Vor wenigen Tagen hat Mein Parteibuch anlässlich des Vorschlages von Roman Herzog, auf die Wahlerfolge der Linkspartei mit einer Änderung des Wahlrechtes zu reagieren, darüber berichtet, dass Deutschland von transatlantischen Meudalherren regiert wird und ihnen den Vorschlag gemacht, die von ihnen gesteuerten Parteien CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen zum Zwecke des Erzielens sicherer absoluter Mehrheiten zu einer Meudalistischen Einheitspartei zu vereinigen. Gestern nun hat tagesschau.de darüber berichtet, dass der niederländische Jurist Jaap de Hoop Scheffer, der als Bilderberger und NATO-Generalsekretär in der zweiten Führungsebene der transatlantischen Meudalherren verankert ist, neue Befehle an die Politiker in Deutschland für den Krieg gegen Afghanistan ausgegeben hat.
Tagesschau.de zufolge stellte Jaap de Hoop Scheffer gestern in Berlin klar, es sei ein Missverständnis anzunehmen, dass das Nato-Hauptquartier in Brüssel dafür da sei, die Bürger der Mitgliedsstaaten von den Auslandseinsätzen zu überzeugen. Wem fällt da etwas auf?
NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer sagte offenbar nicht, die gewählten Politiker seien dazu da, die Sicherheitspolitik dem Willen der Wähler entsprechend zu beschließen und NATO und Bundeswehr seien als Parlamentsarmee dazu da, die von gewählten Politikern beschlossene Sicherheitspolitik umzusetzen. Jaap de Hoop Scheffer wird stattdessen mit den Worten zitiert:
“Es ist und bleibt Aufgabe der nationalen Regierungen und Parlamente, die Sicherheitspolitik zu vermitteln.”
Jaap de Hoop Scheffer teilt also offenbar die Analyse der Machtarchitektur in der real exististierenden deutschen Demokratie von Mein Parteibuch, Deutschland werde in Wirklichkeit nicht von gewählten Politikern, sondern von transatlantischen Meudalherren mit mittelalterlichen Methoden regiert. Verfassung und Rechtsstaat sind in dieser real existierenden Demokratie westlichen Typs nur leere Worthülsen, die wie es von Dagmar Metzger vorexerziert wurde, dazu da sind, der transatlantischen Milliardärspresse von Springer, Bertelsmann und Konsorten Munition für die psychologische Kriegsführung gegen all diejenigen Teile der Bevölkerung zu liefern, die sich der transatlantischen Strategie der Spannung widersetzen.
Da die Meldung bei Tagesschau.de leider schnell nach unten durchgerutscht ist, bleibt nun abzuwarten, ob der Befehl des NATO-Generalsekretärs beim Sprecher der transatlantischen Seeheim-Kanalarbeiter in der SPD, dem Oberstleutnant der Reserve Johannes Kahrs, der nebenbei Schatzmeister des Rüstunsglobbyvereins Deutsche Atlantische Gesellschaft ist und seinen Wahlkampf 2005 mit Hilfe von heimlichen Spenden aus der zwischenzeitlich gut versorgten Rüstungsindustrie gewonnen hat, auch wirklich angekommen ist.
Die SPD darf sich nun, nachdem die Operation “Sabotage der Kandidatur von Andrea Ypsilanti im hessischen Landtag” von Johannes Kahrs für erfolgreich abgeschlossen erklärt wurde, darauf gefasst machen, dass die nächste transatlantische Intrige das Ziel haben wird, ausgedehntere Kampfeinsätze der Bundeswehr im Süden Afghanistans zu erzwingen.
Nun denn, wenn es so kommt, wäre das ein prima Anlass, um die Transatlantiker zu fragen, wie der Stand der Bearbeitung dieser Petition zum Afghanistan-Krieg und zum Casus Belli 9/11 ist.
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Ich bin mehr als erstaunt, dass hier zur Erklärung eines immer wieder benutzten Begriffs (”transatlantisch”) auf den Artikel eines erklärten Nationalsozialisten (Richard Schapke) verwiesen wird - (Dem Artikel ist ein Zitat von Ernst Jünger vorangestellt.)
Um das ideologische Umfeld, in dem man sich hier bewegt, auszuleuchten, genügt eine Suche bei Google nach “Richard Schapke”.
Schon beim 1. Treffer findet sich in der Name Richard Schapke neben dem von Horst Mahler.
Die Website “die-kommenden” (auf der Schapkes Artikel ursprünglich erschien) wird auf labournet.de als Nazi-Seite bezeichnet.
Ich habe den Eindruck, dass dieser rotbraune Ideologie-Mix von Daniel Neun hier hineingetragen wurde und würde mich freuen, wenn Marcel Bartels, den ich persönlich schätze, davon Abstand nimmt.
Wo habe ich gleich erst vor Stunden gelesen, dass Ernst Jünger in Wirklichkeit ein Anti-Nazi war? Sowas wie die “unergründliche deutsche Seele”?
Yo, Mein Parteibuch, diese Nachhilfe in Sachen Demokratie von Herrn de Hoop Scheffer war wirklich mal wieder nötig. Auch zu empfehlen für all die anderen Länder, in denen die Außenpolitik noch vom Volkswillen beeinflusst wird. Jetzt werden wir sehen, wie standhaft die Angie ist. Sie könnte sich ja etwas bei Putin anlehnen.
