Was ist eigentlich bei bei VR Bank in Schwäbisch Hall los? Wenn eine Bank bei einer Sonderprüfung der Bankenaufsicht ein paar Auflagen nicht erfüllt, und dann obendrein ausgerechnet ein engagiertes Betriebsratsratsmitglied, das man wohl ohnehin gern los wäre, dafür verantwortlich machen will, dann lässt das tief in die Unternehmensphilosophie blicken. Tief in das gute Arbeitsklima lässt es blicken, wenn der Betriebsrat einer fristlosen Kündigung ihres Betriebsratskollegen zustimmt.
Helmut Schmidt vom Ver.di Bezirk Heilbronn-Neckar-Franken ruft zur Solidarität mit dem gekündigten stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Michael Plessing auf:
Fristlose Kündigung für den stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden der VR Bank Schwäbisch Hall - Bitte um Unterstützung!!!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im April diesen Jahres haben wir euch um Solidarität für einen Betriebsrat und aktives ver.di-Mitglied in der VR-Bank in Schwäbisch-Hall gebeten. Diese Aktion war ausschlaggebend dafür, dass der Vorstand am nächsten Tag nach der Aktion mit der Erklärung, “man wolle kein zweites Ludwigsburg!” von einer Kündigung des stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Michael Plessing abgesehen hat.Letzte Woche hat der Vorstand erneut die Zustimmung des Betriebsrats zur fristlosen Kündigung des Michael Plessing beantragt. Da aus unserer Sicht auch diese erneute Kündigung völlig haltlos ist, haben wir als ver.di im Vorfeld der Betriebsratssitzung mit dem Betriebsratsvorsitzenden sowohl die rechtliche als auch die gewerkschaftpolitische Situation diskutiert und dringend abgeraten, eine Zustimmung zur fristlosen Kündigung zu erteilen.
UNGLAUBLICH: Der Betriebsrat hat dem Antrag des Vorstands trotzdem zugestimmt.
Michael Plessing wird vorgeworfen, er habe seine arbeitsvertraglichen Verpflichtungen im Team Problemkreditbearbeitungen nicht erfüllt, obwohl er die vorgeschriebene Ausbildung dafür noch nicht beendet hat. Die VR-Bank hatte nach einer Sonderprüfung der Bankenaufsicht Anfang des Jahres verschiedene Auflagen nicht erfüllt, was den Vorstand selbst in Bedrängnis bringt, der nun ein “Bauernopfer” sucht und glaubt es in Michael Plessing gefunden zu haben.
Nach unserer Ansicht hat der Betriebsrat die Zustimmung im vorauseilenden Gehorsam erteilt.
Der Vorstand, Eberhard Spies, hatte seit dem letzten Kündigungsversuch genügend Zeit, den Boden für diese Kündigung beim Betriebsrat zu bereiten. Plessing ist, seit er für Gewerkschaftsversammlungen Arbeitsbefreiungen in Anspruch nimmt, Ziel von Aktionen des Vorstands.Dem Aufsichtsrat der VR-Bank gehört u.a. auch der Vorstandsvorsitzende der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Dr. Metz, an. Ver.di hat durch verschiedene Personen versucht, diesen zu informieren. Dr. Metz hat sich diesen Gesprächsangeboten verweigert.
Aus diesen Gründen benötigen wir wieder einmal Eure tatkräftige Unterstützung. Gemeinsam wollen wir versuchen, den Verantwortlichen klar zu machen, dass dieser Weg dem Ansehen der VR-Bank Schwäbisch Hall schadet und die fristlose Kündigung zurück zu nehmen ist.
ZURÜCK ZUR VERNUNFT! Das ist unser Ziel.
Textvorschlag für ein FAX / Schreiben an die VR-Bank:
An den Vorstandsvorsitzenden
der VR-Bank Schwäbisch Hall
Herrn Eberhard Spies
Marktstr. 17
74523 Schwäbisch HallPer FAX: 0791-7585 230
Sehr geehrter Herr Spies,
ich habe erfahren, dass sie ihrem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden und aktivem ver.di � Mitglied Michael Plessing fristlos gekündigt haben.
