Nachdem das Renommee der USA gerade mit einem verlorenen Angriffskrieg, verbrecherischen Geheimdiensten, aufgeflogenen Kriegslügen, einem zusammenbrechenden Immobilienmarkt und einer abstürzenden Währung leichte Kratzer bekommen hat, haben sich die USA in einem anderen weltweiten Ranking wieder einmal die Spitzenpostition gesichert.
David Fathi von Human Rights Watch stellte soeben fest, dass in den USA mehr Menschen im Gefängnis sitzen als irgendwo sonst auf der Welt. Mein Parteibuch gratuliert den USA zum Titel “Führende Gefängnisnation der Welt“, der für einen Polizeistaat, in dem Folter und Entführung zur offiziellen Regierungspolitik erklärt wurde, wie die Faust auf’s Auge passt. Beeindruckend ist an den Zahlen auch, dass die USA mit einer Steigerung von 500% in den letzten 30 Jahren ihre weltweite Spitzenposition kontinuierlich ausbauen.
Ihr politische Modell mögen die USA bitte schön für sich behalten. Niemand, von wenigen Ausnahmen abgesehen, will einen Prison Planet nach dem schlechten Vorbild der führenden Gefängnisnation der Welt. Die Regierungen der freien Welt sollten nun zur Abwechselung nun mal über Sanktionen gegen die USA diskutieren und die Ron Paul-Revolution unterstützen, weil das der einzige Präsidentschaftskandidat ist, der im Fall eines Wahlsieges eine strikt “nicht-interventionistische” Außenpolitik der USA angekündigt hat.
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[…] Original post by mein-parteibuch.com […]
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[…] Bush ja zur Zeit ein wenig unter Druck steht, will die USA wieder ganz nach oben. An die Spitze der Gefängnisnationen. Nirgendwo sonst sitzen so viele Menschen im gefängnis wie in den USA. Und diese Position wollen […]
Die USA sind in Bezug auf Meinungsfreiheit super. Im Strafrecht sind die jedoch offenbar ziemlich verlottert. Wie ist es eigentlich mit des Wahlrecht von Verurteilten? Oft sind Schwarze verurteilt, verlieren das Wahlrecht glaube ich dauerhaft.
Mal schauen, wie lange das US-Imperium noch bestehen wird. Vielleicht geht es ja gleichzeitig mit der EU-Diktatur unter?
US-Knast mit Vorzeigeprojekt Guantanamo. Welch ein schändlicher Umgang der dortigen Machthaber mit den Begriffen Freiheit und Demokratie.
@Parteibuch:
“Ihr politische Modell mögen die USA bitte schön für sich behalten”
Ja, dann doch lieber das deutsche Modell, das gemeingefährliche Schwerverbrecher trotz zig Straftaten auf die Bürger losläßt, verurteilte Kinderschänder zur Resozialisierung in Kindergärten schickt und verantwortungslosen besoffenen Autofahrern, die Passanten totfahren, nur den Führerschein für einige Jahre fortnimmt.
… verlorener Angriffskrieg?!
wie kommt ihr denn darauf? Läuft
doch prima:
- staatliche/zivile Strukturen
zerschlagen (vermutlich über
1 mio Tote, 2,5 mio
Flüchtlinge)
- Mitwisser/Zeugen beseitigt
- Marionetten-Regime eingesetzt
- Irakisches Öl unter Kontrolle
- dauerhafte Stationierung der Truppen
(die braucht man bestimmt nochmal ;))
im Zentrum des Nahen Ostens ->
strategischer kann ein Land kaum liegen
(auch noch mit Verwandtschaft in der
Nachbarschaft - zu mindest
religiös/geistiger)
- US-Konzerne und politische Funktionsträger
verdienen sich dumm und dämlich
- die “Welt” ist wiedermal eingeschüchtert
und man traut denen nun wohl (zurecht) alles
zu und kuscht oder kollaboriert
(Merkel/Sarkozy/Brown).
- vermutlich noch etliche andere „Erfolge“.
Der Bär ist erlegt und nun wird das Fell
verteilt. Täuscht euch mal nicht, ich denke,
das läuft alles (zumindest noch) nach Plan.
(A****-Bombe mitten rein in die “Musels” mit
gleichzeitiger Verseuchung des Lebensraums
und Schädigung des Erbgutes durch Uran)
Die einzige Gefahr für das gegenwärtige
Regime der USA käme wohl von Innen
(nein, nicht die Esel), aber dafür
werden ja gerade die Gefängnisse befüllt
(und auch noch privat betrieben).
