechnologie und Waffen von Russland erhalten, so kann es durchaus dazu kommen, dass sich die westlichen Diktaturen auf den Begriff “kommunistisch” gegenüber Russland und den Iran “besinnen”.
Die Länder sind nicht das, was die Regierungen von ihren Ländern sagen. Es gab keine kommunistischen und auch keine sozialistischen Staaten. Weder in der DDR noch in der UdSR gab es den Sozialismus, und erst recht nicht den Kommunismus.
Wenn schon, dann war die BRD sozialistischer als die DDR.
Auch die Nazionalsozialisten haben keinen sozialistischen Staat aufgebaut, genauso wenig wie die westlichen Demokratien einen demokratischen Staat zu Stande gebracht haben.
Lange Rede kurzer Sinn: Wir sollten aufhören mit diesen Begriffen frei zu hantieren.
Für meine Gefühlswelt lebe ich in einer Diktatur. Ich kann das belegen. Ich verspüre überhaupt keine einegene Macht, sondern Willkür der Mächtigen. Die Macht der anderen verspüre ich sträker als in der DDR.
Bin da keine Ausnahme. H8lflosigkeit umgibt mich, auch wenn es nach Feiern, Gemütlchkeite, Wohlstand und Freizeit aussieht.
War in der DDR nicht anders, auch bei Hiltelr waren die meisten glücklich. Allerdings nicht nach meinem Geschmack.
Für diesen Beitrag gibt es sicherlich von der KP-Führung in Peking einen Orden.
@ Redaktion,
alles was Recht ist,
Danke
@ alle,
Begründung für den Kommentar, den ich unter 7 abgegeben habe:Der ist wohl durch eine Spamfilterkonfiguration oder vergleichbare Verfahrensunzulänglichkeiten entstanden. Eine e-mail an meinen Katzenfreund führte
zur unverzüglichen Wiedergutmachung, dem Recht auf Meinung ist genüge getan.
Harry
@Rolf Schälike: Und weil “Irak unter Hussein schon mal ‘kommunistisch’ behandelt worden (war) und dann westlich bis terroristisch definiert (wurde)” (von wem: Regierungen? bestimmten Medien? Politikwissenschaftlern?)fällen Sie nun haltlose Pauschalurteile über “westliche Diktaturen”, die (US-kritische) “Gesellschaften mit starker Staatsmacht” ungut benennen und behandeln?
Und den Beweis, dass es sich bei den westlichen Staaten um “Diktaturen” handelt (trotz Feiern, Gemütlichkeit, Wohlstand und Freizeit), den liefert Ihre “Gefühlswelt”?
Ich habe große Achtung für Ihr Engagement gegen die auch mir bekannten extremen Missstände in der Justiz, ebenso für Ihre Zivilcourage in der früheren DDR.
Nur hat Sie dies (die Justiz) anscheinend dazu gebracht, das Kind mit dem Bade auszuschütten und gleich auch noch das gesamte politische System zu verachten.
Dafür ist dann eine halbgare Sympathie für jene zu beobachten, die im Inneren oder Äußeren Feinde dieses (politischen) Systems sind.
Mit Sympathien für Putins Russland, das totalitäre China oder islamistische Regime (Hauptsache antiamerikanisch) hat man aber sein ursprüngliches bürgerrechtliches und justizkritisches Engagement komplett verraten.
@8
du fängst gut an,
aber dann:
“Wenn schon, dann war die BRD sozialistischer als die DDR.”
Nach meiner Definition von:
Kommunistisch (jedem nach seinem Gusto)
sozialistisch (Arbeitszwang)
sozialdemokratisch (historischer Kompromiss der Kommunisten und Kapitalisten)
war die BRD immer sozialdemokratisch, wenn auch manchmal eine Seite (natürlich immer die andere) übermächtig schien.
Mit versachlichenden Grüßen
Harry
Ist das nicht von jenem W.Weller, der im Odenwaldkreise ach so mutig und völlig uneigennützig einen SPD-Landrat befehdete, alsbald nach München ‘Floh’ und als anerkannt grundehrlicher Mann stracks eine Lehrerstelle in CSU-Bayern bekam?
@Wilhelm
1. Die Justiz ist ein Teil eines jeden politischen Systems. Richterstellen werden von Politikern mit den Richtern besetzt, die ihnen genehm sind und entscheiden unter Zugrundelegung von Gesetzen, die Politiker gemacht haben. Mit welchem Label ein politisches System versehen ist, ist nicht unbedingt der wesentlichste Kern seines Wesens.
Der Staat in Ostdeutschland hieß beispielsweise: Deutsche Demokratische Republik. Das besagt noch lange nicht, dass dieser Staat eine demokratische Republik war. Die Rechtswirklichkeit in der DDR war eine andere.
Über den in Westdeutschland errichteten Staat heißt es in Art. 20 Abs 1 Grundgesetz: “Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.” Aber auch das sagt nichts darüber aus, ob oder inwieweit diese Aussage zutreffend ist.
Geht man - wie das Bundesverfassungsgericht das vor einiger Zeit behauptet hat - davon aus, dass das Recht der Meinungsfreiheit für eine Demokratie geradezu konstituierend ist, dann zeigt die Praxis der deutschen Zensurrechtsprechung, dass die Bundesrepublik Deutschland kaum zutreffend als Demokratie zu bezeichnen ist.
2. Warum sollten die Regierungen von Russland, China und Iran Feinde des politischen Systems von Deutschland sein? Diese Länder sind doch wohl unzweifelhaft wichtige Handels- und Geschäftspartner von Deutschland.
@Ulrich
Offen bleibt bei deinem Beitrag die Frage, was das mit den von Wilhelm Weller vorgetragenen Argumenten zu tun hat.
