Gestern fand in Berlin die vom AK Vorratsdatenspeicherung organisierte Demonstration “Freiheit statt Angst” statt, die von einem breites Bündnis von Bürgerrechtsgruppen, Interessenverbänden der von der Überwachung besonders betroffener Berufsgruppen wie dju und Telefonseelsorgern bis hin zu Jusos und jungen Liberalen unterstützt wurde. Nicht zu den Unterstützern der Demo zählte der linksradikale schwarze Block, der trotz Protesten aus dem Kreis der Demoveranstalter nach dem Motto “Keinen Bock auf schwarzen Block” an der Demo teilgenommen und damit den deutschen Nachrichtenagenturen die Möglichkeit gegeben hat, ein falsches Bild von der Demonstration zu verbreiten.
Dass die Öffentlichkeit von den Medien mal wieder belogen wurde und massenhaft Falschmeldungen verbreitet wurden, ist allerdings bereits durch Widersprüche in den Pressemeldungen selbst erkennbar.
In einer Falschmeldung von DDP heißt es, dass nach Angaben der Polizei etwa 2000 Menschen demonstriert hätten und es am Rande zu Rangeleien mit etwa 400 Demonstranten gekommen sei, die sich Kontrollen widersetzt hätten. In zwangsgebührenfinanzierten Propaganda bei der Tagesschau, deren Top-Schlagzeile heute in der bereits bekannten Art der Operative Information aus einer Demonstration in Burma mit “nach Agenturangaben” 20.000 Teilnehmern besteht, heißt es hingegen in einer Meldung in den Tiefen der Webseite verbreiteten Meldung, dass gestern in Berlin nach Polizeiangaben mehr als 8.000 Menschen demonstriert hätten und die - bei der Tagesschau freilich nicht genannten Veranstalter - von 15.000 Teilnehmern sprechen würden.
Das im Bertelsmann-Imperium verlegte Fachblatt für Hitlertagebücher mit Titel Stern verbreitet die Falschmeldung von DPA/AP, derzufolge 2000 Menschen gestern an der Demo in Berlin teilgenommen hätten, bis die Demo von den Veranstaltern abgebrochen worden sei. Dass an dieser Meldung so gut wie gar nichts stimmt, ist manchen Lesern des Stern allerdings aufgefallen. So heißt es in einem Kommentar zur Meldung:
An diesem Artikel stimmt so gut wie gar nichts. Laut Agenturmeldung der AFP waren es allein nach Polizeiangaben 8.000 Demonstranten, laut Veranstalter etwa 10.000. Also, mindestens VIER mal so viele Menschen, wie STERN hier behauptet!
…
Außerdem wird in diesem Artikel zwar erwähnt, dass die Polizei “einen verletzten Polizisten” beklagt, - gleichzeitig aber völlig verschwiegen, dass laut AFP-Agenturmeldung nach Veranstalterangaben 32 Demonstranten von der Polizei verletzt wurden! Die Aussage “Der Protestumzug blieb allerdings nicht friedlich” ist also eine glatte Verdrehung der Tatsachen - richtig müsste es heißen: “Die POLIZEI blieb allerdings nicht friedlich”… warum steht das hier aber nicht?
Das zwangsgebührenfinanzierte ZDF desinformiert seine Zuschauer im Auftrag vom ZDF-Fernsehrat, indem es davon spricht, dass “nach unterschiedlichen Angaben” zwschen 2.000 und 8.000 Menschen an der Demonstration teilgenommen hätten, in dem es erklärt, dass die Demonstration nach acht Festnahmen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und einem verletzten Polizisten unfriedlich zu Ende gegangen sei und von den Veranstaltern aufgelöst wurde.
