Wie deutsche Soldaten im Jahr 2002 festgestellt haben, ob Gelände, auf denen sie Ausrüstung lagern wollten, vermint ist, beschreibt der KSK-Soldat Achim Wohlgethan in seinem gerade erschienenen Buch “Endstation Kabul. Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht” angeblich wie folgt:
Die Soldaten hätten Äpfel ins Gelände geworfen. „Dann warteten sie ab, was passierte. Wenn die Kinder losliefen, um sich die Äpfel zu holen, und es keinen Knall gab, wurde dieses Feld als geklärt und unvermint betrachtet. Sollte keines der Kinder auf das Gelände mit den Äpfeln laufen, markierten sie diesen Bereich rot…“
Auch wenn jeder weiß, dass in einem in Deutschland erschienenen Buch wegen der in Deutschland herrschenden Zensur nicht damit gerechnet werden darf, dass ein Soldat der KSK nach der gerichtlich als verfassungsmäßig umdefinierten Operation Enduring Freedom wirklich das niederschreibt, was er denkt, so zeigt die obenstehende Passage doch, dass ein kritisches Buch von einem Insider den sauberen, hehren Krieg in Afghanistan etwas anders darstellt, als man das sonst so von den deutschen Medien gewohnt ist.
Wie die Meinungsbildung von Politikern und Journalisten vor Ort in Aghanistan üblicherweise abläuft, erklärt Achim Wohlgethan übrgens bei der Erläuterung des Begriffes Monkey Show in einem Video vom Stern. Das erklärt dann auch, wie es kommt, dass Politiker und Journalisten den Krieg im Gegensatz zur Mehrheit der Bevölkerung - selbst bei der nicht gerade für ihre linken Positionen bekannten Welt spricht sich die Mehrheit in einer Umfrage für den sofortigen Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan aus - den Krieg fortsetzen wollen und wirklich an den Endsieg glauben.
Wer sich wirklich die Frage stellt, wie der Krieg in Afghanistan zu gewinnen ist, dem sei gesagt, dass dazu nicht nur Waffen, sondern vor allem Glaubwürdigkeit, mit der eine breite Akzeptanz in der afghanischen Bevölkerung erreicht wird, vonnöten sind.
Glaubwürdigkeit ist der deutschen Politik jedoch offenbar egal. So wurde beispielsweise die von Marcel Bartels eingereichte Petition mit der Bitte zur genaueren Untersuchung des Casus Belli vom deutschen Bundestag weder umgesetzt noch der Öffentlichkeit zur Mitzeichnung vorgelegt. Eine nicht representative Online-Umfrage hier im Parteibuch zeigt jedoch, dass 78% der abstimmenden die Untersuchung von 9/11,also die Untersuchung des Kriegsgrundes, für manipuliert halten.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Das KSK (Kommando Spezialkräfte) ist nach dem Vorbild der “Brandenburger” geformt, einer Division der NS-Wehrmacht, deren Hinterhältigkeit in Kreisen der Bundeswehr heute noch als “vorbildlich” gilt. “Brandenburger” wurden beispielsweise in sowjetische Uniformen gesteckt und hinter die Front gebracht. Sie sollten dort möglichst viele Soldaten der Roten Armee von hinten erschießen.
http://www.uni-...tradition2.html
http://www.haga....php?itemid=531
[…] gestern und forderte, den Krieg gegen Afghanistan weiterzuführen. Eine Reise nach Afghanistan, Monkey-Show nennt sowas der ehemalige KSK-Soldat Achim Wohlgethan, veranlasste Omid Nouripour zwar, eine […]
[…] gestern und forderte, den Krieg gegen Afghanistan weiterzuführen. Eine Reise nach Afghanistan, Monkey-Show nennt sowas der ehemalige KSK-Soldat Achim Wohlgethan, veranlasste Omid Nouripour zwar, eine […]