Briefe von Ferdinand Piëch gibt es selten. Normalerweise lassen Männer, der in einer Position wie der Miteigentümer von Porsche sind, andere Leute für sich tätig sein. Rechtsanwalt Matthias Prinz durfte beispielsweise das Problem der undistanzierten Verbreitung einer Strafanzeige gegen Ferdinand Piëch im Internet lösen.
Im Strafprozess gegen Klaus Volkert und Klaus-Joachim Gebauer ist nun aber offenbar ein neben Peter Hartz auch von Ferdinand Piëch persönlich unterzeichneter Brief aufgetaucht. Das ist dumm für Ferdinand Piëch, denn damit wirken nun Behauptungen, er habe als Chef bei Volkswagen von Begünstigungen von Betriebsratsmitgliedern nichts gewusst, etwa so glaubwürdig wie die Geschichten des Barons Münchhausen.
Wie bei Newsclick nachzulesen ist, soll sich nun auch Oberstaatsanwalt Ralf Tacke für den netten Brief, der zufällig in der Personalakte von Klaus Volkert fehlt, für eine Vernehmung von Ferdinand Piëch interssieren. Vielleicht untersucht nun die Staatsanwaltschaft auch endlich, wie es kommt, dass, als Ferdinand Piëch Chef bei VW war, die Zahlen der Piëch eigenen Firma Porsche dank hervorragender Kooperationsverträge mit VW blendend, die von VW jedoch eher bescheiden waren.
Kann es sein, dass ein paar hübsche Mädels gebraucht wurden, um Arbeitnehmervertreter dazu zu bringen, Kooperationsverträgen zuzustimmen, die sich vor allem für Porsche rechneten? Und wenn es so sein sollte, müsste sich dann nicht die Politik fragen, welche Möglichkeiten es für das Land Niedersachsen gibt, VW als milliardenschwere Beute unrechtmäßiger Handlungen von Porsche zurückzubekommen? Neugierig darf man sicher auch sein, ob Ferdinand Piëch bei seinem für den 9. Januar 2008 erwarteten Auftritt als Zeuge erklären wird, sein Name sei Hase, er wisse von nichts und er habe - beispielsweise wegen Legasthenie - gar nicht mitbekommen, was er da unterschrieben haben soll.
Wie dem auch sei, weise Richter werden auf all diese Fragen wie immer richtige Antworten finden.
![]() |
| Urlaub |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
[19 queries. 2.474 seconds. 10 level2 caches. Top ]
Dass her Piech eigentlich einen offensichtlichen und unüberwindbaren Interessenkonflikt hat und nie hätte Chef bei VW werden dürfen, geht hier etwas unter!
Das ist ungefähr so wie Geldscheine im Vorgarten auf einem Tisch zu lagern und dann den Wind oder einen Gelegenheitsdieb als Schuldigen für den Verlust auszumachen!
Dass Prof. Piëch Volker wie einen gehobenen VW-Manager behandelt wissen wollte, wird von Prof. Piëch nicht bestritten. Nur das geht aus dem jetzt von Volkert vorgelegten Schreiben hervor.
Aus dem Schreibven von Piëch an Volkert geht nicht hervor, dass Herr. Prof. Piëch Kenntnis davon hatte, dass es ungerechtfertigte Zahlungen von Sonderboni sowie den Missbrauch eingeräumter, im Grundsatz bereit bei Eintritt von Prof. Piëch in die Volkswagen AG bestehender Befugnisse zur pauschalen Kostenabrechnung von Betriebsrateisen durch die Herren Volkert und Gebauer gab. Die Zahlung von Sonderboni und die erfolge Abrechnung nicht Unternehmenszwecken dienender bzw. privater Ausgabe z.B. für Prostituierte, Spaßtrips und Sexpartys, entzog sich vollständig der Kenntnis von Herrn Prof. Piëch und wäre von ihm auch niemals geduldet worden.
Auch ich finde es höchst ungebührlich sein eignes Tun anderen unterschieben zu wollen. Allein die Versuche in der Vergangenheit
a) Gebauer zu lügen zu übereden zu wollen und
b) VW sei ja kein Schaden entstanden, im Gegenteil
zeugen doch von dem zeifelhaften Denken und Handeln dieses Arbeitnehmervertreters. NIE war ruhiger für das Hochhaus (gekehrt und gewässert)!
VW soll sich endlich zu dem Opfer des Systems bekennen. Egal wer Schuld hat, sollten der Schaden “repariert” werden. Jeder weitere Aussitzen von Bernd Osterloh und Frank Patta bestättigen nur die Vorwürfe und die Verwerflichkeit des NICHT-Handelns.
macdet
– harzt iv muss man sich leisten können –
Karl-Heinz Homburg (VW, Baunatal), Vorstand IG Metall Nordhessen NEU trotz Training mit der Frau v. Berg Personalwesen.
Die 17 Beisitzer des Ortsvorstandes wurden neu gewählt. Die neuen OV-Mitglieder sind: Carsten Bätzold (VW, Baunatal), Robert Blazi (Autokühler, Hofgeismar), Heike Denn (VW, Baunatal), Holger Ebrecht (Elektro Brückmann, Kassel), Matthias Godzik (Viessmann, Allendorf), Christa Haidu (Krauss-Maffei-Wegmann, Kassel), Alfred Holle (Mercedes Benz, Kassel), Karl-Heinz Homburg (VW, Baunatal), Andres Huhn (VW, Baunatal), Ulrike Jakob (VW, Baunatal), Bernd Kalusok (AREVA Energietechnik, Kassel), Ayhan Kocer (VW, Baunatal), Bernd Löffler (Hyco Pacoma, Eschwege), Renate Müller (VW, Baunatal), Steffen Pfingst (Fa Hettich & Co), Heitrud Steinhauer (AEDN GmbH & Co. KG, Bebra-Iba) und Harald Töpfer (Rheinmetall Landsysteme, Kassel).
[…] der auf der Hauptversammlung von VW einen lustigen Antrag stellte. Weniger geschickt war hingegen ein Brief von Piëch höchstselbst. Aber was soll’s, wozu gibt es denn Anwälte wie Matthias Prinz, die die Dinge wieder […]