Das ‘Besetzen’ von Begriffen (Demokratie, Rechtsstaat, sozial etc.) nicht den Machthabern und deren angeschlossenen Medien überlassen!
Was draufsteht ist leider nicht immer drin.
Zur Tibet-Frage bin ich anderer Ansicht. Die Menschen dort werden unterdrückt.
Hier im Blog wird Sozialismus mit Arbeitszwang definiert. Gemeint sind wahrscheilich die Länder mit dem real existierenden Sozialismus. Es bestand in den mir bekannten Ländern eine Art Arbeitspflicht. D.h., es war theoretische und oft praktisch schwer, nicht als Asozialer verurteilt zu werden, wenn man keinen Arbeitsplatz nachweisen konnte.
Die Wirklichkeit sah anders aus. Die Arbeitslosigkeit war verdeckt durch Untätigkeit bzw. sinnloser Tätigkeit in den Betrieben und Verwaltungen. In der Praxis gab es sehr viele, die nicht in Betrieben oder Verwaltungen angestellt waren, und auch nicht als Bauern, Künstler oder Selbständige galten. Sie lebten im Prinzip nicht anders als die nicht Arbeitenden hier.
Der Arbeitszwang war nicht das wesentliceh Merkmal des real existierenden Sozialismus.
Wesentlich war das angebliche Volkseigentum und die Planwirtschaft.
In Deutschland Heute wird zwar die Planung den Firmen bzw. den Einzelnen überlassen, aber nur scheinbar. Über die hohen Mieten, die vielen notwendigen Genehmigungen, gesetzlichen und sonstige Regelungen bis in alle Details, sowei dem ständigen Erschaffen neuer zum großen teil sinloswer Bedürfnisse werden jeder Einzene und die Unternehmen gezwungen, nach mehr oder weniger gleichen Regeln zu handeln.
Geplant werden die Steureinnahmen. Die Systeme hinter den Steurregelungen, dem Eintreiben der Steuern und deren Planung, einschließlich der Haushaltsplanung kann getrost verglichen werden mit der Tätigketi der Plankommission in der DDR, ähnlich wie die Tätigkeit des Staatssicherheitsministers Schäuble mit den aus der DDR bekannten Ministern. Die DDR-Eliten, die noch lebenden haben sich gut eingenistet, die Toten wenden sich vor Neid in der Erde, Tanzen vor Wut in der Hölle, oder erfreuen sich ihrer Nachfolger in dem Himmel.
Deutschland Heute wird geplant, effektiver, durchgängiger, tiefer und nachhaltiger als seinerzeit die DDR.
@otti
Damit, dass die Menschen in Tibet unterdrückt werden, magst Du schon Recht haben. Hier im Artikel wurde bloß versucht, die in den deutschen Medien erwählte Geschichte auch mal aus einer anderen Perspektive zu beleuchten.
Verlierer sind in jedem Falle die Bewohner Tibets. Dort sterben gerade Menschen, damit in Deutschland und anderswo passende Propaganda auf der Mattscheibe serviert werden kann.
@16
Zitat von dir:”Der Arbeitszwang war nicht das wesentliceh Merkmal des real existierenden Sozialismus.”
steht in Widerspruch zu meinen Schlagwortdefinitionen.
Meine Verschlagwortung soll ja die Realität möglichst exakt widerspiegeln,
dazu betrachte ich die Warschauer Pakt Staaten, sie nannten sich sozialistisch und es gab Arbeitszwang,
dann betrachte ich die nationalsozialistischen Staaten, sie nannten sich sozialistisch und es gab Arbeitszwang,
dann betrachte ich China, es nannte sich sozialistisch und es gab Arbeitszwang,
ich verschlagworte deshalb:
sozialistisch (Arbeitszwang)
eigenbrödlerisch grüßt
Harry
Zu 18. Arbeitszwang.
Ich möchte behaupten, auch in Deutschland Heute gibt es den Arbeitaszwang. Ideologisch jedenfalls, denn Arbeitslosigkeit wird als Makel gesehen und empfunden.
Müßiggänger gibt es prozentual nicht mehr in Deutschland Heute als es diese in der DDR gab. Der Arbeitszwang sieht heute allerdings etwas anders aus als gestern im Osten Deutschlands.
Den Mächtigen kann nicht Schlimmeres passieren, als wenn die Leute aufhören würden zu arbeiten, und ihre Bedürfniss auf ein Minimum reduzieren täten.
Die Zwangsformen und -mechanismen sind in beiden Systemen etwas anders.
In Dresden kannte ich einen Ingenieur, den ich während meines Reservisteneinsazes als NVA-Offizier kennen lernte. Der war Mitgleid der SED, hatte keine Lust zum Arbeiten, verdiente sich sein Geld auf dem Männerstrich für 50,00 mark pro Akt. Offiziell sagte er, dass er vom Verkauf seiner Briefmarkensammlung lebe. Das funktionierte.
Ein anderer Machienbausingenieur hatte ebenfalls keine Lust in dem Volkseigenen Betrieben unsinnig tätig zu sein. Er verdiente sich sein Geld als Taxifahrer in einem DDR-Taxi-Privatunternhemen. Gezwungen war es dazu nicht, aber er brauchte einfach Geld zum Leben. Baute nebenbei Wohnwagen. Fuhr mit diesem, seiner Familie und den Freunden jedes Jahr in den Süden der Ostblockländer und verkaufte im Herbst den Wohnwagen für ca. 30.000 Mark. Gezwungen wurde er dazu nicht. Das war kein Arbeitszwang. Nach 1989 hat er im Westen dann in einer Plastikbude, die Plastikteuile für die Autoindustrie herstellte, die Produktion erfolgreich geleitet bis die Frau sich scheiden ließ. Nun arbeitet er wieder als Tyxifahrer wegen den Alimenten und weil er nicht doof sein möchte.
