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| Zawahiri ’shopped |
| Quelle: Neal Krawetz pdf (35MB) |
Fotos und Videos von Al-CIAda und ihren Medienstars werden von den Massenmedien immer gerne gezeigt. Problematisch dabei ist nicht nur, dass die Massenmedien mit dem Verbreiten der Propaganda von irgendwelchen Bärtigen sehr zum Wohlgefallen der Rüstungsindustrie die Kriegsstimmung in der Bevölkerung anheizen, sondern auch die Frage, ob die Bilder - oder Videos als Aneinanderreihung von Bildern - überhaupt echt und authentisch sind.
Der Programmierer Neal Krawetz hat auf der diesjährigen BlackHat Sicherheitskonferenz in Las Vegas eine Methode vorgestellt, wie die Manipulation von Bildern besser erkannt werden kann und damit für einige Aufmerksamkeit gesorgt. Zum Vortrag gibt es von Kim Zetter einen nett gemachten und von Neal Krawitz autorisierten Bericht im Wired Blog Threat Level.
Die Methode, die Neal Krawetz verwendet, um die Authentizität von JPEG-komprimierten Bildern näher zu betrachten, ist recht simpel. Mit dem JPEG-Algorithmus komprimierte Bilder verlieren bei jedem Speichern an Bildqualität. Neals Krawetz betrachtet nun auf den Bildern einfach, welche Gegenstände auf den Bildern wieviel Bildqualität verloren haben, verstärkt diese Effekte mit einem kleinen selbstgeschriebenen Programm, betrachtet die Artifakte an den Kanten und erkennt dadurch, welche Bildelemente nachträglich in ein Bilddokument eingefügt wurden.
Eindrucksvoll zeigt Neal Krawetz dabei, dass gängige Terroristenbilder vor der Veröffentlichung mit Bildbearbeitungsprogrammen verändert, umgangssprachlich ’shopped, wurden. Das ist im Prinzip auch nichts wirklich überraschendes, denn wenn Bilder mit Logo und Untertiteln versehen werden, dann ist das natürlich eine verändernde Bearbeitung der Bilder. Die Methode von Neal Krawetz zur Analyse des Qualitätsverlustes der einzelnen Gegenstände auf Bildern ist allerdings überraschenderweise so empfindlich, dass er damit auch recht gut bestimmen kann, in welchen Bearbeitungsgängen ein Bild verändert worden ist.
Zur Demonstration seiner Methode hat er sich unter anderem ausgerechnet ein Bild von Al-Qaeda Vize-Chef Ayman Al-Zawahiri ausgesucht, dass von der Firma IntelCenter, die der jungen Welt zufolge dem US-Pentagon nahestehen soll, veröffentlicht wurde. Dabei hat er vorgetragen, dass Bilder in vielfacher Weise verändert wurden. Dabei wurden nicht nur Hintergründe mit Bildbearbeitungsprogrammen komplett umgestaltet, sondern auf einem Bild sogar Zawahiri selbst zum Original-Bild hinzugefügt - was das von zahlreichen Massenmedien abgedruckte Bild damit zu einer Totalfälschung macht.
Richtig spannend wurde es, als Neal Krawetz vorgetragen hat, dass die Qualitätsverluste bei einem unstrittig von Intelcenter hinzugefügten Intelcenter-Logo und dem ebenfalls im Bild vorhandenen Al-Kaida-Logo ähnlich waren, wodurch der Schluß nahe liege, dass Intelcenter nicht nur sein eigenes Logo, sondern vermutlich zumindest auch das Al-Qaeda-Logo in das Bild eingefügt hat. Intelcenter bestritt das kurz darauf energisch. Dies ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil von vielen 911-Truthern die Authentizität von Terroristen-Videos angezweifelt wird und das Pentagon verdächtigt wird, Al-Kaida, passende Bekenner-Videos wie das 9/11-Geständnis von Bin Laden und Bilder von Terroristen als Totalfälschung selbst produziert zu haben, um die Bevölkerung in Kriegslaune zu halten. Auch wenn Neal Krawetz, wie in einem Nachtrag zugab, nicht einmal bewiesen werden kann, dass Intelcenter überhaupt das Al-Qaeda-Logo in das von ihm untersuchte Bild eingefügt hat, fragt es sich, ob mit zusammengeshopten Bildern nach 900 Jahren wieder ein “Dieu le veut!” erreicht werden soll.
