Wenn man sich den Präsidentschaftswahlkampf in den USA anschaut, könnte man glauben, dass bereits entschieden ist, dass in den USA die Kriegspolitik mehr oder minder in der gleichen Weise wie bisher forgesetzt wird. Die Wahl scheint nur noch zwischen dem weit in Führung liegenden republikanischen Kriegsbefürworter Rudolph Giuliani und den demokratischen Kriegsbefürwortern Hillary Clinton und Barack Obama stattzufinden. Die demokratischen Kriegsgegner Dennis Kucinich und Mike Gravel scheinen chancenlos. Alle aussichtsreichen Präsindentschaftskandidaten der USA sind anscheinend Kriegstreiber aus den Reihen der herrschenden “Elite” von PNAC, AIPAC und CFR.
Doch für diese menschenrechtsverachtenden Kriegstreiber könnte nun ausgerechnet ein republikanischer Präsidentschaftskandidat zum schlimmsten Albtraum werden: Ron Paul.
Für den einen oder anderen Leser mag das sicher etwas überraschend kommen, dass das zutiefst sozialdemokratisch geprägte Parteibuch sich für einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten der USA einsetzt. Doch der konservative Freiheitsfanatiker Ron Paul verbreitet in seinem Wahlkampf eine friedliche Botschaft von Freiheit und attackiert das mediale und politische Establishmentment der USA in seinem Wahlkampf heftig. In seinem Video “Educating Rudy” spricht er sich gegen die kriegerische Außenpolitik der USA aus und sagt beispielsweise:
They [Al Qaida] came over here, because we were over there. […] Listen what Osama bin Laden, our former partner in crime, says […] There is one reason why the enemy - and they are our enemies - want to kill us, and that is occupation. […] It would be like if the Chinese had their navy in the gulf of mexico and had bases in New Hampshire and in Texas and they think we wouldn’t go out and have some shooting? […] We walked out of Vietnam. And what happened? […] Did the communize? […] Domino Theory?[…] They are Westernized. We trade with them. […] This message is powerful. The message of freedom. […] We should have a strong president. Strong enough to resist the temptation of taking the power that a president shouldn’t have.
Der Arzt Ron Paul setzt auf die Kraft des Wortes, denn Millionen an Spenderngeldern, wie seine Mitbewerber sie haben, hat Ron Paul anscheinend nicht. Und damit ist Ron Paul als einziger Präsidentschaftskandidat der USA ebenso glaubwürdig wie erfolgreich. Glaubwürdig ist Ron Paul, weil er schon 2002 gegen den Druck des Kriegslobbyismus und ihrer gigantischen Medienmaschine gegen den Irakkrieg, gegen den Patriot Act und gegen die zugehörigen Gesetze gekämpft und gestimmt hat und den Präsidenten George W. Bush obendrein durch einen unbequemen Fragenkatalog zum Irakkrieg öffentlich bloßgestellt hat.
Wer den Artikel in der Welt mit Titel “Wer ist der Härteste im ganzen Land?” zur zweiten Talkrunde der zehn republikanischen Präsidentschaftskandidaten liest, der kommt zwar sicher nicht auf die Idee, dass Ron Paul als Idol aller friedliebenden Menschen auf der ganzen Welt durchaus Chancen hat, die Wahl zu gewinnen. Schließlich schreibt Torsten Krauel da, dass Rudy Giuliani dem Kriegsgegner Ron Paul den Gnadenschuss gab und es morgen wohl nur noch neun Kandidaten seien.
Doch damit zeigt die Welt nur, wessen Lied sie singt und täuscht ihre Leser, denn Torsten Krauel verschweigt, dass Ron Paul sowohl die Zuschauerumfragen zur ersten Talkrunde der republikanischen Präsidentschaftskandidaten als auch die Zuschauerumfragen zur zweiten Talkrunde gewonnen hat. Damit begibt sich die Welt auf das primitive Niveau der Kriegspropagandisten wie der US-Sender Fox News, dessen verlogene parteiische Berichterstattung zur zweiten Talkrunde in einem Video der Wahlhelfer von Ron Paul mit Titel “Post GOP Debate coverage “Fox News Style”” schonungslos auseinandergenommen wird:
Die Kampagne von Ron Paul setzt auf das Internet wie keine Kampagne zuvor und betreibt seinen Wahlkampf im wesentlichen über die zu Google gehörende Videoplattform Youtube. Und mit seiner Freiheitsliebe ist Ron Paul der Kandidat des Internets, denn Ron Paul steht für die Meinungsfreiheit im Internet wie kein anderer. Die gewonnenen Umfragen zeigen, dass Ron Paul in den neuen Medien viel Unterstützung hat. In den unabhängigen Medien des Internet hat ein gigantischer Informationskampf gegen die zum herrschenden Establishment gehörenden Medienzaren der alten Massenmedien, also TV, Radio und Zeitungen, begonnen, die versuchen, durch einseitig parteiische und verlogene korrupte Berichterstattung die Welt in ihrem Sinne zu steuern.
Ron Paul ist derzeit die Gallionsfigur dieses Kampfes um Freiheit und Wahrheit in der Welt. Die alten Medien versuchen, Ron Paul durch systematischen Boykott und Zensur um seine Chancen als Präsidentschaftskandidat zu bringen.
In der global vernetzten Welt von heute geht es dabei um viel. Denn wenn das verlogene Terrorregime in den USA kippt, dann hätten sicherlich auch korrupte Wirtschaftsbosse, sie beschützende Politiker und die hinter ihnen stehenden Massenmedien in Deutschland bald abgewirtschaftet. Mein Parteibuch unterstützt deshalb Ron Paul als Hoffnung für Amerika und die Welt.
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Freut mich dass du auch über Paul schreibst. Der Mann hat alle Unterstützung verdient die wir ihm verschaffen können.
US-Präsidentschaftskandidat Ron Paul: Freiheit ist eine mächtige ……
…
Vielleicht ermöglicht es diesmal tatsächlich die USA-Bloggergemeinde, dass ein Präsidentschaftskandidat nominiert wird, den das amerikanische Volk favorisiert - und nicht, wie bisher, die amerikanische Wirtschaft. Im übrigen bestehen außen,- und innenpolitisch kaum Unterschiede zwischen Republikanern und Demokraten: Die Unterschiede liegen im Charakter der Kandidaten, nicht in ihrer Parteizugehörigkeit.
MfG
Karin
Für mich klingt die Geschichte, wie wenn in Deutschland plötzlich Horst Seehofer zum Bundeskanzler hoch gelobt würde.
[…] mit einem Artikel in der “Welt” bereits in der letzten Woche bezüglich Ron Paul bei gezielter Desinformation erwischt wurde, scheint nach Auffassung von Mein Parteibuch die 3. […]
Ron Paul 4 President
Nunja, die Friedens-Frage hat seinerzeit Schröder im Amt gehalten während Stoiber sich dabei grad mal auf Positionen “nur im Bündnis” festlegen wollte.
Eine interessante Auflistung der Positionen von Ron Paul, leider nicht alles durch Links belegt (”citation needed”)
http://en.wikip...ons_of_Ron_Paul
[…] Präsident der USA, Ron Paul, hat bereits “Katzenfreunds” sofortige Freilassung gefordert. […]
[…] CFR, dessen Ehrenvorsitzender David Rockefeller ist, hat die Präsidentschaftswahl der USA wie berichtet so gut wie gewonnen. Schließlich zieht es über seine Mitglieder Henry Kissinger - bei […]