Für so innovativ hätte sicher manch einer Greenpeace gar nicht gehalten. Schon lange wird in der Bevölkerung darüber geklagt, dass Politiker unfähig, unehrlich oder korrupt sind. Was liegt da näher, als diesen Missständen durch die innovative Anwendung der Humangenetik Abhilfe zu schaffen. Greenpeace nun ein entsprechendes humangenetisches Patent beantragt.
Mit Hilfe eines “Gen-Profiling zur Auswahl von politischen Kandidaten” lassen sich zukünftig die heutzutage noch allgegenwärtigen Fehlbesetzungen in hohen politischen Ämtern sicherlich weitestgehend vermeiden. In den USA wird über das Profiling von Politikern zwar auch schon diskutiert, aber bisher hatte noch niemand die geradezu revolutionäre Idee, das mit der Anwendung der Gentechnik zu verbinden.
Wie World.Content.News berichtet, möchte Greenpeace das erfundene Verfahren streng nach wissenschaftlichen Kriterien einsetzen und anhand des über Gentests zu ermittelnden Politikererbgutes folgende Optimierungsmerkmale festlegen:
* zur Auswahl von Politikern, die für bestimmten Regionen besonders regionaltypische Merkmale erfüllen müssen (”Regionaltyp”)
* zur Auswahl von Politikern, die für bundesweite oder europaweite Aufgaben möglichst wenig regionaltypische Merkmale erfüllen sollen (”Globaltyp”)
* zur Auswahl von Politikern mit besonders ausgeprägten und ungewöhnlichen Charakterzügen (”Charaktertyp”)
* Zur Auswahl von Politikern mit möglichst wenig gering ausgeprägtem Charaktertyp (”Flexibler Typ”)
* Zur Auswahl von Politikern, die für bestimmte Wählerschichten oder Themenspektren besonders geeignet sind (”inhaltlich gebundener Typ”)
* Zur Auswahl von Politikern, die zu allen Themen und Wählerschichten gleichermaßen eingesetzt werden können (”one-size-fits all Typ”)
Damit die deutsche Bevölkerung möglichst schnell von patentiert gentechnisch optimierten Politikern profitieren kann, gilt es nun, Bundesjustizministerin Brigitte Zypries - gentechnisch optimiert wäre das sicher nicht passiert - bei der schnellen Reform des Patentsystems zu unterstützen.
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Gen-Politiker oder Gen-Mais
Beides ist ungesund.
Gen-Politiker können von mir aus ge(h)n, z.B. zu dem von ihnen zugelassenen Gen-Mais.
Ein Politiker-Profiling würde bestimmt interessante Ergebnisse zu Tage fördern. Als Profiler schlage ich Herrn Müller aus Österreich vor.
Es wäre positiv zu bewerten, wenn es gelänge, Politiker mit mehr Anstand, Verstand und Demokratie-Bewußtsein zu züchten. Die derzeitigen “Volksvertreter” lassen ja jedem wachen Menschen die Haare im Nacken zu Berge stehen.
MfG
Daniel
Hallo,
ich finde, in der Aufzählung fehlt noch ein überaus wichtiger Typ:
Derjenige, der mit vielen Worten nichts sagt!
Ihn findet man doch schon ziemlich häufig in der bundesdeutschen Politik.
Angesichts Bienensterbens bin ich strikt gegen Mais. Gen-Politiker hingegen können kaum schädlicher sein als die derzeit frei herumlaufenden Mutanden.
Liebe Grüße
fjh
Diese Meldung ist nicht zufällig am 1. April veröffentlicht worden?