Ich sehe im Großen keine Unterschiede, was den Arbeitszwang in Deutschland Heute und der DDR betrifft. Angst, kein Geld mehr zu haben, ist in Deutschland Heute an der Tagesordnung, und Stimuli genug, sich voll anzupassen. Diese Angst hatte nicht einmal meine arbeitslose Frau, welche wegen meiner politischen Tätgikeit in Dresden keine Arbeit erhalten durfte, als ich 10,5 Monate im Knast saß. Die lächerliche Miete von 80,80 Mark der DDR für 100 m2 konnte sie bezahlen.
Geld verdient hat sie durch Nähen, Bedrucken und Verkauf von Brotbeuteln. Illegal natürlich unter den wachen Augen der Stasi.
Das zum Arbeitszwang.
Über die “sozialistische” Sowjetunion kann ich noch mehr erzählen.
Nun zur Erwiderung auf den zweiten Teil deines Kommentares:
Da zitiere ich einen, der auch manchmal, trotz Blindheit, einen Korn fand:”Die Fabriken gehören dem Volk, aber wem gehört das Volk?”
Im Sozialismus ist die Eigentumsfrage ausgeklammert, tabu, für erledigt erklärt.
Meine Verschlagwortung kennt auch
kapitalistisch(Zinswirtschaft).
Es gibt in Deutschland zwei bekannte sozialdemokratische Parteien.
SPD: historischer Kompromiss und evolutionistische Soziallehre
CDSU: historischer Kompromiss und
katholistische Soziallehre
Mit dem Erstarken der die Linke sind SPD/CDSU ermuntert, das zentrale Merkmal der Sozialistischen, den Arbeitszwang zu erhöhen.
Als Folge sehen die Betrachter der Entwicklung je nach Perspektive Deutschland heute auf dem Wege ins Dritte Reich oder in den SED-Staat.
Übrigens, ich habe gar nichts gegen Arbeitszwang, ich habe etwas gegen schlechte Arbeitsbedingungen und schlechte Bezahlung.
freundlichst
Harry
@19
unsere Kommentare haben sich überschnitten,
ich habe den Eindruck, wir liegen nicht weit auseinander.
Eine Anmerkung noch zu deinen Beispielen.
Wer gerne arbeitet ist nicht zur Arbeit zwingbar.
Vermutet
Harry
@20
Als Folge sehen die Betrachter der Entwicklung je nach Perspektive Deutschland heute auf dem Wege ins Dritte Reich oder in den SED-Staat.
Ich denke, die Betrachter kennen den SED-Staat und das Dritte Reich, und die heutigen Möglichkeiten lassen es zu, diesen Weg in die Vergangenheit nicht bescheiten zu müssen.
Heute bestimmen die Interessenskonflikte die Entwicklung stärker als die Schranken und Zwänge der technischen Entwicklungdas früher taten.
Die heutigen Möglichkeiten erlauben die Überwindung der Entfremdung der Arbeit. Die Mächtigen haben jedoch daran kein Interesse, weil dann die Schranken zwischen Freiheit und Unfreiheit verschwinden; nicht durch die Installation der allgemeinen Unfreiheit, u.a. in Form der Zwangsarbeit, sondern durch die Freiheit für alle.
In diesem falle verschwindet die Macht einzelner Menschen über andere Menschen.
@22
Dein:
“Heute bestimmen die Interessenskonflikte die Entwicklung stärker als die Schranken und Zwänge der technischen Entwicklungdas früher taten.”
baue ich mal zu einem:
Heute wie früher bestimmen die Schranken und Zwänge der technischen Entwicklung die Interessenkonflikte, erst im Kommunismus werden andere/neue Interessenkonflikte entstehen.
Dann wird ein Schuh draus, der passt
behauptet der Materialist und der Freidenker
Harry
@Redaktion: Du hast recht, “die Justiz ist ein Teil eines jeden politischen Systems”.
Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass die Verfassung der Justiz auch etwas (aber nicht alles) über die Güte des Systems bzw. Staates aussagt.
Daher fände ich es gut, wenn es eine internationale Rangliste gäbe, die anhand objektiver Kriterien über die Qualität der Justiz Aufschluss gibt.
Also etwas ähnliches wie die von Reporter ohne Grenzen jährlich aktualisierte Rangliste zur Pressefreiheit.
Meine Sympathie liegt zunächst einmal bei jenen Systemen, die hier vorne liegen.
Auf den hintersten Plätzen lagen 2007 Länder wie Russland (144), Weissrussland (151), Syrien (154), China (163), Kuba (165), Iran (166).
Ich vermute, dass eine Rangliste zur Qualität der Justiz mit der hier zitierten korrelieren könnte.
Zu Ulrich Brosa: Deine Frage, was seine angeblichen “Informationen” denn mit meinen vorgetragenen Argumenten zu tun haben, hat er erwartungsgemäß nicht beantwortet.
Deswegen versuche ich, das zu beantworten. Brosa will nicht argumentieren und nicht informieren, er will denunzieren.
Was er hier in seinem Beitrag Nr. 13 (argumentationsfrei) zum Besten gab, richtet sich nur zum Teil an die “normalen” Leser dieses Blogs, via Google will er andere “informieren”.
Das Gleiche gilt auch für andere Aussagen von ihm, die schlicht wahrheitswidrig sind, die er aber in denunziatorischer Absicht weiterverbreitet.
Auch wenn ich Deine politischen Positionen ablehne, käme es mir nie in den Sinn, Deine Adresse, Deinen Arbeitgeber, Deinen Beruf oder sonstige private Umstände bekannt zu geben oder gar den Inhalt privat geführter Gespräche oder Korrespondenzen öffentlich zu machen - und das auch noch in der kaum verhohlenen Absicht, Dir damit schaden zu wollen.
