Dagmar Metzger haben die SPD-Fans des Kochschen Klüngels in Hessen also nun vorgeschickt. Ihr fällt nun als Kochs bester Frau die Rolle zu, dem verblüfften Publikum zu erklären, dass sie ihre Parteivorsitzende Andrea Ypsilanti im Landtag nicht zur Ministerpräsidentin wählen will. Der Grund dafür liegt auf der Hand: in der SPD möchten rechte Seilschaften ganz dringend, dass in Hessen nach dem Wahlsieg von Andrea Ypsilanti kein Politikwechsel stattfindet und Roland Koch weiter Ministerpräsident bleibt, damit ihr eigener Klüngel nicht auffliegt.
Wenn Dagmar Metzger dann auch noch öffentlich vorschiebt, sie sei Westberlinerin und deshalb komme eine Zusammenarbeit mit der aus der WASG hervorgegangenen Linken für sie nicht in Frage, dann wirkt das angesichts der rot-roten Koalition nur noch absurd. Aber dass ihr die Schmierenkomödie, sie sei gerade aus dem Urlaub gekommen und könne sich deshalb erst jetzt mit Andrea Ypsilanti unterhalten, niemand abnimmt, braucht Dagmar Metzger nicht zu kümmern.
Auch wenn die Parteikarriere in der SPD für Dagmar Metzger heute nun wohl hoffentlich zu Ende ist, wird sie als Justiziarin der Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt sowie als Mitglied des Aufsichtsrats der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE) sicher mit tatkräftiger Unterstützung schwarzer Seilschaften nun auch weiterhin prächtig Karriere machen.
Mit Dilletantismus hat die hier vorgeführte Sabotage nichts zu tun. Die konservativen Seilschaften pfeifen wieder einmal auf die Parteidisziplin, die sie sonst immer so lautstark von den progressiven Kräften in der SPD einfordern, weil sie aus persönichen Interessen in Wirklichkeit gegen einen Politikwechsel sind. Für alle diejenigen in der hessischen SPD, die wirklich eine politische Veränderung erreichen wollen, heißt es nun, Andrea Ypsilanti den Rücken zu stärken. Wenn die rechten U-Boote in der SPD Roland Koch anstelle von Andrea Ypsilanti zum Ministerpräsidenten wählen wollen, so können sie das tun, aber Parteisolidarität oder Parteidisziplin können die rechten Seilschaften in der hessischen SPD nun nicht mehr einfordern.
Bei der nächsten Wahl dürfen diese rechten U-Boote hoffentlich damit rechnen, auf den Listen der CDU zur Wahl antreten zu dürfen. Und interessierte Journalisten dürfen gern mal in der Linie Matthias Metzger, Günther Metzger bis hin zu Ludwig Metzger weiterrecherchieren, und versuchen, ob sie herausbekommen, warum ausgerechnet Dagmar Metzger zur Sabotage von Andrea Ypsilanti vorgeschickt wurde.
Andrea Ypsilanti hat Farbe gezeigt - nun ist die Basis am Zug, ihr dabei zu helfen, den Widerstand der Saboteure im Mittelbau der Partei gegen die von der Parteibasis gewünschten politischen Veränderungen zu überwinden. Die Listen der SPD von Saboteuren zu säubern ist für die Partei von allergrößter Wichtigkeit, und es kann nur geschehen, wenn Andrea Ypsilanti nun entschlossen weitermacht und dabei von ihren Anhängern die Unterstützung bekommt, die sie für ihren Mut verdient. Und natürlich darf die Basis nun auch Kurt Beck gegen den medialen Frontalangriff der Transatlantiker in Schutz nehmen.
Nachtrag 08.03.2008: Bei Spiegel-Online findet sich inzwischen folgendes:
Der als Kritiker des Kurses von Ypsilanti hervorgetretene stellvertretende hessische Partei- und Fraktionschef Jürgen Walter räumte im “Focus” ein, vor Metzgers Ankündigung Kontakt mit ihr gehabt zu haben.
Damit gibt es zum Märchen der einsamen Gewissensentscheidung, die Dagmar Metzger aufgrund ihres Ski-Urlaubes - gab es da eigentlich kein Telefon - zur rechten Zeit nicht deutlich genug kommunizieren konnte, nun auch den Namen Jürgen Walter. Das ist der Parteifreund, gegen den sich Andrea Ypsilanti als Spitzenkandidatin in einer Kampfabstimmng durchgesetzt hatte. So langsam kommt das Wirken der in der hessischen SPD gegen Andrea Ypsilanti arbeitenden Seilschaften an die Öffentlichkeit. In die Linien der Kanalarbeiter Transparenz zu bekommen, ist wichtig und stärkt die Partei. Da können die rechten Medien zetern wie sie wollen. Und nun darf man noch mal darüber nachdenken, warum die Bekanntgabe der Stimmverweigerung erst gestern, zu einem Zeitpunkt, als Dagmar Metzger damit nahezu maximalen Schaden anrichten konnte, erfolgt ist.
2. Nachtrag vom 08.03.2008: SPD-Abgeordnete Metzger denkt über Mandatsverzicht nach Sollte Dagmar Metzger wirklich - beispielsweise nach einem Parteitagsbeschluss für rot-rot-grün - ihr Mandat niederlegen, dann wäre Dagmar Metzger damit voll rehabilitiert. Vielleicht erzählt sie ja dann auch noch, was sie mit Jürgen Walter besprochen hat.
Nachtrag vom 09.03.2008: Susanne Kastner setzt die Kanalarbeit per Bild-Zeitung fort. Rüstungslobbyist Johannes Kahrs ist natürlich auch wieder dabei. Dass Ex-Kriegsminister Peter Struck bei der Sabotage auch mitmacht, und gleich noch Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück mit in die Kanalarbeit einbindet, ist keine Überraschung. Neu im Boot der transatlantischen Saboteure ist Netzwerker Sebastian Edathy, der demonstriert, wie Kanalarbeit per taz funktioniert.
2. Nachtrag vom 09.03.2008: Die transatlantischen Sabotageversuche gehen weiter. Während Peter Struck sich inzwischen unverhohlen in Springers “Welt am Sonntag” als Kanalarbeiter betätigt, bevorzugt Netzwerker Hubertus Heil dazu das ZDF.
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| Ja, Christian |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
Wer Konsorten wie die Darmstädter
Metzgerin in seinen Parteireihen hat,
braucht auf alle Fälle keine
Opposition mehr.
Der rechte Abschaum, ob sie sich Netzwerk, Kanalarbeiter oder Seeheimer nennen haben schon immer dafür gesorgt das es in Deutschland keine Sozialdemokratische Politik gibt oder geben wird. Die SPD muß durch den Wähler in die Bedeutungslosigkeit geschickt werden. Leid tut es mir nur um die Paar anständigen Sozialdemokraten die es dort noch gibt.