Sie werfen Michael Plessing vor, er habe seine arbeitsvertraglichen Verpflichtungen im Team Problemkreditbearbeitungen nicht erfüllt, obwohl er die vorgeschriebene Ausbildung dafür noch nicht beendet hat. Die VR-Bank hatte nach einer Sonderprüfung der Bankenaufsicht Anfang des Jahres verschiedene Auflagen nicht erfüllt, was offensichtlich Sie selbst in Bedrängnis bringt, so dass Sie nun ein “Bauernopfer” suchen und glauben es in Michael Plessing gefunden zu haben.Nach unserer Meinung hat der Betriebsrat die Zustimmung dazu im “vorauseilenden Gehorsam” erteilt. Der Betriebsrat hätte Ihnen klar machen müssen, dass Sie mit der Verlagerung der Verantwortung auf einen Sachbearbeiter der Bank Schaden zufügen. Um weitere Nachteile von der VR-Bank abzuwenden, hätte er Sie wieder auf den Weg der Vernunft zurück führen müssen.
Leider hat der Betriebsrat seine Verantwortung weder gegenüber dem Mitarbeiter und Betriebsratsmitglied Michael Plessing noch gegenüber der Bank erkannt und � unglaublich � der Kündigung zugestimmt!
Aus diesem Grund fordere ich Sie auf, die fristlose Kündigung sofort zurück zu nehmen und Michael Plessing an seinen Arbeitsplatz zurückkehren zu lassen.Kehren Sie zurück auf den Weg der Vernunft und werden Sie ihrer Verantwortung gegenüber der VR-Bank, den Beschäftigten und den Kunden gerecht!
Mit freundlichen Grüßen
Unterschrift
Eine Kopie dieses Schreibens geht an
stv. Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Matthias Metz, Bausparkasse Schwäbisch Hall
und den BetriebsratWir bitten Euch, diesen oder einen ähnlichen Text an folgende Faxnummern zu senden
*Zentralfax VR-Bank Schwäbisch Hall: * *0791-7585 230
*Zentralfax Bausparkasse Schwäbisch Hall, z. Hd. Herrn Dr. Metz : 0791 - 46-4446Arbeitsplatz Faxe Betriebsrat der VR-Bank � zur Auswahl:
Vorsitzender Siggi Neidlein: 07907 -2056
Helga Braun und Ingo Rossak:: 0791-7585-299
Rainer Lutz: und Heiko Cudok: 0791-7585-191
Thomas Trübendorfer und 0791-7585-526
Bernd Tietze: 0791-7585-555
Katrin Beck: 07971-254457Michael Plessing bitte per Mail : michael.plessing@web.de
Helmut Schmid, ver.di Heilbronn bitte per Mail: Helmut.Schmidt@verdi.de
Andrea Widzinski per Mail andrea.widzinski@t-online.deMit freundlichen Grüßen
Ver.di Bezirk Heilbronn-Neckar-Franken
Helmut Schmidt
In der Region Deutschlands gab es doch schon mal in Ludwigsburg Ärger, wo erst öffentliche Proteste das Management zum Einlenken gebracht haben. Würde das Management ein bisschen vernünftiger handeln, könnte es sich sicher viel Ärger ersparen.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Ich bin ein wenig überrascht, was ihr hier so anbietet:
Querdenkerforum:
“http://www.querdenkerforum.de/bilder/Rechtsanwalt_Helmut_P_Krause.jpg”
Er ist im Raum München als Mobbing Spezialist bekannt.
Auf welcher Seite er steht könnt, ihr hier entnehmen: “http://www.merkur-online.de/808488″
Als Arbeitnehmer kenne ich ihn aus eigener Erfahrung: “Für eine 15 minütige Beratung wegen einem Problem mit dem Arbeitgeber hat er mir vor Jahren schon fast 200 DM abgenommen und nur geantwortet, dass man da nichts machen kann. Ein anderer Anwalt hat die Sache in meinem Sinn mit einem kurzen Brief problemlos gelöst.”
Weiterer Link: “http://www.kuendigung.de”
Da habt ihr wohl ein Kukucksei in eurem Nest.
Zu der Geschichte im Merkur gibt es von RA Krause eine recht ausführliche Stellungnahme:
http://www.rakr...rl/Scharl1.html
Wie die Geschichte wirklich gelaufen ist, kann hier nicht beurteilt werden. Vielleicht kannst Du zur Aufklärung beitragen?
Die selbst erlebte Geschichte mit den 200 Mark ist tatsächlich sehr deutlich. Nur zu, bring dazu ruhig mehr Information. Kritik soll hier nicht unterdrückt werden.