In einem Forum, in dem er sich dafür Beifall erhofft (und für mich ein “Kreuziget ihn!”), will er mich gerüchteartig (man weiß ja nichts genaues) der CSU zuordnen. Tatsächlich habe ich weder mit CDU noch mit der CSU jemals irgendetwas zu tun gehabt.
Ich habe auch keine besonderen Probleme mit SPD-Leuten (nur mit Korrupten jedweder Couleur).
Über die hessische SPD schrieb Brosa hier kürzlich dies:
“Die Erfolge der hessischen SPD beruhten im Wesentlichen auf dem Wunsch vieler Hessen auch nach 1945 nationalsozialistisch zu wählen. Da sie das nicht durften, haben sie wenigstens sozialistisch gewählt. Viele SPD-Amtsträger waren faschistoid und rechtsextrem.”
Die Aussagen sind in ihrer Übertreibung zwar grotesk, dafür kann sich Brosa mit seinem apodiktischen Duktus wie ein moderner Robespierre fühlen.
Wenn Brosa von “völlig uneigennützig” und “grundehrlich” spricht, meint er natürlich das Gegenteil und will so (in der Sprache der Ironie und des Gerüchts) denunzieren.
Brosa ist in seiner “Ehrlichkeit” radikal. Müsste sein Kind in wenigen Tagen sterben, er würde es ihm grundehrlich sagen.
Anders als die Mitglieder der “Weißen Rose” (in deren Reihen er sich bestimmt befunden hätte), würde er sich auch von Anfang an zur Mitwirkung bekennen und auch grundehrlich die Namen aller anderen Beteiligten offenbaren.
Warum auch lügen? So “charakterschwach” wie die anfangs leugnende Sophie Scholl wäre ein Ulrich Brosa nie.
Wer sich als Opfer behördlicher oder sonstiger Übergriffe oder als Whistleblower im Vertrauen an den “Bürgerrechtler” Brosa wendet, sollte von dieser Brosaischen Eigenart wissen.
Nicht mir aber anderen wurden von Brosa schon private mails dritter Personen weitergeleitet.
Ein so von Brosa “Informierter” (kein Staatsanwalt, sondern ein Bürgerrechtler) hat sich von ihm dann mehr oder weniger angeekelt abgewandt.
Er ist ja stolz darauf, dass er in einer kleinen Filmdokumentation mit dem Titel “Querulanten” eine Hauptrolle spielt.
In dem von ihm gelegentlich erwähnten Film sagt (meiner Erinnerung nach) eine ältere Frau, dass er (Brosa) “alles” bzw. alle anzeige, auch den, der seinen Hund nicht an einer Leine führe.
Um zu wissen, an welchen Fronten er “kämpft” und “streitet” - nicht als Idealist, sondern als Misanthrop - sollte man wissen, wie er die Leute pauschal diffamiert, die ihm (beispielweise) seinen Müll wegschaffen oder ihn notfalls in (24-Stunden-Schichten) in einer Klinik verarzten würden.
Er schreibt:
“Der Öffentliche Dienst ist die gewaltigste Anstalt für die Vernichtung von Talent und gutem Willen. Die Insassen werden als Ödies oder - altmodisch - als Staatsdiener oder - historisch - als Hofschranzen bezeichnet.
Ob der Öffentliche Dienst irgendwelche Dienste erbringt, ist umstritten.”
In dieser Hinsicht anscheinend absolut “neoliberal”, möchte Brosa wohl weite Teile dessen, was in öffentlicher Hand ist, privatisieren, auf dass Talent und guter Wille nicht mehr vernichtet wird.
Zu W.Weller 23#:
Ich finde es nicht schlimm wenn jemandem - unabhängig vom Wahrheitsgehalt - “vorgeworfen” wird:
Ist das nicht von jenem W.Weller, der im Odenwaldkreise ach so mutig und völlig uneigennützig einen SPD-Landrat befehdete, alsbald nach München ‘floh’ und als anerkannt grundehrlicher Mann stracks eine Lehrerstelle in CSU-Bayern bekam?
Ich wäre nicht in diese Schlammschlacht eingetreten, denn dieser Satz war für mich inhaltslos aus den folgenden Gründen.
- Was heißt, so mutig?
Ist denn etwas passiert? Hat der SPD-Landrat zurückgeschlagen, geklagt und die Existenz des Odenwald-Geschichten-Betreibers zerstört?
- Was heißt uneigennütig?
Niemand handelt uneigennützug. Nicht einmal Katzen und Hunde, die weniger Verstand haben als wir Menschen.
- Was heißt nach München fliehen?
Die Adresse von W.Weller ist zwar laut Denic München?
War die Adresse jemanls eine andere, dann kann nicht von fliehen gesprochen werden, denn die Verfolgungen in Deutschland erfolgen bundesweit.
- Was heiß, stracks eine Lehrerstelle in CSU-Bayern bekommen?
Ich habe mich seinerzeit gegen München als Wohnsitz entschieden, weil ich dachte, in eine CDU-Umgebung ziehe ich nicht. Damals wusste ich nicht, dass in München die SPD den Bürgermeister stellt, wie in Hamburg, wohin ich gezogen war.
Jetzt herrscht in Hamburg die CDU. Bin ich nun von Hamburg nach Hamburg geflohen, und habe ich strackt die Erlauibnis bekommen, www.buskeismus.de zu betreiben?
Mehr Argumente, weniger Schlammschlacht.
Privates kann schon kommen. damit muss man in der hetuigen Zeit rechnen.
Zu Weiterleitung von privaten Mails.
Auch ich versende Mails mit der Bitte um Vertraulichkeit.
Damit schütze ich mich jedoch nicht vor dem Weiterversenden, sondern lediglich vor deren offizieller Nutzung gegen mich.