Man kann viel über das Thema schreiben aber die Worte zu diesem Thema bleiben einem im Halse stecken.
Das erste mal in meinem Leben fange ich an “Säuberungen” in Parteien zu verstehen
Klaus
Genau, so einfach ist das: Einige wenige “rechte Saboteure” sind Schuld an allem. Die SPD an sich steht geschlossen hinter Andrea Ypsilanti, Kurt Beck und einem strammen Linkskurs - oder vielleicht doch nicht? In der SPD gibt es schon immer zwei deutlich unterschiedlich ausgerichtete Flügel. Und nur in der Summe und der Balance ist die SPD eine Volkspartei. Fallen die Stimmen in der Mitte (von mir aus auch von rechts - wie immer man das nennen mag) weg, dann wird die SPD zu einer “Linkspartei in groß” - weit entfernt von den Mehrheiten zum Reagieren.
Hi,
Der Grund dafür liegt auf der Hand: in der SPD möchten rechte Seilschaften ganz dringend, dass in Hessen nach dem Wahlsieg von Andrea Ypsilanti kein Politikwechsel stattfindet und Roland Koch weiter Ministerpräsident bleibt
Sorry, weiter hab ich nicht gelesen, denn: Das ist doch wohl nicht dein Ernst. Glaubst du wirklich, die SPD hätte Mitglieder, die ihrer politischen Ansichten nach besser in die CDU gehörten, aber die SPD unterlaufen, um sich zu schwächen, damit sie nicht gegen die CDU ankommt? Deine Meinung - ok, aber ich halte diese Ansicht nicht nur für gewagt, sondern für völligen weltverschwörerischen Blödsinn.
@Philipp
Die Einbindung der Linkspartei in die hessische Regierung ist eine Frage von strategischer Bedeutung für die transatlantische Westbindung Deutschlands. Und nun schau mal, welche Personen dazu in den deutschen Medien wie zu Wort kommen.
Schau Dir mal die NATO geführte Operation Gladio und ihr transatlantisches Zusammenwirken mit der Loge P2 in Italien an. Google auch ruhig mal nach Aldo Moro und Gladio. Ziel der Operation Gladio war es, die politische Westbindung Italiens sicherzustellen. Parteien waren für die handelnden Personen dazu da, das Ziel der Westbindung zu verwirklichen, nicht etwa um die offiziell propagierte Politik umzusetzen, der diese Personen angehörten. Wie die Innenpolitik Parteien mit dem Ziel des Zerstörens infiltrieren kann, ist aus der von J. Edgar Hoover gestarteten Aktion COINTELPRO jedem halbwegs gebildeten Innenpolitiker bestens bekannt. Und schau Dir ruhig mal an, was aus der Bürgerbewegung der Grünen geworden ist, und schaue, ob es da Anzeichen für eine Infiltrierung durch transatlantische Geheimagenten gibt.
Dass die NATO-Operation Gladio auch in Deutschland gefahren wurde, ist unbestrittene Tatsache. Wie die Operation Gladio in Deutschland gewirkt hat, wurde bisher weder politisch noch medial geklärt. Aus welchen Personen bestanden diese Seilschaften und wo sind sie geblieben?
Nun schau Dir mal die hier beschriebenen in Deutschland aktiven transatlantischen Seilschaften an und schau mal ein bisschen näher auf das Auftreten der in diesen Seilschaften organisierten Personen in den Medien.
Um zu verstehen, wie die Mediensteuerung durch transatlantische Seilschaften funktioniert, könnte ein Blick auf die Struktur der deutschen Milliardärspresse und ein Studium der aus der geschichte bekannten Operation Mockingbird hilfreich sein. Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch zu weiten Teilen von dem den Transatlantikern zuzurechnenden Personenkreis weitgehend kontrolliert wird, zeigt beispielsweise ein Blick auf die Besetzung des ZDF-Fernsehrates.
Das alles ist leider kein Blödsinn, sondern traurige Realität. Ein paar Stunden Zeit braucht es schon, um das Ausmaß der aus der Geschichte bekannten Verschwörungen zu begreifen.
Inwiefern diese aus der Geschichte bekannten Muster auf das zutreffen, was gerade in Hessen abläuft, mag sich in Kenntnis der Geschichte dann jeder selbst überlegen. Und dann willkommen in der politischen Realität.
Der oben skizzierte Effekt, der die heftige Medienkampagne gegen Andrea Ypsilanti erklären kann, wird womöglich noch überlagert durch den Effekt, dass das eine oder andere Parteimitglied Angst hat, bei einem Regierungswechsel könnten eigene Verfehlungen aufgedeckt werden, über die Roland Koch derzeit den justiziellen Mantel des Schweigens ausbreitet und im Gegenzug dafür absolute Loyalität dieser SPD-Mitglieder erwartet.
@Stefan Weber
Was die für eine Volkspartei wünschenswerte Mitte ist, bestimmen die Medien. Was die Medien bestimmen, bestimmen einige wenige Milliardäre. Das aber kann und darf nicht Maßstab dessen sein, was die SPD für Politik macht. Hier gilt es für die SPD, Standpunkte auch gegen die koordinierte Propaganda der Milliardärspresse klarzumachen. Genau das haben Andrea Ypsilanti und Kurt Beck richtigerweise getan. Und genau deshalb wollen die Transatlantiker die beiden nun loswerden - koste es, was es wolle.
Sieh hin - Dagmar Metzger ist es offenbar völlig egal, was aus der SPD wird. Dagmar Metzger hat dafür gesorgt, dass Roland Koch Ministerpräsident bleiben kann. Du magst das gut finden - nur in der SPD gibt es für Koch sicher keine Mehrheit.
Andrea Ypsilati hat auf jeden Fall N I C H T DIE FARBE R O T gezeigt, nicht wofür einmal Marx, Luxemburg und viele Sozis standen — aber Du, Redaktion, zeigst, wie oberflächlich Du bist.
- Nebst eingeschlossener Halbwahrheiten zeigst Du ein Sammelsurium ideologischer Versatzstücke (aus den 70/80er Jahren, Unterstellungen, Verschwörungsandeutungen.-
Daß Dir dann KLAUS mit “Abschaum” sekundiert und PHILLIP mit seinem Verschwörungshalbwissen (Gladio) die vielleicht unerwünschte, aber zeitlich und ideologisch passende Ergänzung gibt, das mußte ja kommen.
Frau METZGER - auch ein U-Boot der NEOCONS oder Illuminaten, - na?!
