| O-Töne fixen |
| (Quelle: Internetvictims) |
Geschichten vom bösen Internet werden gerade gern von den Massenmedien gebracht. Angesichts der Offensive gegen die “Fernuniversität des Terrors” von Wolfgang Schäuble könnte man da schon auf den Gedanken kommen, dass eine solche Medienberichte dem Willen der Regierung entsprechen, um mehr Akzeptanz für eine geplante umfassende Zensur des Internets in Deutschland zu erreichen.
Von Fernsehmachern werden Drehbücher für thematisch passende “Reportagen” ohne jeden Bezug zu tatsächlichen Geschehnissen am grünen Tisch geschrieben und die passenden O-Töne dann von den Redaktionen der Massenmedien im Nachhinein gefixt. Im bekannten Stalker-Forum Internetvictims, das sich fälschlicherweise als Forum für die Opfer von Verleumdung im Internet ausgibt, geben sich die Redaktionen bei der Suche nach ihnen ins Konzept passenden O-Tönen die Klinke in die Hand.
Zu dem am 08. Januar 2008 im ARD-Mittagsmagazin gesendeten Beitrag von Bernhard Schäfer über “Internet-Mobbing” scheint es keine Anfrage im Internetvictims-Forum zur Suche von Geschädigten zu geben. Der Beitrag ist jedoch trotzdem bemerkenswert. Zum Einen päsentiert sich dort der Unternehmer Thomas Volkmer, der die Internetvictims-Webseite betreibt, als Internet-Opfer dar und zum anderen präsentiert sich in dem Beitrag die umstrittene Internet-Aktivistin Ingrid Sperber als Internet-Opfer.
Im Fall von Thomas Volkmer gibt es seit dem von Friedrich Kurz über Frontal21 verbreiteten Fischgeruch wenig neues. Völlig zu Unrecht werden dem sauberen Unternehmer Thomas Volkmer Verbindungen mit dem Pornogeschäft unterstellt. Eine - oder waren es mehrere - Erotik-Seiten haben schließlich nichts mit Pornographie zu tun. Und Werbung für pornografisches Bildmaterial macht noch lange kein Pornogeschäft. Dass unter der bei Internetvictims beworbenen 0900-er Hilferufnummer eine Stöhnhotline erreichbar war, setzt der Lächerlichkeit der Medienfälschung dann zwar noch die Krone auf, ist aber nichts wirklich neues mehr.
Interessanter ist hingegen der Fall des angeblichen Internetopfers Ingrid Sperber. Ingrid Sperber ist es unangenehm, dass in einem öffentlichen Urteil im Internet nachzulesen ist, wie sie selbst mit der Veröffentlichung von privaten E-Mails die mutige Scientology-Aussteigerin Ilse Hruby unter Druck setzen wollte. Bemerkenswert dabei ist, dass Ingrid Sperber nach wie vor mit der vermeintlichen Scientology-Kritikerin Renate Hartwig zusammenarbeitet, die mit ihren reißerischen Publikationen Kritikern von Scientology vermutlich mehr geschadet als genutzt hat. Natürlich muss man Ingrid Sperber - genauso wenig wie Renate Hartwig natürlich - deshalb nicht als getarnte Scientology-U-Boote in der Bewegung der Scientology-Aussteiger ansehen. Ingrid Sperber betont schließlich auf ihrer Webseite, sie hätte nie ein Seminar dieser Organisation besucht und sei nicht als “scientologynah” einzustufen.
Aber vielleicht gibt die Connection vom ARD-Mittagsmagazin über Internetvictims weiter zu Ingrid Sperber und Renate Hartwig bis hin zum Dementi eines Scientology-Verdachtes vielleicht doch dem einen oder anderen zu denken. Man könnte sich da zum Beispiel die Frage stellen, was für Organisationsstrukturen es eigentlich braucht, um eine milliardenschwere “Mafia” wie den internationalen Adressbuchbetrug aufzuziehen.
Aber das wäre nicht seriös. Hoch lebe stattdessen der deutsche Qualitätsjournalismus, so wie ihn Bernhard Schäfer im ARD-Mittagsmagazin zelebriert.
