Hockeyspieler Henning Voscherau tritt zur Bürgermeisterschaftswahl in Hamburg nicht an. Stattdessen soll das nun Michael Naumann machen. Schön, dass es in der SPD auch noch Kandidaten gibt, die kein Hockey spielen. Scherz beiseite, was besagt das schon?
Nachdem der Hockey- und Golfspieler Mathias Petersen sowohl in einer Umfrage bei Radio Hamburg als auch bei der sich anschließenden Urwahl der Hamburger SPD mit maximalem Schaden gescheitert ist, sind die sieben Bezirkschefs der SPD auf die ganz tolle Idee gekommen, den Hockeyspieler Henning Voscherau, der inzwischen lieber Golf spielt, zum Spitzenkandidaten der Hamburger SPD für die Bürgerschaftswahl 2008 auszurufen.
Der Notar Hennig Voscherau hat der Hamburger SPD jedoch in einem Brief, der Unbeteiligten möglicherweise schwer auf die Tränendrüse drückt, aus familiären und politischen Gründen abgesagt. Schade auch. Aber schön für ihn, dass er nun weiterhin viel Zeit zum Hockey und Golf spielen hat. Glaubt das Henning Voscherau eigentlich irgendjemand?
Bestimmt, irgendjemand wird sich schon finden, der ihm das abnimmt. Aber, wenn das nicht stimmen sollte, was könnten dann die waren Gründe erst für das Zappeln und für den Nicht-Antritt sein? Während des Rätselns mag der eine oder andere sich die Zeit kurzweilig mit einem “humorvollen Dialog zur kriminellen Urwahl der SPD in Hamburg” vertreiben.
Wer dann noch Lust hat, mag ja auch noch die spannende Kriminalgeschichte um den kürzlich nach mehrjähriger Flucht verhafteten Insolvenzverwalter Hans-Jürgen Lutz lesen, auf dessen Zeugenaussagen bestimmt schon viele Leute sehr gespannt sind, oder sich ein langweiliges Bundesverwaltungsgerichtsurteil zu einer Milchkonservenfabrik in Wittenburg zu Gemüte führen.
Zum Glück ist wenigstens das Rote Kreuz über fast jeden Zweifel erhaben.
Willst Du Dich am Erbe laben,
so prüfe vorher Soll und Haben.
Das ist sicher kein offizielles Motto des Roten Kreuzes. Aber schön, wenn Politiker sich das zu Herzen nehmen, die nach einer gefälschten Wahl ein Amt erben. Bye, bye, Henning Voscherau.
Aber nun hat die Hamburger SPD ja Michael Naumann und alles wird gut. Seine Kandidatur sorgfältig zu prüfen, daran tut sicher auch Michael Naumann gut. Und von Prüfen versteht Michael Naumann sicher etwas.
Schließlich basieren alle Prüfungen auf Informationen und Nachrichten. Und da hat Michael Naumann mit seinem Job bei der Zeit sicher einen guten Draht zu Nachrichtenquellen beim durch StudiVZ auch unter Bloggern inzwischen bestens bekannten Holtzbrinck-Konzern. Und von Schwiegerpapa BND-Präsident a.D. Gerhard Wessel hat Michael Naumann sicher auch gelernt, wie man Nachrichten auswertet. Undercover natürlich.
Die Frage, ob Michael Naumann, der einst von Gerhard Schröder ins Bundeskanzleramt geholt wurde, nicht in einen Interessenkonflikt geraten könnte, wenn es an die Aufklärung von Hamburger Ungereimtheiten wie die Geschichte mit der Familie Osmani geht, hat bisher glücklicherweise niemand gestellt.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Von mir aus können sie die Zweifelhafte ehemalige Volkspartei mit ihren Karrikaturen als Parteibonzen ersatzlos auflösen.
Weshalb immer wieder das Gehacke auf Osmani?
Hamburg als Bundesland hat die meisten Millionäre pro gemeldeten Einwohner. Auch der Durchschnittsverdienst - was das auch imnmer ist - ist in Deutschlands Ländern der höchste. Die Osmani-Brüder sind arme Kerle gegenüber … .
Ist die SPD ebenfalls so arm?
Dann wird sie die Wahl verlieren, mit Voscherau oder ohne ihm. Mit Naumann oder ohne ihm.
Mir interessiert leider nur Buske im Zusammenhang mit Buskeismus.