O.k. ich weiß auch so manches nicht - aber die mächtigen auch nicht, die Seeheimer haben mich früher immer geärgert, auch WILLY (wählen!) Brandts NATIONALISMUS. -
Die TRANSATLANTIKER, - sollen das so Leute sein wie der Hemut SCHMIDT oder wer ? Bitte um Aufklrung.
Ich höre ansonsten fast nur Pöbeleien und Dummheit gegen die USA und ISRAEL natürlich auch (im Ton natürlich kaum) Lt. H.Schmidt - dem gabnz großen Transatlantiker - sollen ja nun die USA gefährlicher (für ? den verlogenen deutschen Frieden) sein, a l s der IRAN ! Deutsche wissenschaftliche Studien, Abhandlungen, die einer anderen Argumentation, selbst Politik Grundlage geben könnte, wird nicht gehandelt, v.a. nicht in der übergroßen Mehrheit der Linken, samt ihrer ideologischen M e h r h e i t in den Massenmedien.
Aber diesmal hat die “Rechte” Frau Metzger S C H L I M M E R E S VERHINDERT,- GUT SO : Vom Standpunkt des Marxismus und der Republik, des unabhängigen Christentums,der ISRAEL-Solidarität, der Bürgerrechte und der Islamkrtik !!
(Hinweis : zum 7.2. hat die LINKpartei einen BT-Vorstoß gemacht zur Unterbindung von ISLAMKRITIK über die Verunglimpfung dieser als Mittel der Rassisten und Neonazis; übrigens haben die und Islamisten eine gemeinsame Wurzel !)
LIEBER RECHTS ALS ISL-GRÜN !
Hallo Antipack,
als einfach gestrickter Mensch habe mich mit der Wahl meiner Worte absichtlich drastisch ausgedrückt. Über 25 Jahre war ich Mitglied in diesem Verein. Zähneknirschend habe ich den Wechsel von der Partei Willy Brands zum Schröderverein hinnehmen müssen. Wie viele Verräter in den eigenen Reihen hat es gegeben. Wer erinnert sich noch an Niedersachsen und der ersten Wahl Albrechts zum Ministerpräsidenten, das war nur mit Hilfe von SPD-Stimmen möglich. Welche Meinung hat wohl Frau Simonis von Ihren SPD Kollegen. An eine Verschwörung glaube ich nicht. Es gibt zu viele Leute die mit Hilfe dieser Partei an lukrative Jobs kommen, Siehe Clement, siehe Schily, wer spricht noch von Staatssekretär Tacke. Und diese vertreten alles nur nicht den “blöden Wähler” dieser Partei.
Lieber Linkspartei als diese sogenannten Volksvertreter.
zu #4: “Ernst. Glaubst du wirklich, die SPD hätte Mitglieder, die ihrer politischen Ansichten nach besser in die CDU gehörten, aber die SPD unterlaufen, um sich zu schwächen, damit sie nicht gegen die CDU ankommt? Deine Meinung - ok, aber ich halte diese Ansicht nicht nur für gewagt, sondern für völligen weltverschwörischen Blödsinn”
In Hamburg, wo traditionell die SPD gewählt wurde, haben sich auf politische Karriere - bis hin zum Bundeskanzler - Bedachte entschlossen, den politischen Aufstieg über die SPD zu versuchen, mit unterschiedlichem Erfolg.
Das ist keine Verschwöringastheorie, sondern praktische Politik, weil es eben wenig Unterschiede zwischen der SPD und der CDU gibt.
Parteiübertritte auf dem Karriereweg sind nicht selten, Beseitigung bzw. Ausgrenzung ganzer politischer unterschiedlicher innerparteilischer Gruppen ist Tagespolitik und Strategie solcher Leute wie Joschka Fischer und Chrsita Sager, auch vieler anderer. Hat nichgts mit Verschwörungen zu tun.
1985 in Hamburg aus dem Dresden-Stasi-Knast angekommen, hat mir niemand bis heute erklären können, was sich in meinem Leben ändern würde, wenn die CDU in Hamburg an die Macht käme. Nachdem Beust nun Hamburgs Machthaber geworden ist, hat sich bei mir wirklich nichts verändert.
Nun ist mein Leben kein Maßstab für die Politik der SPD und der CDU.
Trotzdem würde ich gerne wissen, welche konkreten Unterschiede - außer den politischen Gesichtern - es für den Einzelnen geben witrd, wenn die SPD in Hesasen an der Macht wäre und nicht die CDU.
Gäbe es da weniger Korruption? Hätten die Neonazis weniger Chancen, die Mitmenschen zu terrorisieren? Würden die Gehälter steigen und die Preise sinken? Gäbe es mehr Chancen zur Bildung auch für Kinder aus den sozial schwächeren Familien? Müsste man nicht mehr zwangsweise Deutsch können und lernen müssen, um in Hessen würdig und gleichberechtigt leben und sich entwickeln zu dürfen?
Ihr habt ja in den Auswirkungen, die die Entscheidung von Frau Metzger hat, recht haben. Sicherlich sind auch die Erfahrungen ihres Vater in Sachen SED und SPD in ihre eigenen Erfahrungen übergangen. Das lässt sich nicht verhindern. Meine Kinder glauben keinem Politiker und keiner Werbung. Kopierendes Lernen nennt man das.
Ich habe extra noch mal telefonisch bei einem Landtagsabgeordneten nachgefragt, der für eine Koalition mit der Linken wäre, aber auch der bestätigte mir, das Frau Metzger von Anfang an eindeutige Aussagen gemacht hat. Es war kein Geheimnis. Aber Frau Ypsilanti wollte es bewusst nicht zur Kenntnis nehmen, in der Hoffnung, das sich die Metzger breitklopfen lässt.
Es ist nur noch nicht klar wer die Medien informiert hat. Der Bekannte von mir hat eine Vermutung, die auf den Seeheimer Kreis hindeutet, aber nicht aus dem Umfeld von Frau Metzger stammt.
Nach allem was ich eruieren konnte, haben wir es einfach mit einer Abgeordneten zu tun, die zu dem steht was sie gesagt hat. Auch wenn ich hier jeden verärgere. Genau so will ich Abgeordnete. Am besten ganz ohne Partei.
Dafür schreibe ich ständig in meinem Blog und anderswo. Warum sollte ich mich jetzt nicht freuen, wenn eine Kopf und Arsch hat.
http://www.duck...ar-Metzger.html
Politiker die nur aus Maul und Arsch bestehen haben wir doch genug.
@Antipack
Damit Lesern es leichter fällt, zu erkennen, wo deine geistigen Wurzeln sind, erlauben wir uns, auch hier einen Teil deiner E-Mail-Adresse offenzulegen: Prozion-Power.
Warum Du ein Dummkopf oder Agent bist, wird dir hier im Detail erklärt.
Was von Dir zu halten ist, erfährst Du im Video: “Der Antideutsche“.