![]() |
| Orwell |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
[26 queries. 3.042 seconds. 10 level2 caches. Top ]
Öhm, also Frau Sperber fühlt sich dermassen in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt, dass sie sich mit ihrem vollen Namen im ARD Mittagsmagazin thematisieren lässt, weil man im Internet in Erfahrung bringen kann, dass sie per EV gezwungen wurde, zweifelhaft persönlichkeitsrechtsverletzendes Material nicht im Internet zu veröffentlichen, insbesondere Hochzeitsphotos der EV-Antragstellerin?
Total Fragezeichen!! Den Redakteuren des ARD-Mittagsmagazins sei es verziehen, wenn sie bei dieser doch recht komplizierten Materie den “roten Faden” verloren haben sollten…
Hoppla! “thematisieren lässt” = “auftritt”
Kleine Korrektur: Ilse Hruby ist keine Scientology-Aussteigerin, da sie nie “drin” war; sie ist aber eine Betroffene. Sie war mit einem Scientologen verheiratet, und hat dann darüber ein Buch geschrieben: http://www.ilse...bookgerman.html
Der Link mit dem Urteil gegen Ingrid Sperber ist tot, der richtige link ist http://www.ilse...uby.at/gvg.html
Wir haben der ARD mal eine E-Mail geschrieben:
Eine Antwort auf unsere Mail erwarten wir aber nicht wirklich. Dafür ist das Ross was die ARD reitet, leider zu hoch.
Nachtrag: Es gibt einen neuen nichtssagenden Artikel im Internetvictims-Forum vom “Der Weisse Ritter”. Ein wunderschöner Beweis von Internet-Stalking. Nebelhaft wird von Firmen gesprochen die er angeblich wegen Mobbing vertritt. Namen der Firmen nennt er aber NIE. Dann würde nämlich auffallen, das diese Firmen alle im Adressbuchschwindel tätig sind. Und das Herr Niehenke über diese betrügerischen Machenschaften im Internet berichtet, ist der wahre Grund, warum er in diesem anrüchigen Forum auch so angegriffen wird.
Habe leider vergessen den Link zu setzen.
www.internetvictims.de/forum/viewtopic.php?t=1606
[…] die Medien auf sich aufmerksam zu machen. Und die Medien gehen den Pharisäern auch auf den Leim. Manche Medien bemerken dann aber doch ihren Fehler und lassen ihre Beiträge wieder aus dem […]
Also ich habe meine eigenen Erfahrungen mit den Damen und einen Blogbeitrag dazu
http://blog.mob...r-Kenntnis.html
Da scheint einiges zu forschen und zu berichten zu sein. Ich bin kein “Erfolgsautor” nur ein kleines um Fairniss und Ethik kämpfendes Mobbing-Opfer.
SeeYou in the i-net!
[…] Ingrid Sperber und Renate Hartwig haben wohl die sofortige Löschung des Artikels über die Scientology-Connection im ARD-Mittagsmagazin im Feed des planets newsclick.mobbing-gegner.de als Einladung verstanden ihn zu belästigien. Das […]
Sind die beiden Damen auch gegen mein-parteibuch.com vorgegangen?
[…] Parteibuch hat darüber beispielsweise im Beitrag “Scientology-Connection im ARD-Mittagsmagazin” berichtet und die Forensuche der Redaktionen nach in ihre Plots passenden […]
[…] bis er begann im Internet mit seinen Freunden des http://www.mein...parteibuch.com/ diverse Verleumdungen gegen mich zu […]
Schaut man sich ihren im letzten Kommentar verlinkten Blog-Beitrag genauer an, stellt man fest, dass sie dieser Seite ohne jegliche Begründung Verleumdung, also die Verbreitung falscher Tatsachen zum Zwecke der Rufschädigung, vorwirft. Das unbegrüdente Bezichtigen mit der Straftat einer Verleumdung ist jedoch seinerseits eine Verleumdung. Daran stört sich Ingrid Sperber offenbar überhaupt nicht.
Und was sind Belästigungen mit aussichtslosen Strafanzeigen und sinnlosen Abmahnungen, wenn nicht Mobbing?
Dazu unterstützt der ganze Beitrag von ihr Klaus-Dieter May, dessen Cybermobbing bestens dokumentiert ist.
Das sieht der Ingrid Sperber ähnlich.
[…] seinen Freunden des http://www.mein...parteibuch.com/ (einem sogenannten [16] Mirror) diverse [17] Verleumdungen gegen mich zu […]