Joschka Fischer schreibt in Holtzbrincks Geheimdienstpostille “Die Zeit” montäglich eine Kolumne. Heute findet sich da zum Beispiel dieser schlechte Witz:
“Im 20. Jahrhundert war man sich in Europa und den USA angesichts der totalitären Herausforderung von Faschismus und Kommunismus bewusst geworden, dass gerade unter sicherheitspolitischen Gesichtspunkten die Herrschaft des Rechts, die Gewaltenteilung und die Demokratie im Innern auch die auswärtige Politik eines Staates ganz entscheidend bestimmten. Die Friedensfähigkeit von Demokratien erwies sich um Faktoren größer als die von autoritären Regimes oder gar Diktaturen.”
Kurz zur Sache an sich: Bei der Frage, welcher Natur die Demokratie der USA ist, ist eine kurze Beschäftigung mit der Geschichte der USA sicher hilfreich. Bei der Frage, ob “Faschismus und Kommunismus” in einem Atemzug genannt zur Darstellung als Gegenpol der Demokratie amerikanischen Typs taugen, oder ob nicht eher die Demokratie amerikanischen Typs den Faschismus entscheidend gefördert hat, um damit den Kommunismus zu bekämpfen, hilft ein Blick auf die Biografien von Prescott Bush und Fritz Thyssen.
Zur Beantwortung der Frage der Friedfertigkeit der Demokratie amerikanischen Typs ist beispielsweise die Beschäftigung mit der Operation PBSUCCESS, mit dem Angriff auf die USS Liberty, mit der Invasion in der Schweinebucht, mit der Operation Northwoods, mit der Operation Ajax, mit der Operation Condor, mit dem Tonkin-Zwischenfall oder mit der Operation Phoenix hilfreich. Wer politisch halbwegs gebildet ist, kennt diese geschichtlichen Ereignisse und die Strategie der Spannung liefert noch reichlich mehr Beispiele für die Friedfertigkeit der Demokratie amerikanischen Typs. Auch die Demokratie französischen Typs ist bestens bekannt.
Nun zur Bewertung: Joschka Fischer geht über das alles nonchalant hinweg und betreibt stattdessen primitive Kommunistenhetze wie schon Adenauer’s Schergen. Es ist geradezu unvorstellbar, dass dieser Mann Außenminister einer rot-grünen Koalition gewesen sein soll.
Wäre Joschka Fischer nicht vor kurzem noch deutscher Außenminister gewesen, könnte man seine Blindheit wohl als Dummheit eines Opfers der Operation Mockingbird abtun. Da Joschka Fischer es als ehemaliger Außenminister jedoch besser wissen muss, bleibt wohl nur, seine Sätze als gezielte Desinformation zu betrachten.
Wenn man das erkannt hat, dann stellt sich auch die Frage, was Joschka Fischer in der Putzgruppe gemacht hat, ganz neu. Bei der Unterwanderung der Widerstandsbewegungen haben Geheimdienste, wie man aus der Untersuchung von Gladio weiß, am liebsten strikte Antikommunisten angeheuert.
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Wie Roosevelt Faschismus definierte
1938, als ein neuer Weltkrieg bereite abzusehen war, beschloß der amerikanische Präsident Franklin Roosevelt, gegen „das System der Kartelle“ vorzugehen, wie der damalige Leiter der Antitrust –Abteilung des US-Justizministeriums , Thurman Arnold, später in seinem Buch „Demokratie und Freihandel“ schrieb. Roosevelt forderte den Kongress auf, eine Untersuchung darüber einzuleiten, in welchem Maße die Kartelle die US-Wirtschaft kontrollieren.
Roosevelt warnte, daß die Ereignisse in Europa, Zitat: „ uns an zwei einfache Wahrheitenüber die Freiheit eines demokratischen Volkes gemahnt haben. Die erste dieser Wahrheiten ist, daß die Freiheit der Demokratie nicht sicher ist, wenn das Volk es duldet, daß private Macht so weit um sich greift, bis sie stärker wird als der demokratische Staat selber. Das ist der Kern des Faschismus – der Besitz der Regierung durch ein Individuum, eine Gruppe oder irgendeine andere kontrollierende Macht .
Die zweite Wahrheit besagt: daß die Freiheit einer Demokratie nicht sicher ist, wenn ihre Unternehmenssystem nicht Beschäftigung und die Produktion und Verteilung von Gütern auf eine Art sicherstellt, die einen akzeptablen Lebensstandart aufrechterhält“
Weiter sagte Roosevelt:“ Die Untersuchung sollte nicht auf den traditionellen Antitrust-Bereich
beschränkt sein, sondern müsse so durchgeführt werden, daß der Vormarsch des Monopolismus im Geschäftsleben gestoppt werde“
Um es noch deutlicher zu sagen, die amerikanischen Zweige der internationalen Kartelle sollten nicht nur untersucht, sondern auch zerschlagen werden.