Natürlich wird die SPD die Wahl nicht deswegen gewinnen können, weil sie nun (wieder) einen Kandidaten benennen kann. Sie wird aller Voraussicht nach sowieso nicht gewinnen, sondern einen weiteren Verlust hinnehmen müssen. Das hat weniger mit den Personen zu tun, obwohl die Hamburger SPD personell wohl besonders blutarm ist, sondern mit der Politik der SPD in Bund und Land. Man verzeiht den Sozialdemokraten antisoziale und demokratiefeindliche Politik eben noch weniger, als den anderen Parteien. Die SPD Hamburgs gilt ja auch als “CSU der SPD”, soweit rechts ist die. Leider wird die Stadt, werden die Bürger des Landes Hamburg in jedem Fall verlieren. Denn wer die CDU wählt, wählt lediglich das Original und gewiß keine andere oder gar bessere Politik/Partei.
Naumann - warum nicht!
Vielleicht ist er ja wirklich für eine Überraschung gut und bringt Ole von Beust ins Schwitzen. Dessen Bilanz soll ja mehr als Mau sein.
Peinlich finde ich ja nur die Verantwortungslosigkeit von einigen der “Nein”-Sager. Sowas zerstört Parteien wirklich. Da muss dann erst jemand wie Naumann kommen und sagen: “Bin schon so lange Mitglied, für die Partei mach ich das natürlich…” unglaublich!
Mitten im Land der Dichter und Denker, am ICE-Bahnhof der Republik, entdeckte das Bundespresseamt ein provinzielles Tagesschau-Bild. Dieses Optiksignal war kein wahrer Kanzler, sondern nur die Liniendarstellung eines zeitlich begrenzten Kanzlers im Fernsehen eines Unionsbuergers in der Deutschen Provinz. Auf der Grundlage des ungesetzlichen “Domainrechtes” liess ein Rechtkreativer der Bundesregierung eine einstweilige Verfügung vom Landgericht Berlin gesetzlos abstempeln. Dem Unionsbuerger wurden 6 Monate Gefängnis für seine Internetdichtung versprochen. Ihm wurde verboten, sein unabhängiges kanzlerschroeder.de-Bild “reserviert und/oder konnektiert” zu halten. Gegen diesen undemokratische Beschluss wurde im Geist der Bürgerrechtsdeklaration widerstanden und zum Glück für die Republik wurde der Unionsbuerger.de von Prozessanwalt.de im Geist von I. Kant verteidigt. Nach einem geistreichen Disput vorm Landgericht Berlin vertrugen sich sich die Parteien auf der übernationalen Grundlage der Europäischen Charta der Grundrechten .
Das Bundespresseamt der Bundesregierung versprach Wahlleiter.de, Unionsbuerger.de, Praesidentin.de, Stoiberkanzler.de und eine-frau-soll-kanzler-werden.de nicht zu belegen. Der Unionsbuerger versprach kanzlerschroeder.de zu aus seiner Uchronie zu radieren.
Moral dieser Leitkulturellen Uchronie geschrieben am 1.12.2003 im Landgericht Berlin
OHNE AUTORITÄT KEIN RECHT !
www.leitkulturevolution.de
„Aber nun hat die Hamburger SPD ja Michael Naumann und alles wird gut.“ Was soll den gut werden, bei der Subsummierung der Ideenlosigkeit, des eifrigen Ordnens dieses Staates nach arm und reich ( Mittelschicht, weg damit! ), des Wärmens der eigenen Zukunft ( was scheren mich die anderen? ), sorry, diese SPD, die sich mit der CDU um die Mitte rangelt, diese SPD wir mal eingeholt von ganz anderen Kräften ( bitte lest auch mal hier http://www.deut...?p=112#more-112 ).
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Ein paar Gedanken zur Zuschrift „Man verzeiht den Sozialdemokraten antisoziale und demokratiefeindliche Politik eben noch weniger, als den anderen Parteien.“ Das ist nicht richtig so, aus meiner Sicht. Dass diese heutige Clique der Sozialdemokraten antisoziale und demokratiefeindliche Politik betreiben, dass wissen eigentlich fast alle. Wir müssen schlichtweg akzeptieren, dass derjenige, den ich immer nur drangsaliere, trete, knechte niemals, niemals mein Freund wird! Sicherlich, die Menschen lassen sich in ihrer Toleranz ( meinetwegen auch einmal angegangen zu sein ) vieles gefallen, wenn aber die Grenzen überschritten sind, dann ist zappenduster. Dann funktioniert das auch nicht, einen neuen Kopf nach vorn zu stellen, weil jeder weiß, Pappnasen sind immer austauschbar ( selbstkritisch: jeder von uns! ).