Wenn Du etwas über die geistigen Wurzeln des Gedankenguts, dass Du hier verbreitest wissen willst, magst Du Dir mal dieses Video zu deinem gedanklichen Bruder Bush anschauen.
Nun zu deinem Erguss hier im Thread: Schön, dass Du hier so deutlich in Stil und Inhalt aufzeigst, wo die Kräfte, die die Wahl von Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin verhindern, zu verorten sind. Die wütende Reaktion von Kanalarbeitern wie Dir lässt vermuten, dass der Artikel hier ins Zentrum der schwarzen Suppe getroffen hat.
Schön, dass Du hier mit so klaren Worten aufzeigst, dass beginnend bei der Hetze gegen den Islam, über die Israelkritik bis hin zu einem angeblich “unabhängigen” Christentum eine schwarzbraune Querfront steht, die von transatlantischen NATO-Seilschaften gestützt wird.
Schön auch, dass Du die Sabotage von Willy Brandt, der Gespräche mit der Führung der DDR gesucht hat, und seine Ersetzung durch den im Sinne der NATO zuverlässigeren Transatlantiker Helmut Schmidt, der Raketenpolitik des NATO-Doppelbeschlusses gegen die Widerstand der Parteibasis in der SPD durchgesetzt hat, ansprichst.
Die Linke Mehrheit in der Bevölkerung ist tatsächlich real, wie die Wahlergebnisse der letzten Jahre zeigen. Dass die Mehrheit der Linken in den Massenmedien hingegen eine plumpe schwarze Lüge ist, weißt Du selbst. Die Milliardärspresse von Springer, Burda, Bauer und Bertelsmann sind wohl kaum als Linke zu bezeichnen. Dass das Gegenteil richtig ist, und die Transatlantiker nahezu 100% der Massenmedien in Deutschland steuern, wurde bereits im Kommentar weiter oben erklärt. Andrea Ypsilanti hat den gegenwärtigen Journalismus zutreffend als “verkommen” beschrieben. Anstelle von Recherche und Hintergrundwissen wird den Konsumenten der Massenmedien platte transatlantische Propaganda vorgesetzt. Wer als Journalist recherchiert und zu Ergebnissen kommt, die den Transatlantikern nicht genehm sind, fliegt raus. So funktioniert die mediale Sabotage der in der Bevölkerung vorhandenen linken Mehrheiten.
Mit Marx, Luxemburg, der Republik und Bürgerrechten hat das nichts zu tun, was Du propagierst. Die Parole “Lieber rechts als Isl-Grün!” zeigt das überdeutlich: zu Dir passt nicht die Farbe rot, sondern die Farbe schwarzbraun.
Das gilt übrigens auch für Dagmar Metzger. Wenn sie die SPD-Spitzenkandidatin nicht zur Ministerpräsidentin wählen will, sondern stattdessen Roland Koch als Ministerpräsidenten will, möge sie doch bitte schön zukünftig als Kandidatin der schwarzbraunen hessischen CDU kandidieren.
Jochen schrieb:
Politiker die nur aus Maul und Arsch bestehen haben wir doch genug.
Jepp. Denn es gibt da so merkwürdig anmutende Dinge wie Parteidisziplin oder Fraktionszwang. Dinge, der sich D. M. im Fall Ypsimonis, pardon, Ypsilanti nicht beugen mag.
Und was die Redaktion zum Thema “Netzwerke, Seilschaften und Karriersprungbrett” ausgeführt hat, ist vermutlich ursächlich dafür, dass die Neigung der BürgerInnen an Wahlen teilzunehmen weiter rückläufig ist.
Herbert von Arnim und Richard von Weizsäcker haben Recht, wenn sie betonen, wie schädlich eine “Parteien-Demokratie” für unsere Gesellschaft ist.
Denn eines ist auch klar: Laut Artikel 21 Grundgesetz müssen politische Parteien demokratisch verfasst sein. Dazu gehört auch, dass Parteien pluralistisch organisiert sein sollen.
Aber da liegt überhaupt nicht das Problem!
Bevor irgendwelche Liebäugeleien mit dem m.E.strikt abzulehnenden Instrument namens “Säuberung” angestellt werden, sollte darüber nachgedacht werden, was am Parteienstaat tatsächlich zu kritisieren ist, wenn wir über die Halbwertzeit von Wahlversprechen diskutieren und darüber, dass Fernsehräte und andere Institionen von Akteuren der politischen Parteien besetzt werden.
Wir sollten darüber debattieren, weshalb ein Frank-Walter Steinmeier in irgendeinem Wald-und-Wiesen-SPD-Ortsverein in Brandenburg als Parteimitglied geführt wird, um via SPD-Landesliste-Brandenburg garantiert in den Deutschen Bundestag einziehen zu können.
Das Problem ist doch nicht der vom Grundgesetz geforderte innerparteiliche Pluralismus. Das Problem ist doch vielmehr, dass sich die Gestalten, die sich von der Basis ihrer Parteimitglieder entfremden (Schröder und Fischer seien nur als besonders drastische Fälle genannt), vor dieser Basis eben nicht zu verantworten haben.
Denn, wer erst auf dem Ministersessel Platz genommen hat, kann sich ziemlich unbefangen von irgendwelchen Meinungströmungen innerhalb “seiner” Partei bewegen.
In den Parteizentralen lauern nämlich die Vasallen darauf, irgendwann in die besser dotierten Positionen innerhalb der Ministerialbürokratie wechseln zu dürfen.
Und so betrachtet, erlangt das Amt eines Ministers eine nicht zu unterschätzende Strahlkraft.
Eine Strahlkraft, der nicht nur der OV-Vorsitzende des o.g. Wald-und-Wiesen-SPD-Ortsvereins irgendwo in Brandenburg erliegt, sondern auch der eine oder andere Karrierist mit SPD-Parteibuch auf Landes- oder Bundesebene.
Auch wenn anders sla in der DDR der Song “Die Partei, die Partei usw.” hier nicht gilt. So gilt zumindest, dass die Partei(en) ihre Diener nicht im Regen stehen lässt. Der öffentliche Dienst, kommunale Eigenbetriebe und die Ministerialbürokratie nebst der Verwaltung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks verfügen über hinreichend attraktive Stellen, auf denen sich dann die Parteiknechte einfinden dürfen.
Verhältniswahlrecht als Defizit
Nein, das Problem trägt den Namen “Listenwahl”. Erst ein Wahlsystem, dass den Einzug von Abgeordneten in die Parlamente über Landeslisten ermöglicht, lässt den Wählerwillen zu Makulatur verkommen.
Blöderweise hilft selbst das nicht weiter im Falle von Dagmar Metzger. Denn Metzger hat im Wahlkreis Darmstadt-Stadt II ein “Direktmandat” gewonnen /vgl. http://de.wikip.../Dagmar_Metzger.