Und Ludwig Erhard meinte 1957
“… So wollte ich jeden Zweifel beseitigt wissen, daß ich die Verwirklichung einer Wirtschaftsverfassung anstrebe, die immer weitere und breitere Schichten unseres Volkes zu Wohlstand zu führen vermag. Am Ausgangspunkt stand da der Wunsch, über eine breitgeschichtete Massenkaufkraft die alte konservative soziale Struktur endgültig zu überwinden.
Diese überkommene Hierarchie war auf der einen Seite durch eine dünne Oberschicht, welche sich jeden Konsum leisten konnte, wie andererseits durch eine quantitativ sehr breite Unterschicht mit unzureichender Kaufkraft gekennzeichnet. Die Neugestaltung unserer Wirtschaftsordnung musste also die Voraussetzungen dafür schaffen, daß dieser einer fortschrittlichen Entwicklung entgegenstehende Zustand und damit zugleich auch endlich das Ressentiment zwischen ‘arm’ und ‘reich’ überwunden werden konnten. Ich habe keinerlei Anlaß, weder die materielle noch die sittliche Grundlage meiner Bemühungen mittlerweile zu verleugnen. Sie bestimmt heute wie damals mein Denken und Handeln.“
————
Noch Fragen zum Zustand der Demokarie von heute?
[…] US-Präsidenten auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet würden. Und so etwas muss in einer rechtsstaatlichen Demokratie wie den USA auf jeden Fall vermieden werden. Dass die Medien nicht reagieren, erinnert ein klein wenig an Gary […]
Fischer: vom Turnschuh zum Anzug. Wie staatstragend!
Wer mit “Nie wieder Auschwitz” Kriege begründet, hat aus der Geschichte nichts gelernt.
Der im Beitrag gebrachte Ausriss eignet sich für eine Märchenstunde bei Unterklässlern.
Gratulation an Herrn Fischer! Er ist genau bei der politischen Position angekommen, die vor so vielen Jahren zu seinem politischen Engagement DAGEGEN geführt hat! Der Kreis hat sich geschlossen.
Und irgendwo wächst schon der “Joschka” der nächsten Generation heran, um wiederum gegen diesen menschenverachtenden und verlogenen Muff der politischen Reaktion anzutreten.
Der Nordstern.
Komisch,
nur der Nordstern erkennt, wenn auch noch nicht ganz, worun es hier geht.
Nordstern, du glaubst an zu kleine Kreise, das ..Fischer ist Produkt. “Das Reich endet nie”, auch nicht nach tausend Jahren;
als “Siegermächte” die Patente Deutschlands nahmen und sich dadurch zu Äußerungen wie “die sind uns weit voraus” veranlasst sahen, sahen sie nicht, daß sie einen Pyrrhussieg errungen hatten, sie setzten die, teils durch Folter erlangten Erkenntnisse zum Vorteil ihrer Weltanschauung um und erkennen bis heute nicht, daß sie dadurch aus dem Nationalsozialismus einen Kapitalsozialismus erzeugten.
Warum braucht das Reich einen Nationalkapitalismus innerhalb der “Feindstaaaten”?
Um selbige zu schwächen.
Gruß von Harry, der immer noch nicht glauben kann, daß die Herren so dumm sind sie es scheint.
p.s.
GRÜNE: die kommen schon in einem meiner Gedichte vor, das der Katzenfreund katzenfreundlichereise veröffentlichte.
Ich erinnere mich noch gut an meine Kindheit, zu der Zeit hieß es: die Grünen tun als seien sie Innen rot, sie sind wie alle Parteien, braun.
@7.
Ich denke an Petra Kelly, und möchte sie nicht in den braunen Eimer tun, nicht alle über einen Kamm scheren,klär mich auf über die Grünen, ich kann mich noch erinnern wie ein schmächtiger langhaariger J.Fischer für die Grünen angetreten ist und ich habe einen Wendehals erlebt, welcher sein Fähnchen in den Wind gehalten hatf ür seine Machtgelüste.
joschka im urlaub: england IRA,Frankreich brigade rosee, italien rote brigaden, spanien
eta, türkei pkk, kuwait plo.
später bei uns im umfeld der raf.
cia meldung:”fischer is clean”
wieder ein wenig später, übernahme der grünen mit rausschmiss der fundamentalisten.
dann aussenminister und jetzt in us-rente.
tja, ein wirklicher provokateur.
ein schelm dem nix uffällt
[…] als langjähriger Chef der grünen Kaderpartei seine wirkliche Mission inzwischen offen durch absurde Propaganda, die mit Hilfe der transatlantischen Geheimdienstpostille Die Zeit unter die Leute […]
[…] Kriegstreiber im grünen Gewand, Joschka Fischer, der nun bei Josef Joffe in Holtzbrincks Zeit Hurra-Amerika-Kommentare schreibt, 2002 zum Ende seines Artikels noch lobte. Den Weg der USA von Freedom to Fascism kann man […]
Die Bankrotterklärung des Kriegstreibers Josef Joffe kam per dpa…
Haltet den Wahnsinn auf2008 Lurusa GrossDie moralische Bankrotterklärung der transatlantischen Geheimdienstpostille “Die Zeit” ging gestern Mittag per dpa raus und trug den bemerkenswerten Titel “US-Neokonservative setzen sich von Irak-Krieg ab” (…