Vor wenigen Tagen noch hieß es, der Vertrag von Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust werde bis 2010 verlängert und Geschäftsführer Mario Frank könnte bald abgelöst werden. Das war wohl ein Satz mit x. Heute ist nämlich zu lesen, dass der Vertrag von Stefan Aust über 2008 hinaus nicht verlängert werde:
“Wir sind der Meinung, dass der ‘Spiegel’ einen Modernisierungsschub braucht”, sagte der Geschäftsführer der Mitarbeiter KG, Armin Mahler. “Wir wollen mehr junge Leute an das Blatt binden. Dazu braucht es eine frische, neue Kraft.”
Laut Süddeutscher Zeitung darf damit gerechnet werden, dass Stefan Aust seinen Vertrag nicht bis zum Ende erfüllen wird. Schade auch.
Bei F!XMBR und in anderen Blogs wird die Ankündigung des Abgangs von Stefan Aust einhellig mit Freude und Zuversicht zur Kenntnis genommen. Mein Parteibuch hingegen bedauert den Rauswurf, weil es so viel weniger Spaß macht, sich mit dem Themenkomplex der Zusammenhänge zwischen der “neuen Linken“, der Ford Foundation und der CIA zu beschäftigen und Stefan Aust’s Paradewerk “Der Baader Meinhof Komplex” als Märchenbuch der Strategie der Spannung zu entlarven. Naja, man kann eben nicht immer alles haben.
Neugierig darf man aber sicher sein, welchen Märchenerzähler die Agency nun auf den Stuhl des Chefredakteurs beim Spiegel setzt. Mathias Müller von Blumencron von der Johanna-Quandt-Stiftung würde als neuer Chef beim führenden deutschen Märchenblatt sicher eine ebenso gute Figur abgeben wie Giovanni di Lorenzo von Holtzbrincks zeitloser Geheimdienstpostille “Die Zeit“.
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| Nikolaus |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Vielleicht kommt dann jetzt auch endlich im Spiegel geballte Sachkompetenz aus der Allfinanz-Branche zum Zuge ^^
Autsch, autsch, aus für Aust, autsch, autsch.