In einem bei The New York Review of Books mit Datum vom 12. April 2007 versehenen Artikel mit Titel On Israel, America and AIPAC legt sich der international bekannte Finanzspekulant und Förderer einer offenen Gesellschaft George Soros frontal mit einer der mächtigsten Lobby-Organisationen der Welt an.
Mit dem Slogan “Fakten, Fakten, Fakten” wirbt das deutsche Nachrichtenmagazin Focus. Nach der Posse um den Journalisten Josef Hufelschulte gab es über den Focus, den Mein Parteibuch natürlich nie als Hausblatt des Bundesnachrichtendienstes verspotten würde, am letzten Wochenende wieder viel zu lachen. Diesmal geht es um ein Gespräch, dass der ansonsten als Unterstützer der Neocons bekannte Journalist Amir Taheri, dessen lustige Geschichten im Stile von 1001 Nacht bereits weltberühmt sind, mit dem für seine lustigen Interviews ebenso wie für seine Integrität weltbekannten israelischen Premierminister Ehud Olmert geführt hat.
Gestern hat die mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattete Redaktion der Tagesschau mal wieder ein satirisches Glanzstück im seriösen Nachrichtenkleid abgeliefert. Im Artikel “Dem Ausland drohen, im Inland punkten?“, dessen Verfasser zufällig nicht namentlich erwähnt wird, erklärt die Tagesschau ihren Lesern, dass praktisch kein vernünftiger Mensch verstehen könne, warum der russische Präsident Wladimir Putin den “Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa“, kurz auch KSE-Vertag genannt, erstmal für ein Jahr aussetzt.
Lang dürften die Gesichter des verantwortliches Scherzboldes in der Tagesschau-Redaktion sowie der hinter dem Beitrag stehenden Politiker werden, wenn sie merken, dass ihnen kaum jemand auf den Leim geht.
Wenn ein Arbeitnehmer das erste Mal mit Mobbing konfrontiert ist, versteht er oft die Welt nicht mehr. Viele Mobbng-Opfer verstehen nicht einmal, warum sie gemobbt werden. Welcher einfache Mitarbeiter ahnt beispielsweise, dass manche Chefs insbesondere anständige Mitarbeiter wegmobben, weil der Chef Angst hat, ein zu anständiger Mitarbeiter könnte seine Verfehlungen aufdecken.
Auf das vorgestern von Dennis Kucinich wegen seiner zur Vorbereitung der Kriege gegen den Irak und den Iran verbreiteten Lügen beantragte Amtsenthebungsverfahren hat US-Vize-Präsident Dick Cheney auffallend gelassen reagiert. Mit dem ehemaligen CIA-Chef George Tenet präsentiert sich nun zur rechten Zeit ein Kronzeuge der Öffentlichkeit, der die Richtigkeit des Amtsenthebungsverfahrens mit vielen Detailkenntnissen unterstreicht. Damit bekommt der Vorwurf des Amtsmissbrauches nun auch die anfangs verweigerte mediale Aufmerksamkeit.
Dass, wenn in einem Land viele Menschen tagein tagaus hart arbeiten und damit nicht genug Geld zum Leben verdienen, während andere mit guten Beziehungen soviel Geld abgreifen, dass sie gar nicht wissen wohin damit, von sozialer Gerechtigkeit keine Rede sein kann, ist auch bei der SPD angekommen. So hat die SPD gegen das Umfragetief der vergangenen Monate eine nette Kampagne mit dem Titel “Politik für Gute Arbeit - Deutschland braucht Mindestlöhne” gestartet.
Es wird ja öfter mal gesagt, Außenpolitik sei schwierig zu verstehen. Dabei ist das eigentlich ganz einfach. Mal angenommen, man weiß beispielsweise, dass der Präsident des gut 165 Millionen Einwohner zählenden Landes Pakistan, General Pervez Musharraf, ein bedauernswerter Mann ist.
Während die Favoriten im Vorwahlkampf um die demokratische Präsidentschaftskandidatur 2008, Barack Obama und Hillary Clinton, vor allem mit dem Einwerben von Spendengeldern für ihre Kampagnen beschäftigt sind, macht Außenseiter Dennis Kucinich lieber Politik und hat endlich das schon lange überfällige Amtsenthebungsverfahren gegen US-Vizepräsident Dick Cheney auf den Weg gebracht.
Da soll noch einer sagen, die Tagesschau wäre trocken und wenig unterhaltsam. Nachdem Tagesschau Online am letzten Freitag die Lachmuskeln der Leser mit hellseherischen Fähigkeiten getestet hat, serviert Tagesschau Online den Lesern heute einen Artikel mit Titel “Thierse besorgt über “Zuschauerdemokratie” im Osten“.
Glaubt man dem Volksmund, so ist aus dem Mund von Politikern nicht immer nur die Wahrheit zu hören. Und ganz so fernliegend ist das auch nicht, denn sogar der höchst anständige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble musste bezüglich seiner Begegnungen mit dem steckbrieflich gesuchten Waffenhändler Karlheinz Schreiber schon mal öffentlich zugegeben, dass er die Öffentlichkeit gezielt und bewusst belogen hat. Ist es da nicht schön, wenn der CDU-Abgeordnete Wolfgang Bosbach als bisheriger Beispringer von Wolfgang Schäuble’s gefährlichen Sicherheitsplänen gegen den rechtsextremen Trend in der CDU frei heraus die Wahrheit sagt?
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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