So gesehen hat Jochen wieder Recht, wenn er der Abgeordneten Metzger attestiert, sie habe einen “Arsch in der Hose”, der es ihr erlaubt, sich über Parteidisziplin und dergleichen hinwegzusetzen.
Das mag man bedauern, weil es nun dem Brutalsmöglichst-Aufklärer zum Vorteil gereicht, aber letztlich könnte allenfalls eine Psychotherapie zur Überwindung frühkindlicher Traumata bei der undifferenziert agierenden Antikommunistin Metzger daran etwas ändern.
Euch allen ein schönes Wochenende. Ich gehe gleich mein Gazprom-Team unterstützen. Ja, ich weiß: Gazprom ist auch so ein merkwürdiges Thema
P.S.: Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
Dass Koch, Bouffier und Konsorten nach einem Regierungswechsel Ähnliches zu befürchten haben wie Landowsky und Diepgen in Berlin, davon bin ich überzeugt.
Viele Leute haben für eine Abschaffung der Koch-Regierung gekämpft. Sie müssen jetzt wieder erleben, dass die SPD zu schlecht dafür ist. Und Ypsilanti schwafelt, schwafelt und schwafelt. Sie will tausend neue Polizeibeamte einstellen. Ein Alptraum. Zum Glück wird kein Geld dafür da sein.
Aktueller Nachtrag zum Stand der Dinge. dpa meldet soeben:
SPD-Abgeordnete Metzger denkt über Mandatsverzicht nach
Frankfurt/Main - Die hessische SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Metzger denkt darüber nach, ihr Mandat niederzulegen. Es gehe darum, ob sie einen möglichen Parteibeschluss für eine von der Linken tolerierte Minderheitsregierung mittrage oder andernfalls ihr Mandat niederlege, sagte sie nach einer Sitzung der Fraktion und des Parteirats in Frankfurt/Main. Metzger hatte sich zunächst gegen eine Zusammenarbeit mit der Linken ausgesprochen und damit Ypsilantis Plan für eine Minderheitsregierung zunächst vereitelt.
@Rolf Schälike (8)
Du reflektierst auf den alten Spruch.
“Kommse mal rüber, kommse mal ran
Hier wern sie genauso beschissen, wie nebenan.”
Du kamst 1985 in Hamburg hier an. Ich wurde 57 in den Schwachsinn hier geboren. Ich war noch Mitglied in einer anderen SPD. Stolzes Mitglied. Wenn auch schon damals nur selten glücklich. 85 war ich und viele andere schon längst mit der SPD fertig. Auch wenn es immer noch weh tut. Da sind ja heute noch Leute die mal eine Zeitlang deine Genossen waren.
Nicht weit entfernt und anonym, sondern tatsächlich auch enge Freunde. Wir haben zusammen gefeiert, gefickt und an Gräbern unserer Liebsten getrauert. Das macht heute keinen realer Unterschied zur CDU. Ich weiß. Aber irgendwo ganz tief in mir drin, das ist noch so ein Funke Hoffnung.
Die Hoffnung das morgen mein Telefon klingelt und einer sagt: “Du wir haben es kapiert. Wir haben Scheiße gebaut, Wir werden uns ändern. Schau hin.”. Ich weiß ich bin ein hoffnungsloser Romantiker. Mein Name ist mir Prinzip.
Vielleicht liest du mal das:
http://www.duck...ges/freund.html
Ach solche Leute wie Philip stänkern doch immer gerne rum. Ich versteh was die hier wollen, es sei denn sie werden dafür bezahlt.
Falls doch nicht sollte er mal das hier lesen.
http://nachdenk...iten.de/?p=2908
Wer also in der SPD eine eigene Meinung vertritt und für diese auch konsequent eintritt, der ist ein “Saboteur” und “Abschaum”. Die Welt (und die SPD) brauch definitiv mehr Frauen und Männer wie Frau Metzger.
Keep on smiling.
Die SPD muss sich entscheiden zwischem altem Schröder-Kapitalismus und neuem Lafontaine-Sozialismus (= soziale Gerechtigkeit).
Otti der eine ging von der Fahne und verriet sie dadurch. Der andere blieb Kanzler und verriet alles.
Die Linke hat gute Kräfte. Aber Gregor und Oskar sind das nicht.
Kann das nur bestätigen:
Otti der eine ging von der Fahne und verriet sie dadurch. Der andere blieb Kanzler und verriet alles.
Die Linke hat gute Kräfte. Aber Gregor und Oskar sind das nicht.
Gute Leute gibt es aber auch in der SPD, bei den Grünen, bei der CDU und der FDP. Sogar im Verfassungschutz und dem BND, obwohl die letzeren Vereine keine Existenzberechtigung mehr haben dürften.
Als Sozialdemokrat habe ich Frau Metzger für ihren Schritt gratuliert, nicht weil ich grundsätzlich gegen eine Koalition mit den Linken bin, sondern weil ich dafür bin, dies vorher anzusagen.
@Werner,
auf den ersten Blick erkenne ich dich, Genosse.
Du sprichst nicht als Mensch,
du sprichst als Genosse,
eben dieses macht dich mir unsympathisch,
Genosse, werde Mensch, sprich als Mensch,
das wir den Menschen erkennen können.
Was jetzt?
Zusammenarbeit oder Neodrittesreich,
Genosse, wieder liegt die Entscheidung bei dir.
Ach ja,
eine Bitte noch,
Beweise das Kurt Tucholsky nicht in allem Recht hatte.
Mit SPD-mißtrauenden Grüßen
Hasch
Bis vor nicht allzu langer Zeit dachte ich, dass der wesentliche Unterschied zwischen den Kommunisten (Bolschewiken) und den Sozialdemokraten (Menschewiken) darin bestand, dass die einen auch Menschen waren und die anderen nur Genossen.
Mit Verwunderung beobachtete ich die Jubelbekundungen gegenüber Helmut Kohl auf den CDU-Parteitagen, die auch Honnecker vor Neid hätten erblassen lassen. Bei der SPD ist es leider nicht anders.
Ist das menschlich? Dann sehe ich keine Unterschiede zu den kommunistishcen Diktatoren.
Vielleicht brauchen wir wieder den Kaiser.
@ Rolf Schälike (22)
Das ist das Problem. Du meinst, dass das was du siehst Politik wäre, das ist es aber nicht. Wir sehen das Marketing. Jedes Jahr machen alle Vertriebsorganisationen ein Kick Off. Dabei werden die Ziele des Jahres verkündet, vor allem aber wird Jubelstimmung erzeugt. Die besten Verkäufer des Vorjahres werden geehrt (Reisen in die Südsee, Autos, Geld, etc.). Das soll den Neid der anderen erzeugen, sie scharf machen, selber mehr Leistung zu erbringen. Zum Schluss bejubeln sich alle lauthals und sind besoffen vor Glück darüber in welch toller Truppe sie arbeiten. Zusammengehörigkeitsgefühl. Natürlich muss dabei übernachtet werden. Zeltlager für Erwachsene mit Komfort.