Aber was soll die alberne “Petition”? Wen juckt denn noch, ob der Mossad an 9/11 beteiligt war - mich und die anderen Islamisten ganz sicher nicht. Die mickrigen paar Tausend Tote gehen doch im allgemeinen Gemetzel völlig unter. Das ist so, als wenn man sich “Rambo” zum x-ten Mal ausleiht, weil man sich “Hotel Ruanda” nicht leisten kann.
@Aga Kahn
Ziemlich wirres, unstrukturiertes Zeugs, was Du da postest. Soll das Humor sein oder ist das ernst gemeint?
zu 1# W. Weller: Bei Eingabe in GoogLe - Bau von Autobahnen - trifft man bei zweiten Artikel auf den Namen Hitler.
Das ist Grund genug, die Autobahnen zu schließen, würde ich dazu sagen.
Auch keine Luftwaffe mehr, denn bei Google kommt man ebefalls schnell auf Hitler.
“keine Margarine” ist eine gefährliche Losung, denn bei Googfe kommt Hitler gleich an erster Stelle.
…
und
… .
Herr Schälike, mit dieser Replik beleidigen Sie Ihre und meine Intelligenz.
Sie erwecken den Eindruck, als seien die Namen von Richard Schapke und Horst Mahler von Google durch bloßen Zufall zusammengeführt worden. Das ist Unsinn.
Der rot-braune Querfront-Publizist Richard Schapke,dessen tatsächlichen Namen ich nicht kenne, hat sich sein Pseudonym von dem (Weimarer) Propagandisten einer “Schwarzen Front” geliehen.
Richard Schapke hatte 1932 sein Parteibuch der sog. Alten SPD (ASPD) zurückgegeben und trat der NSDAP bei. Dort stellte er sich auf die Seite von Otto Strasser.
Einen “linken” Nationalsozialismus propagiert nun auch sein heutiger (pseudonymer) Wiedergänger, dessen Artikel über die “Atlantik-Brücke” hier in mein-parteibuch zitiert bzw. verlinkt wird - um deutlich zu machen, was mit “transaltantisch” und “Tranatlantiker” gemeint ist.
Der heutige “Richard Schapke” befindet sich in einem intensiven Diskurs mit anderen Strömungen des (Neo-) Nationalsozialimus.
Seine “Synthese” von Nationalsozialismus und Marxismus legte er u.a. in einem Text von März 2004 dar. Titel: “1. Mai und soziale Frage: Klassenkampf statt Volksgemeinschaft”.
Als Einleitung für seinen Text wählt er ein Zitat des Freikorps-Führer Hermann Ehrhardt und ein Zitat von Joseph Goebbels (weil und soweit Goebbels auch einmal dem “linken Flügel” der NSDAP angehörte.)
Schapke wünscht eine “Volksrevolution” - auch “vermittelst despotischer Eingriffe in das Eigentumsrecht” (wozu er Marx zitiert).
Der Name des Querfront-Ideologen Schapke findet sich via Google also nicht zufällig neben dem von Horst Mahler. Der will ja ebenfalls - auch mit seiner ganzen Vita - Links- und Rechtsradikalismus synthetisieren.
Wenn in mein-parteibuch der fortgesetzt verwendete Begriff “transatlantisch” also mit Hilfe von Richard Schapke näher erklärt wird, so erkläre ich hier, wie Schapke über den Transatlantik hinaus (neo-nationalsozialistisch) zu verstehen ist.
@Wilhelm
Du hast recht. Sowohl der moderne als auch der historische “Richard Schapke” riechen streng nach Nazi. Das ist tatsächlich alles andere als appetitlich und stinkt zum Himmel.
Daran ändert auch nichts, dass der historische “Richard Schapke” bei den Nazis offenbar im KZ gesessen hat und 1940 auf der Flucht vor den Nazis gestorben zu sein scheint. Über das Zitat des Trägers des Bundesverdienstkreuzes Ernst Jünger kann man bei dem Artikel von “Richard Schapke” hinweglesen.
Die transatlantischen Seilschaften und ihr großer Einfluss sind jedoch trotzdem echt. Das, was von “Richard Schapke” an Fakten zur Atlantik-Brücke recherchiert wurde, scheint, wenn man mal vom eingeflochtenen “Geruch” absieht, im Großen und Ganzen zu stimmen.
Kritische systematische Betrachtungen der transatlantischen Seilschaften fehlen jedoch interessanterweise - sieht mal mal von der mit stinkendem Nazi-Spin versehenen Reportage des “Richard Schapke” ab - auch über 50-Jahre nach der Entstehung fast vollständig.
Deshab ist es sicherlich eine gute Idee, mehr kritische Recherchen zum Wirken der transatlantischen Seilschaften anzustellen, die nicht den Nazi-Spin haben.
[…] Sauerei ohne Ende. Das doofe Volk kauft uns unsere Propaganda nicht ab, dass die USA und die NATO nichts als das Wohl der Welt im Sinn haben. Und die Merkel sabotiert dann auch noch unsere Erweiterung. Das muss sie büßen. […]
[…] der Demokratie vermittelt, duch Zuteilung des kleinen Rests an Abgeordneten bestimmt, wer die Befehle der Transatlantiker als Regierungsmitglied ausführen darf. [Trackback URI] […]
[…] der Demokratie vermittelt, duch Zuteilung des kleinen Rests an Abgeordneten bestimmt, wer die Befehle der Transatlantiker als Regierungsmitglied ausführen darf. (Quelle: Mein […]