Mutige Partei?
Zum Bundesparteitag der Sozialdemokraten, der ab heute 09:30 Uhr, im Congress Center Hamburg stattfindet, findet sich bei steinbergrecherche ein denkwürdiges Geleitwort:
1914 haben sie die Kriegskredite bewilligt, sie durften ja.
1933 bis 1945 haben ihnen die Nazis alles verboten.
1945 bis 1989 haben ihnen die Alliierten das Kriegführen verboten.
1999 haben sie Jugoslawien überfallen und zerschlagen, sie durften ja.
Seit 2001 führen sie Krieg gegen die Afghanen, sie dürfen ja.
Seit 2003 unterstützen sie die USA im Krieg gegen die Iraker, sie dürfen ja.
Wann immer sie dürfen, führen sie Krieg.
Sie dürfen auch gegen Krieg stimmen. Aber dazu gehört Mut.
Thomas Immanuel Steinberg
www.SteinbergRecherche.com (Quelle)
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| Olle Kamellen |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Warum gehört mehr Mut dazu, gegen Krieg zu stimmen als dafür?
Es gehört bestimmt mehr Mut dazu, gegen eine vorherrschende Meinung zu stimmen - hier würde ich die SPD-Bilanz dann als immerhin durchwachsen bezeichnen.
Weil es Druck der Parteiführung gibt, für Krieg zu stimmen.
Der Druck kommt doch wohl nicht von einer Parteiführung selbst. Die gibt ihn höchstens weiter.
Heute bleiben bei mir TV und Radio kalt, damit mir von der Propaganda für diese Kotzpartei nicht der Appetit vergeht.
Steinmeier wird als einer der größten Kanzler in die Geschichte Deutschlands eingehen ^^
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1999 haben sie Jugoslawien überfallen und zerschlagen, sie durften ja.
Also liebe Freunde,dies geht entschieden zu weit. Ein Dikdator wie Milesosevic, der besonders mit seinen Todesschwadronen zahlreiche Volksgruppen knechtete und umbringen ließ, musste hier Einhalt geboten werden. Ich bin kein Frend der SPD, doch bitte bleibt Sachlich. In dieser Tonation verteidigt Steinberg wohl auch den Überfall auf Polen und andere Länder durch Hitler. Denkt an Srebrenica wo tausende Menschen regelrecht abgeschlachtet und hingemetzelt wurden. Jetzt verschließt man die Augen davor, dass durch viele Staaten dem Gemetzel ein Ende gesetzt wurde.
Es ist schwer auszuhalten, dies als einen Überfall und die Zerschlagung Jugoslawiens durch die SPD zu bezeichnen. Peter Handtke wird sich darüber sehr freuen.
@Moritz2
Stimmt, das geht zu weit. Die SPD durfte nicht, es gab für den Kosovokrieg kein Mandat der UNO. Das nennt sich Zynismus.
Das Massaker von Srebrenica 1995 war zweifellos ein fürchterliches Verbrechen. Nur, wer war dafür verantwortlich und warum sind die UN-Schutztruppen dagegen nicht eingeschritten?
Der Kosovokrieg hat mit dem Massaker von Srbrenica auch nur sehr mitelbar etwas zu tun. Im Kosovo gab es eine andere Situation. Dort hat vor allem die Terrorgruppe UCK zahlreiche Verbrechen begangen. Der Angriffskrieg im Kosovo wurde von der NATO mit zahlreichen medialen Lügen durchgesetzt. Dass der Angriffskrieg in Deutschland nicht als Verbrechen verfolgt wurde, liegt einzig und allein daran, dass Deutschland mit dem Angriffskrieg nicht das “friedliche Zusammenleben der Völker” gestört hat, da die Terrorakte der UCK dies schon verher beseitigt hatten.
So langsam klärt sich allerdings Stück für Stück auf, dass die UCK ihre Finanzmittel für den Terror vor allem aus Westeuropa erhalten hat. Sollte sich dies weiter bestätigen und die Bundesergierung dies womöglich auch gewusst haben - man darf da sicher gespant sein auf die Aufarbeitung der Erfolgsgeschichte der Familie Osmani - dann liegt im Kosovo ein klassischer von Führen eines Angriffskrieges vor.
Ein Angriffskrieg ist auch dann ein Verbrechen, wenn sich der Krieg wie im Kosovokrieg gegen Verbrecher wie Milosevic richtet. Das gilt umso mehr, wenn der Krieg mit vorsätzlichen Lügen begonnen wurde.
Wenn der Vergleich mit dem Überfall auf Polen 1939 unbedingt gemacht werden muss, dann höchstens andersherum, denn auch der Krieg gegen Polen wurde mit einer Lüge - dem erlogenen Überfall auf den Sender Gleiwitz - begonnen.
Da gibt es übrigens noch eine Parallele:
„Die Auslösung des Konfliktes wird durch eine geeignete Propaganda erfolgen. Die Glaubwürdigkeit ist dabei gleichgültig, im Sieg liegt das Recht“ sprach Hitler 1939.
Der Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein warf am 3. Mai 1999 den USA vor, sie hätten in Rambouillet militärische Bedingungen gestellt, die „kein Serbe mit Schulbildung“ hätte unterschreiben können.
Es wurde demzufolge 1999 von westlicher Seite nicht alles getan, um einen Krieg zu verhindern. Stellt sich nun auch noch der Hufeisenplan mehr und mehr als vorsätzliche Totalfälschung zur propagandistischen Inszenierung eines Kriegsgrundes heraus, dann wird das Ausmaß der Lüge deutlich und die Worte vom Überfall und der Zerschlagung Jugoslawiens erscheinen gar nicht mehr so fernliegend zur Beschreibung der Wirklichkeit.
Dürfen sie auch Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen?
@otti,
nur wenn das Kapital es befiehlt, wissen Sozialdemokraten, dass sie gegen das eigene Volk Krieg führen dürfen. So wußte es schon Noske.
[…] hatte er noch am Vortag gesagt. Nun eilt er zum Rednerpult und schlägt vor, den Vorstandsantrag so zu formulieren, dass bei einem Scheitern des Volksaktienmodells alle Gremien - vom Parteirat bis zum Vorstand - befragt werden, wie es weitergehen soll. Der Parteitag stimmt zu. […]
Hallo, ich habe jetzt eine lustige Geschichte gelesen, dass selbst mal ein Kanninchen Mitglied bei der SPD war, sehr lustich
http://redblog....es/4394321/main