Im Politblog erfahren Leser, wie es zu dem verletzten Polizisten kam. Demnach war es so, dass die Polizei bei ihrem Angriff auf den schwarzen Block neben Schlagstöcken auch Pfefferspray benutzt hat und dabei neben Demonstranten auch ein Polizist durch das Pfefferspray verletzt wurde. An dieser Stelle sei auch noch erwähnt, dass die Veranstalter die Demonstration nicht aufgelöst haben, sondern der Lautsprecherwagen des nicht eingeladenen linksradikalen schwarzen Blocks offenbar nach Aufforderung durch die Polizei eine solche Durchsage ohne Autorisierung durch die Veranstalter vom AK Vorratsdatenspeicherung durchgegeben hat.
Alles in allem war die Demonstration, wie man auch in diesem netten Video erahnen kann, zwar deutlich besser besucht als erwartet, wird aber deutsche Sicherheitspolitiker, die ihren Job in der Tradition von GeStaPo und Stasi ausüben wollen, sicherlich nicht um den Schlaf bringen. Was nicht ist, kann allerdings dank der stetig wachsenden Berichterstattung in den unabhängigen neuen Medien noch werden.
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Wie ich eben auf der Mailingliste des AK Vooratsdatenspeicherung gelesen, hat sich die Polizei bezüglich der Teilnehmerzahlen inszwischen dem Veranstalter angeschlossen und kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass wohl 15.000 demonstriert haben. Musste aber erst mal klein gemacht werden.
Ich habe nur einfach festgestellt, den Bloggern kann man mehr vertrauen-( ein weiterer Teilnehmer.)
Die Berichterstattung in den “öffenlichen” Medien war ziemlich erbärmlich, die Fußpilzkontrolle, bzw Stahlkappenkontrolle habe ich als reine Schikane empfunden und die Bau -Engstellen waren sehr förderlich um das auch durchzusetzen.
Dies hat natürlich die Demonstration aufgehalten, Randalierern die Möglichkeit gegeben beim Nobelhotel Schäden anzurichten(habe ich nicht mitbekommen), war wohl schon durch…
Die Anzahl der Teilnehmer kontne ich nicht einschätzen, aber es waren um Einige mehr als in Frankfurt.
Ich werde wohl öfters in Berlin sein-und wenn es mir gefällt, schreibe ich was ich sehe….
Meine Tochter freut sich schon, obwohl sie kein Telefon hat…Kekse?
Na dann, herzlich willkommen. Berlin freut sich auf Euch.
[…] Quelle: http://www.mein...falschmeldungen […]
Was auch immer die Wahrheit ist. Ich traue den offiziellen Medien im Zweifel nicht. Deswegen lese ich auch einige wenige unabhängige Weblogs von Privatleuten.
Im Hamburger Abendblatt lese ich auf der ersten Seite: Bei schweren Ausschreitungen [in der Nacht zu Sonntag] nach dem “Schanzenfest” im Umfeld der Roten Flora sind 15 Personen, acht von ihnen Polizeibeamte, verletzt worden.
Auf der Internet-Site dieses Blattes ist der Bericht nicht zu finden.
Über die Berliner Demo “Freiheit statt Angst” und die Proteste gegen die Vorratsdatenspeicherung kein Wort.
Zufall?
Ich habe den “schwarzen” sowie den “grünen” bzw. zweiten ebenfalls “schwarzen” Block der Polizei lange beobachtet und viel fotografiert.
Polizisten stürmten oft ohne sichtlichen Grund - wenn man die Sprechchöre und einzelne Rufe, welche das Wort “Bulle” enthielten, mal vernachlässigt - in geteilten Reihen in den “schwarzen” Block, umzingelten ein Dutzend Demonstranten und griffen sich einzelne heraus, die an die Häuserwand getrieben und dort verprügelt wurden. Eine Fall konnte ich fotografieren.
Mein Eindruck: Die Provokationen kamen hauptsächlich durch die Anwesenheit der Polizei. Diese bestimmten den Demo-Zeitablauf, den Abstand zwischen den Demonstarntenblöcken und verhinderten, dass die Demo gemeinsam am Brandenburger Tor endete.
Möglicherweise war das ein Nachspiel von Heiligendamm. Dutzende Polizisten und Polizistinnen filmten die Demonstranten. Enormes Material zum Auswerten, um bei der nächsten Demo sich wieder auf Einzelne konzentrieren zu können.
