Die finnische Regierung hat mal eben die Internetzensur per Providersperrung eingeführt. Während andere Länder bei der Internetzensur mit Gerichtsurteilen und ähnlichen rechtlichen Verfahren arbeiten, gibt die Regierung von Finnland nach dem unkomplizierten Verfahren “Par Ordre De Mufti” geheime Listen mit zu sperrenden Webseiten an finnische Provider.
Ein Teil der geheimen Liste der gesperrten Webseiten, von denen der Großteil auch nach finnischem Recht völlig legal zu sein scheint, findet sich beim Finnen Nikki, dessen finnische Webseite seit der Veröffentlichung der Liste anscheinend auch von der heimlichen Zensur betroffen ist. Liebhaber von Pornografie müssen sich jedoch leider noch etwas gedulden, bis es die Liste der von der finnischen Regierung per Zensurbefehl vermarkteten Webseiten als importierbare Bookmarkdateien gibt. (via)
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| Gedächtnisaustellung GG |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Electronic Frontiers Finland has filed a complaint to the Chancellor of Justice about the legality of the NBI filter list.
By the way, my ISP has not (yet?) implemented the filter list so all the censored sites are fully visible here.
Das ist erst der Beginn. Terroristen, Kinderschänder, Bombembauer, verurteilte Mörder halten her für die Zensur. Betrifft nicht den braven Bürger. Danach kommen die das Persönlichkeitsrecht missachtenden Sites, als nächstes die das Unternehmen-Persönlichkeitsrecht missachtenden Sites, danach die das Behörde-Persönlichkeitsrecht missachtenden Sites.
Stört alles keinen braven Bürger.
In diesem Wust an Verboten werden auch private Rechnungen über die Beziehungswelt beglichen.
Unauffällig werden auch politisch und gesellschaftlich kritische Sites gesperrt. Politiker a lá Schröder und Joshka üben das jetzt schon. Gysi ging allen voran mit Unterstützung des Stasi-Kontaktmanns Manfred Stolpe.
Der Rechtsstaat verkommt zu einem Beamtensstaat mit Betrug, Korruption, Mord -> Massenmord.
Die heutigen Abmahnkanzleien und die Zensurkanzleien wie Dr. Schertz und Profd. Prinz sowie dwer Einzelanwalt Helmuth Jipp bereiten den jursitischen Boden nund trainieren die Gerichte.
Was Nikki sagt:
“I haven’t checked nearly all of the addresses, but according to third a party review, the list only contains very little child porn” kann ich beim ersten Blick nicht bestätigen. Ich werde auch nicht jetzt checken, das soll der Staatsanwalt in Finnland machen.
Es scheint so, dass die einen Webnamensfilter haben laufen lassen und wo Namensteile auftauchen, die Seite wurde auf die Liste gesetzt.
Würden die Internetseitennamen selbstsprechend sein, dann schätze ich mal 90% Sexseiten, ob da Kinderpornos drauf sind, hab ich nicht geprüft. In jedem Falle: ich wäre schon dafür, solche Seiten mit Kinderpornos zu indizieren, aber am besten an der Quelle. Warum sollte es nicht möglich sein, ein weltweites Agreement unter dem Dach der UNO zu machen?
Ob das Schälike- Szenario so kommt, ich meine, die Chancen stehen 30% und unsere Politiker finden das prima, weil Informationstransparenz ist das Letzte, was DIESE “Demokratie” braucht!
Ja, das geschieht alles nur zu unserem Wohlergehen, damit wir nicht dem ganzen Schmutz und Dreck der großen und kleinen Schweine ausgesetzt sind.