Das sind so die Erfahrungen von Freiheitsliebenden, die sich den Regeln in den Diktaturen nicht anpassen wollten.
Gegen die öffentliche Nutzung kann man sich allerdings heute schlechter wehren. Da hilft nur eins: Nichts Schrfitliches, was gegen einen verwendet werden kann. Immer dahinter stehen, was man Freunden und Beknanten und Mitstreitern mailt. Ansonsten gerät man schnell in die Maschenrie des heutigen verlogenen und korrupten, menashclich nachvollziehbaren Systems und muss mit den Wölfen nach deren Regeln und Willen mitheulen.
Passieren Fehler trotzdem, dann habe ich gelernt, zu diesen zu stehen und nicht wegen dem einen Fehler den nächsten zu begehen.
Ulrich Brosa wird von mir weiterhin private uns vertrauliche Mails erhalten.
@Wilhelm
Du schreibst:
Reporter ohne Grenzen kann allenfalls als abschreckendes Beispiel dienen, wie mit plumpen Lügen das öffentliche Bewusstsein im Regierungsauftrag manipuliert wird. Im Parteibuch Wiki findet sich unter Reporter ohne Grenzen zum Media Freedom Index folgende Aussage:
Die Lebenswirklichkeit zeigt beispielsweise, dass in Russland weitaus kritischere Meinungen als in Deutschland verbreitet werden. Das kann jeder ausprobieren. Für Meinungen, die in Russland gang und gebe sind, wurde Fastix im letzten Jahr in Deutschland in den Knast gesteckt. Und wer mal bei Buskeismus vorbeischaut, stellt fest, dass es in Deutschland eine umfassende willkürliche Zensur gibt. Im Media Freedom Index von Reporter ohne Grenzen spiegelt sich das nicht wieder.
Im Index von Reporter ohne Grenzen findet sich hingegen Deutschland auf einem vorderen Platz, Russland auf einem hinteren Platz. Auch in China, in Syrien und in Kuba werden missliebige Meinungen ungestraft von den Bürgern massenhaft verbreitet.
Mit anderen Worten: “Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.”
Um zu einer belastbareren Aussage über die Pressefreiheit oder die Qualität der Justiz zu kommen, ist eine detaillierte Beobachtung und Situationsbeschreibung notwendig.
Reporter ohne Grenzen macht auch detailliertere Beobachtungen. Allerdings legt die Auswahl der von Reporter ohne Grenzen aufgegriffenen Fälle den Verdacht nahe, dass Reporter ohne Grenzen nur dazu ist, um kräftig öffentlichen Druck zu machen, wenn ein als Spion enttarnter westlicher Journalist im Einsatzgebiet Probleme hat oder von der CIA gesteuerte Massenmedien ihre erausgehobene Stellung einbüßen.
Ahja..und die Journalisten in Russland ermordet werden und die in China im Arbeitslager sitzen sind alles CIA-Spione.
@Rolf Schälike: “Ulrich Brosa wird von mir weiterhin private uns vertrauliche Mails erhalten.”
Das ist bei Brosa ein Widerspruch in sich.
“Ich finde es nicht schlimm wenn jemandem - unabhängig vom Wahrheitsgehalt - “vorgeworfen” wird …”
Spielt der “Wahrheitsgehalt” von Aussagen für Sie also keine besondere Rolle?
Im Übrigen muss etwas noch nicht “schlimm” sein, um dennoch fragwürdig und unanständig zu sein.
@27
Welche Aussage hast du nicht verstehen wollen?
Ich nehme an, das US-regime würde deine Frage anders beantworten als das China- oder das Rußland-regime.
Wer hat nun Recht?
In Iran wurde ein “ungläubiges” Regime durch ein “religiöses” ersetzt, änderten sich dadurch die Verhörmethoden und die Zustände in den Gefängnissen?
IsraelPalästina leidet unter einem “religiösen” Regime, ist da jetzt der Friede ausgebrochen?
Der Dala Dingsda will über eine chinesische Provinz ein “religiöses” Regime errichten, Staatsgrenzen verändern.
Bricht da dann der Friede aus, ändern sich dann die Verhörmethoden und die Zustände in den Gefängnissen?
Alle Bestrebungen, die zu “religiösen” Regimen führen sollen, sollten gnadenlos angeprangert werden.
Was der Spon heute über Tibet berichtet, löst bei mir Befremden aus, da behaupten zwei US-Bürger, sie hätten Schüsse gehört, und ich war doch der Ansicht, das gerade die den Schuß schon lange nicht mehr hören;), vieleicht waren das ja dieselben, die die Irakis beim Säuglingsmord bewunderten, oder die in der Schweinebucht einen Unfall verursachten, oder die, die irgendeinem Kolster den Befehl zum Aufstand überbrachten; das kann ich von hier nicht beantworten, aber es drängen sich eben diese Fragen auf.
Und NGOs werden nur von den Regimes so genannt, die sie installiert haben, alle Unabhängigen nennen sie anders.
behauptet ein gerne religionsfreier
Harry
W.Weller 28#: “Spielt der “Wahrheitsgehalt” von Aussagen für Sie also keine besondere Rolle?
Im Übrigen muss etwas noch nicht “schlimm” sein, um dennoch fragwürdig und unanständig zu sein.”
Ich mache den Versuch das mit dem Wahrhetisgehalt am konkreten Beipiel zu erläutern:
Brosa postet: “Ist das nicht von jenem W.Weller, der im Odenwaldkreise ach so mutig und völlig uneigennützig einen SPD-Landrat befehdete”
Mein Problem ist, dass ich die Odenwald-Geschichten nicht alle lese und mich an keine Fehde gegenüber einem SPD-Landrat erinnern kann.