Von Eskalationsbemühungen des AntiEskalationsTeams der Polizei keine Spur. Habe diese bei den Angriffen nicht gesehen. Wurden bestimmt zurückgezogen. Liefen auch nur in Gruppen, isoliert von der Demo.
Ein “scharzer” Demonstant, vielleicht 16 Jahre alt, vom Pfeffersspray getroffen, berichtete betroffen über den Grund der Polizeieingriffe: Transparente über 2,50 m waren verboten.
Von Ausschreitungen gegen Restaurantstühle und -tische habe ich ebenfalls nichts gesehen. Bis zum Fernsehturm gab es keine zerstörten Restaurants. Das kann ich bezeugen.
Der “schwaruze” Block wurde auf dem Rückweg nicht über die Friedrichstraße gelassen. Bis dahin gibt es eigentlich keine Restaurants, dass ich es wüsste. Die kommen erst nach der Frierichtstraße in Richtung Brandenburger Tor.
[…] . In diesem Sinne stellt Farliblog - Stichwort “Stern” - die Zuverlässigkeits- Frage , Mein Parteibuch listet Falschmeldungen ( ZDF , Stern ) […]
Im Großen und Ganzen empfand ich diese Demonstration als gelungen.
Auf dem Vorplatz (Pariser Platz) angekommen, bemerkte ich schon zu
meiner großen Freude eine ziemlich riesige Menschenmenge. Allerdings
fielen mir sogleich ein paar Gruppierungen auf, die sich nur sekundär
mit dem Thema auseinander setzten und primär an der Provokation der
Polizei interessiert waren.
Dies wurde natürlich noch begünstigt durch die beiden Nadelöhre (Baustellen)
bei Antritt des Zuges.
@Schälike
>> Mein Eindruck: Die Provokationen kamen hauptsächlich durch die Anwesenheit der Polizei.
Also ich fühlte mich mit meiner Freundin keineswegs durch die bloße
Anwesenheit der Polizei provoziert, gar bedroht, wie kommts?
Weiter im Text:
Da ich keine große Lust auf das Nadelöhr verspürte und meine Freundin auf
der Gegenseite schon die ersten “BRD, Bullenstaat wir haben dich zum
Kotzen satt!” hörte. Beschlossen wir diese einfach zu Umlaufen.
Danach reihten wir uns ziemlich weit vorne bei den Ärzten ein, die auch
wirklich informativ und eindrucksvoll das Thema umsetzten.
Abschließend kann ich nur diesen aus der Netzpolitik entliehenen
Abschnitt posten, der genau meinem Empfinden entspricht:
Ich war zum Schluss regelrecht geschockt, als Padeluun die Abschlusskundgebung einleitete, und einige “schwarze” Vertreter vor der Bühne mit kurzen Holzstangen und Stahlknüppeln standen und damit auf den Bühnenbau knüppelten. Sie beschwerten sich dabei, dass man nicht ihrer “PR-Linie” folgte. Leider sorgen solche Aggressionen von vergleichbar wenigen Personen bei einigen Medien immer für die üblichen Bilder von Krawall. Da hätte ich mir lieber nur die Bilder einer tollen, grossen und sehr bunten Demonstration gewünscht.
Desweiteren habe auch ich keine zerstörten Restaurants gesehen.
Für mich stellen sich die Fragen:
- Wer ist an den Krawallen interessiert?
- Wie werden die bestehenden Konflikte abgebaut?
An den Krawallen sind interessiert:
- Radaubrüder, die Radau ohne Grund lieben
- politisch frustrierte Jugendliche
- politisch engagierte Leute, welche meinen, mann muss den Staat mit Gewalt bekämpfen
- mit Provokationen arbeitende Politiker, welche wissen, dass auf Krawall mit drakonischen Maßnahmen reagiert werden darf, und dass dies die Bevölkerng unterstützt.