Zumindest bleibt vom Vortrag von Neal Krawetz die wichtige Erkenntnis, dass offenbar große Teile des von den Massenmedien der Öffentlichkeit präsentierten Bildmaterials als Beweis völlig wertlos sind, weil es genauso mit der Bildbearbeitung zusammengebastelt wurde, wie das hier oben links abgebildete Foto von Zawahiri. Das Bildmaterial wird insbesondere auch nicht dadurch glaubwürdiger, wenn ausgerechnet das Pentagon, das von Zweiflern verdächtigt wird, das Material zur Rechtfertigung der aus ganz anderen Gründen geführten Kriege in großem Stil selbst zu produzieren, die Echtheit von Bildmaterial bestätigt, dass zweifelsfrei zusammengeshopped und unstrittig von einer Pentagon-nahen Firma zuletzt bearbeitet wurde.
Um zu verdeutlichen, was für ein Unfug mit den Bildern getrieben wird, hat Neal Krawetz Al-Zawahiri beispielsweise vor einen Disney-Hintergrund gesetzt. Mein Parteibuch hat dieses absurde Bild hier oben im Beitrag wiedergegeben und bittet nun seine Leser, sich das Bild einzuprägen und das nächste Mal, wenn irgendein “total seriöses” Massenmedium ein Terroristenbild oder ein Terroristenvideo präsentiert, sich daran zu erinnern und zu fragen, dass dieses stolz in Fersehen, Nachrichtenmagazin oder Zeitung präsentierte Bild nicht vielleicht genau so ein per Bildbearbeitung zusammengeshoppter Quatsch sein könnte wie das Zawahiri-Bild hier oben links.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Ich frag mich eigentlich, was passiert, wenn man das Video Bild für Bild als bmp abspeichert, auf jedes bmp ein Weichzeichner und Scharfzeichner anwendet (oder sowas ähnliches - jedenfalls was, was die vorhandenen ex-jpg Artefakte entfernt/verschleiert) und dann daraus wieder ein Video generiert. Das dürfte zumindest meiner Meinung nach für eine einheitliche “Fehlerrate” sorgen, da es am Ende nur ein Komprimierungstool gibt.
Find ich eh diletantisch, ein jpg “zu fälschen” - am besten noch in so ein Default Marken Bildverarbeitungsprogramm, was evtl. noch die history mit ins file pappt (ok, nicht ins jpg, png? tga?)
cu
Lobo
[…] besetzen wollen? Das ist alles ähnlich absurd wie dass Deutschland am Hindukusch gegen eine handvoll bärtiger Männer verteidigt werden […]
[…] der Massenmedien. Wer einmal durchschaut hat, wie er von den gegenwärtigen Massenmedien manipuliert und belogen wird, der reagiert darauf schnell allergisch. Warum liest man denn in den Massenmedien […]
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[…] nimmt den Regierungschefs der westlichen Welt auch kaum noch jemand den in Science-Fiction-Studios zusammengeshopten Quatsch nach dem Muster der Videos der GIMF als realistisches Bedrohungsszenario […]
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[…] Wolfgang Schäuble der sein Entwurf des neuen BKA-Gesetzes um die Ohren gehauen wird, ein passendes Terrorvideo auftaucht. Habt ihr das vielleicht mal wieder selbst […]
[…] sich definieren durch eine Abgrenzug von Katzenbildblogs. Während im Online-Journalismus systematisch unglaubliche Lügen verbreitet werden, versuchen Katzenbildblogs, den Dingen auf den Grund zu […]
[…] haben und sich positiv von der Medienfälschung der Demokratie der CIA absetzen. Mit Märchen à la Tagesschau oder Milliardärspresse kann man in Punkto Glaubwürdigkeit nun wahrlich […]
[…] es sicher sinnvoll, sich positiv von der Medienfälschung der Demokratie der CIA abzusetzen. Mit Märchen à la Tagesschau oder Milliardärspresse kann man nun in Punkto Glaubwürdigkeit nun wahrlich […]
[…] welches von der dem Pentagon nahestehenden Firma IntelCenter in Umlauf gebracht wird, von der CIA mal wieder selbst zusammengefälscht wurde. Auch wird vergessen zu erwähnen, dass einiges dafür spricht, dass die unter […]
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[…] die angeblich Al-Qaida zuzuordnenden Bekennervideos nicht authentisch sind und es in höchstem Maße wahrscheinlich ist, dass es sich bei den für die […]
[…] das ist natürlich alles nicht wirklich neu. Schon vor über einem Jahr hat Neal Krawetz durch eine simple Analyse der Jpeg-Artefakte nachgewiesen, dass an den üblichen Terrorvideos nichts echt ist. Jeder könnte da alles eingeschnitten […]
[…] Videos, auf denen Osama Bin Laden in den letzten Jahren angeblich zu sehen gewesen sein soll, sind samt und sonders plumpe Fälschungen der US-Geheimdienste, genau wie die geheimen “Dokumente”, mit denen die gleichen […]