Soll ich nun prüfen, ob das mit der Fehde stimmt? Habe keine Zeit und Lust dazu. Außerdem ist es doch absolut unwichtig, ob jemand mit einem SPD-Landrat eine Fehde hatte. Veilleicht konnten diese sich nicht einigen, welchen Film sie sich gemeinsam ansehen, oder sind Nachbarn mit den üblichen Nachbarschaftsstreit. Was interessiert mich das?
Zu den anderen Informationen von Ulrich Brosa habe ich gemailt. Sie waren für mich schlicht gesprochen, inhaltsleer. Weshalb soll ich bei inhaltsleeren Informationen nach der Wahrheit suchen?
Wenn jemand postet, der eine hat keine Backenzähne mehr, dann prüfe ich das auch nicht auf den Wahrheitsgehalt.
Meine Entscheidungen treffe ich anders. Dazu habe ich gepostet und versucht, das zu erläutern.
Indirekt hat Ulrich Brosa auch sein Fett abbekommen. Ist doch normaml. Na und?
Was für den einen ein Grund ist, die persönlichen Beziehungen abzubrechen, braucht für den anderen keine Grund zu sein.
Die Engländer machen ihre Frehnde mit den eigenen Freunden nicht so schenll bekannt - falls überhaupt - um gerade zu vermeiden, dass auf Grund eigener Befindlichkeiten die Freunde Entscheidugnen die gleichen Entscheidungen treffen müssen.
Zum Weiterleiten von vertraulichen Mails habe ich schon gepostet.
Was “schlimm” betrifft, so habe ich mit kleinen Lügen keine Probleme. Wenn ich jemanden “guten Morgen” wünsche, dann ist es oft eine kleine Lüge, denn ich wünsche das auch Leuten, die ich nicht leiden kann, und es am liebsten sehen würde, wenn deren Morgen versaut wäre.
@@Harry Schwiebert
Von wollen kann keine Rede sein.Aber von mehr Pressefreiheit in Russland,China usw als hier in D kann ich echt nicht nachvollziehen. Was nicht heissen soll, das hier alles bestens ist.
Wo hat der Dala Lama gesagt das er ein religiöses Regime in Tibet errichten will, wo hat das irgendein aus Tibet das gesagt? Aber sind ja alle sowieso vom CIA-MI5-BND gekauft worden. Wieso ist Tibet eine chinesische Provinz? Dann sind Gazah und das West-Jordanland auch eine von Israel. Oder hab ich da was verpasst?
Hab selten so viele Verschwörungstheorien wie hier gelesen. Die schweinerein vom CIA kommen doch sowieso alle über kurz und lang raus.
@Rolf Schälike, die von Ihnen sachlich geführte Auseinandersetzung ehrt Sie. Aber in der Tat kennen Sie den Kontext kaum.
Ich kenne den Kontext und erlaube mir daher, Brosa einen Denunzianten zu nennen.
Sie haben auch recht, dass “kleine Lügen” zum Alltag gehören.
Es gibt sogar größere Lügen, die höchst ehrenhaft und moralisch sein können. Etwa jene, mit denen der Hedonist und Hallodri Oskar Schindler Hunderten Juden das Leben rettete.
So einer ist mir lieber als ein Robespierre.
Glücklicherweise ist die große proletarische Kulturrevolution Vergangenheit, ohnehin fand sie anderswo statt.
Wäre dem nicht so, müsste ich mich sorgen, wenn Brosa mich mit vagem Gerede als “Rechtsabweichler” (CSU) bezichtigen will.
Apropos rechts: Im (parteiischen) Parteibuch-Wiki wird die Bedeutung der Atlantik-Brücke mit einem längeren Zitat eines Mannes erklärt, von dem Marcel Bartels zutreffend einräumt, er rieche “streng nach Nazi”.
Brosa gibt sich sonst als entschlossener Kämpfer gegen Neonazismus und interpretiert sogar seine polizeilich/staatsanwaltliche Vorladung als Beweis für die rechtsradikale Gesinnung der Verantwortlichen - weil der Termin nämlich (zufällig?) mit Führers Geburtstag zusammenfällt.
Überlegenswerter finde ich jedoch, ob man als Linker zustimmend rechtsextreme Ideologen zitieren sollte.
Die Frage habe ich hier bereits gestellt. Marcel Bartels hat darauf schon geanwortet. Mich würde interessiert, was darüber Ulrich Brosa denkt, der schließlich eine “Koryphäe” im entschlossenen Kampf gegen Neonazismus ist.
Brosa hat mich in dieser Hinsicht allerdings auch schon überrascht.
Er verlinkt zum Beispiel zu einer als “kritisch” empfohlenen Website, auf der (laut Brosa) behauptet wird, “die Übel der Justiz würden von jüdisch unterwanderten Männerbünden verursacht.”
Dazu meint Brosa:
“Sie überzeugt mich nicht. Inzwischen sind zu viele Schicksen Juristinnen geworden. Sie haben bewiesen, dass sie genauso schlecht sind wie ihre männlichen Kollegen. Antisemitismus missbillige ich.”
Brosa ist also von dieser These (noch) “nicht überzeugt”, was sich ja noch ändern könnte.
Ich finde es schon erstaunlich, dass der Kämpfer gegen Neonazismus (abgesehen davon, dass er solche Seiten verlinkt bzw. empfiehlt) zunächst einmal nur das Wort von den “Männerbünden” bestreitet.
Und danach den Antisemitismus mit wohlgesetzten Worten (nur) “missbilligt”.
@31
Pressefreiheit existiert an Orten mit Internetzugang im Internet, und nur da, überall sonst gilt das Recht der Reichen, Agitprop nach Gusto zu verbreiten.