Wie werden die bestehenden Konflikte abgebaut:
- durch Ursachenforschung mit entsprechen Etrgebnsisen
- Arbeit im Vorfeld
- Vermeidung von Provokationen, zu denen ich die massive Anwesenheit der “grünen” und “schwarzen” Blöcke der Polizei zurechne.
- Aktive Tätigkeit der Konfiktlöser.
Solche habe ich nur von der Polizei gesehen, die aber nichts taten - ich habe diese nicht altiv tätitg gesehen. Dafür ausreichend Polizisten mit Überhängen “Polizei”, welche schnell abzustreigen waren, um gednügend Zivilpolizistenh uner den Demonstarnten zu haben.
Seitens der Veranstalter habe ich keine Konfliktlöser gesehen.
- Gelassenheit bei solchen Losungen, wie “BRD, Bullenstaat wir haben dich zum
Kotzen satt!”
Das Verhalten der staatlichen Macht an diesem Sonnabend war nicht verhältnismäßig.
Die Berichterstattung katostrophal.
@Schälike
>> Seitens der Veranstalter habe ich keine Konfliktlöser gesehen.
Seitens des Veranstalters waren auch nur “erwachsene” mündige Bürger geladen,
welche sich klar und gesetzeskonform artikulieren können.
Diese Veranstaltung sollte desweiteren auch den desinteressierten,
nicht informierten Bürger erreichen und ihm diese Thematik verdeutlichen.
Daher ist meine Meinung zum sog. “schwarzen Block”, jeder Veranstalter
sollte deutlich machen, dass er kein Interesse an dieser Form der “Unter-
stützung” hat.
Notfalls wird dies auch durch die vor Ort begleitenden Ordnungshüter durch-
gesetzt. Wie auch hier beinahe wieder geschehen, hätte es nur der
Diskreditierung der Sache gedient.
Und glauben sie mir, schon in den 80igern, 90igern fanden sich unter den
“schwarzen Block” Leute des Landesamt für Verfassungsschutz, egal wie
jedenfalls gewinnt der Veranstalter immer, wenn er sich klar und deutlich
von diesen Leuten distanziert.
Ja, auch ich fand die Berichterstattung katastrophal.
PS: Ich würde mir auch den Idealzustand wünschen, ohne Bereitschafts-
polizei demonstrieren zu können, nur leider hat uns die Zeit ja gezeigt
wo dies hinführen kann. Zum Beispiel geplünderte Getränkemärkte etc.
Der Demonstrationszug ruckte an und kurz drauf steckten wir mindestens 30min auf dem Pariser Platz fest. Ohne das irgendeine Info durchkam. Erst abends im Netz habe ich von der “Randale am Adlon gehört”. Das erklärte auch das 80cm Tischbein, über welches ich am Adlon beinahe gestolpert wäre (Transparent halten und gleichzeitig nach unten gucken war schwierig).
siehe auch http://www.heis...forum_id=124460
Zu Demos, bei denen die Veranstalter nur “erwachsene” mündige Bürger laden,
welche sich klar und gesetzeskonform artikulieren können, werde ich nicht mehr gehen bzw. die veranstalter mit Distanz betrachten.
Solche Veranstalter unterstützen nur die Polizei bei deren Übungen, und Schäuble bei seinen Plänen der totalen Kontrolle und Gleichschaltung der Bürger.
Eine hundertprozentige Distanzierung ist in keiner Situation angesagt. Wiederspricht dem Resozialisierungsgedanken.
@Schälike
Sie haben aber den Sinn von Demonstrationen schon verstanden, oder?
>> Solche Veranstalter unterstützen nur die Polizei bei deren Übungen, und Schäuble bei seinen Plänen der totalen Kontrolle und Gleichschaltung der Bürger.
Welche Erlebnisse haben Sie denn so schwer traumatisiert? Die Interpretation,
dass eine Demonstration die friedlich und der Sache dienlich verläuft, als
Gleichschaltungsinstrument der staatlichen Behörden dient, deutet schon
auf gewisse Defizite des realitätsnahen Erlebens hin.
>> Eine hundertprozentige Distanzierung ist in keiner Situation angesagt. Wiederspricht dem Resozialisierungsgedanken.