Die Kick Offs haben mit Verkaufen nichts zu tun. Sie schaden eher, weil sie die Starken vor Selbstvertrauen fast platzen machen und die Schwachen in die Verzweiflung treiben, weil ihnen ihre Schwäche vorgeführt wir. Genauso wenig haben die Parteitage etwas mit Politik zu tun.
Ein Antrag der bis auf einen Bundesparteitag schafft und dort angenommen wird, wurde von der Parteileitung schmuseweich gewaschen. Aus dem ersten Antrag “Der Kreisparteitag möge beschließen, das der Berzirksparteitag beschließen möge, das der Landesparteitag beschießen möge, das Bundesparteitag beschließt, das Frauen wie Menschen zu behandeln sind. Zuwiderhandlungen sind im Einzelfall mit 100.000 Euro Schmerzensgeld zu vergüten”, wird dann der Bundesparteitagsbeschluß, das “Frauen menschenähnliche Wesen sind und deshalb soweit gerade möglich auch als Menschen behandelt werden sollen.”. Im Gesetz steht dann, das Frauen vielleicht Menschen sind, aber rechtlich wie Sachen zu behandeln sind. In der Durchführungsverordnung zum Gesetz steht dann, “Frauen sind Sachen gleichgestellt und als solche zu behandeln. Sachen haben keine eigenen Ansprüche.”.
Ja. Ich habe auch schon Anträge gesehen, bei denen die Parteiführung eigentlich hätte ins Schwitzen kommen müssen. Die wurden als Körnerfutter für die dummen Vögel die an Demokratie in den Parteien glauben, durchgewunken. Leider machte dann der Koalitionspartner nicht mit, so das aus der Sache nichts wurde. Unnötig zu sagen, das niemand den Koalitionspartner gefragt hat. Oft wird auch so getan, als ob um solche Dinge gekämpft würde. Mindestlohn ist da ein gutes Beispiel. Aber die Chefs der Parteien wissen genau was sie wollen. Nämlich keine Veränderung.
Veränderung ist die große Gefahr, weil Veränderungen das mühsam erreichte Gleichgewicht gefährden und damit die Macht der Parteioberen. Deshalb muss ein Führerkult aufgebaut werden. Jeder normale Mensch der Helmut Kohl anfassen gemusst hätte, würde tagelang Hände waschen. Die Parteitagsdelegierten kommen nach Hause und sagen das ihnen Kohl die Hand gegeben hat. Ja sogar mit ihnen gesprochen hat. Meist hat er zwar nur “Aus dem Weg du Arsch” geknurrt. Aber der Delegierte ist bemerkt worden.
Ich werde nie vergessen wie einer für Frau Merkel einen Kuchen beim Bäcker backen lies und ihn ihr überreichte. Es war sein größtes Glück uns immer wieder das Bild zu zeigen. War sogar im Blättchen. Die Merkel hat haufenweise Geschenke bekommen, die aus Sicherheitsgründen gleich in den Müll gehen. Aber der Knabe war glücklich.
Das was wir von der Politik sehen ist Marketing. Der Rest ist Betrug.
“sicher mit tatkräftiger Unterstützung schwarzer Seilschaften nun auch weiterhin prächtig Karriere machen”; wieso braucht sie schwarze Seilschaften? Sie hat doch den Seeheimer Kreis und der ist von Darmstadt gerade mal 15 Kilometer entfernt.
Ach so, ich verstehe: die Redaktion wollte die Färbung des Seeheimer Kreises besonders hervorheben!
zu # Jochen Hauff:
Zu Hause habe ich gelernt: Politik ist alles.
Offiziell hieß es in den Lehrbüchern, es gilt das Primat der Politik.
In jeden Staubkörchen, was durch den Menschen bewegt wird, in jeder menschlichen Handlung und Entscheidung steckt Politik, und entscheidet die Politik. Alles ist politisch. Wählen ist politisch, nicht Wäöhlen ist politisch, eine bessere DDR baueen wollen, war politisch, einfach abhauen, um Bananen im Überfluss zu essen, war sehr, sehr politisch.
Insofern möchte ich mich nicht streiten um das Wort, was Politik ist.
Was Du beschrieben hast ist Politik, denn Politik ist eng verbuunden mit Interessen und der Machbarkeit.
Langsam heißt das Theaterstück neu: “Wie sich eine Partei durch Führungslosigkeit demontiert”: “auch Metzgers Nachrücker will kein Linksbündnis”
Zur Unterstützung von Jochen Hoff 23:
Wenn er schreibt, wir sähen die Politik nicht, meint er nur, dass die machtrelevanten Entscheidungen unbeobachtet von der Öffentlichkeit getroffen werden, während das Getue vor Kameras und Mikrofonen die Öffentlichkeit täuschen soll.
Zurück zur SPD: Die Erfolge der hessischen SPD beruhten im Wesentlichen auf dem Wunsch vieler Hessen auch nach 1945 nationalsozialistisch zu wählen. Da sie das nicht durften, haben sie wenigstens sozialistisch gewählt. Viele SPD-Amtsträger waren faschistoid und rechtsextrem. Z.B. haben der jüngst verflossene mittelhessische Polizeipräsident Manfred Meise und der jüngst verflossene Marburger Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Wölk dank SPD-Regierung Karriere gemacht. Sie sind nach meinen Informationen sogar SPD-Mitglieder.
Die Genialität des Roland Koch besteht einfach darin, dass er den von der Hessen-SPD vorgezeichneten Weg mit totalitärer Härte weitergegangen ist. Die SPD-Bonzen sind so zu sagen schmierige Pfuscher, während die CDU-Führung Verbrechen professionell verübt.
Auch in der Justiz hat die SPD den rechten Weg gewiesen.
@Bernd
ich danke für dein beretes Schweigen, Genosse.
Ick hör dir trapsen:“Wie sich eine Partei durch Führungslosigkeit demontiert”.
Ja, ne, is klar,
Führer
Mit antiemanzipatorischem Gruße;(
Heilt Bernd
Mal wieder ein ganz armseliger Beitrag der “Redaktion”.
Das Grundgesetz besagt, dass Abgeordnete einzig und allein ihrem GEWISSEN unterworfen sind.
Darüberhinaus hat Frau Metzger - im Gegensatz zu Ypsilanti, die bereits schon im Wahlkampf mehrerer Lügen überführt worden ist - mit offenen Karten gespielt.