Seit es Katzenfreunde und Schockwellenreiter, Wwwut und feten, die SteinbergRecherche und die Perspektive 2010 gibt, haben Deutschsprachler die Möglichkeit sich unzensiert zu informieren und Informationen unzensiert zu verbreiten.
Dieser Informationsschub droht weltweit den Regimen um die Fresse zu fliegen, darum versuchen sie auch hier, den Deckel drauf zu halten.
Und warum, weil die doof sind und nicht einmal das Prinzip ihres Schnellkochtopfes verstehen.
Du fragst nach einer Aussage Dalas, ich antworte:”Niemand hat die Absicht eine…”
Ein Hoch auf Priester und Götter, die würden uns doch niemals anlügen, die doch nicht, nie.
Du fragst wieso Tibet eine chinesische Provinz ist: Das kannst du im Geschichtsbuch nachlesen, falls du wissen wolltest warum ich das behauptet habe, so kann ich dir nur sagen, daß ein Blick in meinen Atlas mich zu dieser Aussage veranlasste, ich lasse mich da aber gern auch eines Besseren belehren.
Auch zu deiner Annahme über die Provinzen im Nahen Osten will ich hier nur die Empfehlung abgeben: Ein Blick in den Atlas sagt mehr als tausend Worte.
@@33
ok.. wenn ich mir einen neuen Atlas nehme, hast du recht natürlich. Nur wenn ich mir einen vor 1949 nehme sieht es wieder anders aus. Aber stimmt.. die glorreiche Volksarmee hat Tibet aus dem englischen Joch befreit. Ausserdem geht es den meisten Exil-Tibeten um mehr Autonomie innerhalb Chinas.
Meinst du echt das der Dala noch so eine Priesterstaat durchsetzen könnte?
Palästina ist in manchen Atlanten eine britische… osmanische … römische Provinz
@34
Ich bin ein alter Mann, vieles das ich als Kind von sehr klugen, ehrlichen Lehrern als ewige Wahrheit lernte ist heute einfach nurnoch Schnee von gestern.
Wenn ich hier im Katzenrudel schreibe, so beziehe ich das immer auf die jetzt erfahrbare Welt, nicht auf die Existens einer DDR, nicht auf die Grenzen von (hier kann jeder nach Gusto einsetzen).
Ich habe den Eindruck, daß du ein Urteil
über die Geschichte abgibst, ich halte mich damit nicht mehr auf, ich will den Kommunismus(jedem nach seinem Gusto) erreichen, dafür arbeite ich. Ich lasse mich doch nicht von irgendwelchen Politpfaffen von meinem Ziel abbringen.
Dala ist durch eine Klicke erzkonservativer Mönche dahingehend konditioniert sich für die Nachgeburt Gottes oder so zu halten, dagegen war der Revolutionführer im Iran eine Lichtgestallt.
Die Gewalttätigkeiten der destruktiven Kräfte brachen welteit gleizeitig aus, waren also angezettelt. Damit ist aber Zettelwirtschaft(Verwaltung, Organisation)notwendig,
wer verfügt darüber?
China, aber warum, welchen Nutzen könnten sie haben? Ich biete eine Verschwörung an:
Chinas Wirtschaft hat einen derartigen Wasserbedarf, daß die Führung sich veranlasst sieht, eine Riesenpipeline quer durch Tibet zu prügeln
USA, Nutzen möglicherweise (Außenhandelsdefizit, desolate Wirtschaft in der Zinsfalle) Kontosperrungen als Sanktion
Dala, Nutzen möglicherweise
Ein Gottesstaat
Wenn mein Blick beim Atlasschmöckern auf China, Iran, Tibet fällt, dann spüre ich keine Sehnsucht in mir, aber das ist bei 99% der dargestellten Gebiete so, es zeichnet diese Gebiete nicht aus.
Palestina ist auf meinem inneren Atlas Das Investitionsgebiet Von Deutschlan/USA.
Mit verschworenem Gruße
Harry
@@ sorry 34 .. selten so einen Schwachsinn gelesen … und wenn er ironisch gemeint war.. dann war das sehr schlechte
mach es gut
@36
dankend für die sachliche Kritik
verbleibt
Harry
Zu W.Weller 32#:
Etwas zu Argumentation in Fragen Rechts, Links, Nazi, Antisemit, Faschist, Neonazi.
Diese Begriffe versuche ich zu vermeiden, weil unklar ist, was und wer mit diesen Begriffen gemeint ist.
Definieren sich die Leute selbst als solche, dann stellt sich für mich die Frage, was tun, wenn diese ihre Gesinnung ändern und sich anders definieren und eine andere Partei vertreten? Weiter misstrauen, meiden, beleidigen, ausgrenzen und beschimpfen?
Was ist mit den Sozialdemokraten, Kommunisten, Christen, welche offen Faschisten bzw. Nazis wurden? Allen von Anfang an misstrauen?
Ich habe keine Kontaktschwierigkeiten mit Rechten, Linken, Faschisten, Nazis, Neonazis, Sozialsdemiokraten, Kommunisten, Christen, Islamisten, Chinesen, Japanern, Juden, Russen, Mördern, Gutmenschen, kapitalisten, Obdachlosen, Gesunden, ansteckend Kranken … .
Meist werde ich gemieden, weil ich mich nicht in dien beschränkte politische Konzepte politischer Gruppen passe. Ist jedoch nicht mein Problem.
Nach wie vor bin ich für sachliche Argumente und Auseinadersetzungen mit Inhalten. Durchaus auch für harte Auseinandersetzungen.
Aufpassen sollte man jedoch dabei, nicht missbraucht und vereinnahmt zu werden.
Guten persönlichen menschlichen Beziehungen unter Achtung der Anderen gebe ich den Vorzug.
In der heutigen politischen Szene misstraue ich am meisten den Rechten und den Linken, wie Gysi, Porsch und Lanfontaine.
