Manchmal ist es für Schreiberlinge sicher nicht verkehrt, etwas innezuhalten, sich und im Eifer, so er denn vorhanden ist, zu reflektieren. Sprache ist ein Mittel der Kommunikation, das einem Autoren leicht entgleiten kann. Das gilt besonders dann, wenn in der Sprache Worte benutzt werden, unter denen jeder etwas anderes versteht, ohne dass die Worte, so wie sie gemeint sind, gewissenhaft erklärt werden. Wilhelm Rettler gibt im Interview mit Reinhard Jellen bei der Jungen Welt einen Impuls, begriffslose Ausdrücke zu vermeiden und gibt mit den Worten “Linker” und “Sozialist” auch gleich ein paar - für den Kontext der Jungen Welt - provokante Beispiele für begriffslose Ausdrücke.
Mein Parteibuch hat gerade mal wieder lustige Fanpost zur Weiterleitung erhalten. Gern veröffentlicht die Redaktion diesen freundlichen Leserbrief, der von “Webseite lahm zulegen” und „Auge um Auge- Zahn um Zahn“ handelt. Hier ist die E-Mail:
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| Marke 30466839.7 |
In der roten Fahne ist zu lesen, dass eine Frau Sibylle Horstmann sich den »Roten Stern« im November 2004 als Marke unter anderem für Kleidung beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) anmelden lassen hat.
Sich das allgemein bekannte Symbol der kommunistischen Weltanschauung als Marke eintragen zu lassen, ist etwa so, wie wenn jemand das Wort “Bibel” als Marke für Bücher oder das Symbol des Kreuzes als Marke für Schmuck okkupieren würde. Der rote Stern ist Ausdruck einer Weltanschauung, Kleidung mit dem roten Stern wird getragen, um seiner Weltanschauung Ausdruck zu verleihen oder mit dem bekannten Symbol des Kommunismus zu kokettieren.
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| Ostern |
Im Jahr 1095 wurde von Papst Urban II. auf der Synode von Clermont der Vorwurf geäußert, die Muslime würden schlimme Verbrechen an Christen begehen. Was da genau gesagt wurde, lässt sich heute mit Mitteln der Internetrecherche nur schwer feststellen.
Im “Forum für Katholiken”, kreuzforum, wird unter anderem folgendes zur Schändung der christlichen Religionsrequisiten, zu Verbrechen von Muslimen und zur Schändung von Frauen durch Muslime zitiert:
“Sie schänden und zerbrechen die Altäre, beschneiden die Christen und gießen das Blut bei der Beschneidung auf die Altäre oder in die Taufgefäße. Denen, die sie mit dem schmählichen Tode bestrafen, zerstechen sie den Nabel, binden sie an Pfähle und peitschen sie, bis die Eingeweide heraushängen. Und was soll ich von der abscheulichen Schändung der Frauen sagen? Man kann nicht davon reden.”
Ob das der Wahrheit entspricht oder frei erfundene Gruselgeschichten sind, spielt eigentlich keine Rolle. Die Schilderungen von Verbrechen in einer solchen Weise zeigten jedenfalls die von Papst Urban II. gewünschte Wirkung.
Vor etwa fünf Monaten berichtete Mein Parteibuch davon, dass der Staatsschutz in Aachen gern IP Adressen von Teilnehmern des Elo-Forums hätte und hat auch das peinliche Auskunftsersuchen verlinkt. Andererseits ist es natürlich schön, dass der Staatsschutz in Aachen offenbar nichts wichtigeres zu tun hat. Lauter kann ein behördlicher Ruf “Wir haben nichts zu tun, schafft uns ab!” wohl kaum sein.
Da die Rufe des Staatsschutzes in Aachen nach seiner Abschaffung bisher ungehört verhallt sind, haben sich die Staatsanwaltschaft Aachen I und das Amtsgericht Aachen nun offenbar entschlossen, das Anliegen des Staatsschutzes Aachen zu unterstützen, in dem sie ausgerechnet den verstorbenen deutschen Philosophen und Antisemitismusforscher Theodor W. Adorno dem Verdacht der Volksverhetzung aussetzen.
Da schau her. Die INSM hat Probleme, ihre Frontleute in den Spitzenpositionen der Parteien unterzubringen. Nachdem der für solziale Belange wenig Verständnis aufbringende Ex-SPD- und Ex-Grüne-Politiker und INSM-Lobbyist Oswald Metzger kürzlich medienwirksam angekündigt hat, in die CDU von Biberach einzutreten um mit Hilfe der Biberacher “Kartoffelsackregelung” in den Bundestag zu kommen, erklärt nun der scheidende CDU-Bundestagsabgeordnete von Biberach, Franz Romer, dass der von der wie geschmiert laufenden Medienmaschine hochgepuschte Lobbyist Oswald Metzger nicht mal mehr in der CDU willkommen ist.
Im Kampf gegen Zensur und die allgegenwärtige Landschaft kultureller Monokultur hält Mein Parteibuch das Erschaffen von urheberechtsfreien Kulturgütern für die wesentliche Triebkraft des Fortschritts gesellschaftlicher Entwicklung hin zu einer mehr offenen partizipatorischen Welt.
Bei podkill.de findet sich gerade ein Beitrag von Alexander Kampschulte mit dem Titel “Ach so, die Ironie darf alles. Stimmts Herr Grund“.
Alexander Kampschulte kritisiert in dem unter anderem mit “Dirk Grund” getaggten Artikel, dass den Artikel, mit dem Suboptimales den entwürdigenden Fragekatalog der ARGE Hamburg kritisiert, “eine David Stern, ähnlich dem den die Nazi den Juden in Deutschland überstülpten um Sie öffentlich zu Brandmarken” ziere.
Als guter Blogwart stellt Alexander Kampschulte sodann die rhetorische Frage: “Halten sie das für einen guten Vergleich?”
xxl-killababe fragte vorgestern, warum deutsche Kriegspolitiker bei Spiegel-Online nun auf einmal eine “Rückzugsdebatte” zum Afghanistan-Krieg starten. Mein Parteibuch glaubt nicht an die These von xxl killababe, dass das etwas mit Angst zu tun haben könnte, auf Grund der Ereignisse in den USA knicken Großverdiener in Deutschland ein.
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| Urlaubsbild |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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