Ein Leben, bestehend aus Arbeit für Unterkunft
und Ver”pflegung” mit Überwachung und Kontrolle
mit dem Ziel hoher Renditen für die Betreiber
(woran erinnert mich das nur …?!), naja,
mal sehen, was Hartz V bringt. Als Alternative
böte sich noch der Dienst in der großartigsten
Armee aller Zeiten für Ruhm, Ehre und Vaterland
(oder Lohn, Brot, Versorgung), für Polizei/
Homeland Security oder, falls Weichei/Gutmensch
vorbehaltliche, freigängische Arbeit in der
Herrschaften- und Domestikengesellschaft,
euphemisch auch Dienstleistungsgesellschaft
genannt, an. Ich meine, auch was von Lagern
gelesen zu haben, natürlich nur für evtl.
Katastrophen oder so, wenn die Bush-Clique
den Notstand ausrufen sollte, vorbereitet
ist’s ja alles schon.
Ich denke, der “Durchschnittsamerikaner”
ist genau so fassungs- und hilflos wie wir
hier in Europa und muss sich irgendwie mit
dem System arrangieren.
(Vielleicht kann mir ja mal jemand bei dieser
Gelegenheit erklären, was Faschismus ist,
und wie das dann anfängt, wenn man darunter
nicht die Verschmelzung der Interessen
von Politik und Konzernen in einem dann
notwendigerweise autoritären System versteht)
Nennt’s wie ihr wollt, das sind mächtige
“Netzwerke” am Wirken und wenig wird da dem
Zufall überlassen. Ich glaube auch nicht,
dass das allzu schwer zu realisieren ist
mit den (austauschbaren) “richtigen” Leuten
an den richtigen Stellen und m. E. reicht das
bis nach Europa oder es kam sogar mal von hier,
aber, ist auch egal, die Ziele sind
identisch und die Auswirkungen werden es sein.
Daher auch die panische Angst vor dem Verlust
der Medienhoheit und besonders der
Deutungshoheit über die Geschichte. Dass wir
uns nicht falsch verstehen: Ich bezweifele
überhaupt nicht die begannen Gräueltaten,
fürchterlich, abscheulich - wundere mich nur,
wie nach alledem heute mit diesem
Wissen (zumindest über die Gräueltaten) über
Krieg gesprochen wird, als sei das so eine Art
Abenteuerurlaub für große Kinder.
Mir zeigt das, dass natürlich nicht an Aufklärung
über Zusammenhänge und Ursachen gelegen ist -
da liegen noch massenhaft Leichen im Keller,
insbesondere im dem der USA und Großbritanniens.
Ich fürchte, das hat nie aufgehört und
wird es vermutlich auch nicht. Vielleicht ist das
tatsächlich der Anfang vom allseits religiös
herbeigesehnten Ende, ich muss noch mal über
Hoffnung bei Ratze nachlesen
Grüße s.
@7:
>>Ich denke, der “Durchschnittsamerikaner”
ist genau so fassungs- und hilflos wie wir
hier in Europa und muss sich irgendwie mit
dem System arrangieren.
Der Text war verstümmelt, noch ein Versuch:
@7:
“Ich denke, der “Durchschnittsamerikaner”
ist genau so fassungs- und hilflos wie wir
hier in Europa und muss sich irgendwie mit
dem System arrangieren.”
Blödsinn.
Der “Durchschnittsamerikaner” steht - im Gegensatz zu Deutschen - in der Regel hinter seinem Land.
Und was das “System” der USA betrifft:
Die grosse Mehrzahl der Amerikaner ist mit ihrem Land und ihrem Rechtssystem insgesamt zufrieden.
Der “Durchschnittsamerikaner” reagiert vielmehr fassungslos und hält das für einen absurden Witz, wenn man ihm erläutert, wie bei uns Mord und Vergewaltigung “bestraft” werden.
Der “Durchschnittsamerikaner” schätzt - im Gegensatz zu vielen deutschen Phrasendreschern - Tugenden wie Eigenverantwortung und Verantwortlichkeit für sein Tun - und wer in den USA Verbrechen begeht, wird mit grosser Zustimmung der US-Bürger streng bestraft.
Vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass es keine Flüchtlingsströme von US-Amerikanern in das angeblich “gerechtere” oder “bessere” Deutschland gibt.
Aber das ist ja nichts neues, dass die meisten, die sich auf dem Parteibuch über die USA äußern, selbst in der Regel noch kein einzigesmal auch nur einen Fuß in dieses Land gesetzt haben geschweige denn Freunde und engere Bindungen in die USA hätten.