Mit Bedauern muss ich feststellen, dass diese Gruppen oft die Einzigen sind, welche die mich ineressierenden Fragen auf die politische Tagesordnung stellen.
Von Anwälten der rechten Szene erhalte ich gute praktische Tips. Linke Anwälte wie Johannes Eisenberg demonstrieren Hass. Sozialdemokratische Ahnwälte meiden mich und versuchen mich nicht zu kennnen. Bürgerliche Anwälte unterstützen mich am besten.
Das zu Ulrich Brosa.
Herr Schälike, sie schreiben: “Ich habe keine Kontaktschwierigkeiten mit Rechten, Linken, Faschisten, Nazis, Neonazis, Sozialsdemiokraten, Kommunisten, Christen, Islamisten, Chinesen, Japanern, Juden, Russen, Mördern”
Also ich habe schon “Kontaktschwierigkeiten” mit Faschisten, Nazis, Neonazis, Islamisten und Mördern” und ich bekämpfe sie publizistisch.
Ich habe auch “Kontaktschwierigkeiten” mit Denunzianten wie Ulrich Brosa, die hier Futter für Mobber und Mobbing ausstreuen, in der Hoffnung so engagierten Bürgerrechtlern schaden zu können.
(Darum ging es ja u.a. in diesem Thread.)
Ich möchte Sozialdemokraten auch nicht in einem Atemzug mit Nazis und Mördern nennen.
Ich betrachte Nazis und Mörder auch nicht wie Angehörige einer (nur) anderen Nation oder Religion, die die gleiche Toleranz verdienten.
Richtig ist, dass sich manche Menschen wandeln können.
Sie schreiben: “In der heutigen politischen Szene misstraue ich am meisten den Rechten und den Linken, wie Gysi, Porsch und Lanfontaine.”
Damit verteten Sie hier wohl eine Minderheitsmeinung.
Zu W.Weller, 39#:
Tatsachen zählen für mich.
Gegen die Berichterstattung in www.buskeismus.de klagen 4 Mörder, die Anwälte und Kanzlei Dr. Christian Schertz, welche aktiv gegen die Boulevardpresse und die Rufmordkampagnen zumindest verbal laut und aktiv tätig ist, sowie Anwalt Heltmuth Jipp, welcher Frau Mohnhaupt und Herrn Klar, die sich als Linke betrachteten und wohl noch so betrachten, vetritt. Walraff-Anwalt ist er außerdem. Andere Kläger gibt es nicht.
Ich versuche das unter einen Hut zu bringen.
Gregor Gysi hat als Verteidiger von Rudolph Bahro mich 1977 bei der Bezirksleitung der SED denunziert. Er hat noch dazu gelogen, dass ich der Einzige war, der sich bei ihm nach Bahro erkundigte und sich für Bahro interessierte. … . … .
Es sind alles Leute, welche auf Karriere aus sind: die Mörder auf ihre Art und die genannten Anwälte wahrscheinlich auf eine andere Art.
Bin dabei, die Unterschiede zu erkennen.
Wer von Euch hat nun gewonnen?
[…] Lama sich derzeit öffentlich auffällig zurückhalte, schließlich habe er „gestanden, dass er sich in den 50er Jahren durch die CIA bei seinem blutigen Bürgerkrieg gegen ….“ Mit diesem Hintergrund sei es nachvollziehbar, dass „die chinesische Regierung keine Lust […]
[…] einer Woche hat Mein Parteibuch in einer “Anmerkung zu Tibet” berichtet, Tenzin Gyatso, der von westlichen Medien als Dalai Lama oder Gottkönig […]
Unter 35 verschwörungstheoretisierte ich:”
USA, Nutzen möglicherweise (Außenhandelsdefizit, desolate Wirtschaft in der Zinsfalle) Kontosperrungen als Sanktion”
Heute auf SPON:”
SPD-Politiker verlangt Wirtschaftssanktionen gegen China”
Heute spiegelte sich die Geistesverfassung Dala Dingsdas bei SPON in der Überschrift:”
Dalai Lama befürchtet rassistische Ausschreitungen”
wider.
Hat der nichts von den antichinesischen Ausschreitungen seiner wildgewordenen Horden mitbekommen?
Ist “Tibeter” eine andere “Rasse”
als “Chinese”?
[…] wenigstens unsere Tibet-Kampagne hat Wirkung gezeigt. Dabei war’s nochmal ganz schön knapp als aufgeflogen ist, dass wir […]
[…] und es würde ausschließlich eine Romantisierung Tibets stattfinden. Kritik am Dalai Lama, seiner esoterischen Leitkultur und der Geldmacherei , die dahinter steht, gibt’s auch […]
[…] blutige Tibet-Kampagne gegen China im März losging, hat Mein Parteibuch darüber berichtet, dass “Dalai Lama” Tenzin Gyatso in China mit massiver Hilfe der CIA schon einmal einen […]
[…] sich für die Kampagne, die sie gerade zur Unterstützung der USA beim fortgesetzten Versuch der Destabilisierung von China gefahren hat, auch nicht öffentlich entschuldigt. Und nun wirft ausgerechnet die Tagesschau […]
[…] entdeckte plötzlich Demokratie und Menschenrechte als seine zentrale Wertvorstellung”, schreibt dieser Link. Warum dieses Trainingslager? “as part of a U.S.-funded guerrilla war against China”, zum […]
Hallo Rolf, W.W., Ulrich,
schon vor ernsthafter Ansprache bitte ich um Nachsicht.
Auf Deutschland Debatte entspinnt sich etwas.
Wer sich angesprochen fühlt findet dort eine kleine aber feine Zuhörerschaft.
Vielleicht ist es der Runde Tisch ohne Vormundschaftlichen Staat.
Ein Ossi sprach zu mir: Hier wächst zusammen….