Die militärische Bedrohung der westlichen Welt durch irdische Feinde ist vergleichsweise gering. Dass wilde Schurkenstaaten die hochgerüsteten Industrienationen des Westens militärisch angreifen könnten, erscheint geradezu absurd. Dass ein Land wie Belarus die NATO angreifen könnte, ist ein so unglaubwürdiges Bedrohungsszenario, dass Panikmache damit nicht funktioniert. Und seit dem die Strategie der Spannung immer größeren Kreisen der Bevölkerung bekannt wird, nimmt den Regierungschefs der westlichen Welt auch kaum noch jemand den in Science-Fiction-Studios zusammengeshopten Quatsch nach dem Muster der Videos der GIMF als realistisches Bedrohungsszenario ab.
Die westlichen Regierungen stehen damit vor einem großen Problem, denn sie benötigen aber dringend Feinde, damit die eigene Bevölkerung in Furcht vor den Feinden hinter der Regierung steht und die eigene Regierung nicht für ihre Straftaten zur Rechenschaft zieht. Der Verteigungsminister von Japan, Shigeru Ishiba, hat nun offenbar einen Ausweg aus der Notlage gefunden. Wie berichtet wird, versucht Shigeru Ishiba der japanischen Bevölkerung weißzumachen, es könnte möglicherweise ein Angriff von Außerirdischen bevorstehen und will die japanische Armee darauf vorbereiten, Japan gegen Invasionen von Außerirdischen zu verteidigen. Clever gemacht, denn ein Feind, der nicht existiert, kann von der Politik beliebig stark geredet werden und und Verweis darauf können dann beliebige Mittel und Kompetenzen für die Armee eingefordert werden.
Das deutsche Volk darf sicherlich schon mal gespannt sein, wann Wolfgang Schäuble und Franz-Josef Jung die clevere Idee aus Japan aufgreifen. Schließlich kann Deutschland sich erhebliche Lücken im Vertedigungskonzept gegen Angriffe von Außerirdischen nun wirklich nicht leisten.
![]() |
| Froschkönig |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
[19 queries. 1.761 seconds. 10 level2 caches. Top ]
Japan will vermutlich, dass die nicht auch noch in deren Regierung sitzen
Grüße.
Oder eine Partei aufmachen.
Angesichts des nach dem Wegfall der Grenzenkontrollen zu Polen und Tschechien zu erwartenden rapiden Anstiegs der durch Werwölfe, Vampire und andere übersinnliche Beutegreifer verursachten Todesfälle schlage ich die Schaffung der Bundesagentur für Dämologie, Satanismus und Märchenangelegenheiten (BDSM) vor. Diese Behörde könnte mit der Zeit auch einzelne Aufgabenbereiche der Bundesministerien für Inneres, Arbeit und Soziales, Verteidigung, Bildung und Forschung etc. übernehmen, bei Bedarf diese Ministerien in Gänze in sich vereinigen. Als Leiter der Agentur schlage ich Stefan Aust (denkbar ist auch Kai Diekmann) vor; als Sprecher Elmar Gunsch.
Neee, Sprecher Kleber mit wissenschaftlicher Leitung Knopp/Bublath und Großinquisitor Kerner.
Neee, Sprecher Kleber mit wissenschaftlicher Beratung Knopp/Bublath und Großinquisitor Kerner.
Herrlich, s.
Die japanische Regierung käme wohl bei Buske mit einer Klage gegen den Titel dieses Berichts durch. Denn es ist ihre explizite Politik, keinerlei Anstrengungen zur Verteidigung gegen Außerirdische zu unternehmen. Dies antwortete sie auf eine Anfrage der Opposition, die am 10. Dezember ebensolche Anstrengungen angemahnt hatte. Die saloppen “persönlichen Meinungen” der beiden Minister, die auf Pressekonferenzen geäußert wurden, bestätigen nur diese Linie, mildern ihren dogmatischen Klang aber ein wenig ab. S. meine Recher che hierzu.
Was die Japaner versäumen kann man ja trotzdem immer noch unserem Bundesinnenmister zum Nachholen empfehlen. Insofern ist der Parteibuch-Beitrag als ganzes kaum als unwahr zu bezeichnen. Und die japanische Regierung wird wohl schon nicht klagen.