Die SPD in Hessen führt sich auf wie eine marxistische Kaderorganisation.
Einfach nur ekelhaft.
Und wenn Ihr von der “Redaktion” auch nur ein bisschen Rückgrat hättet, würdet Ihr Euch auf die Seite der Verfassung und nicht des Parteienproporzes stellen.
@LOL
Schön, dass auch Du nun hier bist. So sieht man deutlich, wie die rechten bis rechtsextremen Seilschaften der Transatlantiker strukturiert sind. Unvergessen ist Deine Lobeshymne auf den ach-so-beliebten Ronald Reagan. Dagmar Metzger bekommt also Zuspruch von LOL und Prozion-Antideutschen und über große Transatlantiker wie Michael Naumann und Peter Struck, weiter über Netzwerker wie Hubertus Heil und Seeheimern wie Susanne Kastner und Johannes Kahrs bis hin zu PI-News.
Das ganze wird inszeniert durch eine Kampagne in der Koch nahestehenden Springerpresse, wo natürlich auch die prominenten Saboteure in der SPD bevorzugt ihre Attacken fahren. Das ganze rechtsextreme Netzwerk von Kanalarbeiter ist damit öffentlich - prima.
Dass Roland Koch schon lange als der brutalstmögliche Lügner von Hessen enttarnt wurde, wird bei dem vornehmlich über die Springerpresse inszenierten Vorwurf, Andrea Ypsilanti wäre der Lüge überführt worden, komplett ausgeblendet.
Dass es bei der Kanalarbeit nicht um eine Gewissensentscheidung geht, die nur aufgrund des Ski-Urlaubs von Dagmar Metzger erst mit Verspätung richtig kommuniziert werden konnte, wurde oben schon ausführlich erklärt. Kanalarbeiter Jürgen Walter hat gelogen, als er gesagt hätte, seine Leute stünden hinter Andrea Ypsilanti. Dagmar Metzger möchte lieber Roland Koch als Andrea Ypsilanti als Ministerpräsidentin. Das kann sie tun und auch ihrem Gewissen entsprechend abstimmen. Niemand kann sie daran hindern, denn so ist die Verfassung. Aber dann möge sie aber auch bitte zukünftig als Kandidatin der CDU kandidieren.
Was die Verfassung und den Parteienproporz angeht, so sei nur einmal darauf hingewiesen, dass die ganzen Medien, die jetzt von Gewissensentscheidung reden, 2005 keinerlei Probleme damit hatten, von SPD-Abgeordneten Parteidisziplin zu verlangen, als sie CDU-Kandidatin Angela Merkel zur Bundeskanzlerin wählen sollten und eine Mehrwertsteuererhöhung um drei Prozent beschließen durften.
Die SPD in Hessen wehrt sich in zunehmend bewunderswerter Weise gegen den Abschuss der Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti durch eine von der Springerpresse angeführte Medienkampagne, die von transatlantischen Kanalarbeitern in der SPD unterstützt wird.
[…] ist nun mehr als deutliche, woher der Wind bei Marc Koch weht. Eine große Koalition transatlantischer Seilschaften versucht in Deutschland gerade mit Unterstützung der Milliardärspresse dafür zu […]
@LOL: bitte mal hier sehen, das trifft auf Sie zu!
http://www.deut...ixdemokratie-1/,
ordnen Sie sich mal unter “Initiativen-Gruppen-Vereine” ein!
Laughing Out Loudly:
Schön wär’s. Die schlagkräftigste Kaderorganisation, die wir Deutschen haben, ist die CSU.
Ihr lebt anscheinend in irgendeiner wirren Parallelwelt, anders kann man den Blödsinn, den Ihr hier regelmäßig verzapft, gar nicht mehr erklären.
Nochmal an Euch von der “Redaktion”:
Was genau habt Ihr eigentlich an unserer Verfassung und der ausdrücklichen Erklärung, dass Abgeordnete ausschließlich ihrem Gewissen unterworfen seien, nicht verstanden?
Wäre Frau Metzer ein - wie Ihr es nennt - “rechtes U-Boot”, dann hätte sie ganz einfach auch in der geheimen Abstimmung dann ihre Stimme verweigern und Ypsilanti auflaufen lassen können wie seinerzeit Simonis.
Statt aber im geheimen und geschützt zu handeln - wie es ja das Wesen eines “U-Bootes” ist -, hat sie mit offenen Karten gespielt.
Doch statt Dankbarkeit für ihre Aufrichtigkeit und ihr Rückgrat wird sie nun unter Druck gesetzt und gemobbt.
Ist das Eure Vorstellung einer freiheitlichen Demokratie?
Dass der einzelne Abgeordnete keine Rechte hat, dass er das Maul zu halten und im übrigen immer zu tun habe, was die Partei verlangt?
Die Partei, die Partei, die Partei hat immer recht?
Wirklich ganz armes Kino.
Ich kann nur wiederholen:
In unserem Grundgesetz steht nicht, dass der Abgeordnete dem sog. “Fraktionszwang” oder dem Mehrheitswillen einer Partei unterworfen sei, sondern allein und ausschließlich seinem Gewissen.
Es hat gute Gründe, warum das so da drinnensteht.
Aber Ihr hier seid ja offenbar schon so weit von der Realität entfernt, dass Ihr rückgratloses devotes Stimmverhalten begrüßt, solange es nur für die “richtige” Partei ist?
@33 Ulrich Brosa:
Mag ja sein, dass auch die CSU sich wie eine Kaderorganisation aufführt und kritische Einzelstimmen mundtot macht - wird dadurch nun das unterdrückerische Verhalten der Hessen-SPD in irgendeiner Weise besser?
@redaktion, Nachtrag:
Übrigens:
Frau Metzger hat in ihrem Wahlkreis über 45% der Stimmen geholt, nicht zuletzt aufgrund ihrer persönlichen Glaubwürdigkeit und der Glaubwürdigkeit ihrer Familie, die seit Jahrzehnten bereits viele SPD-Politiker hervorgebracht hat.
@LOL
Dass es Dir gefällt, wenn Roland Koch und seine korrupte Seilschaft in Hessen weiterhin an der Macht bleiben, ist nichts neues.
Die rechten Seilschaften drehen die Koalitionsdisziplin immer so wie sie sie brauchen. So antwortete Peter Struck im letzten Jahr auf die Frage, was er darüber denkt, wenn Abgeordnete ihrem Gewissen folgend abstimmen:
Aber in dem Moment, wo eine den Transatatlantikern nicht genehme Politik und Kandidatin zur Abstimmung steht, begrüßen und unterstützen Struck und seine Freunde abweichendes Abstimmungsverhalten.