Übrigens ist auch nicht - wie europäische Traumtänzer immer meinen - JFK der in den USA beliebteste ehemalige US-Präsident - sondern mit grossem Abstand Ronald Reagan.
Das deutsche Gemüt scheint vornehmlich recht simpel. Ob es nun gerecht ist, dass in Deutschland, Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder usw. andauernd vorzeitig aus dem Gefängniss freikommen, wage ich zu bezweifeln. Genauso die Tatsache, dass mittlerweile Jugendbanden beinahe nichts zu befürchten haben außer 10 Sozialstunden, wenn es hoch kommt auch mal 100.
Ich weiß nicht, wer von euch in Berlin wohnt. Hier sieht es so aus, dass man Nachts viele Gegenden meidet und diverse jugendliche (und ohne jetzt rassistisch sein zu wollen) vor allem Jugendliche mit einem Migranten Hintergrund organisiert Leute bedrohen, berauben, zusammenschlagen und schwer verletzen. Und dass diese Jugendlichen selbst bei einer Anzeige immer nur schwache Strafen zu befürchten haben macht es nicht gerade besser. Mittlerweile kommt es immer häufiger vor, dass die Personalausweise der Überfallenden fotografiert werden mit dem handy, damit diese ja nicht wagen zur Polizei zu gehen oder noch spätere Repressionen zu erwarten haben.
Eine kleine Leseempfehlung hier: http://www.focu...aid_125798.html
Wer glaubt, dass sei Mainstream-Panikmache, dem möchte ich doch mal raten sich Richtung Badstraße im Berliner Wedding zu bewegen oder vielleicht auch an den Herrmannplatz in Neukölln. Vorzugsweise in den abendlichen bzw. nächtlichen Stunden. Ich will ganz ehrlich sein, ich hätte da lieber den ein oder anderen Gefägnisinsassen mehr.
@10:
Das interessiert hier auf dem Parteibuch doch keinen - die einzigen, für die hier hohe Freiheitsstrafen gebilligt werden, sind offenbar konservative Politiker, Richter und alle anderen Feinde des eigenen verdrehten Weltbildes.
Das, was Du da hingegen in Berlin erlebst, ist kulturelle Bereicherung, da solltest Du nicht so empfindlich sein.
Übrigens wohnt doch der Gründer des Parteibuchs in Berlin, und er selbst hält die von Dir geschilderten Erlebnisse zweifellos für Einbildungen eines rassistisch geprägten Xenophoben.
@11
Wenn das dein Glaube ist, kann und will ich das nicht ändern! Aber nur weil wir anderer Meinung sind als du, haben wir ein verdrehtes Weltbild?
Dat issen ja mal ne dolle demokratische Verständnis.
“Je mehr Geld in den Strafvollzug gesteckt wird, um so mehr Strafgefangene werden frisch eingeliefert …”
“Nach herrschender Logik der Law-and-Order-Befürworter aller Länder sollte härtere Bestrafung von Delikten zu einer wirkungsvollen Verbrechensbekämpfung durch Abschreckung führen. Dem steht aber die nüchterne Sprache der Statistik entgegen. In den USA oszillierte die Zahl der Gefängnisinsassen nämlich bis 1970 immer – abgesehen von den beiden Weltkriegen – um 200.000 Personen. Dann zog die Schraube der Gefängniseinlieferungen dramatisch an und ihre Zahl ist bis heute um den Faktor 11 angestiegen. Die Abschreckung scheint also auszubleiben. Sind die US-Bürger heute tatsächlich elfmal so kriminell wie vor 35 Jahren?”
http://www.heis...26/26902/1.html
Gruß s.
nochmal zum “verlorenen Angriffskrieg”:
“– im Irak läuft nichts, wie es sollte. Oder eben doch?”
Wie Amerika sich das irakische Öl sichert:
http://www.20mi.../story/12553808
“Die Überlegungen, die ich hier angestellt habe, setzen voraus, dass ein geheimer und höchst ambitionierter Plan exakt so verlaufen ist, wie es die Planer vorgesehen haben. Und das ist fast nie der Fall.”
Neeeeein, achiwo, nie nicht.
Gruß s.
[…] Bush ja zur Zeit ein wenig unter Druck steht, will die USA wieder ganz nach oben. An die Spitze der Gefängnisnationen. Nirgendwo sonst sitzen so viele Menschen in den Gefängnissen, wie in den USA. Und diese Position […]