Da sag mal einer, Mein Parteibuch wäre nicht gut für die Karriere. Vor fünf Monaten erst hat Mein Parteibuch berichtet, wie Claus Kleber das ZDF heute-journal im sächsischen Sumpf versinken ließ. Und nun soll er Chef-Redakteur beim Spiegel werden. Zugegegen, Rudolf Augstein würde sich im Grab umdrehen, aber wen kümmert das schon, mal von seinen Erben abgesehen?
Die Kommentare in deutschen Weblogs reichen von vornehmer Zurückhaltung oder Unschlüssigkeit bis hin zu “Lachend rollen am Boden“.
Die Krönung aller Kommentare zum Wechsel des Vertreters der katholischen Studentenverbindung AV Guestfalia Tübingen an die Spitze des Spiegels war gestern die Welt-Schlagzeile “Ein Amerika-Freund an der Spitze des “Spiegel”“. Stimmt. Der passt prima zum Rest der Truppe um Henryk M. Broder. Obwohl das dann wohl glaubwürdiger gewesen wäre, wenn gleich Michael Hayden für den Chefredakteurs-Posten beim Spiegel nominiert worden wäre.
Nachtrag: Lesenswert sind auch die im 37.6 Blog beschriebenen Verflechtungen der neuen Spiegel-Chefetage mit den Quandt-Stfitungen.
Nachtrag vom 12.12.2007: Pustekuchen. Claus Kleber will gar nicht zum Spiegel. Mathias Müller von Blumencron soll nun Chefredakteur beim Spiegel werden.
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| Marktschreier |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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http://img213.i...uskleberdq2.jpg
http://www.bild...-hand-herz.html
Mich wundert gar nichts mehr.
Gruße s.
“Vom Sturmgeschütz zur Wasserpistole” mit Claus Kleber?…
Die Nachricht, dass Claus Kleber neuer Spiegel-Chefredakteur werden soll, gibt einer Befürchtung neue Nahrung: Das einstige Sturmgeschütz der Demokratie verkommt zur Wasserpistole. Nach Medienberichten soll kurz zu sehen gewesen sein, wie Kleber wä…
Medien und Machthaber werden auch weiterhin aneinander kleben.
Investigative Berichterstattung, z.B. im Sinne der Quandt-Dokumentation kürzlich auf NDR Fernsehen, bleibt wohl die Ausnahme.
Tja, jetzt wird er`s wohl doch nicht