Der Vorwurf der Sabotage ergibt sich daraus, dass Jürgen Walter in der Fraktionssitzung vor der geplanten Aufnahme von Koalitionsverhandlungen erklärt hat, dass die ihm nahestehenden Abgeordenten den Fraktionsbeschluss allesamt mittragen würden. Dagmar Metzger, die sicherlich zutreffend als ihm nahestehende Abgeordente bezeichnet werden kann, fand diese Sitzung - nach offizieller Darstellung - nicht so wichtig wie ihren Urlaub.
Auch im Urlaub hatte sie, so ihre Darstellung, keine Möglichkeit ihrer Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti zu sagen, dass sie nicht gedenkt, sie zur Ministerpräsidentin zu wählen.
Das hat sie dann erst getan, nachdem maximaler medialer Druck durch die Springerpresse und andere Transatlantiker auf Andrea Ypsilanti aufgebaut worden ist. Das lässt nur den Schluss zu, dass Andrea Ypsilanti mit einer tranatlantischen Intrige abgeschossen werden sollte. Die Bilder der Bild-Zeitung sprechen über die Absichten der mit der Bild-Zeitung kooperierenden Sabotagetruppen in der SPD Bände.
Ich lasse mich von … nicht wählen ist doch wohl der dümmste Scheiß den man verzapfen kann.
Ich empfehle der Linken die zu wählen, die sie nicht an der Macht haben wollen, die müssen dann ablehnen.
Mit leicht amüsierten Grüßen
Harry
[…] schön, möge es bitte keiner von den transatlantischen Kanalarbeitern sein, denn eine Politik der Sabotage soll sich nicht lohnen. Bookmarken: [Trackback URI] […]
[…] SPD darf sich nun, nachdem die Operation “Sabotage der Kandidatur von Andrea Ypsilanti im hessischen Landtag” von Johannes Kahrs für erfolgreich abgeschlossen erklärt wurde, darauf gefasst machen, […]
@37 redaktion:
Das ist doch eine absurde Verschwörungstheorie.
Denn hätte Frau Metzger Ypsilanti “abschiessen” wollen, hätte sie doch ganz einfach bei der geheimen Abstimmung ihr die Stimme versagen können - sie wäre vermutlich nicht die einzige gewesen, und hätte es sich wirklich um ein parteiinternes Komplott gehandelt, dann hätte man Ypsilanti bei dem Wahlversuch gnadenlos demontieren können.
Aber genau das hat doch Metzger nicht getan.
Im Gegenteil, sie hat ihre Ablehnung der “Linkspartei” - aus der sie ja im übrigen nie ein Hehl gemacht hat, was ja auch zweifellos den Parteigenossen bekannt gewesen sein dürfte - offen zur Schau gestellt, und sie hat Ypsilanti eben dadurch vor einem kläglichen Abstimmungsergebnis a la Simonis bewahrt.
Und zum Dank für ihre aufrechte Haltung wollen nun einige Genossen auch noch ihren Parteiausschluss erreichen.
Und zuguterletzt erlaube ich mir nochmals den Hinweis auf die Verfassung, die ausdrücklich die Gewissensfreiheit und Gewissensentscheidung des Abgeordneten und eben nicht die Parteiraison in den Vordergrund rückt.
Metzgers professioneller Schi-Urlaub hat allenthalben Bewunderung ausgelöst. Al Wazir:
“Auch wir Grüne finden es völlig unverständlich, dass Metzger in den Urlaub gefahren ist, statt ihr Problem in der entscheidenden Sitzung zu äußern.”
Mich begeistert am meisten, dass Dagmar Metzger Juristin ist und dazu - das ist die Steigerungsform - im öffentlich-rechtlichen Dienst.
@brosa:
Ist das für Sie nun so eine grosse Überraschung, dass Abgeordnete im öffentlich-rechtlichen Dienst tätig sind?
Das ist doch leider die überwiegende Mehrzahl aller Abgeordneten in allen deutschen Parlamenten.
Eins verstehe ich nicht: In Berlin wird die SPD für den Fehler, mit den Linken zusammen zu arbeiten, nicht abgestraft. Gysi war sogar zeitweilig Wirtschaftssenator.
Weshalb dann angeblich in Hessen und Hamburg, und nun Beck? Die Gründe liegen tiefer verborgen.
In Hamburg kam Beust über Schill an die Macht. Das hat ihm nicht geschadet, auch nach dem vollen Vertauensverlust von Schill. Eher das Gegenteil.
Die Ursachen für die erfolgreiche Hetze gegen Frau Andrea Ypsilanti liegen wahrscheinlioch weniger in der Existenz der Linken als in ihren, Frau Andrea Ypsilantis, eigenen Fehlern: darin, wie sie sich dargestellt, und was sie so alles gesagt hat. Vielleicht passt auch ihr Namen vielen Wählern und den Ministerpräsident wählenden Volksvertretern nicht.
Ich vermisse die inhaltliche Diskussionen, für den Ausgang von Wahlen und die Einsatzung von Minijusterpräsidentewn aller Erfahrung nach unwichtigen Diskussionen.
Es geht immer nur um die Personen und deren Seilschaften. Die Parteien bieten den Mantel. Da hat Frau Andrea Ypsilanti wahrscheinlich nicht genug Machtinstinkt und Machterfahrung gezeigt.
Was hätte sie anders gemacht, um jetzt zu trauern? Koch in die Versenkung getrieben? Dass kann jetzt immer noch geschehen mit ihrer Hilfe, ohne Ministerpräsidenten zu werden.
Weshalb macht Sie das nicht? Selbst zu sehr in ähnliche Strukturen, jedoch mit anderen, oder sogarden gleichen Personen verwickelt?
Hach Gottchen, Rolfi, ist das aber simpel!
Hessen ist nicht Berlin. Wowi ist ein gerissener Schwuler, Ypsi dagegen eine ziemlich dusslige Tussi. Wer hat die Wahl gewonnen? “ISCH!” Dagmar Metzger stammt aus Darmstadt. Was soll da schon rauskommen?
Bist Du nicht eingelocht worden, als Du bei den Sachsen in Dresden die Schnauze nicht hieltest? Aus ähnlichem Scheißvolk besteht die hessische SPD. Doch woraus die hessische CDU besteht, kannst Du Dir in Deinen ängstlichsten Alpträumen nicht ausmalen.
Dir fehlt Lebenserfahrung. Studiere endlich die Tabellen in Swaselec und versuche den Sinn des Sinns zu verstehen!
[…] erklärt, schlicht und einfach Quatsch. Und es führt die SPD in die gleiche Falle, die die Sabotage von Andrea Ypsilanti in Hessen möglich gemacht hat. Dabei ist es keineswegs ausgemacht, dass der Seeheimer Kreis mit seiner […]
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