Dass Innenministerium von Ägypten hat kürzlich erklärt, dass der 12-jährige Junge Mohamed Mamdouh Abdel-Aziz aus dem Dorf Shouha nahe der Stadt Mansoura nach einem mehrtägigen Aufenthalt auf der Polizeistation von Mansoura am 12. August in Folge eines “Herzversagens” gestorben ist.
Bilder in ägytischen Blogs zeigen hingegen durch Folter verursachte Verletzungen und entlarven die Lügen des Innenministeriums. Die Mutter des Jungen hat es abgelehnt, Geld anzunehmen und dafür zu schweigen. Im Zeitalter der Blogs klappt die Informationskontrolle nicht mehr und so geht die tragische Geschichte vom “Shaha Boy” nun um die Welt.
Daran, dass bei Ermittlungen gegen die Verantwortlichen irgendetwas herauskommt, glaubt allerdings in Ägypten wohl so recht niemand. Irgendwie wird durch solche Geschichten verständlich, dass viele Menschen in Ägypten unbändigen Hass auf ihre ach-so-fortschrittliche westlich geprägte Regierung haben.
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| Teures Versehen |
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Es darf nicht war sein. Was ist das für ein Land, das zwölfjährige Kinder foltert? Wenn jemand wissen möchte, wie Terrorismus entsteht, dann hat er hier ein klassisches Lehrbeispiel. Der so genannte zivilisierte Westen guckt weg - wie immer. Hauptsache die Geschäfte laufen gut. Hauptsache der Urlaub ist schön.