Na wenn das mal kein Indiz für meine o.g. These ist, wo haben Sie das bei
mir gelesen?
Wenn ich mich von Gewalttätern, oder Menschen die mit Gewalt drohen auf
einer Demonstration distanziere, beschäftige ich mich doch nicht mit den
strafprozessualen Begriff der Resozialisierung *lol*.
Und schon gar nicht zu 100% *lol*, nun fangen Sie doch nicht an Leuten
etwas zu unterstellen, nur weil Sie hier am Ende ihrer Argumentations-
krücken angekommen sind *lol*.
Sie hören sich wirklich so ein wenig nach einem verbitterten, alten
Mann an …. nehmen Sie es nicht so schwer
Zur Klarstellung: Es geht hier nicht darum, wer was gesagt hat, wem was unterstellt wird.
An Demontsrationen nehme ich selten teil, deswegen die Emnpfindlichkeit.
Ich habe gesehen, wie der “schwarze” Block, der sich linksradikal ausgab, die Polizei mit Sprüchen provozierte, und wie die Polizei mit ihren “grünen” und ebenfalls “schwarten” Blocks sowie den AntiKonfliktTeams den “schwarzen” Block provozierte, hineinrannte, Demonstarten-Reihen trennte, Einzelne herausgriff, an die Wand führte, niederdrückte, verprügelte, und die Zuschauer am Zusehen und fotografieren blockierte.
Solche Blöcke gehören nicht in die Demonstrationen, welche für “Freiheit statt Angst” demonstrieren.
Wenn sich die Organisatoren den “schwarzen” Block, der sich linksradikal nannte, allein der Polizei überlassen, dann dient es nicht den Zielen “Freiheit statt Angst”. Ist man nicht in der Lage, die Teilnahme solcher Blöcke zu verhindern, dann hat die gesamte Demonstration keinen Sinn. Diese erreicht ansonsten das Gegenteil vom formulierten Anliegen.
Die Polizei erhält unter dem Deckmantel der sich distranzierenden Organisatoren dieser Demonstration ein Überngfeld.
Das Thema “Freiheit statt Angst” bleibt auf der Strecke.
Demos führen nur unter folgenden Umständen zum Erfolg:
1. Friedlich. Man denke an Mahathma Gandhi.
2. Mindestens 100.000 Teilnehmer. 15.000 Teilnehmer sind ein kleiner Anfang, wenn weitere Demonstrationen folgen sollten, die den Schwellenwert von 100.000 Teilnehmern überschreiten. 100.000 ist die kritische Masse, die unsere Unterdrücker nicht mehr ignorieren können.
Wenigstens behauptet die ZDF zur Abwechslung icht, es handelt sich um eine Gruppe Rechtsextemisten. Das ist ihre Standardaussage für Menschen die der Meinungsfreiheit nachtrauern.
Zeitgleich in einem Akt rekordverdächtiger Heuchelei kritisiert die Kanzlerin China (das Land mit, den nach Deutschland, zweitmeisten Telefonüberwachungen und verbotene URLs)wegen mangelnder Menschenrechte.
Hallo-ho!
Es gibt noch Leute, die etwas klar im Kopf sind und euer kleingeistiges
“Demo ja, aber nur als Pagen der Bullen und konform zu den Gesetzen, gegen die wir protestieren”
sehen als das, was es ist:
EIN SCHLECHTER WITZ!
Die Bullen halten sich schon gaaanz lange nicht mehr an die eigenen Gesetze (Dauerabfilmen, Vermummung, geächtete Waffen, Körperverletzung im Amt, Festnahme wegen Widerstand gegen die Festnahme, willkürliche Provokationen, Beschimpfungen a la “Judensau”), aber IHR wollt euch natürlich als treudoofe Bürger dran halten und mit amtlicher Beglaubigung verarscht werden.
Mit euch werden sie leicht fertig, wenn alle anderen mundtot und geknastet sind.
Euch muss man nur verbieten, den Rasen zu betreten.