Was ist der entscheidende Unterschied zwischen SPD und CDU; hier bin ich noch am Anfang meiner Überlegungen. Momentan tendiere ich dazu zu sagen, dass es der CDU bisher immer gelungen ist, durch nebulöses Wölkchen am Himmel „im Himmel ist Jahrmarkt“ den Leuten zu versprechen. Wenn ich thetische Positionen vertrete, deren Beweisbarkeit kaum möglich ist, es reicht ja, dass das normale Volk etwas nicht mehr versteht, dann habe ich mich parteistrategisch in eine Position der relativen Unangreifbarkeit gebracht. Ich will nicht ausschließen, dass die CDU das hervorragend beherrscht.
Wirklich, eines ist doch mehr als merkwürdig: wir haben dutzende Wahlen hinter uns, dutzende Male wurden den Bürgern der Himmel auf Erden ( juchhu, wir haben einen Dauerjahrmarkt demnächst ) versprochen. Dutzende Male wurden wir immer wieder enttäuscht; nach welchen Mechanismen funktioniert die Menschheit, dass dieses Rattenfängertum ( „es ist unfair, an Aussagen vor der Wahl gemessen zu werden“ ) ohne Ende und mit scheinbar wachsender Begeisterung fortgesetzt wird? Sicher, der Anteil der Nichtwähler steigt ständig, weil es in Deutschland keine Partei gibt, die sich zu dem komischen heutigen Spektrum profilieren konnte, die vielleicht nie den Hauch einer Chance in dieser (!) medialen Welt haben.
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Es wird spannend, weil, so kann es nicht weitergehen! Hamburg, du hast Besseres verdient!
Chaos-SPD!
Keine Wahl über die Bühne bringen können, aber den Menschen eine Hartz IV-Bürokratie überstülpen. Das ist eine Leistung! Da kann man nur ein Kreuz machen. Die können weder Regierung noch Opposition. Eine Schande!
Die Hamburger SPD steckt in einem Sumpf, der fröhlich von dem bewässert wird, der davon spricht sein Heim am See gebaut zu haben. Und in diesem Morast wird auch Michael Naumann versinken und eher früher als später die Segel streichen. Eigentlich habe ich kein Mitleid zur Hamburger SPD, aber wenn man CDU und GAL beim flirten sieht, dann wird einem schlecht beim Gedanken das irgendeine von diesen neoliberalen Hamburger Parteien die Regierung stellen wird - und es nix gibt was man dagegen unternehmen kann, außer deutlicher Oppostion. Die nächste Regierung wird genauso neoliberal wie die aktuelle, egal wer an die Macht kommt. Es ist zum Kotzen.
Web2.0 und meine Faszination für die neuen Möglichkeiten…
So geht es mir oft. Wollte ich nach der Lektüre der Startseite meiner Lieblingszeitung (Braunschweiger Zeitung) doch etwas über meine alten Freunde (die lassen aber auch nichts aus ) von der SPD,
die Nichtsnutze von der Gewerkschaft etc. bloggen…
Sag´ mal – geht´s noch?!
Mehr fällt mir zur Hamburger SPD nicht ein.
[…] und die Hamburger SPD dem Protest anschließen. Und es wäre auch wichtig, dass der Spitzenkandidat der SPD für die Bürgerschaftswahl 2008, Michael Naumann, dazu ein ganz klares Wort […]
[…] Ex-SPD-Bürgermeister Henning Voscherau, der ja gerade bei der SPD-Spitzenkandidatur den Weg für Michael Naumann freigemacht hat, angeblich am 09.03.2004 ein Grundbuchauszug angefordert worden sein soll, weil da kurzfristig […]
[…] ist jedoch, dass Zeit-Herausgeber Michael Naumann nur aufgrund der Manipulation der Urwahl zum Spitzenkandidaten der SPD in Hamburg gemacht […]
[…] BND-Schwiegersohn und jetztige transatlantische Bankiers-Schwiegersohn Michael Naumann nur durch geklaute Wahlurnen überhaupt Spitzenkandidat in Hamburg geworden ist, unterschlägt Tagesschau.de natürlich. Auch, dass Johannes Kahrs nicht nur wegen […]