Dass auch dem Mafia-Mob um Schäuble Gesetze aber mal völlig egal sind, sieht man den krassen Verbrechen, die die so verüben:
Treuhand, Angriffskriege gegen die UN Charta und Genfer Konvention, die immer noch ausstehende Verfassung und ständige Konflikte mit dem Grundgesetz (inzwischen fälschlicherweise “Verfassung” genannt).
Mal ein bißchen im Geschichtsbuch blättern, Leute…
@hirn noch im kopf
Vielleicht liest Du ja diese Antwort und bist wirklich bereit zu diskutieren? Schließlich hast Du ja das Hirn noch im Kopf.
Polizisten als Bullen zu beschimpfen, ist kontraproduktiv. Das macht sie nur heiß und gibt ihnen eine Möglichkeit, die von oben erwünschte polizeiliche Gewalt gegen Demonstranten zu rechtfertigen. Genau deshalb setzt die innenpolitische Führung auf Demonstrationen gern V-Leute ein, die provozieren. Gewalt zu schüren, steht in jedem Handbuch für die Zerschlagung von Bürgerbewegungen. Was hast Du davon, Polizisten als Bullen zu beschimpfen?
Das Gegenteil ist sinnvoll. Polizisten sind Menschen und keine Maschinen. Versuche, nett zu Polizisten zu sein. Bringe möglichst viele Polizisten dazu, sich mit den Demonstranten offen oder heimlich zu solidarisieren. Damit hat die kriminelle politische Führung hat ein viel größeres Problem. Es ist doch kein Problem wenn die Polizei nicht möchte, dass Demonstranten auf dem Rasen stehen, dann demonstriert man eben auf der Straße. Dann wird es viel schwerer für die Polizei, Gewalt auszuüben und diese zu rechtfertigen.
Lass uns mal ein bisschen im Geschichtsbuch blättern:
In der DDR waren 1989 friedliche Demonstrationen erfolgreich. Die Polizei hat sie nicht zusammengeschossen, weil das nicht mit dem Wertesystem der Polizisten vereinbar war.
Bei der orangenen Revolution in der Ukraine haben Mädchen in der ersten Reihe mit Polizisten geflirtet und ihnen Blumen ans Revers gesteckt. Im Ergebnis hat das dazu geführt, dass die Polizisten sich geweigert haben, wie von Diktator Kuchma gewünscht, mit Gewalt gegen die Demonstranten vorzugehen. Im Gegenteil, die Polizei hat es als ihre Aufgabe angesehen, für die Sicherheit der Demonstranten zu sorgen und so den Menschen die Angst zu nehmen, gegen Kuchma zu demonstrieren. So konnten die Demonstrationen wachsen und mit einer halben Million und mehr Teilnehmern soviel Macht bekommen, dass der Diktator Kuchma genau wie die DDR heute Geschichte ist.
Was meinst Du, was los ist, wenn bekannt wird, dass die Polizei in Deutschland lauter nette freundliche Menschen wie Du und ich zusammenknüppeln würde? Da käme ein ganz anderer Solidarisierungseffekt bei raus, als wenn irgendwelche plumpe Parolen grölenden Schreihälse zusammengeknüppelt werden, die die Polizisten vorher als Bullen beleidigt haben. Demonstrationen von lauter sympatischen Menschen erreichen es leichter, dass sich andere Menschen in die Demonstration einreihen und sie bekommt die innenpolitische Führung mit polizeilicher Gewalt nicht unter Kontrolle.
Sympatische und in jeder Hinsicht friedliche Demonstranten sind erfolgreicher dabei, regierende Verbrecher von der Macht zu vertreiben. Deshalb ist es so wichtig, friedlich zu sein, sympatisch aufzutreten und Radaubrüder von Demonstrationen auszuschließen.
Hallo hirn noch im kopf
Argumente hin, Argumente her. Tatsache ist, dass Gewalt gegen den Staat (einschließlich Gwalt gegen die Polizei) mehr Gegengewalt erzeugt und die Gegengewalt Unterstützung bei den meisten Menschen findet.
Obsiegt trotzdem mal die gegen den Staat geerichtete Gewalt, dann baut diese noch mehr Gewalt auf (um an der Macht zu bleiben), als sie bekämpft hat. Das jüngste Beispiel ist die Gewalt der USA in Irak gegen das Husseim-Regime.
Ansonsten mal einfach in die Geschichtbücher sehen - egal in welche - und Zeitzeugen befragen, welche aus den Gewaltstaaten kommen.
Rolf, da muß ich Dir recht geben, die Erfahrung zeigt es immer wieder, ob in einem Staat,einer Firma, einer Familie… Gewalt und/oder Abhängigkeit von nicht gewollten Strukturen zeugen Widerstand oder totale Unterwefung.
Ich weiß was mir persönlich lieber ist…
Was meinst Du dazu? Ich bin eine Katze!
Katzen streichle ich, diskutiere mit denen nicht.
Manchmal freue ich mich, wenn die Katzen kratzen.
Die meinen das nie böse. Das ist eben deren Sprache.
Ich glaube, diese Antwort habe ich erwartet,es gibt Katzen die sich nicht streicheln lassen , jedenfalls nicht wenn sie es nicht wollen.
Aber wir sollten uns woanders unterhalten.Immerhin bist Du auf meinen Buckel und mein Fauchen angesprungen.
Gruß
Wie ich es bereits in mehreren Blogs erwähnt habe, habe ich nicht wirklich einen Grund für die Angriffe der Polizei sehen können, es flogen weder Steine noch Flaschen in Richtung Polizei, dafür wurde gefilmt wie wild, der Hubschrauber flog permanent über einem ab Alex, man wurde durch menschenleeres Gebiet geleitet, an einer Baustelle vorbei (um vielleicht doch endlich Reaktion des SB zu provozieren) und die vier Auszubildenden, die das Anti-Konflikt-Team sein sollten, taten mir eher leid.
Den ersten Angriff der Polizei habe ich auch noch live gesehen, absolut ohne Grund und ohne Sinn. Mal ehrlich, ein paar extremere Parolen sind auf so einer Art Demo doch zu erwarten, vor allem bei den vielen Interessengruppen. Dass dann die zu großen Banner die Begründung für körperliche Übergriffe sein soll, ist ja wohl absolut lächerlich.
Dass der SB vornherein ausgeschlossen gewesen sein soll, wäre mir jetzt direkt neu. …im Übrigen habe ich mich nicht an den “kein Bock auf schwarzen Block” - Rufen beteiligt, denn was der Vertreter auf der Bühne bei der Abschlusskundgebung gesagt hat, war leider nix als die Wahrheit.
Achso, bei ZDF habe ich mich wegen der völlig verkehrten Berichterstattung beschwert, aber natürlich bis jetzt noch keine Antwort bekommen…
Ich habe mich auch beim ZDF beschwert.
Erst in so einem Online-Kontakt-Formular.
Als eine Woche keine Antwort kam, über den Fernsehrat.
Jetzt kam eine Antwort:
“Sehr geehrter Herr W.*,
angebliche Veranstalter der Demonstration haben sich zwar mit einem Gegendarstellungsverlangen an uns gewandt. Von Ihrem mehrfachen Protest ist uns leider nichts bekannt geworden. Wir sehen zwar keinen Grund, die Darstellung zu korrigieren, hatten gleichzeitig aber auch kein größeres Interesse, den Artikel weiter vorzuhalten. Deshalb wurde er gelöscht.”
*) Name von mir gelöscht.
Meine Antwort darauf war dann:
“Aha.
Tja - ich dachte im Interesse des ZDF könne es sein, sich der Wahrheit
verpflichtet zu fühlen.
Danke, daß Sie derartige Phantasien so leicht aus der Welt räumen konnten.”
[…] es die ARD es ja nicht so oft mit kritischer Berichterstattung hat, wundert es uns um so mehr, das die ARD am 09.12.2007 um 20.15 den vom Rundfunk […]